Artikel Category: Generelle Themen

  • ÜBER……Reflektierende Gedanken über 2024 und 25

    Wie erwartet war 2024 eine Verschnaufpause in der die Menschen sich von der sogenannten Pandemie ein weinig erholen konnten, eine Tortur von 4 Jahren und nach wie vor nicht abgeschlossen. 2025 wird was völlig anderes bieten. Leider nichts an Lösungen, höchstens Möglichkeiten, wo man nicht weiß, welche sich durchsetzen werden. Mit der neuen Präsidentschaft in den USA weht allerdings ein neuer Wind, zumindest in deren Land. Vielleicht, so bleibt zu hoffen, auch in anderen westlichen Ländern, wenn nicht gar weltweit. Daß es was Positives ist, bleibt vorläufig Wunschdenken. Derzeit sieht es nämlich, vorallem für Europa, so aus, daß es noch viel schlimmer werden muß, als es ohnehin schon ist, bevor es zu einer positiven Wende kommt.

    024 war natürlich kein friedliches Jahr, mit vielen Menschen in Kriegen lebend und sterbend, ohne einem Ende in Sicht. Aber noch mehr Menschen sind mit einer fehlgeschlagenen Gesundheitspolitik konfrontiert, für die es in unserer gesamten menschlichen Geschichte keinen Vergleich gibt. Es war also kein gutes Jahr, weder für jene, die sich für eine Impfung entschieden haben, um sich vor einem neuartigen Erreger zu schützen, noch für die, die das ablehnten. Beide Seiten haben persönliche Verluste und Schäden erlitten und viele müssen weiterhin mit tragischen Konsequenzen leben. Die Immunisierten haben nun ein hohes Krankheits- und Sterberisiko, auffällig vor allem unter der jüngeren Generation, und es gibt eine ungewöhnlich niedrige und weiterhin sinkende Geburtenrate. Geimpfte, Ungeimpfte, alle verlieren nicht nur Freunde, Eltern und Verwandte früher als erwartet, sondern auch durch Krankheiten, für die man sogar neue Namen erfinden mußte, weil es sie vor den Immunisierungen mit den neuen Präparaten nicht gegeben hat, oder wenn schon, nur sehr selten vorkamen. Behörden ‚finden‘ keine Erklärung und Patienten kriegen von den Ärzten unbefriedigende Antworten auf ihre Fragen, wenn überhaupt, von Behandlung ist erst gar nicht zu reden. Freilich! Die Ursache liegt auf der Hand, denn Tatsachen lassen sich nicht verleugnen, nur wollen viele das nicht eingestehen. Es ist natürlich eine bittere Sache sich mit der Wahrheit konfrontiert zu sehen. Stimmt! Viele fühlten sich gezwungen, Mandaten zu folgen, während andere überzeugt waren, das Richtige zu tun. Wie dem auch sei, Tatsache ist, daß alle, die sich impfen ließen, ihre Einwilligung gaben. Damit sind sie sozusagen an ihrem Leid selber schuld, nicht eine Behörde, oder wer auch immer. Warum hat man keine Impfpflicht eingeführt, auch wenn ein paar Schreihälse sich dafür stark machten? Die Antwort ist klar. Man wußte sehr wohl, was es heißt, verantwortlich gemacht werden zu können. Nur der Bürger war sich dessen nicht bewußt und sagte ja, entgegen vorgebrachter Argumente, aller Vernunft und den Warnungen, sich nicht einem Risiko auszusetzen, denn keine der offiziellen medizinischen Pro Argumente waren stichhaltig gewesen, nicht anfangs, nicht jetzt, wo sich der Betrug des ‚Deep State‘ am Menschen deutlich zeigt.

    Ich habe nicht die geringste Absicht, meine Kritik am „gehorsamen Volk“ zu verweichlichen, egal was mir das an Kritik einbringt. Schließlich war jeder kognitiv intakte Mensch in der Lage, sich frei für, oder gegen eine Behandlung zu entscheiden. Das ist sein Recht, seine Freiheit, aber eben auch seine Verantwortung, wie oder was er mit seinem Leben, seinem Körper, seiner Gesundheit macht. Allerdings hatte ich erwartet, daß die meisten Menschen vernünftig reagieren und handeln würden, vor allem angesichts des Risikos, sich mit etwas spritzen zu lassen, das nur als experimentelle Droge zugelassen werden konnte, und speziell, weil niemand das Recht hat, andere zu zwingen, sich einer Behandlung zu unterziehen, die er nicht haben will, egal welcher Art. Leider war dem nicht so. Damit wurde mir schnellstens klar, nichts Gutes war zu erwarten. Der Schritt von Zwang zu körperlicher Gewaltanwendung ist nur ein kleiner, und die nimmt auch wieder verschiedene Formen an, wie Internierung, körperliche Bestrafung, Gefängnis, sowie psychische und physische Folter. Das sind zwar eindeutige Straftaten, aber auch sie wurden akzeptiert. Man erinnere sich der willkürlichen Zwangsmaßnahmen wie testen und Zwangsquarantäne, für Reisende, Bedienstete und ‚Verdächtige‘, und der Masken, der generellen ‚Maulkorbpflicht‘, worunter auch die Zensur fällt. Aber schlimmer noch, jene, die nicht auf die Propaganda hörten, die sich gegen Staatsgewalt und Willkür wehrten, sich für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit einsetzten, wurden von Mitbürgern beschimpft, verachtet, gemieden und ausgeschlossen, trotz der Tatsache, daß die Menschenwürde und Rechte aller Bürger zertrampelt, und Gesetz und Ordnung einfach auf den Kopf gestellt wurden. Die Absicht war von Anfang an die völlige Zerstörung unserer Lebensweise. All das war genau geplant und wurde präzise exekutiert. Es war schließlich lange genug vorbereitet worden und ist, wenn auch nicht ganz so dramatisch und offensichtlich, wie grade gehabt, unaufhaltsam am Weiterlaufen. Covid war nur der Startschuß, der alles in Gang setzte. Allerdings! So wie die „alte Welt“ ins Sterbebett gelegt wurde, so wuchs und wächst auch der Widerstand, sie wirklich sterben zu lassen, was wiederum die tyrannischen Kräfte zwingt, ihre Bemühungen um Kontrolle zu intensivieren. Es führt unweigerlich zur totalen Unterwerfung, identisch mit dem gesetzten Ziel der ausgeklügelten Pläne, sollte man dem nicht Einhalt gebieten.

    Darauf werde ich aber hier nicht weiter eingehen, also zurück zur Sache. Es ist nämlich durchaus leicht zu erkennen, ob sich eine Regierung gesetzestreu und ordnungsgemäß verhält, oder nicht. Es sind nur 3 Zeichen notwendig, die sofortig Alarm schlagen müßten: Zum ersten, wenn die Medien alle das gleiche Lied singen, kann es immer nur Propaganda sein. Zweitens, wenn Angst geschürt wird, um die Menschen in eine gewisse Richtung zu treiben, dann ist das eine beabsichtigte Strategie der Macht, keine Angelegenheit echter Gefahr, also nie ein Sicherheitsproblem. Drittens, ein Volk in Lager zu spalten, es gegen einander aufzuhetzen, so daß es sich streitet, oder bekämpft, ist stets nur die absichtliche Schwächung seiner Macht, denn es verhindert gezielt jegliches organisierte Verhalten, nach dem Motto, wenn sich Zwei streiten, freut sich der Dritte. Und wie immer, wenn alle drei dieser Methoden gleichzeitig eingesetzt werden, ist der Erfolg garantiert; wer kann das, erst recht im Rückblick, schon bezweifeln? Und alles, was danach folgt, selbst die lächerlichsten Anordnungen werden dann ohne kritisches Hinterfragen hingenommen. Als Demonstration nehmen wir zum Beispiel die Behauptung her, daß Geimpfte verhindern, andere Personen anzustecken. Oder daß, wenn alle in einer Gemeinschaft geimpft sind, niemand mehr, schon gar nicht schwer erkranken wird, also die gesamte Gemeinschaft vor der speziellen Krankheit geschützt ist. Das ist genauso lächerlich, als würde man mit seinem Regenschirm andere Personen vorm Nasswerden schützen können. Oder, jemand ohne Regenschirm, würde den mit seinem Schirm, dem Regen aussetzen. Wozu wäre so ein Regenschirm dann überhaupt gut? Zudem wird es den Regen nicht stoppen, auch wenn alle einen Regenschirm haben. Wohlgemerkt! Kein Virus ist je ausgerottet worden, noch wurden Infektionen, egal welcher Art, je verhindert. Wir leben mit Viren, Bakterien und Parasiten. Nur Umstände ändern sich, und/oder unser Abwehrsystem mag stark genug, oder zu schwach sein, um unwillkommenen Gästen die Tür zu weisen, oder sie rauszuwerfen, sollten sie sich Eintritt verschafft haben. Freilich, wir haben es heutzutage auch mit künstlich modifizierten Viren zu tun, doch das Prinzip der Abwehr besteht weiterhin. Es hat die Fähigkeit der Anpassung. Auch dieses Thema ist viel zu komplex, um hier darauf einzugehen. Daher, nur so nebenbei als Lichtblick, so wie Bakterien ihre Resistenz zu Antibiotika entwickeln, so adaptiert auch das menschliche Immunsystem. Aber zurück zu den lächerlichen Anordnungen, mit denen die Behörden im Laufe der Pandemie aufwarteten und die immer grotesker wurden, ja zum Teil sogar höchst gesundheitsschädlich waren. Doch die Leute folgten ihnen, als hätte man sie in eine Trance versetzt. Trotzdem sind die Entschuldigungen von Menschen, die in dieser schamlosen Tyrannei gehorsam mitgespielt haben, unakzeptabel. Außerdem hilft das weder den Opfern, dem Wunden heilen, noch würde es eine zukünftige Wiederholung solcher Willkür verhindern, denn offene Wunden sind immer ein Problem. Sie nässen und können sich entzünden, was keine gute Prognose zuläßt.

    Selbstverständlich gibt es vehementen Widerstand von Seiten der an der Spitze stehenden verantwortlichen Akteure und Mithelfer („Apex Schurken“). Sie verwehren jedwede Kritik, oder gar Untersuchung in ihre Vergehen und Gesetzesbrüche. Zweifelsohne, werden sie die Gewinne aus ihren betrügerischen Geschäften längst in Sicherheit gebracht haben, um nicht doch noch zur Kasse gebeten zu werden, sollte man die entstandenen Schäden abgelten müssen. Wie immer wird das Volk dafür zahlen, mit Steuergeldern, was sonst. Doch davon abgesehen, noch interessanter ist zu beobachten, wie sich die Übeltäter entrüsten, wenn sie mit Fragen belästigt werden, wie sie sich vor Ärger wenden und drehen, ja mit verbissener Wut reagieren, auf Angriff übergehen, oder mit diversen Verteidigungstaktiken aufwarten, die alles rechtfertigen sollten. Jeder kennt Politiker mit Gedächtnislücken, um nur eine Taktik zu nennen! Aber diese Art Menschen haben keine Schuldgefühle. Sie werden sich nie zu einer Schuld bekennen, schon gar nicht vor einem Gericht, aber auch nicht gegenüber sich selbst. Dafür gibt es 2 Gründe: Psychopathen verspüren keine Reue für ihre Taten, und geistig Kranke haben keine Einsicht für ihre Krankheit. Unglücklicherweise, die schlimmsten Gesetzesbrecher, vergangene, wie heutige, leiden an der einen, oder der anderen Kondition, wenn nicht ohnehin an beiden.

    Es ist unmöglich sie von ihren Problemen, oder eben Krankheiten zu heilen. Sie akzeptieren keine Behandlung. In ihren Augen sind sie gesund, und/oder, die Meinung anderer ist ihnen völlig egal. Diese Menschen sind jedoch die geistig verdrehteste und gefährlichste Art der menschlichen Gattung, denn ihre unrealistische Selbsteinschätzung und ihr gestörter Realitätssinn, verbunden mit geordneten Gedankengängen und völlig intakten exekutiven Funktionen, ermöglicht ihnen, die ruchlosesten Taten zu begehen. Sie brauchen Macht mehr als Brot, suchen stets alles und jeden zu kontrollieren, und wenn sie nicht ohnehin schon in machthabenden Positionen sind, wie Könige, religiöse/politische Führer, Tyrannen und Potentaten, streben sie danach. Sie wollen immer dominieren. In unserer gegenwärtigen ‚modernen‘ Zeit, finden wir sie in Mengen in Regierungen, Institutionen der Bürokratie, administrativen Systemen von Gesundheit, des Militärs und der Wirtschaft, etc., etc., aber sie sind überall, auch daheim in den Familien. Glücklicherweise sind die üblen „Apex Schurken“ eine Minorität. Aber das wissen sie natürlich auch, was so viel heißt, daß sie in der Tat nichts so sehr fürchten, wie die Masse. Das erfordert, daß sie das Volk nie seiner kollektiven Macht bewußt werden lassen, denn es würde jeden Tyrannen im Handumdrehen von seinem Thron stürzen.

    Wohlgemerkt! Je größer eine Masse ist, desto schwerer ist es, sie in Bewegung zu bringen, was den üblen Gesellen nett in die Hände spielt; und genau das tut auch unsere biologisch verankerte Herdenmentalität, die uns in der Vergangenheit gut gedient hat und heute noch unser Verhalten beeinflußt. Nur sind wir auf dem Weg unserer Entwicklung seither doch ein gutes Stück vorangekommen. Obwohl wir noch immer Leittiere haben wollen, sie sind für unser fundamentales Bedürfnis, nämlich zu überleben, nicht mehr essentiell. Wir sind nicht mehr kleine, verletzliche Herden, sondern leben in riesigen Kommunen, auch Zivilisationen genannt. Das allerdings erfordert, gemeinnützige Pflichten und Arbeiten delegieren zu müssen. Am einfachsten und auch am besten scheint zu sein, diese Leuten, oder einer Gruppe von Leuten zu überlassen, deren einzige Aufgabe darin besteht, derartige kommunale Dienstleistungen zu erfüllen, so daß die Allgemeinheit ihren persönlichen Verpflichtungen und Interessen nachgehen kann.

    Ein kurzer Blick auf die Rolle moderner Führer ist, trotz ihrer obsoleten Rolle, angebracht, denn noch wollen wir sie ja haben. In westlichen Gesellschaften ist es üblich, daß die Öffentlichkeit in Wahlen bestimmt, wer, oder welche Gruppe/Parteien die best-geeigneten Leute hat, die für die optimale Erledigung öffentlicher Interessen Sorge tragen sollen. Das ist durchaus eine Herausforderung an die Fähigkeiten der Bewerber, führt aber auch immer zu einem Konkurrenzkampf, weil diese Art Arbeit von der Öffentlichkeit generell geschätzt, mit gutem Einkommen belohnt wird, und mit Prestige, Vorteilen und Macht verbunden ist. Das zieht logischerweise alle Arten von Interessenten an, darunter eben auch Opportunisten und Zwielichtige, sowie die Charakterlosen, die Narzissisten und Psychopathen, und die echt Kriminellen. Die Öffentlichkeit glaubt und erwartet natürlich, daß die Gewählten integre Personen sind und tatsächlich kompetent und gewissenhaft ihren Pflichten nachkommen werden. Dem ist nicht so, (falls es das überhaupt im Zuge der Entwicklung zu einer großen komplexen Gesellschaft geben kann). Tatsache ist, daß eher redegewandte Schauspieler, oder Unmoralische, Skrupellose, aber auch Manipulierbare und Frustrierte, erfolgreicher sind, als der Charakterstarke, der psychisch Solide, der Erfahrene und Kompetente, dem wirklich das Wohl der ‚Herde‘ am Herzen liegt. Die modernen „Führer“ werden obendrein auch noch bewundert und gefeiert. Man sieht ihnen viele ihrer Vergehen, ob immoralisch oder gesetzeswidrig, nach. Das Volk aber liebt seine Idole und tanzt begeistert um das ‚Goldene Kalb‘. Es muß schon etwas besonders Schockierendes sein, bevor die Öffentlichkeit sich empört und darauf reagiert. Der Ruf nach einem starken „Führer“ wird allerdings laut, wenn sich die Herde verwirrt, bedroht und orientierungslos fühlt, und natürlich, wenn sie glaubt, ernsthaft in Gefahr zu sein. Unter diesen Umständen hat ein guter, kompetenter Führer natürlich den größten Wert und ist in der Tat auch notwendig. Nur, stark und gut sind nicht dasselbe! Wie man sieht ist nichts falsch am Modell Führerschaft, wohl aber mit prätentiösen Führern, die einem korrupten System dienen, einer Ideologie nachlaufen, oder eben selber korrupt sind.

    Die Risse im Stoff westlicher, wenn nicht ohnehin aller Gesellschaften, sind schon lange zu sehen gewesen. Die Covid Pandemie zeigte allerdings, wie brüchig der Stoff tatsächlich ist. Covid war für viele ein Augenöffner, durchaus zum Nachteil der „Üblen Brigade“, deren Aktionen nun ins Rampenlicht gerückt worden sind. Zur Anmerkung: Ich bevorzuge den obigen Begriff zu verwenden statt „Elite“, denn damit assoziiere ich etwas Positives, was mir die „Üble Brigade“ ganz und gar nicht vermittelt. Deren Absichten und Pläne waren nie ein Geheimnis, aber was hinter den Kulissen wirklich vorbereitet worden war, zeigte sich auf der Bühne im Scheinwerferlicht plötzlich als etwas ganz Morbides; sie hatten ein tödliches Spiel inszeniert. Der erste Akt hat das Publikum vorerst mal in Schock versetzt. Nun sitzt es da wie gelähmt, versteht nichts und weiß nicht, was es tun soll. Aber tatsächlich geht es um globale Weltherrschaft, wieder einmal. Oft versucht, bis jetzt nie wirklich erreicht, wie uns die Geschichte lehrt, doch mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln, ist ein neuer Versuch vielversprechend, leider auch viel gefährlicher, denn es könnte die Vernichtung allen Lebens, so wie wir es kennen, sein.

    Schon mal darüber gerätselt, warum Pyramiden einen so zeitlosen Charakter und Reiz haben; wie sie weltweit, über alle Kulturen, Epochen, in eindrucksvollen und imponierenden Bauten, und aller Arten von Handwerk und Kunst hinweg, uns mystifizieren und magisch in Bann halten? Nun, eine Pyramide ist ein Symbol hierarchischer Ordnung und spricht uns, mit seiner strukturellen Konfiguration von Basis, Spitze und verbindlicher korpulenter Mitte, sich nach oben reduzierend, unterschwellig an. Pyramiden verfestigen ein ideologisches Konzept in der materiellen Ebene, in dem es uns das Abstrakte mit unseren Sinnen erfahren läßt und damit sprichwörtlich einen physischen Eindruck erzeugt: Ein mentales Bild wird in etwas Faßbares transformiert, das unser Gehirn dann in seinen Gedächtnisarchiven einlagert. Man könnte es mit einem Stempel vergleichen. Die Pyramiden der althistorischen Welt sind zweifellos eine Signatur der Macht der herrschenden Klasse. Gebaut wurden sie allerdings von Arbeitern und Sklaven. Die grundlegende Bedeutung und Absicht, obwohl zur Schau gestellt, liegen darin verborgen, sind hiermit verschleiert. Das wird von der Masse nicht wahrgenommen, ist aber den wenigen Eingeweihten bekannt und wird von ihnen auch aufrechterhalten. Das erkennt man schon daran, daß das Symbol (der Herrschaft) in jeder denkbaren Art und Form, präsent ist. Man findet es in Emblemen von Organisationen, geheimen Gesellschaften, in Kunst und auf Geldscheinen, als Logos und Referenzen zu religiös/spirituellen Gruppen und Geschäftstreibenden; wie man sieht, es ist überall. Zynisch gesagt, wortlos verstärkt es eine Doktrin/Dogma, ohne aufzufallen.

