• DNS II, Kapitel 8

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    Femina kann sich nicht erinnern, wie lange sie am Ort des Vergessens gewesen war und auch nicht, wie oft sie von einem Bewußtseinszustand in einen anderen verfiel. Alles war unwirklich, verschwommen, ein unscharfes Bild, aufgenommen von einer nicht so recht funktionierenden Kamera. Aber sie war nicht alleine. Rocky ist an ihrer Seite, ob sie aus…

  • DNS II, Kapitel 7, Teil 1

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    Hoehlenforscher kennen den Effekt absoluter Finsternis und Stille und wie sich das auf Geist und Gemuet auswirkt. Gaebe es die Sinne nicht, man koennte grad so gut suspendiert in einem Vakuum leben, in dem Zeit und Raum keine Bedeutung haben und das Leben selber eine andere Gestalt annimmt. Es ist den Sinnen zu verdanken, dass…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 9

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    Oliver’s Zustand ist natuerlich ein Problem. Unmoeglich kann er die Leiter runtersteigen und wie er die enge Wendeltreppe bewaeltigen wird, ist ebenso fraglich. Nach einigem Hin und Her beschliessen sie, ihn in einem Schlafsack runter zu lassen. Danach muss er sich allerdings selber die Treppe hinunter quaelen, wobei die soliden Seitenwaende, und sie als Vor-…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 8

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    Femina’s Schlaf war allerdings unruhig. Sie weiss manchmal nicht, ob sie wach ist, oder traeumt. Traum und Wirklichkeit gehen ineinander ueber, ohne Grenzen oder Anhaltspunkt, wo das eine endet und das andere beginnt. Es ist ein Zustand, wo alles wirklich ist oder alles ein Traum. Sie glaubt, Dan neben sich zu fuehlen und vermeint, von…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 7

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    Der Mond muss sich des Himmels bemaechtigt haben, doch Femina sieht weder viel Himmel noch den Mond. Die kleine Strasse, verborgen unter blaettrigen Daechern, windet sich steil bergab. Diesmal hat man ihnen keine Kopfsaecke aufgezwungen, ja nicht einmal Augenbinden. Freilich, man kann ohnehin nur sehen, was die Lichtkegel ihrer Maschinen anleuchten, – kurze Strassenstuecke vor…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 6

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    Das Haupthaus ist der allgemeine Treffpunkt der Desperados. Dort finden sie sich zusammen, um gemeinsame Unternehmen zu planen oder vorzubereiten, um Feste zu feiern, oder auch nur, um sich im Kreise von Artgenossen und Seinesgleichen „zu Hause“ zu fuehlen. Es ist ein Hafen fuer alle, und, laut Oliver, grosszuegig angelegt. Es erlaubt fuer unterschiedlich grosse…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 5

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    Die Lautsprecherstimme ertoent wieder, kalt und unmissverstaendlich. Sie laesst kein spekulieren zu, wie die Bande reagieren wuerde, sollte sie auf Widerstand stossen. „Spart euch lange Reden! Ihr seid nicht auf der ueblichen Nordroute! Steigt ab! Stellt euch neben das Vorderrad eurer Maschinen! Falls ihr Waffen habt, haendigt sie aus! Und versucht keine faulen Tricks, ausser…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 4

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    Femina findet in Dan und Ger ideale Reisegefaehrten. Sie sind Vanille und Schokolade, und sie selber ist die Garnierung, oder der Tupfen Schlagobers zur Bereicherung. Ist der eine einfach und direkt, der andere ist komplex und reserviert. Beide sind attraktiv, doch Ger legt im Gegensatz zu Dan wenig Wert auf Auesserlichkeiten, waehrend Dan, zugegeben mit…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 3

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    Baba stupst Femina leicht an. Sie war nachdenklich geblieben, starrt noch immer auf den Vorhang, als sei dort eine Nachricht geschrieben. Sie schaut zu Baba, der ihr vergnuegt zu verstehen gibt, wie sehr er die Vorfuehrung genossen hat. Mit seinem breiten Lachen und belustigt funkelnden Augen vertreibt er ihre Nachdenklichkeit. Er wiederholt den letzten Akt…

  • DNS II, Kapitel 6, Teil 2

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    Femina faellt auf, dass das Buehnenbild nichts Farbiges aufweist. Alles scheint in schwarz-weiss zu sein. Das bestaetigt sich, als auch der zweite Vorhang nach oben hochgezogen, die Buehne freigibt. Sie besteht aus einem grosszuegigen Raum, fast wie ein kleiner Saal, mit weissen Waenden und hohen Seitenfenstern, die mit duennen weissen Vorhaengen versehen, helles Licht durchscheinen…