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DNS II, Kapitel 6, Teil 1
Femimina gibt schliesslich auf die Wand anzustarren. Sie zieht ihre Beine hoch, sie mit beiden Armen umfassend, verbirgt sie den Kopf dazwischen und schliesst ihre muede gewordenen Augen. Sie atmet die Stille des Raumes ein wie den Duft einer Blume und ihre Gedanken versinken darin. Rinnsale vieler junger Quellen, die in reicher moosbedeckter Erde verloren…
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DNS II, Kapitel 5, Teil 4
Femina fragt sich, ob sie bereit ist, dieses Leben gegen ein anderes, das sie nicht kennt, einzutauschen. Es ist nicht wirklich die Loesung fuer ihr Problem. Auch wenn sie keine Ahnung hat, was aus ihr werden koennte, es ist auf keinen Fall der Ausweg, den sie sich vorgestellt hat oder wuenscht. Dieses Leben zu beenden…
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DNS II, Kapitel 5, Teil 3
Freilich, das aendert nichts an der Tatsache, dass sie sich jetzt, alleine in diesem Zimmer, um ihre Existenz Gedanken macht. Auch wenn es troestlich ist, zu wissen, dass es Gleichgesinnte gibt, dass man Verstaendnis findet und dass man Freunde hat, ja dass man auch Liebe und Fuersorge von seinen Nahestehenden erwarten kann und diese sicherlich…
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DNS II, Kapitel 5, Teil 2
Phil’s Stimme holt Femina aus ihren Gedanken: „Nun, wenn wir schon nicht an Schicksal glauben und wir tatsaechlich keine Nachweise oder irgendwelche Anzeichen haben, die das Auftreten einer Krankheit grundsaetzlich verstaendlich machen, dann kann es nur eine Erklaerung geben: Es ist Zufall dass Krankheit auftritt, Zufall, dass sie die eine Pflanze und nicht die andere…
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DNS II, Kapitel 5, Teil 1
In die Stille der zu Eis gewordenen Welt draengt sich ein Knacken. Es mag eine Weile vorhanden gewesen sein, ohne Femina’s Aufmerksamkeit zu gewinnen, im Glauben, dass es ohnehin nur vom Eis kommen konnte. Doch nun ist es laut genug und ist auch keineswegs mehr selten oder gar nur ein einzelner Ton. Da ist ein…
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DNS II, Kapitel 4, Teil 2
Femina fragt sich, ob Adam und Eva den Verlust des Paradieses jemals so hart gefunden haben, wie sie. Die beiden hatten, im Gegensatz zu ihr, doch keine Ahnung was sie erwartete. Sie aber ist wieder dort wo sie vor dem Paradies gelebst hat, dort, wo die Realitaet dem Leben mit Gitterstaeben Grenzen setzt, anstatt mit…
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DNS II, Kapitel 4, Teil 1
Sie ist an ihrem Strand, von dem sie getraeumt hatte. Seit Wochen schon, doch hat sie es aufgegeben, die Tage zu zaehlen. Warum auch, ist sie doch rundum gluecklich. Sie geniesst jede Minute, sei es im Schatten der Palmen zu liegen, mit dem Blick auf das tuerkisblaue Meer, oder sich im Wasser zu tummeln, oder…
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DNS II, Kapitel 3, Teil 3
Wie damals, obwohl es dafuer keine Erklaerung gibt, die Glueckswoge, die sie durchstroemt, findet weder in ihrem Koerper noch in ihrem Verstand eine Barriere, und laesst sie glauben, die Zeit stuende still. Baba ist, wie immer, barfuss. Sein von der Sonne gebleichter Lungi ist um die Huefte geschlungen, mit einem Ende ueber einer seiner Schultern;…
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DNS II, Kapitel 3, Teil 2
Femina weiss nicht, wie lange sie geschlafen hat. Lange genug jedenfalls. Sie ist noch immer im Flur, aber der ist wieder dunkel, bis auf die mueden Lampen mit ihrem mueden Licht. Es ist ihr auch recht kalt. Ueber den Steinboden fliesst kuehle Luft, wenn auch nur wie unregelmaessige Atemzuege, es ist genug, sie froesteln zu…
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DNS II, Kapitel 3, Teil 1
Femina muss sich abfinden, dass sie dieses Haus noch immer nicht verlassen kann. Freilich gibt sie die Hoffnung nicht auf. Um aber ihre Zeit nicht mit Frustration zu verschwenden, beschliesst sie, diese mit Dingen zu fuellen, die sie interessieren. Ihr Wissensdurst ist ungestillt und somit schreibt sie sich in eines der hoechsten Lehrzentren ein, die…