    Es suggeriert obendrein, daß der Apex, die Pyramidenspitze, eine Kulmination darstellt und somit auch dem Göttlichen am nächsten ist, eine direkter Linie zu Gott/Göttern, was mit dem Privileg direkter Kommunikation einhergeht, wo man Anliegen vorbringen kann, aber vor allem göttliche Botschaften empfängt, unter anderem, die von Gott gegebenen Rechte auf Thron und Herrschaft auf Erden, an Seiner Stelle, wenn nicht sogar, und wie so oft, als Gott selber. Das Symbol der Pyramide hat die Funktion der Gehirnwäsche; es erinnert jeden daran, wo sein Platz ist. Das hat mit Wahrheit natürlich nichts zu tun, ist aber Manipulation höchster Raffinesse. Folglich, der Apex selbsternannter Potentaten rechtfertigt damit alle Ansprüche auf Land und Leute, sogar über deren Leben und Tod. Als von ‚Gott gegebener Macht und Rechte‘, nehmen die Spitzenreiter alles in Besitz, reklamieren es als ihr Eigentum, mit dem sie tun und lassen können, wie auch immer es ihnen gefällt, oder sie sich entscheiden.

    Die nächste Schichte der Pyramide, die Körpermitte sozusagen, oder die gesellschaftliche Mittelklasse, dient der Verbindlichkeit und wird mit Privilegien, Belohnungen und Ehren auf der Ebene der linearen Nutzbarkeit (hierarchisches Konzept) gehalten. Sie ist das Öl im Getriebe und hat die Aufgabe der Liaison zwischen Spitze und Basis, der niedrigsten Schicht, wo die für Lohn arbeitende Masse des Volkes zu Hause ist. Diese Arbeiterklasse wird, schon allein wegen ihrer Größe, mit Absicht vom Reichtum, den sie durch ihre Arbeit schaffen, ferngehalten. Sie erhalten weder wirkliche Vergünstigungen, noch wirkliche Dankbarkeit, sondern werden in ständiger Sorge um ihre und ihrer Kinder Zukunft gehalten. Existenzangst hindert sie daran, etwaige unbequeme Fragen an die ‚Obrigkeit‘ zu stellen. Aber alle, wirklich alle, die nicht zum Apex gehören, werden im trügerischen Konzept pyramidaler Ideologie in Ignoranz gehalten. Nur die wenigen im Apex haben Zugang zum ‚Piratenschatz‘, den sie mit der gleichen Intensität bewachen, wie der Drache sein Gold.

    Praktisch gesehen heißt das, die Spitze ist gut in Gedankenspielen und Aufrechterhaltung der Kontrolle, die Rumpfmitte implementiert, was die Spitze anordnet und/oder erlaubt, und sorgt für das Einhalten von Gesetz und Ordnung, so daß alles reibungslos funktioniert. Die Masse der Basis sind die Lasttiere, die mit ihrer Arbeit alle ernähren und willig ihr Joch akzeptieren, weil das, und alles, was von oben auf sie durchfiltert, ihre, und einzige, Realität ist.

    Glücklicherweise gibt es die Natur und ihre Gesetze, Physik, kurz gesagt. Die Natur kann nicht lügen. Tatsächlich ist sie das einzig Verläßliche, das uns lehrt, was richtig und was falsch ist, ob es einem gefällt, oder auch nicht. Doch bedenke! Ignorante Menschen und Narren sind leicht zu täuschen, und Wissenschaftler sind Menschen, die auch ihre Fehler haben und Fehler machen. Nur die Natur der Schöpfung ist fehlerfrei, dank ihrer unumstößlichen Gesetze. (Willst du Gott, hier ist Er).

    Du magst nun fragen, was das mit dem vergangenen Jahr zu tun hat, oder auch mit dem neuen. Viel! Denn wir, die menschliche Spezies, müssen jene Lektionen, die wir solange vermieden haben, nun doch lernen. Vorweg, trotzdem wir individuelle Personen sind, wir sind mit allem, das ist, verbunden. Zweitens, wir sind keine Herdentiere mehr, die zum Überleben einen Leithammel brauchen. Wir können sehr wohl einen wollen und wählen, doch grundsätzlich sind wir unser eigener Herr und Meister, der Verantwortung in seinen Händen hat. Wir müssen verstehen, daß unser Erfolg und Fortschritt von unserer Integrität abhängt und daß unsere Gesellschaft, in der wir leben, eine Spiegelbildreflektion unseres kollektiven Charakters ist. Leben, so wie wir es kennen, ist delikat und zerbrechlich. Es kann nur fortbestehen, wenn es die Balance zwischen Nehmen und Geben einhält. Unser Planet ist auch unsere Speisekammer. Wenn wir nur rausnehmen und nichts ersetzen, wen will man ob der leeren Regale beschuldigen? Global betrachtet, es gibt keinen Mangel an Nahrung, oder zu viele Esser, die ihn verursachen könnten. Unsere Erde produziert genug für uns alle. Wir müssen nur besser und vernünftiger wirtschaften, besser jedenfalls wie bisher. Auf keinen Fall entspricht das den Aussagen und Plänen, die die „Üble Brigade“ propagiert. Wie dem auch sei, die notwendigen Änderungen, die wir brauchen sind riesig und eine enorme Herausforderung für uns alle. Man kann es mit einem Quantensprung vergleichen. Doch sind wir nicht die Krone der Schöpfung? Warum sollten wir nicht fähig sein, einen solchen Sprung zu machen? Nun, 2025 zeichnet sich als das Jahr der Entscheidung aus, in dem bestimmt wird, welchen Weg die Menschheit gehen will.

    Ich schlage vor, jeder soll in den Spiegel schauen und tief darüber nachdenken, was er sieht. Es mag tatsächlich alles offenbaren, oder es mag als oberflächliches Bild das gesamte und wirkliche menschliche Wesen dahinter verbergen. Daher, um sicher zu gehen, daß man sich sieht, schaut man am besten nach innen, wo man das Spiegelbild nochmals mit seinem inneren Auge einer gründlichen Betrachtung unterzieht. Wie tief wir gehen müssen, um unsere wahre Essenz zu finden, hängt ganz allein von uns selber ab. Einigen Menschen genügt bereits ihr oberflächliches Spiegelbild für ein Selbsturteil, da sie ihren Wert in ihrer äußeren Erscheinung sehen. Andere wollen mehr. Sie wollen als Person geschätzt werden. Allerdings könnten sie tatsächlich nur ein anderes Image, ihre ‚Persona‘, bewerten, das sie der Welt präsentieren und das nicht ihr eigentliches Wesen ist. In beiden Fällen, Spiegelbild, so wie ‚Persona‘, macht es sie von der Meinung anderer abhängig. Sie verlieren damit ihre Selbstsicherheit, werden zum Spielball anderer. Wie auch immer, das Vorspiegeln eines imaginären Selbst kann sehr beeindruckend sein, doch es bleibt ein imaginäres Produkt. Es ist nicht das Wesentliche, das uns als individuelles Lebewesen auszeichnet. Darum geht es aber: Der Mensch muß sich völlig klar sein, was und wer er ist, um sein Potential und seine Potenz wahrnehmen zu können. Der Mensch ist, und muß, sein eigener Richter sein. Niemand kann, oder soll, diese Rolle übernehmen, denn jeder muß sich selbst der Wahrheit stellen; nicht, weil jemand das sagt, oder verlangt, sondern weil es unsere Verantwortung uns selbst gegenüber ist. Kein Wegscheuen vor den eigenen Unzulänglichkeiten, keine Entschuldigungen für unsere Fehler, kein Verleugnen von Schuld, schon gar nicht, diese auf andere schieben! Wir müssen uns ändern und gnadenlos die Wände unserer Abwehr einreißen, uns von ihnen befreien, für unseren eigenen inneren Frieden, der dann auf unser Umfeld wirkt. Welchen Rippeleffekt das hat, für alle und jedes rund um uns, ist nicht nur verblüffend, sondern im Hinblick dessen, was jetzt auf dem Spiel steht, schlichtweg notwendig, wollen wir als Spezies eine Zukunft haben. Nicht jeder mag mit dem Gesagten einverstanden sein und meine Stellungnahme als unangemessen, oder auch lächerlich empfinden. Das allerdings würde nur bestätigen, daß man sich selbst nicht wichtig findet, obwohl es jeder ist. Vielleicht hilft es sich zu vergegenwärtigen, daß der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der einen Seite des Planeten, auf der anderen Seite eine Katastrophe auslösen kann, und jedes Sandkorn, jeder Tropfen, alles winzig kleine Einheiten, Strände, Wüsten, Meere schaffen. Wir, die winzigen Teilchen, sind Beitragende und bewirken das mächtige Ganze. Jeder, als das wahre Selbst, trägt Verantwortung darüber, nämlich was das Sein in seiner Gesamtheit präsentiert, wie es agiert und reagiert.

    2025 wird uns in jeder Hinsicht herausfordern, und ja, das kann in eine positive Richtung gehen, oder es wird uns brechen. Unser essentielles Wesen, unser Urkern, das animistische Self, das uns belebt und antreibt, wird verlöschen, wenn wir nicht die nötigen Schritte tun. Wenn wir unserer Existenz, die derzeit akut bedroht ist, nicht die Priorität geben, verdienen wir tatsächlich nichts anderes, als auszusterben. Das heißt aber, du/ich/wir, die winzigen Teilchen, sind die treibende Kraft für die höchst notwendigen Änderungen. Natürlich ist es frustrierend und geradezu unerträglich zusehen zu müssen, wie andere, völlig ahnungslos, aus welchen Gründen auch immer, sich und allen das Grab schaufeln. Oft genug möchte ich das Handtuch werfen, überwältigt von der Einsicht, daß man nie jemanden überzeugen, noch ändern kann. Zwang ist keine brauchbare Methode, denn niemand wird auf lange Sicht tun, was er nicht tun will. Man kann es mit Manipulation versuchen, doch wie Zwang, auch sie bewirkt keine dauerhafte Änderung. Aber ändere dich und du änderst die Welt um dich; es ist eine zwangsläufige Reaktion. Man wünscht sich natürlich, daß Änderungen konform mit seinen Wünschen erfolgen. Wer möchte das nicht? Doch, was wir wünschen, ist oft nicht dasselbe, dessen unser innerstes und wahre Selbst bedarf. Unser Wollen und Wünschen bringt nicht unbedingt jene Änderungen, die unseren seelischen Bedürfnissen entsprechen. Sie mögen uns nur auf einen anderen, aber nicht weniger irreführenden Weg bringen. Den Weg der Wahrheit zu gehen ist daher unerläßlich, und das verlangt ehrliche Selbstkritik. Hab ich nicht von Quantensprung geredet? Es ist einer, ob man das will, oder auch nicht.

    Mancher mag das alles für völlig absurd halten, doch wie kann man erklären, daß ein paar Plünderer sich anmaßen, unser aller Welt auszurauben und zu zerstören? Weil ihnen alles gehört, mit dem sie tun können, wie beliebt? Nein, ihnen gehört nichts, oder genauso viel, wie dir und mir. Sie haben nur unter falschen oder eben betrügerischen Bedingungen Besitz genommen. Und das mit Zustimmung der indoktrinierten Massen, die gelernt haben, die Privilegierten zu bewundern, wie sie leben, wieviel Macht sie haben. Sie wollen dasselbe, doch als die „Nicht Auserwählten“, als die „weniger Talentierten“, akzeptieren sie es als ihre Pflicht, das System aufrechtzuerhalten, gemäß dem „Gesetz und Ordnung von oben“. Sie akzeptieren, daß Privilegien, ja ein Leben in Wohlstand, durch Arbeit und Leistung verdient werden muß, eben eine Belohnung ist, und ihnen manchmal sogar, durch glückliche Fügung, oder Spiel, in den Schoß fällt. Oder, wie kann man erklären, daß egomanische Verrückte die schändlichsten Verbrechen begehen können, ohne bestraft zu werden? Ach, richtig! Sie besitzen ja alles, einschließlich dich, mich, Mensch und Tier. Das können sie allerdings nur, weil man seine Eigenverantwortlichkeit an sie abgegeben hat. Damit verschenkt man seine Unabhängigkeit und eben sein Recht auf Freiheit. Das nenne ich absurd, selbst wenn das nicht jeder so sieht. Wie dem auch sei! Ein Umdenken hat begonnen, eine Veränderung ist im Gange. Niemand kann das mehr verhindern, noch dem entkommen. Der Punkt allerdings ist, ob wir endlich verstehen, oder wenigstens bereit sind, zu lernen, wer oder was wir wirklich sind, (Topik hier nicht weiter diskutiert). Sollten wir das nicht begreifen, wird die Natur für uns tun, was wir Menschen möglicherweise nicht können. Jedenfalls müssen wir uns mit dem Lernen und Anwenden beeilen, denn es ist längst 5 nach 12.

    Der schlafende Löwe, die Öffentlichkeit, hat in den letzten Jahren nun doch zu knurren begonnen. Er schlägt auch mit dem Schwanz, doch 024 war ein recht ruhiges Jahr, das ihn schlaftrunken vom Brüllen abhält. Zudem hat man ihm Gift gefüttert, das ihn betäubt und schwächt. Währenddessen ist die „Üble Brigade“ beim Neugruppieren, mit dem Status Quo recht zufrieden und nicht mehr im Rampenlicht. Ihre besten Werkzeuge sind ohnehin Lüge, Täuschung, Fallenstellen. Nur weil es so aussieht, als seien sie im Rückzug, weil es mit der „Vierten Industriellen Revolution“ nicht ganz so reibungslos geht, wie erwartet, das zu glauben, wäre ein grober Fehler. Ganz im Gegenteil! Schiemer lernen aus ihren Fehlern! Sie verfeinern ihre Kunst.

    Was soll’s, mag sich nun mancher fragen? Offensichtlich war das alte System nicht wirklich tauglich und mit der heutig verfügbaren Technologie, muß man sich eben anpassen und auch Abstriche machen. Nur das kann die Zukunft der Menschheit sicher stellen. Hm! Welche Art Zukunft soll das sein, ist meine Frage? Und ist es wirklich nötig, das Alte und Bewährte völlig zu zerstören, um etwas Neuem Platz zu machen? Für mich ist das ein klares Nein! Ich habe nicht nur Bedenken, sondern bin schlichtweg entsetzt, daß Fortschritt mit solch radikaler Vernichtung von Leben erkauft werden soll. In diesem Ausmaß, oder in dieser Größenordnung, ist uns Menschen aus unserer Geschichte nichts bekannt, zumindest nichts konkret Nachweisbares. Fairerweise muß gesagt werden, es gibt Mythen und auch Hinweise, daß sowas möglicherweise stattgefunden hat, aber ohne stichhaltige Evidenz bleibt es eine Spekulation.

    Davon abgesehen, die Pläne der „Üblen Brigade“ sind nichts Neues. Sie waren und sind der breiten Masse nur verborgen geblieben. Obwohl nie unter Verschluß, sie waren nur niedlich verpackt und jede Enttarnung verhindert, nötigenfalls auch mit Gewalt. Sie steckten in Zuckertüten, unter glänzendem Stoff und in reicher Kost, so daß die wenigsten Verdacht schöpften, oder sich fragten, ob das Angebot auch bekömmlich war. Das heißt, der Löwe ließ sich mit reichem Futter in einen Käfig locken, der ohne Türen keiner zu sein schien. Mit ständig vollem Bauch wurde er träge und er schlief anstatt zu jagen. Das brauchte er ja nicht mehr. Jetzt stellt sich aber heraus, er war in eine Falle geraten und sitzt jetzt fest, kann nicht mehr raus. jetzt muß er fressen, was er kriegt, muß ertragen, was man ihm antut und egal, ob, oder wieviel er auch brüllt, sein Leben ist im Besitz anderer.

    Ich war, und sicher viele andere auch, wenn schon nicht blind, so doch naiv, denn ich konnte mir nicht vorstellen, daß das Böse das Gute so schnell und so effektiv unter seine Kontrolle bringen könnte. Ich bin jedoch verblüfft, wie der Mensch aus Angst so schnell Vernunft und Verstand verliert und wie leicht es ist, jede noch so große Herde zu lenken. Man kann sie auseinandertreiben und völlig zerstören, und das ganz einfach, in dem man sich der Herdenmentalität bedient. Und da glaubt der Mensch noch immer, er sei klüger als das Tier! Offensichtlich ist er das nicht, denn glauben ist als moralisch/intellektuelles Urteilen eine mentale Funktion, keine biologische. Es hat also keine Allgemeingültigkeit. Denkfehler sind keine Seltenheit. Der Mensch macht sie oft genug, mit oder ohne Absicht. So verwechselt er auch Fortschritt mit Rangordnung und rechtfertigt damit sein, „über den Tieren stehen“. Wie immer, es sind nur falsche Schlüsse und Interpretationen, die ihm natürlich dienlich sind. Auch das Symbol der Pyramide hat darin seine Wurzeln und, keines der beiden Trugschlüsse hat bis heute an Einfluß verloren.

    Fairerweise, oder argumentativ, sei gesagt, in unserer Zeit des Fortschrittes brauchen wir weder Menschen (nicht viele zumindest), noch Tiere. Roboter können mehr oder weniger jede Arbeit verrichten und KI (künstliche Intelligenz) sorgt für Aufsicht und Kontrolle. KI bedarf natürlich enormer Energie. Nur ist der Mensch selber der größte Energieverbraucher, gefolgt vom Tier, und im Kontrast zu KI ist der Mensch unberechenbar, unverläßlich und sogar lästig, so daß es wirklich besser ist, sich dieser „nutzlosen Esser“ zu entledigen. Die kann man dann zur Handelsware machen, (versklaven), denn mit der Technologie sind sie nun „hackable animals“, (laut Yuval Harari‘s* Aussage). Tiere haben in dieser dystopischen Welt erst recht keinen Platz. Sie waren ohnehin immer nur eine Kommodität unter menschlicher Dominanz. Somit löst man alle Weltprobleme und die „Üble Brigade“ kann endlich ihren Wunschtraum erfüllen, nämlich ihr „Gottes Reich auf Erden“ errichten.

    Freilich! Den Djinn aus der Flasche holen, ohne zu wissen, wie man ihn wieder einfängt, ist nicht grad die intelligenteste Entscheidung! Und kein Gott wird die „Üble Brigade“ retten, denn außer ihnen selbst gibt es keinen Gott. Was aber erwarten sie sich wirklich? Was glauben sie, kann KI für sie wirklich tun? Daß es ihnen ewiges Leben, Weisheit, Einsicht, Erkenntnis, Allmacht gibt? Das ist echt ‚(wahn-) witzig‘, denn was sie wirklich bekommen, ist Leben im Cyberspace, also ‚virtuelle Realität‘ und die Erkenntnis, daß ihr Verständnis von Allmacht genauso wenig realistisch ist, wie Münchhausens Geschichte, wo er sich selbst beim Haarschopf aus dem Sumpf zog. KI wird sie nicht allmächtig machen, sondern zu jenen armen Kreaturen schrumpfen lassen, die nun in einer selbst errichteten Hölle leben müssen. Da es für sie ja auch kein Leben nach dem Tod gibt, wollen sie auf Erden ewig leben wollen. Schon paradox, denn wie nennt man menschliche Wesen, die keinen Körper haben? Geister! Was also ist daran so erstrebenswert, in einer virtuellen Realität ohne Körper zu existieren, und das für unendliche Zeiten, oder zumindest solange, wie die Maschinen funktionsfähig bleiben, von denen man sich nun obendrein abhängig gemacht hat? Amüsant, nicht wahr, oder vielleicht ist es auch nur Schadenfreude, denn ihr bösartiger Geist bleibt ihnen ja erhalten. Das Böse bedarf nämlich keines Körpers. Es ist Teil des universellen Konzepts unserer Existenz, der bipolaren Welt. Aber warum ist der Mensch, die ‚Krone der Schöpfung‘ so scharf drauf und so anfällig, ein Versager zu sein? Die Antwort ist einfach: Intelligenz ohne Liebe ist lebensunfähig. Es ist selbst-zerstörend.

    2024 kurz zusammengefaßt: Es war eine Pause von den Kämpfen auf dem Schlachtfeld, ohne den Krieg zu beenden. Um aber den menschlichen Genozid aufzuhalten, bedarf es mehr, als nur des linearen Denkens, welches uns durchaus erfolgreich bis zum heutigen Stand der Dinge geführt hat. Es muß ins laterale Denken expandieren.

    Spekulieren wir nun etwas darüber, was 025 für uns auf Lager hat. Mr. Trump ist nun voll dabei, zu verwirklichen, was er in seiner formidablen Antrittsrede als Präsident in Aussicht gestellt hat. Seine zweite Reise ins Weiße Haus ist tatsächlich ein beeindruckendes Beispiel, was mit Determination gemeint ist. Er besitzt davon jedenfalls mehr als genug- und, er wird machen, was er sagt, außer man bereitet ihm ein vorzeitiges Ende, wie man das auch mit anderen Präsidenten seines Landes gemacht hat. Übrigens war es sehr amüsant, die abgewählte Mannschaft während der Inaugurationszeremonie zu beobachten und wie ihre Gesichter unter seiner Rede zu Stein erstarrten, außer Joe vielleicht, der nur grad sein Nickerchen machte. Generell sahen alle genauso aus, wie sie eben sind, verhärtete Wesen der dunklen Seite des Lebens, im Gegensatz zur neuen Garde, deren Energie Licht auf sie warf. Freilich, eine gut inszenierte Feierlichkeit begeistert Teilnehmer wie Publikum, doch die positive Energie von Seiten Trump’s war spürbar. Ich wünsch ihm guten Erfolg mit der Arbeit, doch warten wir mit dem Loben ab, denn obwohl ich seinen guten Willen anerkenne, heißt das nicht, daß er jene Änderungen bringen wird, die für unser aller Leben und Fortbestand essentiell sind.

    Was unser Schicksal auf diesem Planeten betrifft, der nächste Vorstoß im Kampf um die Weltmacht wird gnadenlos sein. Die WHO wartet bereits mit laufenden Motoren auf das Grüne Licht, das Rennen aufzunehmen, was für das Volk in Mitgliedsstaaten verheerende Folgen hat. Die US ist derzeit kein Mitglied, dank Trump, aus rein geschäftlichen Gründen, so scheint es wenigstens, aber nur einige wenige Länder haben ihr Veto gegen den Ausverkauf ihrer Sovereignität an die WHO eingelegt. WHO beiseite, die einzige Hoffnung für den Menschen, den tatsächlich stattfindenden planetaren Reinigungsprozess zu überleben, und auch der einzige Trost, ist, daß Mutter Natur die eigentliche Kontrolle hat. Die Natur kann nicht kontrolliert werden, so gern das ein paar Charakter- und Geistesgestörte auch glauben möchten. Die merken nicht einmal, daß sie als Teil der Natur, deren Werkzeug sind, nie und nimmer ihr Herr. Zu glauben, daß sie mit KI der Meister werden, zeigt nur, welch Narren sie sind.

    Natürlich! Wer möchte nicht das Geheimnis des Universums kennen? Doch was bringt es, wenn es dir KI sagt? Es besteht nämlich kein Unterschied zwischen dem Glauben an Gott, oder KI. Beide sind externe Quellen und Glauben ist nicht Wissen, schon garnicht was die (ultimative) Wahrheit betrifft. Wem vertraust du mehr, Gott oder KI? Nun, das ist für mich eine persönliche Wahl. Aber es ist sicher keine Revelation, wenn du dich auf Glauben berufen, oder, darüber auch nur nachdenken mußt. Offenbarung ist erlebte Erkenntnis; es ist eine Tatsache, keine Angelegenheit des Glaubens. Es ist Sache der Einsicht, nicht Aussicht das Verstand und Denken braucht. Das hört auf, wo Tatsachen sich manifestieren; es ist, ohne Wenn und Aber. Da gibt es kein fragwürdiges, sondern nur eindeutiges Wissen. Als Hybride, Transhumaner, Cyborg, oder was auch immer eine dystopische Zukunft dir anbietet zu sein, du entledigst dich damit nicht deiner Ignoranz, sondern erwirbst nur eine andere Dimension von möglichen Realitäten. Das ist nicht Selbst-Realisation, nicht Revelation. Und damit geht die Suche nach der ultimativen Wahrheit weiter.

    Glücklicherweise, oder besser, logischerweise, die Natur sorgt dafür, daß Evolution unabhängig von uns Menschen ist, denn das ist der Kern der Evolution: Selbst-Realisation. Wenn du willst, da ist Gott. Ganz sicher findest du ihn nicht in der KI-Wolke. Daher, sollte unsere Spezies nicht fortbestehen, eine andere wird sich entwickeln, die wesentlich mehr lebensfördernde Qualitäten haben könnte, als wir für uns kultiviert haben. Und es muß nicht unbedingt auf unserem Planeten stattfinden. Ich persönlich finde das tröstlich, doch auch enttäuschend, denn der evolutionäre Prozess ist nie eine unbeschwerte Reise, sondern immer mit Schmerz verbunden, solange jedenfalls, bis die grundlegende Wahrheit sich zu zeigen beginnt. Selbstverständlich, sogar im Chaos von 2025, können individuelle Menschen das angestrebte Ziel der Selbstverwirklichung (Erleuchtung) erreichen. Auch die „Üble Brigade“ ist davon nicht ausgeschlossen. Nur ist wahrscheinlicher, daß es sie wie ein Blitzschlag trifft, wenn ihnen das Licht aufgeht. Was das für sie bedeutet, oder was sie damit anfangen können, mag eher schmerzhaft sein, als Freude bringen. Ich kann nur sagen, ich möchte nicht in ihren Schuhen stecken. Nicht daß mir ihr Schicksal Sorgen macht. Ich sorge mich nur darum, was es für uns heißt, sollten sie die globale Kontrolle an sich reißen können.

    Kann 025 doch eine bessere Prognose haben, als es derzeit aussieht? Hm! Das hängt davon, wie wir auf unsere Bedrohung reagieren wollen, unabhängig davon, daß noch immer viel zu viele nicht einmal verstanden haben, was auf dem Spiel steht.

    Generell genügt ein Drittel der Bevölkerung Veränderungen herbeizuführen, indem sie eine stagnierende Masse in Bewegung versetzt. Das ist keine leichte Aufgabe, denn noch ist der Widerstand groß. Doch dieser wird geringer, wenn sich die Folgen des Verharrens nun doch als gefährlich erweisen und zum Handeln zwingen. Es nimmt generell immer denselben Verlauf. Erst muß es zur Notlage kommen, bevor die Notbremse gezogen wird. Danach bedarf es aber des organisierten, koordinierten Handelns, wo alle mithelfen müssen, um einen völligen Zusammenbruch zu verhindern. Kurz und langfristige Lösungen müssen Hand in Hand gehen, da sonst das Momentum der aufgerüttelten Masse im Chaos untergeht, oder seine Energie verpufft, ohne den Kern des Problems in den Griff zu kriegen. Das Organisieren und Manövrieren obliegt dem Drittel, denn die wußten von Anfang an, worum es ging und was notwendig sein würde.

    Der nötige Reformationsprozess erfordert allerdings Geduld, denn jede ernsthafte Veränderung, ob individuell oder sozial, geschieht nicht über Nacht. Leider ist die uns zur Verfügung stehende Zeit begrenzt. Freilich, jede Änderung, die den Lauf der Dinge aufhält oder hindert, ist jetzt willkommen, doch der Schwerpunkt muß langfristig sein und auf der Ebene der persönlichen Veränderung liegen, denn nur durch sie können die wahren und bleibenden Lösungen der Menschheitsprobleme stattfinden. Es beginnt mit dem Willen, Verantwortung zu übernehmen, über seine Taten, sein Leben und gegenüber allem Leben. Jeder muß auf seine Arbeit, sein Handeln stolz sein können und sich als Mitarbeiter sehen, nicht als Jasager und Befehlsempfänger. Das stärkt nicht nur die eigene Person, sondern alle um sich herum, sei es Familie, Gemeinschaft, oder im weiteren Sinne, der Gesellschaft und Nation, in der man lebt. Es fördert die Widerstandskraft und den sozialen Zusammenhalt, so notwendig, um falsche Führer daran zu hindern, sich Macht zu nehmen, die ihnen nicht gehört und die sie nicht verdienen.

    Nachdem der Mensch seit ‚Urzeiten‘ mit einer abartigen, oder eben verfälschten Wahrheit, indoktriniert worden ist, braucht er dringendst ein ‚boot-camp‘, d.h. ein intensives Seminar, das ihn schnellsten über Erziehungswesen, Gerichtsbarkeit, Grundgesetz, administrative Institutionen, also politisch/bürokratische Systeme seines Landes aufklärt, so daß er sofort sieht und beurteilen kann, wo Mißbrauch, Korruption und tatsächliche kriminelle Taten begangen werden. Er muß Wachsamkeit lernen, um zu gewährleisten, daß die gewählten Politiker und Staatsdiener, von höchstem bis niedrigsten Rang, also auch seiner Gemeinde und Gemeinschaft, ihre Arbeit tun, wie beauftragt und zum Wohl aller, nicht nur für sich und ihren Interessen. Jeder Einzelne hat die Pflicht, gegen Unrecht aufzustehen, was nicht heißt, daß der Bürger zum Spitzeltum umerzogen werden soll, sondern zur Einsicht, daß das Böse im Kleinen beginnt und sich immer schneller ausbreitet, als gewünscht, wenn man es nicht sofort daran hindert. Es bedarf des selbstbewußten Bürgers, der seine eigene Verantwortung als Maßstab nimmt, seine eigenen Schwächen klar definieren kann und daher die anderer erkennt. Toleranz hat ihre Grenzen. Sie hört dort auf, wo eine Handlung anderen(m) Schaden zufügt. Daher kann man sagen, Spitzeltum hat nichts mit verantwortungsvollem Handeln zu tun und Toleranz mag als Entschuldigung für Verantwortungslosigkeit dienen.

    Eine andere tiefe Besorgnis sollte die Zukunft unserer Nachkommen sein. Sie brauchen den unbedingten Schutz vor den Klauen der wirklich bösartigen Kreaturen, die sie nur als Beute sehen und die vor nichts zurückschrecken, ihrer habhaft zu werden. Man kann das Vergehen an Kindern niemals rechtfertigen. Das beinhaltet natürlich auch das Erziehungsprogramm, also ihre Ausbildung. Die muß den intriganten Ideologieschmieden entzogen werden, die darauf bestehen, ausschließlich operatives Können zu lehren, ohne Kreativität zu fördern, oder diese überhaupt zuzulassen. Kreativ sein stärkt unsere Nachkommen, stärkt deren Individualität, Unabhängigkeit und kritisches Denken. Sie verhindert, daß es nur einseitig Gebildete gibt, die man dadurch zum Werkzeug ausbeuterischer Gesellschaften macht, so daß man sie benutzen und mißbrauchen, sie in Abhängigkeit halten und wie Dummköpfe behandeln kann, weil sie ihren Eigenwert nur im Zusammenhang des Systems sehen lernen und sich nicht als wertvolles Wesen auf jeder Ebene ihrer Existenz verstehen. Was für eine hinterlistige Art, ein Volk zu versklaven ohne daß es vielen auffallen würde.

    Eine weitere dringend nötige Revision ist unser Verhalten zu Tieren und unserer Umwelt. Tiere sind keine Wegwerfware! Es sind Geschöpfe mit den gleichen Fähigkeiten, wie wir sie haben, zum Zweck des Überlebens. Wir sind von ihnen und einer gesunden Umwelt abhängig, denn wir sind mit allen und allem verbunden. Es besteht ein großer Unterschied zwischen brauchen und mißbrauchen. Doch sag das einem Psychopathen! „Mach dir die Welt untertan“, hat angeblich Gott gesagt. Das bezweifle ich sehr. Ein all liebender Gott würde nie so einen abscheulichen Auftrag erteilen. Nur Menschen mit bestimmtem Eigeninteresse machen das.

    Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, weil ich mich grade der „grünen Sprache“ bediene, ich habe keine Sympathie für „grüne Fanatiker“, noch halte ich radikale Ideen oder Aktionen, egal welcher Art, für gut. Noch haben die „grünen Ziele“ und Strategien der „Üblen Brigade“ meine Sympathie oder Zustimmung. Die dienen nur deren Gier. Ich stehe voll dafür ein, mit der Natur im Einklang zu arbeiten, aber gewiß nicht auf die Art und Weise, wie uns die „grüne Agenda“ zwangsgefüttert wird. Das macht ein echtes Anliegen militant. Allerdings ist die Scheinheiligkeit so offensichtlich, daß es die wahren Intentionen bar legt: Da gibt es keinen Duft von Blumen, aber genug faul riechende Luft.

    Das Böse ist generell leicht zu erkennen. Man braucht nur beobachten, welches Verhältnis ein Mensch zu Tier und Umwelt hat. Das gilt erst recht für die, die sich im Spitzenfeld der hausgemachten sozialen Pyramide zu befinden. Es macht sie nicht automatisch zu Auserkorene, die über allem und jedem stehen. Auch wenn einige dieser Spitzenreiter versuchen, sich als Altruisten, oder wohlwollende Führer zu verkaufen. Doch wohlgemerkt! Führer sind nicht Herrscher, sie sind Helfer, zum Wohle der Gemeinschaft. Sie können sagen, was sie wollen, doch ihr Verhalten zeigt immer, was sie sind.

    Wie dem auch sei, eine Neue Weltordnung anzustreben, ist nicht wirklich das Problem. Es ist ein Prozess natürlicher Notwendigkeit und bedeutet nur das Ende von etwas Ausgedientem, das Zweckdienlicherem, den vorherrschenden Gegebenheiten entsprechend, Platz macht. Allerdings! Es ist nicht das, was sich ein paar wenige für ihre Zukunft wünschen und mit allen Mitteln erreichen wollen. Ein fundamentaler Wechsel bedarf nämlich der besonderen Rücksichtnahme, Sorgfalt und Einsicht, vor allem aber der Liebe, so daß sich das Leben fortsetzen und weiter entfalten kann.

    Bleibt nur zu hoffen, daß 2025 der Wendepunkt ist, in dem wir die richtigen Weichen stellen. Unser wunderschöner blauer Planet verdient unsere Hege und Pflege. El Dorado, Shangri La kann erreicht werden, wenn auch mit Hürden, aber doch. Bloß nicht auf dem Weg, den die „Üble Brigade“ propagiert, das steht fest.

  • ÜBER…..Gedanken zu 2023-24

    Über das vergangene Jahr 2023 ist nicht viel mehr zu sagen, als ich nicht schon und immer wieder gesagt habe. Viele Stimmen sind nun dazugekommen und auch sie sind dabei, sich zu wiederholen. So notwendig das auch sein mag, ich selber bin dessen müde geworden, hab ja von Anfang an meine Zunge wund geredet, was vorerst ins Leere zu gehen schien, da ich nur langsam herausfand, daß es auch andere meinesgleichen gab, die zu dem sich anbahnenden Albtraum nicht schwiegen. Obwohl ich froh bin, daß diese Wiederholungen stattfinden und ich nicht aufgebe, mich für Vernunft und Wahrheit einzusetzen, es muß wieder an jenen ‚Fronten‘ geschehen, die ohnehin schon ewig lange und nach wie vor der Schwerpunkt meiner Arbeit sind. Mit den akuten Ereignissen traten diese jedoch in den Hintergrund, da dort vieles heiß umstritten ist, trotzdem sie die eigentlichen Ursachen unserer Probleme sind.

    Generell gesehen war 2023 eine nette Pause, sogar so entspannend, daß viele Menschen tatsächlich bereits vergessen, was mit ihnen passiert ist. Und wer will nicht vergessen? Also legt man alles weit nach hinten in eine der mentalen Schubladen, um nicht mehr daran erinnert zu werden und das Leben geht weiter wie gewohnt. Natürlich ist nichts vorbei. Viele Opfer leiden weiter und nichts kann ohne Aufarbeitung des Geschehenen vorbei sein, da die Übeltäter weiterhin frei sind und weiterhin tun werden, wie gehabt und wie gewollt. Das ist die derzeitige Situation, brütend wie die ominöse Ruhe vor dem Sturm, der sich zum wahren Monster aufbaut. Was auf uns zukommt, das steht fest, ist fatal.

    Zugegeben, viele Menschen sind sich nun klar geworden, daß man sie getäuscht, belogen, mißbraucht hat, daß man sie gewollt in Armut und Krankheit treibt, ja sogar Krieg und Tod. Wenn sie schon nicht von unmittelbarem Schaden selber betroffen sind, dann finden sie es zumindest im Kreise ihrer Lieben, ihrer Verwandten, oder unter Freunden und Bekannten. Leider scheint das wenig dazu beizutragen, ihre Meinung, oder Einstellung zu ändern. Auch wenn diese offensichtlich auf falschen Tatsachen beruht, ihre Abwehr, der Wahrheit ins Auge zu sehen, ist stärker als ihr Verstand. Man sieht das allein schon daran, daß nur wenige auf Gerechtigkeit oder gar Schadenersatz, ja nicht einmal auf eine hilfreiche Wiedergutmachung bestehen, dabei gibt es viele, die nun aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten und für ihre Familie, oder für sich selber sorgen können. Man erwartet von den diversen verantwortlichen Stellen, Politikern, Bürokraten und deren Verbündeten höchstens eine rhetorische Entschuldigung. Damit begräbt man jegliche Verantwortlichkeit. Klar, die willigen Komplizen, wie Beamte und Angestellte hängen an ihren Sesseln, so gut sie nur können, um nicht ihre Einkommensquellen zu verlieren, aber die wirklich Kriminellen nutzen den von ihnen herbeigeführten und verständlichen Schockzustand des Volkes bewußt aus, um sich nur noch fester in ihren Positionen zu verankern, indem sie rücksichtslos mit neuen Gesetzen und Verordnungen legitimieren, was sie noch nicht legitimiert haben. Es verlangt vorweg, jede Kritik und alle ihre Opponenten zu zensurieren und eliminieren. Wer nicht auf ihrer Seite steht wird skrupellos, mit allen unlauteren Methoden, die ihnen einfallen, verfolgt. So zementieren sie ihre Macht. So stellen sie die Welt auf den Kopf, stecken Opfer ins Gefängnis anstatt der echten Gesetzesbrecher, und werden immer dreister und kaltblütiger in ihrem Vorgehen, weil die paralysierte Öffentlichkeit, im Schock und demoralisiert, einfach unfähig ist, sich zu wehren. Das heißt also, nichts Gravierendes hat sich bis jetzt geändert, noch wird es das, solange das Volk sich nicht besinnt, weiterhin untereinander gespalten bleibt, oder auf einen Retter wartet. Es heißt aber auch, daß die Menschen noch lange nicht die Grenzen ihrer Schmerztoleranz erreicht haben. Freilich, das liegt zum Teil auch daran, daß viele einfach nicht glauben können, daß eine relativ kleine Gruppe von Menschen sie mit Absicht schädigt, erst recht nicht, daß es wirklich Wahnsinnige gibt, die tatsächlich eine globale Weltherrschaft anstreben, oder vielleicht gar Gott spielen wollen. Es ist zu absurd. Und wer mit normalem Verstand und normalem Moralempfinden ist nicht total überfordert bei den Wahnideen, die aus allen Poren dieser Größenwahnsinnigen fließen? Trotzdem sei betont, das Schlechte kann nur gedeihen, wenn man es nicht beachtet und nichts dagegen tut. Es verhält sich wie das Unkraut, das immer nur überhandnimmt, wenn der Gärtner es nicht im Auge behält und umgehend entfernt.

    Zudem, selbst wenn man rückblickend die Wahrheit erkennt, diese aber nicht mit Einsicht einhergeht, wie sollte das zu einer Änderung führen? Es heißt nur, daß man zwar den Schmerzauslöser gefunden hat, aber nicht die Behandlung, oder gar die Lösung des Problems. Nun! Die Fallen schließen sich jetzt und sobald sie zugeschnappt sind, ist Flucht unmöglich. Keine radikale Behandlung, kein Gewaltakt des Widerstandes hat dann noch Aussicht auf Erfolg. Bereits jetzt sind die Folgen, etwas gegen das kommende Unheil zu tun, enorm. Obwohl es, derzeit noch, vorwiegend persönliches Leid und Schaden sind, später wird es ganz allgemein Blut und noch mehr Leben kosten. Außerdem gab es 023 wohl auch nur deshalb eine Verschnaufpause, weil der Feind selber Zeit brauchte, um seinen Erfolg an Hand der bisherigen Ergebnisse zu analysieren, seine Strategien entsprechend zu revidieren und anzupassen. Aber auch sein Pausieren hat Methode. Alles ist präzise geplant, nichts wird dem Zufall überlassen, auch für Eventualitäten ist vorgesorgt. Derzeit erweitert man nur das Schlachtfeld, und zwar derart, daß die andere, nämlich unsere Seite, sich gezwungen sieht, an vielen Fronten zu kämpfen. Es verhindert jedwede Organisation für den Widerstand der anwachsenden Bürgerarmee. Ohnehin nur mit armseligen Waffen ausgerüstet, ist diese nur in ihrer Masse für den Feind gefährlich. Daher sorgt er dafür, sie im Streit mit sich selber zu halten, indem er ihre Kräfte spaltet, was ihm offensichtlich gelingt. Unterdessen können sich die Drahtzieher hinter den Kulissen, die helfenden Potentaten und Geldmagnaten, samt ihren Vasallen, die natürlich nie selber in den Kampf ziehen, absichern, indem sie Bunker bauen, diese großartig einrichten und bequem ausstatten, sollten sie vielleicht selber Schutz suchen müssen, falls die Pläne nicht ganz so aufgehen, wie erwartet.

    Es ist grausam, der Entfaltung dieses apokalyptischen Geschehens zusehen und es erleben zu müssen. Und doch sind wir durchaus mitschuldig! Man hat wohlweislich nicht auf die Warnzeichen geachtet, noch den Alarmglocken Aufmerksamkeit geschenkt. Es wäre daher völlig ungerecht, nur den Aggressoren die Schuld zu geben. Daß sich die Menschheit nun in einem Krieg befindet, wie es ihn noch nie gegeben hat, ist kein Zufall. Ein Krieg ist schließlich immer nur die Kulmination ungelöster Probleme, die sich über lange Zeiten hinweg wie ein Geschwür zur eitrigen Beule entwickeln, die immer irgendwann zum Ausbruch kommen muß. Wie in einer individuellen Beziehung, – was mit einer Irritation beginnt, die man nicht ernst nimmt, wird lästig und zunehmend frustrierend und endet dann in Krisen. Auch häusliche Gewalttätigkeit beginnt auf diese Weise. Da man aber etwas nicht wahrhaben will, aus welchen Gründen auch immer, unterläßt man es, nach einer sinnvollen Lösung zu suchen. Während also eine Partei das Problem verleugnet, minimalisiert, rationalisiert, oder auch als ‚zu lächerlich‘ abtut, wird der andere in seinem Verhalten immer mehr bestärkt, weil kein ernster Widerstand besteht. In Situationen mit Gewalt ist das verhängnisvoll, denn es endet immer in eskalierender Gewalttätigkeit. Interessant ist, daß der Gewalttäter den Widerstand des Opfers will, da es ihm zwar Grenzen zeigt, über die er sich aber dann „mit Recht“ hinwegsetzen kann. Ein psychopathologischer Gewalttäter findet darin nämlich eine willkommene Entschuldigung für seine Taten, weil man ihn nicht „beschwichtigt“, sondern „provoziert“ hat. Wohlgemerkt, er ist so oder so gewalttätig. Er sucht Rechtfertigung, weil er seine Schwächen nicht eingestehen kann und wird immer dem Opfer die Schuld geben, egal, ob es sich wehrt, oder auch nicht. Leider hört man viele Menschen immer wieder sagen, wenn man sie fragt, warum sie nicht für ihre Interessen aufstehen, sich wehren, ja physisch kämpfen, wenn es notwendig ist: „Ich will nicht auf dieselbe Stufe sinken, wie der oder die Übeltäter; ich bin besser, als die“. Oder: „Meine Gegner wollen, daß ich zurückschlage, aber das stellt mich auf ihre Stufe und diesen Gefallen tu ich ihnen nicht.“ Und so dulden sie weiter und lassen sich immer mehr in die Ecke treiben, sogar bis zum bitteren Ende. Nur nützt das niemandem, denn früher oder später müssen sie sich entscheiden, wollen sie ihr Leben leben, oder überhaupt überleben wollen. Sie werden unter Umständen im Rahmen der Selbstverteidigung sogar töten müssen, außer sie wählen den Martertod.

    Solche Aussagen sind genau betrachtet einfach nur grotesk. Ein Opfer ist kein Aggressor! Sich zu verteidigen ist nicht Schlechtigkeit. Man wird nicht zum Komplizen des Bösen, weil man diesem Einhalt gebietet. Sein Leben, oder das anderer zu verteidigen, gegen Mißbrauch und Verbrechen aufzustehen, zur Waffe zu greifen, um das Gute zu schützen und lebensfähig zu erhalten, ist eine Pflicht, nicht ein moralischer Wettbewerb, wo man sich eine Medaille verdient. Nicht für das Wahre und Gute aufzustehen, es nicht zu verteidigen, weil man „besser“ als der Aggressor ist, ist nicht nur lächerlich, sondern schlicht unmoralisch, da es die Eskalation des Bösen nicht verhindert, auch nicht das Ausweiten eines Konflikts zum Krieg. Das kann man am ehesten damit erreichen, indem man dem Angreifer mit innerer und äußerer Stärke entgegentritt. Freilich, gesprächsbereit bleiben ist immer wichtig, denn kein Krieg löst Probleme. Nur! Aggressoren wollen nicht reden, sie fordern und das durchaus mit Gewalt. Krieg ist eine zwangsläufige Entwicklung. Die Moral spielt dabei keine Rolle. Wenn beide Parteien auf dem gleichen Schlachtfeld landen und kämpfen, dann gibt es sowieso keinen moralischen Unterschied mehr. Krieg ist Krieg, mit Toten auf beiden Seiten und die siegreiche Partei kann sich immer rühmen, Recht zu haben, auch wenn das nicht der Fall ist, oder der Wahrheit entspricht.

    Ein guter Mensch besteht nicht darauf, besser als der andere zu sein. Er wird aber sofort reagieren, sobald sich Schlechtigkeit zu regen beginnt. Das ist nämlich der wirklich einzige und auch der einfachste Weg, mit einem schlichten, aber kategorischem NEIN, dem Üblen Einhalt zu gebieten. Den moralisch Überlegenen spielen verdient kein Lob, denn man heuchelt sich selber was vor, nämlich Stärke zu haben, ohne dem gemäß zu handeln. Der Böse lacht sich darüber kaputt und fährt mit seinen Taten fort. Darum nun eine Frage: Wie viele wirklich „gute“ Menschen gab es schon in den letzten Jahren, speziell in den letzten vier, wo man die Grundrechte des Menschen einfach mit Füßen trat?

    Aber bleiben wir beim Thema 023. Man muß es als ein zweischneidiges Schwert betrachten, denn während die Menschen Hoffnung schöpfen, weil sie sich ein wenig erholen durften, blieb die andere Seite ungeahndet und ist fleißig dabei, ihre Wege zu festigen und ihre Pläne weiter zu verfolgen. Man darf nicht vergessen, wir sind im Krieg, auch wenn keiner erklärt worden ist. Und der Feind hat obendrein die größten Reserven, hochkarätige Experten, die fortschrittlichste Technologie und Maschinerie, die gegen die zwar große, doch immobile und unorganisierte Masse, einsatzbereit zur Verfügung steht. Mit Recht kann man das mit einem armseligen Bauernaufstand vergleichen, der für die Bauern wenig Aussicht auf einen Sieg hat.

    Doch sollte man 23 auch als das Jahr sehen, in dem die Natur die Herrschaft übernommen hat. Die menschen-, ja lebensfeindliche „Üble Brigade“ („Evil Brigade“) mag zwar glauben, daß sie die Natur beherrschen kann, doch da irrt sie sich gewaltig. Sie mögen sie wohl manipulieren, was sie ohnehin schon lange getan haben, aber sie unter ihre Kontrolle zu bringen, erfordert wesentlich mehr Macht, als die gesamte Brigade überhaupt handhaben kann. Sie vergessen zudem, daß auch sie nur ein Bestandteil der Natur sind. Diese ist dabei und wird auch jene Balance wieder herstellen, in der sich Leben weiter entwickeln kann. Hoffentlich auf unserem Planeten, auch wenn es nicht unbedingt unser Leben sein mag, so wie wir es kennen. Zudem! Erdenleben ist schließlich nicht das einzige Leben, das es gibt. Zur Klarstellung, ich spreche hier vom grundsätzlichen Wesen der Natur aller Existenz, diese Macht bleibt unangetastet, nicht vom „Klimawechsel“, der als Bestandteil der Kabale im dystopischen „Resetprogramm“ der „Üblen Brigade“ zu finden ist.

    Aber was ist von 2024 zu erwarten? Es ist nicht nötig, sich mit Vorhersagungen aufzuhalten. Schließlich ist die Zukunft nicht in Stein geschrieben. Nur ganz generell betrachtet wird 24 dramatisch, wenn nicht tragisch sein. Mehr Schmerzen, mehr Leben verloren, noch mehr Häßlichkeit als Schönheit, mehr Verzweiflung, mehr Reue, aber sicher auch wesentlich mehr Widerstand, mehr Hoffnung. Phönix hat sich noch immer aus der Asche erhoben, schöner als zuvor, und mit erneuter Stärke, geschmiedet und gehärtet bei Feuer. Die Menschheit hat die Gelegenheit, ihre problematischen ‚Halbstarken -/ Teenagerjahre‘ hinter sich zu lassen. Mit gesundem Verstand, erweiterter Einsicht und ihrem Wissensstand, kann sie über sich hinauswachsen, dem Suchen nach der eigenen Identität ein Ende setzen und damit den wahren Sinn des Lebens begreifen lernen. Und NEIN! Das ist nicht mit KI (künstlicher Intelligenz) zu erreichen, denn KI ersetzt den Menschen, es macht ihn nicht weiser. 024 ist aber auch das Jahr, das uns macht, oder bricht. Und da ich Phönix erwähnt habe, man muß sich schon klar sein, er erhebt sich aus der Asche jedweden Feuers, zieht seine Kreise in allen Lüften, wo auch immer es einen Himmel gibt. Die Erde ist nicht der einzige Planet im weiten Gefielde des Kosmos, wo sich Leben, so wie wir es kennen, entwickeln kann. Daß wir es bis jetzt nicht gefunden haben, ist kein Beweis dafür, daß es selbiges nicht gibt oder geben kann.

    Auch wenn die Erforschung unseres Universums faszinierend ist, vergessen wir nicht, erst mal auf Erden zu bleiben, und das mit Liebe und allem Respekt, das sie fraglos verdient. Unser Planet ist ein Juwel, den wir in all seiner Pracht glänzen lassen sollten. Er ist all unsere Mühen wert. Wir sind seine Kinder, er ist unser zu Hause. Der Mensch muß sich hier und jetzt entscheiden, ob er eine Zukunft haben will, indem er in Harmonie mit der Natur lebt, oder sich begraben will, weil er gegen sie arbeitet. Leider hat er schon seit Jahren mehr Schaden angerichtet, als die Natur ausgleichen kann. Drum wird mit ihm jetzt kurzer Prozess gemacht, indem Mutter Erde eine gründliche Hausreinigung vornimmt.

    Da wir uns also im Krieg befinden, sei noch etwas anderes, sehr Wichtiges, unter die Lupe genommen, nämlich was „Doppel Sprech“ ist, (in Orwell’s 1984 als „Neusprech“ zu finden). Absicht und Ziel sind für beide identisch, doch ich beziehe mich auf die spezifische Art des Sprechens, nämlich auf die Sprache der „gespaltenen Zunge“. Was in ihr vernünftig und durchaus logisch klingt, ist leider nur die Hülle, im Kern steckt was ganz anderes. Freilich, es liegt in der Natur der Dinge unserer Existenz, daß alles, jede Geschichte, jede Münze, zwei Seiten hat. Wir leben nun mal in einer dualistischen Welt, in der Zweipolarität die Grundlage unserer Existenz ist. Das bezieht sich und gilt für alles, eben auch Sprache, jenem Werkzeug der Kommunikation im Dienst sozialen Lebens. Doch ist Sprache mehr als das. Sie ist der Ausdruck von Gefühlen und Gedanken, wohl auch für spezielle Zwecke und Ziele. Sprache weist daher auch immer zwei Aspekte auf. Diese sind einerseits der „opus moderandi“, das wie, und andererseits die Zielsetzung, also das was, das man mit Hilfe der Sprache erreichen will, kurz gesagt, die Absicht. Zum Beispiel, wenn man ein Lied hört, ein Gedicht, oder was auch immer, kann das Emotionen auslösen, die mit vergangenen, oder auch gegenwärtigen Erlebnissen im Zusammenhang stehen. Diese manchmal heftigen Reaktionen sind die emotionale Antwort auf etwas, das für uns persönlich wichtig ist, oft ohne zu wissen warum wir so reagieren, also ohne uns der Ursache bewußt zu sein. Man wird, absichtlich, oder auch nicht, einfach dahingetrieben und dann von Gefühlen überwältigt, unerwartet und ungewollt, des öfteren sogar gegen seinen Willen. Das heißt also, Sprache, ob gesprochen, geschrieben, gesungen, oder wie auch immer sie sich präsentiert, kann die Menschen manipulieren, und sie sind sich dessen nicht einmal bewußt. Was also wie eine vernünftige, logische und akzeptable Sache klingt, und als solche vom Menschen auch angenommen wird, mag eine böse Absicht haben und der Weg ins Unglück sein. Weil man sich aber, so scheint es jedenfalls, freiwillig darauf einläßt, gibt man sich zwangsläufig selber die Schuld, wenn es später zur ENT-Täuschung kommt.

    Ein anderes Beispiel des „Doppel Sprech“ ist der ‚Slogan‘, oder die Parole, die mit süßem Geklimper von einer politisch einflußreichen Organisation propagiert wird: „Du wirst nichts haben und glücklich sein“. Klingt nicht schlecht, oder? Hier wird doch etwas angesprochen, dem jeder zustimmen kann, denn jeder weiß, daß man nichts braucht, um glücklich zu sein. Nichts Materielles, versteht sich, denn Besitztum, was auch immer das sein mag, verursacht mehr Sorge, Arbeit und schlaflose Nächte, als es einen wirklich glücklich macht. Der Punkt aber ist, daß man mit oder ohne Reichtümer glücklich sein kann. Es ist ein Irrtum, ein Trugschluß, zu glauben, daß ‚glücklich sein‘ etwas mit Besitzen, oder nicht besitzen, zu tun hat. Es ist ein Zustand, unabhängig vom einen oder anderen. Außerdem wird auch kein Mensch automatisch zum unglücklichen, und auch nicht zum schlechten Menschen, weil er etwas besitzt, oder Eigentum hat. Es ist immer nur der Mensch, der glücklich, unglücklich, gut oder schlecht ist, unabhängig von arm oder reich. Freilich, wie schon erwähnt, je mehr man besitzt, desto weniger wird man in Frieden leben können, weder mit seiner Umwelt, seiner Gemeinschaft, noch mit sich selber. Doch der erwähnte Slogan hat weder mit Glück, noch mit Wahrheit zu tun. Er ist reine Propaganda, und nicht einmal subtil, denn er hämmert auf den Kunden ein, um ihm ein schlechtes Produkt zu verkaufen.

    Grundsätzlich natürlich sei gesagt, daß tatsächlich niemandem wirklich etwas gehört. Man mag es beanspruchen, besetzen und reklamieren, doch es ist deshalb noch lange nicht Eigentum. Zum Beispiel ist der territoriale Anspruch eines Lebewesens eine von Instinkt getriebene Aktion, um den Fortbestand der Gattung zu sichern. Aber auch wenn dieses Territorium in Besitz genommen wird, gibt es keine Garantie, daß es einem erhalten bleibt. Es gehört einem eben nicht. Zu verstehen, daß Besitz- und Eigentum materieller Art eine Illusion sind, ist ein Zeichen der Reife einer wahrhaft zivilisierten Gesellschaft, in der der Mensch mit Einsicht agiert, nachdem er seine tierische Vergangenheit in seiner biologischen Datenbank deponiert und seine menschlichen Entwicklungsstadien, wie Kindheit/ Pubertät und Teens überwunden hat, und nun als Erwachsener mit intelligenter Sorgfalt, sein und alles Leben hegt und fördert. Das würde natürlich auch alle territorialen Kriege beenden. Moderne Kriege werden ohnehin nicht geführt, weil man sich sein Futter sichern, sondern, weil man mehr haben will, als alle anderen und weil man Dominanz sucht. Eine wahrhaft zivilisierte Menschheit würde weder Krieg wollen, noch Dominanz suchen. Diese Art Mensch würde dem Leben schlechthin die Möglichkeit geben, sich weiter zu entfalten, anstatt es zu zerstören. Der Sinn des Lebens ist schließlich Bewußtsein zu manifestieren und zu erleben, von den micro-kosmischen Proportionen, die er als Mensch repräsentiert, zum macro-kosmischen penetrierenden Bewußtseins des Universums und schließlich dem übergeordnetem transzendentalen omnipotenten Bewußtsein. Transzendenz ist ein großes Wort, das für viele unverständlich ist, obwohl es eigentlich, recht einfach ausgedrückt, nur besagt, daß es kein dualistisches Konzeptdenken gibt, also keine Parteilichkeit ausgeübt wird. Statt Trennung gibt es Einigkeit, ein Akzeptieren der Existenz zweier Seiten, ohne Notwendigkeit, sich zum Richter zu machen. Eine Münze bleibt eine Münze, die wohl zwei Seiten hat, aber der Wert ist für jede Seite der gleiche. Leider, danach zu leben, ist für viele undenkbar. Das muß auch keiner, denn nichts spielt eine Solo Rolle, es ist immer ein Duett, mit oder ohne Einsicht. Was man also hat, besitzt, sein Eigen nennt, ist zweitrangig. Es kommt aber sehr wohl drauf an, wie man damit umgeht, oder was man daraus macht. Außerdem ist Parteilichkeit an sich auch nichts Übles. Für unserer Existenz ist sie durchaus eine Notwendigkeit, die man allerdings mit Umsicht handhaben muß. Doch von größter Bedeutung für uns alle ist, was man mit seinem Leben macht, denn unser Leben ist nämlich wirklich das einzige, das man sein Eigentum nennen kann. Und doch! Selbst unser individuelles Leben ist keine völlig unabhängige Einheit. Es ist ein Bestandteil des Lebens schlechthin. Daher stellt sich unweigerlich die Frage, was man nun als einzelner Mensch zum Leben beiträgt. Und wohlgemerkt! Sobald man Eigentum deklariert, welcher Art auch immer das sein mag, übernimmt und trägt man die Verantwortung dafür. Daher sei betont, Eigentum ist nicht mit Besitztum zu vergleichen. Im Eigentum dreht sich alles um Verantwortung. Im Besitztum geht es um Kontrolle und Macht. Dessen Sprache ist die der „gespaltenen Zunge“, im klassischen Sinne des „Doppel Sprech“.

    Also was kann uns 2024 bringen? Sicher kein Honiglecken. Es sieht nach Misere aus, ja sogar katastrophal, wenn man den Kriegstreibern Gehör schenkt und die bestehenden Krisen und Kriegsherde sieht. Trotzdem muß das nicht eskalieren. Das zunehmend kritische Verständnis ist mehr als nur ein Zeichen von Hoffnung, oder Wunschdenken. Allerdings muß jeder zur Kenntnis nehmen, daß sich die Menschheit auf einer gefährlichen Gratwanderung befindet. Sollte sie nicht verstehen, daß nur ein Seil ihren Absturz verhindert und sollte sie sich nicht einigen können, es gemeinsam in guter Zusammenarbeit zu handhaben, dann ist sie und möglicherweise sogar unser Planet, so wie wir ihn kennen, verloren. Das kann nicht oft genug und laut genug gesagt werden. Freilich! Das Ende allen Lebens ist es nicht, auch wenn der Mensch seine Chance auf den Fortbestand seiner Art nicht wahrnehmen sollte. Es bedeutet ja nur, daß er eben eine evolutionäre Sackgasse war, zwar mit guten Anlagen und Aussichten, aber eben unfähig, diese auch zu seinem Vorteil zu nutzen. Abgesehen davon, das Ende dieser, unserer Welt, ist kein bestimmter Tag der Apokalypse, an dem mit allem plötzlich Schluß gemacht wird, nicht im Sinne universellen Lebens jedenfalls, noch unseres Zeitverständnisses. Der Tod des planetaren Lebens erfolgt für uns langsam, wobei besagtes Aussterben längst begonnen hat. Nicht, daß wir das nicht sehen könnten. Es ist rundum, nur, eben (noch) nicht mit Trommeln und Trompeten, also ignorieren wir es. Dabei wissen wir, wieviel organisches Leben bereits ausgerottet worden ist, wie viele Tierarten gefährdet, und daß auch wir bereits krank sind. Wir sehen auch, daß das große Sterben an Momentum gewinnt, und nein, nicht wegen des CO2, dem die „Üble Brigade“ und Pseudowissenschaftler die Schuld geben. Und da Zeit relativ ist, läßt sich auch kein möglicher ‚Weltuntergang‘ auf einen bestimmten Termin festlegen, schon garnicht auf einen Tag. Natürlich gibt es die kataklystische Ereignisse, mensch-gemacht, oder auch nicht, sogar ein rogue Meteor kann den Planeten treffen, doch selbst das heißt nicht, daß alles organische Leben, in jedem Winkel der Erde sofort und vollkommen eliminiert wird. Persönlich könnte ich nicht sagen, welche Art Tod ich bevorzuge, denn mir wäre lieber, wenn dieses, unser Leben, erhalten bliebe und sich weiterhin entfalten könnte.

    Normalerweise publiziere ich Gedanken über ein vergangenes Jahr zeitgerecht mit dem Beginn des neuen, doch diesmal fand ich es unnötig, da es keinen wirklichen Unterschied zwischen 23 und 24 gibt. Die beiden fließen ineinander über, denn die Schienen sind gelegt, die Weichen gestellt. Veränderungen im Kurs sind nicht wirklich zu erwarten. Der geistige Umschwung, den Menschen grade erleben, läßt sich nicht auf den Zeitraum eines Jahres beschränken. Zu massiv sind die An- und Herausforderungen, müssen doch grundsätzlich alle Strukturen überholt, einige ersetzt und neue gebildet werden. Praktisch heißt das, daß das Gehirn Zeit für seine Adaption braucht. Nur haben wir keine Zeit mehr. Jetzt heißt es handeln. Also hoffen wir das Beste, nämlich, daß doch noch eine konstruktive Reformation stattfinden kann, die dem Leben generell, unserem eigenen und dem unserer Kinder, jene Chance auf Selbstverwirklichung gibt, die dem Sinn des Lebens zu Grunde liegt. Das ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn wir in Harmonie mit der Natur und im Frieden miteinander leben. Der Mensch kann, zumindest derzeit noch, seinen evolutionären Weg fortsetzen, um seinen Höhepunkt erreichen. Das ist schließlich der Sinn der Evolution schlechthin. Er muß sich jetzt jedoch unverzüglich und mit aller Kraft dafür einsetzen und aufhören, jenen falschen Göttern zu huldigen, die ihm Utopia versprechen, aber Armageddon liefern.

  • Über…..Leben und Menschheit (Teil 1/3)

    Unsere Artikel beginnen meistens mit einer Definition um Missverständnisse auszuschließen, oder auch nur um Unklarheiten über den Gegenstand der Debatte zu beseitigen. Für das vorliegende Thema ist das ganz besonders wichtig, da es keine einheitliche Beschreibung des Lebens gibt, und schon gar nicht, was es ist. Es wäre daher nur verwirrend, die Details auszuarbeiten, was die Unterschiede zwischen den allgemeinen Definitionen und der Sozieterna’s betrifft, da sich unser Konzept des Lebens wesentlich vom allgemein vertretenen Standpunkt unterscheidet.

    Der Artikel untersucht aber auch den Ursprung organischen Lebens, nicht nur aus Gründen der erwähnten unterschiedlichen Definition, sondern weil es noch immer so viele Fragen um die Herkunft des biologisch/organischen Lebens gibt. Es sei jedoch betont, dass Sozieterna’s Konzept, obwohl ungewöhnlich, nicht einzigartig ist. Man kann durchaus auf andere Quellen zurueckgreifen, nur muss man dazu in diversen Archiven und Bibliotheken in wahrscheinlich ‚verstaubten‘ Texten stöbern; oder man muss die alten Überlieferungen traditioneller Lehren des Ostens studieren; oder auch die nicht ganz so alten, aber sprachlich umständlichen Schriften westlicher Philosophen und Gelehrten lesen.

    Also beginnen wir mit den derzeit üblichen Definitionen. Was ist Leben? Die allgemein akzeptierten Versionen sind vielzaehlig, doch auf einen relativen Nenner gebracht, heißt es:
    ‚Leben ist durch charakteristische Eigenschaften gekennzeichnet, wie spezielle biologische Prozesse, welche andere Objekte nicht aufweisen, entweder, weil sie diese nie gehabt, oder verloren haben und die man daher als tote Gegenstaende, oder auch als animationslose Wesensart bezeichnet. Es gibt verschiedene Lebensformen, wie Pflanzen, Tiere, Fungi (Pilze, Schwaemme, Schimmel etc.), Bakterien und Archaeen. Die Biologie ist die Wissenschaft, die diese Lebensformen studiert.‘
    Eine andere Version besagt, ‘Leben ist gegenwaertig in Organismen, die offene Systeme darstellen, welche fuer Homeostase sorgen, einen Lebenszyklus haben, sich anpassen können, einen Metabolismus besitzen, der ihr Fortbestehen gewaehrleistet, die auf Stimulierung reagieren, sich fortpflanzen und weiterentwickeln.‘ Manche Wissenschaftler inkludieren Viroide und Viren, andere nicht.

    Sehr wortreiche Definitionen unter vielen, die noch viel laengere Beschreibungen benutzen, also noch weitlaeufiger sind und, es gibt auch noch jene, die Leben nur auf Organismen beschränken, waehrend andere ein wenig die Physik miteinbeziehen. Kurz gesagt, die Definitionen sind mehr Geschmacksache als hilfreiche Erklärung. Alle jedoch bestehen kategorisch darauf, dass Leben nicht auf Objekte zutreffen kann, also auf ‚tote‘ Materie ohne Eigenantrieb, wie Stein, Erde und alle verstorbenen Organismen. Denen fehlt der „Lebensgeist“ (Anima, lateinisches Wort für Atem/Seele). Sie können sich nicht aus eigenem Antrieb bewegen, essen, vermehren; mit einem Wort, sie haben keine Initiative, keinen Atem, sind daher leblos und als inanimative Materie zu verstehen.

    Diese Ansicht ist in der menschlichen Psyche derart tief verankert, dass es tatsächlich fast unmöglich ist, davon abzurücken. Und doch ist diese Ansicht untauglich, wenn nicht sogar delusional. Zumindest ist sie unvollstaendig. Darauf zu bestehen, dass nur dann etwas Leben haben kann, wenn es Initiative zeigt oder eigenwillige Aktionen, sich also bewegt und Dinge tut, auf Grund eines inneren Antriebes, bewusst oder unbewusst, ist aus mehreren Gründen fehlerhaft, vor allem deshalb, weil es zum Schluss fuehrt, dass etwas auf Grund eines bestimmten Verhaltens einen Willen hat, zum Zweck des Überlebens, Weiterentwicklung und Vermehrung (auch Sterbens?). Das ist, als Kriterium, als Definition, was Leben ist, nicht nur unzureichend, sondern schlichtweg verwirrend. Niemand glaubt schließlich, dass z. B. ein Einzeller eine derartige Selbstbestimmung, also Willen oder einen Lebenswunsch hat. Einzeller haben schließlich weder neurologische Bestandteile, geschweige denn geistige Funktionen. Instinkt, Trieb, Verhalten, Wille, ja auch genetisch konditioneller Impuls fuehren zu mehr Fragen, als Antworten gegeben werden können, da sie generell und grundsätzlich einer Sinnes-/neuronalen/mentalen -anlage bedürfen, eben einer geistigen Basis, was notwendigerweise ein inertes Bewusstsein postuliert, welches jegliche Materie überlagert, oder durchdringt und damit totes Material zum Leben bringt. Bewusstsein ist aber strikt gesprochen, eine mentale/neurologische Funktion, das Nerven braucht, was nur dann die oben genannten Initiativen und Aktionen erlaubt, haben also eine neuronale Aktion-Reaktion Basis, die aber den sogenannten primitiven Organismen nicht zur Verfügung steht, weil sie noch keine Nervensysteme entwickelt haben, geschweige denn ein Gehirn. Instinkt und Trieb sind auch keine Reflexaktionen. Reflexe sind nervale Kurzschaltungen zum Zweck der Lebenserhaltung. Sie sind nicht initiativ, auch nicht als ein möglicher genetischer Impulsmechanismus, sie sind schlichtweg eine Konsequenz. Genetisch gesteuert ist zwar die Fortpflanzung, nicht aber der Lebenstrieb. Die Zuschreibung einer spezifischen Initiative zum Leben steht daher keinem Organismus zu, schon garnicht hirnlosen Viroiden, Bakterien und Mikroben. Das heisst also, die populären Definitionen von Leben nageln dich hoffnungslos fest im Dilemma der Biologie versus Philosophie und/oder Theologie. Hat ein Organismus naemlich kein Gehirn, biologisch gesehen, muss logischer Weise, selbst die primitivste Lebensform eine Art eingebauten Lebensgeist haben, oder zumindest eine geistig/spirituelle (‚animus‘) Komponente. Das mag schon so sein, doch bleiben wir lieber bei den Fakten, – jeder Trieb ist ganz sicher ein Zeichen des Lebens, nur ist er an sich nicht gut genug, um Leben und Lebenstrieb zu erklären, noch Leben zu definieren.

    Doch Trieb, Wille, in der Sprache der Physik, sind Aktionen, also eine Bewegung, die gerichtet und fortschreitend ist, entlang einer Zeitlinie und im Raum. Das heisst, sie sind eine Kraft, und sind daher als solche einfach Kräfte, die ganz allgemein im Universum in vielerlei Arten und Stärken vorhanden sind. Aber eine Kraft, die in einem geschlossenen System aktiv ist, wie zum Beispiel auch im winzigen Raum einer Zelle, markiert sozusagen die Ankunft von Leben, denn ploetzlich bewegt sich etwas Materielles, das sich ohne diese Kraft nicht bewegen wuerde. Man kann das durchaus als einen Meilenstein in der Trajektion des Lebens als solches sehen, wobei aber die Kraft selber die Trajektion ist, die nichts anderes als der Weg der Evolution des Lebens ist. Trieb und Wille sind strikt gesehen eine Kraft, die als solche ein integrierter und essentieller Bestandteil aller Existenz ist, ja aller Materie, einschließlich organischen Lebens. Wille und Trieb sind eine Funktion, haben eine Aufgabe, wie in diesem Fall eine, die dem Überleben dient. Sie sind selber nicht die Urkraft des Lebens auch nicht eines Organismus, sondern sind nur dessen Werkzeug, auch wenn diese Kraft der Antrieb ist, die auf alles und jedes ihre Wirkung einwirkt. Das heißt also, ein Organismus hat gar keine andere Wahl, als zu leben. Und darin liegt der Kern der Sache, oder besser, Verwirrung: – Leben beginnt nicht mit organischem Leben, sondern das Leben, so wie wir es kennen, beginnt mit dem Kosmos, dem Urknall (dem „Big Bang“ = BB, wie wir es im Text weiterhin bezeichnen), der diese Urkraft ist und Kräfte freisetzt, um genau zu sein. BB ist derzeit, gemäß dem Stand der Wissenschaft, der Beginn des Universums und damit der Beginn allen Lebens, so wie wir es kennen.

    Freilich bleiben viele offene Fragen unbeantwortet und es ist verstaendlich, dass sich die Wissenschaftler nach wie vor den Kopf kratzen und die Biologen fragen, wo kommt denn nun das organische Leben her? Kommt es von Kometen, Meteoriten? Regnete es auf die Erde nach irgendwelchen aussergewoehnlichen Ereignissen im Universum oder koennte es doch auf Erden entstanden sein? In der Tat, wie kann Leben aus Materie entstehen, wie kann die Erde organisches Leben hervorbringen? Nun, es ist sinnlos, ein Haus auf wackligem Boden errichten zu wollen. Man muss schon dafuer sorgen, dass die Fundamente sicher verankert sind, dann kann man mit dem Bau beginnen. Das heisst, man muss, um auf die Frage, wo kommt unser Leben her, zuerst mal die Definition, was Leben ist, klären und richtigstellen, erst dann findet man die Antworten zu den Fragen.

    Also beginnen wir nochmals. Wenn das Problem in der Definition des Lebens liegt, das darin besteht, einen willkuerlichen Punkt zu waehlen, der den Beginn des Lebens markiert, aber keineswegs etwas Definitives zum Verstaendnis beitraegt, was Lebens ist, dann schauen wir uns andere Definitionen an, wie zum Beispiel die einfachere Version von John Casti, ein amerikanischer Mathematiker und Author:
    „Etwas kann als lebendig bezeichnet werden, das die Faehigkeit dreier Grundaktivitaeten hat, naemlich, Metabolismus, Selbstregeneration und Vermehrung.“ Das kommt der Sache schon näher, denn es trifft im weiten Sinne auch auf „leblose Materie“ zu.

    NASA allerdings offeriert die beste Definition:
    „Leben ist ein selbsterhaltendes chemisches System“, und, „Leben ist Materie, die sich vermehrt und sich, gemaess den Bedingungen des Überlebens, entwickelt.“ Danke NASA!

    Es bedarf tatsächlich nicht der vielen Worte, für etwas, das ganz und gar einfach zu definieren und zu erklaeren ist. Nur, da es nun von NASA kommt, klingt Sozieterna’s Konzept der Existenz nicht mehr ganz wo weit hergeholt, oder unrealistisch, wenn nicht sowieso ‚unmoeglich‘, das sagt: „Leben ist Bewegung“! Punktum! Leben ist nicht auf organisches Leben allein zu reduzieren. Es includiert jegliche Entwicklung, das uns das Universum samt seinen Galaxien gebracht hat, alle Sterne und Planeten samt deren organischem Leben. Leben ist Aktion, ist Entwicklung. Das Universum ist gradso gut lebendig wie du und ich, wie jedes Insekt, jede Blume, Atome und Partikel (erinnere dich: sie haben ihren eigenen Spin, ergo Drehung!). Selbstverstaendlich gibt es verschiedene Formen des Lebens. Die Unterschiede sind allein schon von der Zeit abhängig und dem evolutionären Weg, der eingeschlagen wurde, wie das auf der Ebene der Spezialisierung geschieht und sich in den komplexen Entwicklungsstadien verdeutlicht. Je mehr Zeit dafuer zur Verfuegung steht, je höher ist der Grad der Verfeinerung, desto komplizierter wird das Endprodukt und umso komplexer ist dann das Leben.

    Die einfachste und grundsätzliche Unterscheidung, was Lebensformen betrifft, wird bestens durch 3 Lebensgruppen klassifiziert. Jede Gruppe hat ihr eigenes Wirkungsfeld und ist selbstaendig in ihrem Bereich, doch sie sind abhängig voneinander und sind immer im funktionalen Zusammenhang miteinander aktiv: Sie bestehen aus dem materiellen, organischen und geistig/spirituellem Leben.

    INANIMATIVES LEBEN: Schlicht gesagt, es ist das materielle, anorganische Leben; das Leben der Materie, wie Sterne, Stein, eben alles, das man als die Materie bezeichnet.

    ANIMATIVES LEBEN: Es beinhaltet jegliche sensuelle und intelligente Lebensform, mit Gefuehlen und Wahrnehmung, (und entspricht den langen Definitionen von organischem Leben wie zuvor angefuehrt)

    SPIRITUELLES LEBEN: Es umfasst die geistige Existenz, das schwer fassbare, elusive Leben, mit dem die intelligenten Wesen, wie uns, hadern, weil wir Probleme haben es zu verstehen oder gar zu erklaeren. Unsere mentale Kapazitaet allerdings, unsere mentalen Fähigkeiten gehören mit zum Leben. Sie sind schlichtweg, das Tor zur Erkenntnis, nach dem der Mensch strebt, bewusst oder auch unbewusst. Damit koennen wir das Reich des Geistigen betreten. Daher bezeichnen wir diese Kategorie auch als das „mental/spirituelle Leben“.

    Der spirituelle Teil unserer Evolution, das heisst des Menschen, liegt vor uns. Abgesehen von den wenigen Ausnahmen, die man als ‚Katalysten‘ oder ‚Initiatoren‘ sehen muss, hat die Menschheit diese Stufe des Wissens noch nicht erreicht und versteht damit auch nicht, was eine solche Weiterentwicklung bedeutet. Obwohl der Mensch die intellegenteste Entwicklung im Tierreich darstellt, Intelligenz allein ist nicht der Schlüssel zur geistigen Ebene seiner Existenz. Das liegt zum Teil daran, dass er dazu neigt, alles zu separieren, also in kleine Stücke zu zerlegen und sich Kompartments schafft, was seine Vorteile hat, aber auch ein großes Hindernis ist, das verhindert, das Gesamtbild zu sehen und zu begreifen. Freilich, die untrennbare Natur der Dinge ganz allgemein zu erfassen ist nicht einfach, trotzdem es voll sichtbar im Gesichtsfeld liegt. Doch der Mensch ist es gewohnt, sich im Detail zu verlieren, weil dort seine Staerke liegt und der praktische Wert fuer sein Ueberleben. Man nehme das Beispiel Leben und Tod. Theoretisch kann er akzeptieren, dass diese beiden zusammengehören, aber wenn er praktisch denkt, sind Leben und Tod keine Einheit, da sie qualitativ derart unterschiedlich sind, daß er die Verbindung und dessen Ganzheit nicht sieht, auch wenn es so ist. Das heisst nicht, dass er unrecht hat, doch heisst es sehr wohl, dass er die Einheit und deren Bedeutung ausschließt. Damit nimmt er sich die Moeglichkeit, jenes umfassende Wissen zu erlangen, das er sucht. Er sagt also, ‚das ist Leben‘ und meint dass der Tod darin keinen Platz hat. Nur leider ist das Leben ohne Tod nur Wunschdenken. Leben ist Leben und Tod, sie sind die Realitaet.

    Kompartmentalisieren ist also allzu oft die Wurzel der Verwirrung. Intellektuelles Denken wird dadurch parteilich, was zu falschen Schlussfolgerungen fuehrt. Wie im Falle unseres Sterbens, wenn wir aufhören als organische Materie zu existieren. Der materielle Zerfall ist ein Bestandteil des Lebenszyklus, das heißt, wir werden weiter und wieder verwertet. Nicht-Existenz heißt nur Transformation der gesamten materiellen Form (also des gesamten Wesens) in das umfassendere Dasein, nämlich das der formlosen Größenordnung des Lebens. Das mag also durchaus einen geistig/spirituellen Fortbestand bedeuten, da im geistig/spirituellen Leben der solide Körper nur wenig, wenn überhaupt eine Rolle spielt, (ein eigenes Thema, das es wert ist, ein andermal zu betrachten). Abzulehnen, daß Separation oder Kompartmentalisation nur ein nützliches Werkzeug sind, hat den Nachteil der Exklusivität von einem über dem anderen, zum Nachteil der untrennbaren Einheit, das das Leben an sich ist.

    Der Leser mag sich fragen, auf welcher Basis Sozieterna behaupten kann, dass sein Konzept des Lebens richtig ist. Nun, Sozieterna behauptet gar nichts. Es besteht keine Absicht, jemanden von etwas überzeugen zu wollen, schon gar nicht, was philosophische Konzepte betrifft und nach denen sich Sozieterna richtet und lebt. Doch sicher ist, daß alle Sozieternas wissen, wovon sie reden. Wir lieben Logik und nutzen alles erhältliche Wissen, um die Punkte zu verbinden und um sich ein Gesamtbild zu verschaffen, da es unser Verständnis, was Leben und Wahrheit betrifft, vertieft und erweitert. Andere Menschen mögen den Glauben vorziehen, welcher Art der auch sein mag.

    Selbstverständlich, wenn wir von Leben reden, müssen wir zeitlich zu seinem Ursprung zurückgehen, zumindest ein schönes Stück des Weges. Generell, Leben, wie Sozieterna das derzeitige im weitesten Sinne sieht, beginnt mit dem Urknall. Diesen haben wir bereits in anderen Artikeln beleuchtet, aber so weit gehen wir gar nicht zurück. Der interessierte Leser möge natürlich mehr Informationen auch aus der zahlreichen Literatur einholen, vor allem weil wir in diesem Artikel ohnehin nur auf systemische Prinzipien eingehen, die eine Schlüsselrolle im Entstehen des materiellen Lebens innehaben und nur am Rande auf die Details, um und nach dem BB, Bezug nehmen.

    In der ursprünglichen Plasma-Gluon ‚Suppe‘, aus dem Urknall hervorgehend, befinden sich all die elementaren Kräfte und Teilchen, die durcheinander wirbelnd, die evolutionären Prozesse nun voll in Gang halten. Mit der Geburt hinter sich, alle Ingredienzien zur Bildung der Materie sind in dieser ‚Suppe‘. Sie schaffen alles, was wir sehen, was ist und was noch entstehen wird. Der Urknall ist im Prinzip die Freisetzung seines eigenen Energiepotentials und jedwedes Wachstum danach folgt den eigenen inhärenten Richtlinien der Physik, die die Wissenschaft, dank ihrer unermüdlichen und sorgfältigen Arbeit einsichtig gemacht hat. Und man beachte! Das Grundprinzip, das fundamentale Gesetz der Natur, ist grundsätzlich auf die Gesetze der Wellen Dynamic zurückzuführen, die zwischen Unordnung und Ordnung oszillieren und vice versa; also konzeptionell, von Chaos zu Ordnung führen und umgekehrt, oder systemisch gesehen, sich von wirren ungeordneten, zu geordneten Gezeitenwellen transformieren. Übrigens, hier wohl nebensächlich, aber höchst interessant, – der Ausdruck ‚Suppe‘ ist eine passende Wortwahl, denn es impliziert Wässrigkeit und wie kürzlich festgestellt worden ist, das Quark-Gluon Plasma fließt gleich Wasser, da das Verhältnis der Bestandteile zueinander, in beiden, tatsächlich gleich ist. Die Analogie ist vielleicht verblüffend, aber die Assoziation ist überzeugend, – beide sind für das Leben essentiell, anorganisch, wie organisch.

    Wie dem auch sei, der Schwerpunkt und das Wesentliche dieses Artikels, der nun näher betrachtet werden soll, unabhängig von den Dimensionen und Bedingungen des Urknalles, ist ENERGIE, dessen Energie und diese an sich. Unglücklicherweise, die derzeitige Definition von Energie ist genauso unbefriedigend, wie die herkömmliche Definition von Leben. In der Partikelphysik ist Energie ein Quant im elektromagnetischen Feld. Generell, in der Teilchenphysik sind Partikel (Quanten) oder eben Teilchen, der Unschärferelation unterworfen, das heißt, ein Teilchen kann auch eine Welle sein. Es kann entweder als Partikel oder als Welle beobachtet werden. Es ist aber tatsächlich beides, sozusagen in Superposition, (überlagert) im Zustand des Unbeobachteten. Es hat daher einmal eine Teilchenfunktion, oder eine Wellenfunktion, oder es hat eben beide Funktionen, bestens als Dualfunktion bezeichnet, was man der Einfachheit halber mit einer Münze, die zwei Seiten hat, vergleichen kann.

    In der klassischen mechanischen Physik ist Energie kein Quant, sondern eine Quantität. Sie ist also nichts Eigenständiges, sondern immer nur im Zusammenhang mit etwas anderem gesehen, das heißt, verbunden mit einem Körper oder einem System. Diese beiden Stellungnahmen erklären und beschreiben, was Energie tun kann, aber nicht, was sie in ihrer Ganzheit eigentlich ist. Die Spaltung zwischen Partikel-/ Quantenphysik und mechanischer herkömmlicher Physik könnte nicht deutlicher zur Schau gestellt werden. Es zeigt außerdem, wie Separation, der ‚entweder/oder‘ Standpunkt, einer Integration und damit dem Verständnis der eigentlichen Sache, im Wege steht, da sie die grundlegende Dualität der Natur und aller Dinge, wie sie in der Quantenphysik verdeutlicht ist, einfach ignoriert. Beide Arten der Physik, als separate Teile haben natürlich einen berechtigten Anspruch auf ihre Eigenständigkeit und Wertigkeit, was logischerweise auch auf Energie zutrifft, doch es bedarf der Gesamtheit, der integralen Beurteilung, um das Wesentliche in allem, und eben auch der Energie, zu erkennen.

    Ganz einfach ausgedrückt, Energie ist das Herz und der Herzschlag, also das „schlagende Herz“ des Lebens. Als solches ist sie der Wegbereiter des Urknalles und all dessen, was er ist und was danach folgt. Bildlich gesprochen ist der Urknall ein Energiebündel, mehr oder weniger zu einem Punkt oder Partikel zusammengepresst, den man als Samen bezeichnen könnte, und der mit der Energie in sich, lebendig ist. Er wird durch die im Zentrum liegende Macht, sozusagen dem Zünglein der Waage, das im ausschlaggebenden Punkt zwischen den Polen opponierender Ladungen steht, zusammengehalten. Es ist potentiale Energie, die im Gleichgewicht gehalten, als Ruhepotential existiert. Im Urknall ist also Leben, aber in einem Zustand, der einer inneren Stärke bedarf, die sich stets den Umständen gemäß anpasst, um den Status Quo aufrecht zu erhalten, da jegliches Leben generell immer im Fluss und damit labil ist. Und dann plötzlich „bäng“ gab es den Knall. Das Energiepotenzial konnte nicht länger im Gleichgewicht gehalten werden. Vielleicht weil sich die innere Kraft erschöpft hat und aufgab, oder, weil äußere Umstände zu wirken begannen, oder, weil ein zu großer Druck eine grundsätzliche Veränderung verlangte und das im engsten Raum befindliche Machtsystem auseinanderriß, so dass die Kräfte nun wie ein Tsunami (Flutwelle) uneingeschränkt ausbrachen und in alle Richtungen zu rollen begannen. Das Urteil steht aus, was die Ursache dieser Veränderung betrifft, also den Urknall auslöste. Aber sicher ist, daß der Samen nun aufgebrochen, zum Sprößling geworden ist. Vom Standpunkt der Physik aus betrachtet ist es ausgeschlossen, dass ein fluktuierendes oder labiles System in einem mehr oder weniger absoluten Zustand des Gleichgewichts bleiben kann, zumindest nicht auf Dauer, ob eingeschränkt oder auch nicht. Genau genommen, das einzig Absolute ist das Relative. Abgesehen davon, die Ursache warum es zum Urknall kam, ist für diesen Artikel irrelevant. Hier geht es um Energie, deren Natur und Wechselbeziehung im Rahmen des sich bewegenden Lebens. Der Urknall war sozusagen nur die Starthilfe für die Evolution der Materie und des Lebens, so wie wir es kennen. So ist für den Physiker das Brechen der Symmetrie, (Balance) von Interesse, für den Biologen ist es die Homöostase (Equilibrium), das ihn zum Forschen antreibt, und für den Philosophen ist es der Frieden (Harmonie), der ihn beschäftigt, doch tatsächlich sind diese unterschiedlich erscheinenden Fachinteressen, konzeptionell und qualitative, ja sogar praktisch, am selben Gegenstand aktiv engagiert, nur liegt ihr Interessensgebiet auf einer anderen Ebene. Aber hinter allem steckt das Wesen der Energie.

    Jede eingeschränkte oder unter Kontrolle stehende Kraft trägt in sich ein Energiepotential, eben weil die Kraft an Grenzen stößt und sich nicht ausbreiten kann. Perfekte Symmetrie, Balance, oder Homöostase und auch Frieden, sind ein Zustand relativer Ruhe, in dem keine, bzw. nur die geringste Energie gebraucht oder verbraucht wird. Es ist im Wesentlichen das von den Hindus beschriebene Nirvana. Trotz der Relevanz in Bezug auf Leben, kann das, als Gegenstand des Artikels, nur eine bedingte Assoziation sein. Die Bezüglichkeit wird allerdings unbedingt, wenn es sich um den transzendentalen Zustand von Brahman im Hinduismus, oder Buddha im Buddhismus handelt, oder um die absolute Gotteinheit der anderen bekannten Religionen. In allen symbolisiert es das Eine und Allmächtige, nicht mit dem Idol Gottes zu verwechseln, den diverse Religionen generell propagieren.

    Es sei jedoch betont, der Zustand der Ruhe heißt nicht, daß keine Bewegung stattfindet oder erfolgen kann. Es heißt nur, daß der Ruhezustand aufrechterhalten wird, was durchaus als Aktion verstanden werden muss, aber das nur mit dem möglichst geringen Energieaufwand. Es entspricht dem mentalen und ultimativen Bewußtsein, wo sich Gedanke und Realität vereinen, so daß Gedanke und ‚Wirklichkeit‘ eins sind, gemäß der Energie als Quant in Superposition, wie es die Theorie der Teilchenphysik beschreibt. Es ist der dualistische Charakter Nirvanas, also ein Zustand mit 2 Implikationen, wie jede Münze 2 Seiten hat, aber jede Seite für sich, und insgesamt als Ganzes, von transzendentaler Natur ist. Praktisch gesehen ist es nichts anderes, als daß sich das Momentum der sich im ‚Ruhezustand‘ befindlichen Energie verbirgt, vergrößern und auch jederzeit aktiviert werden kann, wobei Zeit keine Rolle spielt und auch nicht, ob es eine bewußte Entscheidung ist oder eine logische Konsequenz. Feststeht, daß ‚Trägheit‘ (und Ruhe) stets überwunden werden kann und auch wird. In diesem Falle ist das das Momentum des Urknalles, das Brechen der Symmetrie, der Verlust der Balance und Homöostase. Mit dem Bruch ist nun alles im Fluss, die Energie ist nun in Bewegung, also kinetische Energie. Es ist der Beginn eines Prozesses, den Sozieterna (sichtbares) Leben nennt, das sich nun selbständig aufbaut, mit Hilfe der freigesetzten Energie und jener, die es sich schafft, wobei Energie, in dieser und jener Form, immer optimal genutzt wird. Energie, also Leben, baut sich von Anfang an ein ihr eigenes Energiesystem, um zu versichern, daß der nötige Energiebedarf gedeckt werden kann. Es bewerkstelligt das nur, indem es zum einen schafft, aber zum anderen das Geschaffene wieder zerstört. Nur so kann das System in Gang gehalten werden. Leben und Tod sind damit das perfekte Recycling Unternehmen. Doch wohlgemerkt, jede Kraft, jede Bewegung, Vibrationen, Oszillationen, thermodynamischer Fluss und Strömung, ja alles Materielle, einschließlich du und ich, was auch immer du nennen willst, alles ist Energie und hängt von ihr ab. Energie ist das Leben, Energie hat Leben, Energie ist lebendig. Vom gesamten Kosmos bis zum einzelnen Planeten, wie die Erde, einschließlich deren organischen Lebensformen, alles ist, braucht, beinhaltet Energie und setzt Energie frei, ergo, der Tod gehört mit dazu. Tatsache ist, der Tod beendet das Leben nicht, sondern er setzt das Leben fort, indem er die notwendige Energie dafür freimacht und dem voranschreitenden Leben bereitstellt. Das Ewige Leben ist keine Phantasie, nur ist es nicht das, was sich der Mensch wünscht oder vorstellt. Aber das Brechen der Symmetrie, Balance oder Homöostase, egal welchen Namen man dem gibt, bringt das Rad, sprichwörtlich, ins Rollen.

    Kurz zusammengefaßt: Potenziale Energie ist weder stabil, noch labil, sondern oszilliert von einem zum anderen, oder befindet sich ‚dazwischen‘. Alles, das sich bewegt, wird sich immer jenen Punkt suchen, an dem es am wenigsten Energie braucht, bis hin zum Punkt, wo es zur Rast kommt, wo es seine Ruhe findet, sein Gleichgewicht und seinen Frieden. Und umgekehrt, es wird wieder ausbrechen, neu beginnen und sich fortsetzen, bis es wieder Ruhe braucht. Es liegt in der Natur des Lebens, daß nichts absolut ist, da das Absolute selbst immer nur relativ sein kann. Aber Energie Konservierung, also Energie sparen ist ein ‚Muß‘! Schließlich ist die Kondensation von Energie zu Materie eine extrem teure Angelegenheit, grad so, wie der Spritverbrauch eines Rennwagens wesentlich höher ist, wie der eines normalen Fahrzeuges. Der Energiebedarf ist also groß, der Energievorrat aber beschränkt, denn wie die Physik besagt, die Gesamtenergie unseres Universums ändert sich nicht, sie ist eine konstante Größe in einem geschlossenen System und nur solange es Energie gibt, gibt es Leben, egal in welchem Zustand es sich präsentiert.

    Die Wissenschaft, freilich nicht allwissend, hat uns bereits mit dem besten versorgt, was die Fakten des anorganischen/organischen Lebens betrifft. Sie hält sich mit Absicht fern von der Frage, warum etwas so ist, doch das Wie ist ihr Metier und das ist in jedem Falle gut genug, die mental/spirituelle Lebensphase zugängig zu machen. Evolution ist schließlich ein Prozess, der stets der Entwicklung dient. So wie sie fortschreitet, bringt sie Antworten auf Fragen, die sich ein intelligentes Lebewesen immer stellen muß. Die Menschheit steht grade erst am Beginn das größte Mysterium, nämlich das ihres Daseins, zu begreifen, in dem sie den nächsten großen Schritt macht, der sie in den mental/spirituellen Bereich des Lebens führt. Doch jeder soll sich klar sein, daß auch Wissenschaftler nur Menschen sind, die ihre eigenen Probleme haben, und irren ist menschlich. Es ist also wichtig, sich der Grenzen der Wissenschaft bewußt zu sein.

    Das bringt uns jedenfalls zurück zum Problem, das die Wissenschaft mit der Definition des Lebens hat, denn sie ist so fest in der Tradition der herkömmlichen Definition verankert, daß Leben nur organisches Leben sein kann, daß es selbst den Wissenschaftlern schwerfällt, sich davon zu trennen. Doch konzentrieren wir uns lieber auf Sozieterna’s Konzept, einschließlich dessen Prinzipien, die sich klar auf alle drei Kategorien des Lebens, wie oben angeführt, erstrecken, und die trotz deren augenscheinlichen Unterschiede, so wie der Mensch sie wahrnimmt, die existentielle Einheit des Lebens als solches gewährleisten. Die Prinzipien sind in allen drei Kategorien immer dieselben, sie verändern sich nicht, denn sie sind die Basis, auf der sich alles Leben aufbaut und weiterentwickelt.
    Die Frage stellt sich nun, woher kommt das organische Leben unserer Erde und wie kam es zu seiner Entwicklung.

    Die Meinung über den Ursprung organischen Lebens auf unserem Planeten ist mannigfaltig und entsprechend farbenprächtig. Die erdbezogene Hypothese postuliert, daß es sich in den vulkanischen Tiefsee Kaminen, oder aber auch in den ruhigen Wassertümpeln der jungen Erdkruste, die sich gebildet haben, entwickelt hat. Interessant ist unter anderem die These von „Gaia“, die postuliert, daß die Erde selber ein Organismus ist, der Leben brütet, ernährt und wieder verwertet, um so den Organismus am Leben zu erhalten. Gaia ist keine neue Idee, sondern wurde 1970 von James Havelock propagiert. Unter Befürwortern und Gegnern gibt es nach wie vor lebhafte Debatten, was vor allem eine Bereicherung ist, für Stammtischrunden und Feten intellektueller Geister. Allerdings in jüngster Zeit, mit wesentlich mehr Evidenz, ist die Vorstellung nicht mehr so absurd, wie man das noch vor einigen Jahren behauptet hat. Die wirkliche Überzeugung unter den Wissenschaftlern kommt freilich immer noch aus dem Lager, das den Kosmos als den Ursprung organischen Lebens auf Erden bevorzugt. Sozieterna findet das amüsant, denn, wie kam organisches Leben im Universum zustande? Warum sollte das Universum organisches Leben, oder zumindest die Bausteine produzieren können, nicht aber die Erde? Was man im Weltall findet, gibt es auch auf Erden und umgekehrt, also die Debatten dienen wissenschaftlicher Eitelkeiten. Sinnvoll sind sie nicht. Thiopene wurden kürzlich auf dem Mars gefunden. Die Wissenschaftler sind nun am Wundern, ob es dort nicht auch organisches Leben gegeben hat, vielleicht sogar noch heute, wenn man tief genug danach gräbt. Man erinnere sich an Eric von Däniken, der in uralten Höhlenmalereien Astronauten sah, was er so interpretierte, daß die Erde wahrscheinlich von Außerirdischen besucht worden war. Ist das Weltall für alles zuständig? Eigentlich ja, und gewissermaßen, nichts ist unmöglich, nur eines ist sicher, es ist völlig unnötig, dass sich die Wissenschaft auf das Weltall als alleinigen Ursprung organischen Lebens auf Erden kapriziert, da die Ingredienzien hier wie da zu finden sind. Beide Seiten haben gleichwertige Argumente. Trotzdem! Auch wenn man die Erde nicht als selbständigen Organismus sehen will, sie ist auf jeden Fall fähig, organisches Leben zu produzieren. Ob es nun organische Bausteine oder gar Organismen auf die Erde geregnet hat, ob Außerirdische, Marsmenschen oder Orianer, oder sonstiges, Leben brachten oder sich sogar ansiedelten, das sind schlichtweg Spekulationen. Doch, gemäß Sozieterna’s Konzept, Leben ist kein Zufall, Unfall oder gar eine seltene Sache. Im Gegenteil! Leben ist nicht nur unvermeidbar, es ist zwangsläufig. Wohl kommt es in verschiedenen Formen, hier wie da. Aber das verwirrt nur die ach doch nicht so intelligenten Menschen dieser Welt. Leben ist eben ein Prozess fortlaufender Entwicklung. Essentiell, wie schon gesagt, Leben ist Energie, und Energie ist, philosophisch betrachtet, jener Gott, den Religionen als den Einen, den Allmächtigen, den Allgegenwärtigen bezeichnen. Er ist das ungreifbare Wesen, das man nirgendwo finden kann, denn Er ist keine konkrete Gestalt, die für sich allein existiert. Tut mir leid, den konkreten Gott gibt es nicht. Der göttliche „Geist“, oder besser gesagt, das Potential (der Energie) ist allem angeboren, oder besser, allem eingebaut, als natürlicher Bestandteil, es ist Lebens schlechthin. Der Leser mag, wenn es ihm so gefällt, diesem intrinsischen Inhalt der Existenz durchaus einen Namen geben und mit Gott gleichsetzen, aber die Tatsache, dass Gott ein Ausdruck des Lebens ist, ist unumgänglich. Das heißt, daß alles, du, ich, eben alles, das lebt, seine Göttlichkeit hat, nämlich eine geistige, spirituelle Komponente besitzt, mit allen Vor- und Nachteilen (Gut und Böse), wie eben die gesamte Schöpfung auf positiven und negativen Kräften beruht. Diese sind schließlich die Voraussetzung, daß es das Universum überhaupt gibt, und Menschen, mit all ihren guten und schlechten Anlagen, mit denen sie ständig hadern, zumindest sorgt das Gewissen dafür, das diese Anlagen in Waage halten muß. In allem und allen Kreaturen, einschließlich uns, die sozialen Wesen, haben ‚göttliches‘ Erbgut. Buddhismus zum Beispiel versteht seine Lehre nicht als Religion, sondern als Lebensweise. Dem kann Sozieterna nur zustimmen, auch wenn Sozieterna nicht dem Buddhismus angehört, noch irgendeiner anderen Kongregation. Sozieternas wählen sich ihren Gott gemäß ihrer persönlichen Kriterien, nämlich in welcher Ideologie sie sich am besten verstehen oder repräsentiert sehen, aber nicht alle tun das. Sie sind sich jedoch einig, daß es nicht relevant ist. Als Nation akzeptieren sie, daß Leben und Gott austauschbar sind, als sprachliches Konzept ohne eine Bewertung, da es keinen Unterschied macht, wie sie das Leben sehen, leben und erleben. Leben ist für sie eine Manifestation göttlichen Streben, vom bescheidenen Anfang zur perfekten Vollendung. Es ist der ewige Kreislauf des Lebens, wo Anfang und Ende null und nichtig sind. Sozieternas nennen es auch das Prinzip des ultimativen Phasenwechsels, das aus dem Zustand des Undifferenzierten, der sogenannten Omnipotenz in der ungebrochenen Symmetrie, in den vollendeten Zustand des Gleichgewichts der differenzierten Potenz übergeht, die der Höhepunkt der Evolution ist. Beides, Anfang und Ende sind gleich Zinnen, welche die Menschen traditionellerweise mit Gott und Teufel gleichsetzen, obwohl sie intuitiv wissen, dass Wirklichkeit und Wahrheit nicht dasselbe sind. Der Leser, falls an diesem Thema interessiert, möge Kapitel 5, Teil 4 in Femina´s Buch, DNA II, lesen. Es beinhaltet eine Diskussion über diesen Gegenstand. (Der Leser, der nicht mit dem Buch vertraut ist, Kapitel 5, von Teil 1- 6, beschäftigt sich mit diesem Thema. Es hat Femina an einem bestimmten Punkt ihres Lebens betroffen und ist somit in allgemeiner ‚Laiensprache‘ wiedergegeben).

    Schauen wir nun aber, was die Wissenschaft über den Ursprung organischen Lebens auf Erden zu sagen hat. Der Planet ist ungefähr 4,5 Milliarden Jahre alt und wie er selber zustande kam ist ebenso interessant, aber der Leser möge das durch andere Literatur verfolgen, um nicht zu weit von unserem Thema abzukommen.

    Da der wichtigste Punkt des Artikels die Rolle der Energie ist, müssen wir mit ihr beginnen, vor allem weil Energie noch nie in ihrer Ganzheit betrachtet worden ist, was eminente Implikationen für das Verstehen unserer Existenz hat. Energie wurde schon gar nicht im Rahmen philosophischer Konzepte betrachtet, obwohl sie eine fundamentale Rolle in jedem Aspekt unseres Lebens spielt. Energie ist generell nur in der Physik zu finden. Selbst da versteht man sie weder in ihrer Komplexität als die Essenz jedweder Existenz, noch als den Ausdruck der unsichtbaren sowie sichtbaren Welten. Obwohl der Mensch stets von ihr redet, vor allem im Kontext seiner Produktivität, Gesundheit und Wohlbefindens, er hat ihre individuellen Rollen in ihrer Gesamtheit noch nicht erfasst. Mit Anerkennung der Energie als die holistische Kraft des Lebens schlechthin, bringt es aber eine neue Dimension in seine geistig intellektuellen Anlagen und Kapazitäten. Es mag auch neue Wege erschließen, um offene Fragen der Forschung, von denen es genug gibt, beantworten zu können, wie z.B die Frage der ‚Dunklen Energie‘ und ‚Dunkler Materie‘. Oder aber auch welche Rolle die Energie im mental/spirituellen Bereich spielt, also der menschlichen Gedankenwelt, so daß man endlich damit aufhören kann, einem Gott nachzujagen, den es als solchen nicht gibt und daher auch nicht finden kann. Grad so gut, könnte man versuchen unter einem Regenbogen durchzulaufen. Also, laßt uns erneut und immer wieder von Energie reden, E=mc2 !

    Diese elegante Formel, danke Albert, sagt uns, was Energie in der Physik ist, oder besser, was sie in der Phase solider Materie ist. Materie, wie wir wissen, präsentiert sich in verschiedenen Formen, abhängig von der Phase, in der sie sich befindet. Wasser, z.B kann flüssig sein, fest wie Eis, oder gleich Gas in Form von Dampf und Nebel. Das sind seine häufigsten und bekanntesten Phasen, aber das trifft auch auf jede andere Materie zu, nicht nur Wasser. Dann gibt es noch das Plasma und viele Zwischenphasen, wie Metaphasen und Interphasen. Und jedes Mal, wenn Materie von einer Phase in eine andere übergeht (ausgelöst bei Hitze, Kälte, Druck, etc.), dieselbe Materie verändert sich, sowohl in Aussehen, Qualität und Funktionen, so daß man meinen könnte, man habe es nicht mit ein und derselben Materie zu tun.

    Phasen sind das Arrangieren von Atomen, die der Materie ihre spezielle Form und Eigenschaft geben. Aus Erfahrung wissen wir, wie das mit Wasser ist, nämlich wie es sich in den verschiedenen Phasen verhält, wie es aussieht und sich anfühlt, aber mit vieler anderer Materie wissen wir das nicht und vergessen geradezu, daß wir es generell immer nur mit einer Phase der Materie zu tun haben, der wir unsere Aufmerksamkeit zuwenden. Der Phasenübergang ist ein aktiver Prozess, in dem sich Atome neu organisieren und neu arrangieren können. Es ist streng genommen eine Aktion des Lebens schlechthin. Auch wenn es sich in einem ‚unbelebten‘ Stoff, ergo Wasser, vollzieht, eine Phasenänderung ist Lebensverändernd, oder anders ausgedrückt, es verändert das Leben der durch die Phase gehenden Materie, egal welcher Art diese ist.

    Phasen treffen auch auf die Energie zu. Sie hat ihre eigenen Phasen und in jeder einzelnen dieser Phasen, verändert sie sich derart, daß der unkundige Beobachter falsche Schlüsse zieht. Anfänglich hat Energie weder Form, noch Ordnung und sie ist unsichtbar, zumindest für das menschliche Auge. Diese Phase, auch Phasenpotential genannt, ist omnipotent. Es ist das eigentliche Lebenspotential innerhalb eines Systems. Eingebunden in dessen eigenem Energiefeld, sind aktive Bewegungen beschränkt, trotz diverser Fähigkeiten und Möglichkeiten, sie existiert nur im Kollektiv ihrer Kraft, das ihr Potential, ihr Machtpotential ist, die Summe aller enthaltenen Kräfte. Man stelle sich ganz einfach einen Topf mit heiß werdendem Wasser vor, in dem sich Bläschen bilden, die dorthin und dahin laufen mögen, aber nicht zur Oberfläche gelangen, um als Dampf zu entweichen. Es gibt mehr Gezitter, als Sturm. Und wenn es schon ein Ausbrechen gibt, dann endet es in lokalen Wellen durch das Auflösen der Bläschen, die sich dann so verhalten, wie das Wellen eben tun. Es ist also Bewegung im geschlossenen System. Das ist Energie in Phase l.

    Phase l : Es ist die Urform der Energie und die Ursprungsbasis (des Urknall), synonym mit David Bohm’s Quantum Potential eines durchdringenden, oder allgegenwärtigen, Quantum Feldes (innerhalb eines Systems). Es ist das Quant und Quantum Potential in einem ‚Paket‘. (Zur Erläuterung möge der Leser auf unseren Artikel „Über Urknall, Stringtheorie und Hologramme“, Seite 20-21, zurückgreifen, oder diesbezüglich anderwärtige Literatur konsultieren).

    Phase ll : Das ist Energie im Bereich der Quantum Physik, in der sich Energie kondensiert, sprich, sich in dichteren Formen etabliert, was der Plasma-Gluon und unbeständigen Gas Phase entspricht, in der elementare Partikel und Kräfte vorherrschend die Szene bestimmen, und in denen Energie in Wellen- oder Teilchenform wahrgenommen werden kann, da sie dem Prinzip der Unbeständigkeit gemäß, in der einen oder anderen konkreten Form auftritt und dann als solche registrierbar ist. In jedem Fall handelt es sich um dieselbe Energie, doch nun ist es kinetische Energie, die frei beweglich, nicht länger an ein Feld gebunden ist und Form annehmen kann, nämlich die von Kräften und Teilchen, die Eigenbewegung, Velocity und Selbstbestimmung haben, das einer Eigenordnung entspricht oder gleichzusetzen ist. In diesem Zustand manifestieren sich Quant Superposition, Wellen und Partikel zur wahrnehmbaren Realität. Es ist hier, wo das Fundament der sichtbaren Welt gelegt wird.

    Phase lll : In dieser Phase lassen wir das völlig unsichtbare Leben zurück, indem Energie das Reich der Atome betritt. Diese Welt hat wesentlich mehr Greifbarkeit und ist der menschlichen Forschung besser zugänglich als die vorigen Phasen es derzeit sein können. Unglücklicherweise ist das auch der Punkt, wo Energie nicht länger als etwas Eigenständiges gesehen wird, sondern nur mehr als integraler Bestandteil von etwas Anderem. Dieses Andere ist also nicht mehr ein Ausdruck der Energie, also nicht mehr eine Manifestation ihrer selbst. Leider! Aber eingebunden in ein Konglomerat, oder besser, einem System aus Teilchen und Kräften in Abhängigkeit voneinander, sowohl in unmittelbarer wie weiterer Nachbarschaft, dieselbe Energie dient nun als Baustein für die wesentlich größeren Dinge, die zu erwarten sind und die man schließlich sehen kann, als Atome, Moleküle, Zellen, also als akkumulierende Materie, die im Wesentlichen eben nichts anderes ist als kondensierte Energie, die eine Metamorphose durchmacht, so wie sie durch ihre diversen Phasen geht. Offensichtlich, das bedarf auch der freien, ungebundenen Energie. Nicht alle Energie kann gebunden sein, da es sonst keine Entwicklung gäbe. Jeder Prozess braucht und verbraucht Energie und die muß bereitgestellt werden. Nun! Energie hat diese Fähigkeit, denn sie ist ja ein Doppelagent, hat ja eine dualistische Qualität, dessen Charakter sich nicht verändert, da er inhärent ist. Energie wird zwar verbraucht, aber auch gleichzeitig freigesetzt. Das heißt also, Energie kann von einer in die andere Phase übergehen, kann sich konsolidieren, indem sie freie Energie konsumiert, kann Form annehmen, aber gleichzeitig während all dieser Transaktionen, wird Energie auch wieder abgegeben, (durch Arbeit entsteht Wärme!), so daß gemäß dem Prinzip der Energieerhaltung, Energie immer nur transformiert wird und nicht verloren geht. Energie ist daher, und das unbestritten, Maß und Meister der Materie, nicht umgekehrt! In Phase lll ist Energie zwar verdichtete Materie, aber noch immer flexibel, das heißt, es ist flüssige Materie und wird mit unseren Sinnen auch als das empfunden. Wir können sie als Flüssigkeit sehen und spüren, doch niemand würde auf die Idee kommen oder annehmen, daß es eigentlich Energie ist, die man nun sieht und spürt. Wohl gibt der Mensch zu, daß Flüssigkeit Energie hat, denn laut der Physik, die er verinnerlicht hat, kann es zwar keine „reine“ Energie geben, aber sie kommt immer in Gesellschaft mit etwas anderem vor, egal ob im Kontext eines Systems, oder Stofflichkeit. Sie als eigenständig zu sehen, schon gar als Quant, das ist erst recht und ohnehin unbegreiflich. Freilich, es ist eine Schlußfolgerung, an die er sich klammert, solange eben, bis sein Verstand sich damit anfreunden kann, daß alles Energie ist, die sichtbare und unsichtbare Welt, und dass auch die ‚unsichtbare Welt‘ existent ist, nicht nur die greifbare.

    Phase IV : In dieser Phase ist Energie in der Form aller sichtbaren und greifbaren Materie, eben solide Materie, wie E=mc2 es eben besagt: Sie ist Masse in Bewegung. Sie ist eine Kraft und sie hat Macht, was sich mathematisch im Exponenten widerspiegelt, denn in Bewegung fungiert sie als Kraft, die in ihrer Masse als Machtpotential vorliegt. Praktisch bedeutet das, dass sie als Kraft für Fortschritt sorgt und als Macht innerhalb der Materie für deren Form und Bestand verantwortlich ist. Oder anders ausgedrückt, Energie ist Masse in Bewegung, intrinsische Macht und eine Kraft in der Raum-Zeit-Dimension. Oder, Masse ist Energie im Ruhezustand, die Macht- und Kraftpotential hat, und in Bewegung eine zweifache Funktion erfüllt.

    ‚Dunkle Energie‘? ‚Dunkle Materie‘? Alles bloß die andere Seite der Münze. Wir leben in einer dualistischen Welt, wo jedes Partikel sein Anti-Partikel, und jede Kraft eine vor- und eine rückläufige Richtung hat. David Bohm verdient jedenfalls erneut und immer wieder seine Arbeit zu studieren, vor allem wenn es um die, wie er es nennt, „Implizierte und Explizierte Ordnung“ geht, und so ist es auch mit John Wheeler, der sagt, daß Materie manifestierte Information ist. Alles nicht Sichtbare wird durch Phasenprozesse sichtbar, und Energie folgt diesem Prinzip erst recht. Energie ist das Herz und der Herzschlag unserer Existenz. Sie ist Leben schlechthin, sie drückt Leben aus. Das Universum ist ihr Ausdruck, ihre Manifestation, und so sind es auch wir, mit Haut und Haar und Denken und Streben. Der Prozess beginnt unfassbar klein (Urknall), aber fulminant, und selbstpropagierend baut es sich auf das Entstehende kontinuierlich auf und breitet sich aus in Ebene und Raum, denn Bewegung ist dimensional und schafft dabei Dimensionen, – man könnte es fast mit dem Schneeball vergleichen, der eine Lawine auslöst, die, wenn einmal im Rollen, nicht mehr aufgehalten werden kann. Wie dem auch sei, das Prinzip bleibt immer dasselbe und E=mc2 sagt es fair und eindeutig, in Phase IV ist Energie solide Materie, (sowie Wasser Eis ist, wenn es diese Phase hat).

    Da solide Materie eben auch Dimensionen hat, schauen wir uns diese ein wenig näher an. Schließlich leben wir in einer Welt der Dimensionen, was figurativ gesehen, nur ein anderer Ausdruck dessen ist, wie wir Energie erleben, die Welt begreifen und Evolution konzeptualisieren. Unsere Existenz und alles in ihr beruht auf Dimensionen. Wie schon erwähnt, Bewegung (Kraft) ist eindimensional, doch mit ihr entstehen andere Dimensionen: Es beginnt mit dem Punkt, dann haben wir eine Linie, die tatsächlich nichts anderes ist, als ein Punkt nach dem anderen. Eine Linie kann nun in eine Richtung gehen, aber auch in alle anderen, wie auf und ab, rechts oder links, geradeaus oder in einer Kurve, Welle oder Kreis oder wie auch immer das sein mag, ja sie kann sich auch teilen, überschneiden, verästeln, – wie dem auch sei, das Prinzip ist dasselbe, nämlich ein Punkt nach dem anderen, ein Schritt nach dem anderen im Zeitgeschehen. Es ist dasselbe Konzept vom Urknall zum Universum, vom Kleinem zum Großen, aber eben im Rahmen der Dimensionen. Für Bewegung braucht man Raum, nicht wahr? Aber was passiert, wenn es keinen Raum gibt? Nun, mit Kraft läßt sich Weg und Tunnel schaffen. Zudem, ‚Nichts‘ ist nicht wirklich nicht Nichts, sondern in jedem Fall das Gegenteil von ‚Etwas‘. Anders ausgedrückt, Bewegungslosigkeit ist ein (lokalisiertes) Potential, wie das hochverdichtete Kondensat des Urknalles eines ist, oder, so zu sagen, ein Zeitpunkt, der als solcher einen lokalen Raum besetzt, das durchaus, in anderer Größenordnung, als das Schwarze Loch im Zentrum einer Galaxie gesehen werden kann. Beides ist auf den kleinsten Raum komprimierte Masse/Energie. Man kann also sagen, die Hyperinflation des Urknallgeschehen ist jene Kraft, die sich den Weg bahnt und den Raum schafft.

    Natürlich, so wie Energie sich immer mehr zu komplexen Formen entwickelt, wir, das intelligente Produkt dieses Vorganges, werden uns im Rahmen unserer Entwicklung bewußt, daß wir nicht in einer eindimensionalen, sondern in einer 4-dimensionalen Welt leben, wobei die 4. Dimension uns noch immer herausfordert, weil sie nicht so begreiflich ist, wie eben die feste Materie in der 3-dimensionalen Ordnung. Wie auch immer! Jede Linie, ob gerade, gebogen, kreisförmig oder auch als Welle, alle können und tun es auch, bilden Formen, sowohl in der Ebene, indem sie sich ausdehnen, wachsen, einander anschließen, abzweigen oder zusammenwachsen, als auch räumlich, wo sie nun Gestalt annehmen, indem sie sich akkumulieren, und alle Arten körperlicher Formen bilden, wie Zellen, Skelette und eben alle Wesen, die unseren Planeten bevölkern. Es ist grad so, als suchten sich die Elemente ihre Gesellschaft, in der sie zur Blüte kommen. Und das alles von einem Punkt ausgehend und Punkt für Punkt, Schritt für Schritt im Rahmen der Raum-Zeit Dimension, aber nur weil alles in Bewegung ist. Innerhalb des Punktes liegt das Potential. Es ist das Energiebündel, das, als es sich plötzlich in Bewegung setzt, ausbreitet, eben expandiert, sprichwörtlich den Ball ins Rollen bringt. Und so lange Energie erhältlich ist, kann der Ball rollen, denn auch wenn Energie dabei verbraucht wird, ist sie nicht verloren, sondern wird immer nur von einem Modus zu einem anderen transferiert. Freilich, das bezieht sich immer auf die universell vorhandene Energie, die im System des Punktes (Urknall) enthalten war, denn außerhalb diesem ist keine Energiequelle erhältlich, zu dem unsere Welt Zugang hat. Der ‚Treibstoff‘ für den Prozess der Bewegung muss also innerhalb des Systems zur Verfügung stehen, und ja, du ratest richtig, der Schlüssel ist, daß während sich etwas aufbaut, wird etwas anderes aufgelöst, also daß Energie ständig und stets wieder verwertet wird. Es ist das perfekte Recycling System. Und wie schon gesagt, sie ist in all ihren Aspekten relativ, einschließlich all ihre Phasen und deren bedingten Erscheinungen, – aber so ist auch unser Leben.

    Was die Schöpfung jedoch erst recht beeindruckend macht, ist die Einfachheit der grundlegenden Prinzipien, denn was sich auf diesen einfachen Regeln entwickelt, ist unbestritten eine atemberaubende Vielfalt, voller Schönheit und Wunder. Wie oft sagt man, es sind die einfachen Dinge, die das Leben lebenswert machen, müssen aber gleichzeitig zugeben, daß das schwieriger ist, als man glauben möchte, denn leider fällt Ordnung immer wieder ins Chaos, Balancen werden gebrochen und wir gehen in der Verwirrung unter.

    Wenn der Urknall, der Punkt in der Zeit, plötzlich in die Szene explodiert, wird also sein Energiepotential freigesetzt. Nach dem ersten vehementen Geschehen, entwickeln sich Bewegungsmuster, die von den miteingeborenen Qualitäten, sprich ureigenen Anlagen durch festgelegte Regeln geleitet werden. Dank unserer fleißigen Wissenschaftler, können wir uns über deren Forschungsergebnisse und unsere Erkenntnisse freuen, weil sie unser materielles Leben entmystifizieren, aber ebenso aufzeigen, daß die Realität unseres Lebens tatsächlich Einfachheit ‚par excellance‘ ist, die jedoch in hochkarätiger Brillanz funkelt.

    Kurz zusammengefaßt, Energie ist das „Es“ des Lebens. Unsere Welt, so wie wir sie kennen, ist allerdings nur ein Ausdruck vieler Möglichkeiten. Doch die Prinzipien des Lebens, die Energie, ändern sich nicht. Sie sind immer nur ein formaler Ausdruck ihrer selbst. So wie Energie sich in den Phasen manifestiert, so ist ihre Realität, so fühlt sie sich an und so verhält sie sich auch. Zwar ist das so unterschiedlich, daß man glaubt, es handle sich um völlig Verschiedenes, trotzdem es ein und dasselbe ist. Nicht die Energie, nur wir gehen in dieser Übersetzung verloren. Als Leser magst du durchaus argumentieren, daß Eis und Wasser keineswegs dasselbe sind, und du hast damit durchaus recht, doch beide sind immer nur H2O, trotz unterschiedlichem Aussehen und Verhalten.

    Animatives (organisches) Leben, das, wie alles, denselben Prinzipien folgt, war und ist immer fähig, sich selber zu erkennen, entsprechend dem Ausmaß seiner neuronalen Entwicklung im Besonderen natürlich. Das menschliche Gehirn ist ein spezielles Organ, eine Akkumulation spezifischer Zellen mit komplexer Funktionalität. Trotzdem missverstehen die meisten Menschen noch immer ihr eigenes Leben und erst recht Leben an sich. Wie dem auch sei! Die Erde ist nicht der einzige Platz, wo organisches Leben zu finden ist. Es existiert ganz gewiss anderswo im weiten Kosmos, nur eben nicht überall und nicht unbedingt so, wie es auf Erden vorkommt. Solch Leben könnte durchaus wesentlich weiter in seiner Evolution sein, als wir es sind. Gemäß dem Umstand, daß Evolution ihrem eigenen Programm folgt, gebunden an die Gesetze der Physik, sie bestimmt ohnehin die Evolution des gesamten Kosmos und erst recht die der einzelnen Wesensarten. Hier sei erwähnt, daß Wiederholungen, (Bewegungsmuster), ebenfalls ein integraler Bestandteil des Geschehens sind. Repetition ist von Anfang an mit dabei und das mit Erfolg und zu bestem Effekt, was man in der Natur immer wieder feststellen und bewundern kann. Warum sollten wir also glauben, daß organisches Leben nur auf Erden vorkommt, oder gar eine Ausnahme im gesamten Universum ist, speziell was unsere Intelligenz betrifft?

    Wie dem auch sei, kehren wir lieber zu jenen grundsätzlichen Fragen zurück, über die sich die Wissenschaft noch immer nicht einig ist, nämlich wie sich organisches Leben aus den anorganischen Stoffen entwickeln kann, die man auf Erden und anderen Bereichen des Universums findet. Trotzdem es genug Evidenz gibt, daß organisches Leben sehr wohl die Frucht unserer Erde ist, auszuschließen, daß der Samen im kosmischen Staub und Schutt seinen Ursprung hat, ist natürlich Unsinn. Genesis ist nicht exklusiv, sondern erfolgt überall. Nur! Warum der Erde ihre Schöpferkraft streitig machen? Sie verdient sich diese Ehre durchaus. Sie war einstmals ein Feuerball, wie so viele Planeten es waren oder gerade jetzt sind. Doch sie kühlte ab und wie die Haut sich auf der Oberfläche einer Tasse mit heißer Milch bildet, so formte sie eine (Erd-) Kruste. Doch ist sie nach wie ein Ofen, indem das Feuer brennt und Essen gekocht wird. Kontinuierlich spuckt sie fruchtbare Lava an die Oberfläche, die neue Nahrung bringt, um allem Leben seine Chancen zu geben und seinen Fortbestand zu sichern. Warum also sollte die Erde nicht organisches Leben gebären können? Man sehe sich dieses organische Leben der Erde nur genauer an und man sieht, daß alle Ingredienzen von diesem Planeten stammen. Es gibt nicht genug außerirdisches Material, daß ein überzeugender Beweis wäre, um ihr organisches Leben auf außerirdischen Ursprung zurückzuführen. Freilich! Unser Kosmos ist nichts Fremdartiges. Er ist grad so gut unsere Welt. Genaugenommen sind wir ohnehin sein Produkt, Erde und alles. Im weiteren Sinne, oder Zusammenhang, ist er der Vater aller Dinge. Nur, die Erde ist unsere Mutter und unser Zuhaus. Leben ist also allgegenwärtig. Das Rätsel ist, wie kann sich organisches Leben aus der „toten Materie“ in jene Vielfalt entwickeln, wie wir es haben und bewundern können? (Fortsetzung in Teil 2).

  • Fakten und Schlussfolgerungen einer Pandemic

    Wir haben eine Weltbevoelkerung von 7 777 005 224 zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels (Oster 2020). China hat 1 438 110 025, Indien 1 377 020 772, USA 330 577 796, Europe 747 510 500, Japan 126 560 327, UK 67 886 011, Germany 83 725 486, France 65 273 511, Italy 60 360 000, Oesterreich 9 006 398 und Australien 25 499 884

    Das sind nur einige Beispiele, ausgewaehlt, weil sie Relevanz zum Thema haben und zu einigen auch ein persoenliches Interesse und eine Beziehung besteht. Mehr wie satt vom „toedlichen Virus“ zu hoeren, der angeblich dabei ist, die Weltbevoelkerung zu dezimieren, ist es hoechste Zeit, die erhaeltlichen Informationen unter die Lupe zu nehmen, die Daten in Perspektive zu bringen, einschliesslich Infektions- und Todesraten, und diese mit diversen Laendern (wie den obrigen), zu vergleichen. Es bedarf auch der genaueren Betrachtung, was in diesem Zusammenhang die Gruende fuer deren unterschiedliche Groessenordnung sind, sowie Spekulationen ueber diese Pandemic anzustellen, die im weiteren Sinne Bedeutung haben. Beginnen wir erstmal mit ein paar Daten:

    Zu Osterbeginn gab es weltweit nachweisliche 1 703 018 Infektionen und 102 873 Tote! Wenn man die Weltbevoelkerung bedenkt (und die der oben angefuehrten Laender) ist diese Todesrate nicht einmal die Muehe wert, sie zu erwaehnen, vorallem nicht, wenn taeglich Millionen Menschen von Hunger, Krankheiten und Krieg sterben. Eine Krankheit mit dieser Todesrate verursacht mir keine Kopfschmerzen, noch sollte es das fuer dich, lieber Leser. Freilich, die Daten veraendern sich taeglich und sind obendrein sehr unterschiedlich, was die Laender betrifft, egal ob diese im Lockdown sind, oder auch nicht, doch der Trend ist und bleibt derselbe.
    China, wo es bekantlich die ersten Faelle gab, hat bis jetzt 81 935 Infektionen und 3 339 Tote. In der USA gibt es 503 177 Infizierte und 18 761 Tote. Deutschland hat 122 171 Infekte und 2736 Todesfaelle. In Japan gibt es 6 005 Erkrankte und 99 sind verstorben. Oesterreich hat 13 667 Infektionen und 315 Todesfaelle, waehrend es in Australien 56 sind mit 6 292 Erkrankten.
    In all diesen Laendern wurden frueher oder spaeter Quarantaene Massnaehmen erlassen, mal strenger, mal weniger und auch in unterschiedlicher Form. China hat sofort mit striktesten Massnahmen reagiert, die USA liess sich Zeit. Japan hat auch sofort versucht, sein Land zu schuetzen und keine grossen Passagierschiffe mehr anlegen lassen. Es hat auch jetzt den Notstand erklaert. Trotzdem geht seine Bevoelkerung nach wie vor zur Arbeit, also gibt es keine allgemeine Stilllegung des Landes, wie das in den meisten westlichen Laendern der Fall ist, mit Schweden als einzig wirkliche Ausnahme, wo es nach wie vor kein Lockdown gibt.
    Die berichteten Daten reflektieren jedoch keineswegs wahre Infektions- und Todesraten, da die meisten Laender ihre Bevoelkerung nicht testen, entweder weil sie sich das nicht leisten koennen, oder wollen, oder weil sie das eben nicht als unbedingt notwendig befinden. (N.B. Auch ihre Zahlenerstellung ist unterschiedlich). Das sollte jedoch sofort stutzig machen, denn wenn man es schon mit einem so toedlichen Virus zu tun hat, der Millionen das Leben kosten koennte, wie Regierungen das so propagieren, dann ist das Testen absolut Pflicht, noch bevor man sein Land voellig lahm legt. Ohne Test (Bestandsaufnahme) sind die Quarantaenen blinde Massnahmen und von wirklicher Versorge kann da keine Rede sein. Auf diese Weise hat man naemlich keine Chance, das Volk vor einem Massensterben zu bewahren. Reisebeschraenkungen, international, wie auf lokaler Ebene, Versammlungs- und Ausgehverbote sind natuerlich angebracht, wenn man es nachweislich mit einem extrem gefaehrlichen Virus, (wie Ebola, oder aehnlichem, wie die Pest, etc.) zu tun hat. Aber diese, sowie Hausarrest fuer alle Buerger anzuordnen, obwohl man nicht weiss, ja nicht einmal versucht, herauszufinden, wer oder wieviele krank sind, oder infiziert sein koennten, ist ungerechtfertigt. Noch ist das Zuschliessen von Geschaeften und Betrieben gerechtfertigt, ohne nachweisliche Krankheitsherde. Fuer blindes Handeln gibt es keine, absolut keine, Entschuldigung. Freilich, im Hinblick unbekannter Viren, Bakterien, Giftstoffen etc. sollten und muessen jedwede Massnahmen streng sein, aber eben zielgerichtet, nicht einfach generell fuer ein ganzes Land, als sei der Krieg ausgebrochen und der Notstand eingetreten. China hat gezeigt, wie man es macht. Es hat sofort Wuhan, nicht China, unter Quarantine gestellt, und hermetisch abgeschlossen. Aufwendig ja und durchaus dramatisch, aber eben eine logische Notwendigkeit im Angesichts einer womoeglich toedlichen Gefahr. Halbheiten, und schon gar das Nicht-Testen seiner Bevoelkerung, wie das nachfolgend in den meisten anderen Laendern der Fall war und ist, sind, wenn nicht amtliche Nachlaessigkeit, zumindest ein fragwuerdiges Verhalten, das nicht Sorge um das Volk zeigt, sondern zweifelhafte Motive vermuten laesst, denen man besser nachgeht. Ausgangssperren und komplette Lockdowns auf grund von Spekulationen und Annahmen sind schlichtweg abzulehnen, erst recht, wenn das mit Strafandrohungen und polizeilicher Kontrolle einhergeht. Sowas als fuersorgliche Amtshandlung verkaufen zu wollen, ist eine Zumutung und ein Missbrauch der Staatsgewalt. Das Volk ist schliesslich kein Kindergarten, wo man die Kleinen gezwungener Massen schuetzen muss, weil sie als Unmuendige eben nichts verstehen. Das Ausbreiten des Virus wird damit natuerlich nicht verhindert, aber dass es Land und Leute zum Ruin bringt, ist sicher. Wie sich obendrein sehr schnell gezeigt hat, die Mehrheit der Leute mit dem Virus infiziert, hat milde, wenn ueberhaupt, Symptome. Das heisst, sie stecken die Uninfizierten an, ohne dass es ueberhaupt jemand weiss. Nicht auszudenken waere das Ebola, das waere eine Katastrophe! Obendrein, und gelinde gesagt, ist es ein Hohn, nur jene Leute zu testen, die bereits das volle Krankheitsbild haben, denn dann ist die Inkubationszeit ohnehin schon vorbei und somit auch die Gefahr der Ansteckung. Sich aber trotz dieser Tatsachen als Retter des Volkes aufspielen zu wollen ist eine Anmassung und ein Zeichen ignoranter Willkuer, nicht aber von Vorsorge oder Fuersorglichkeit.
    Abgesehen davon, was die Information ueber den Virus und dessen Auswirkung angeht, alles hat emotionale Obertoene. Es ist nicht objektive Berichterstattung, sondern nur Angst und Panik provozierend. Freilich, die Medien fuettern generell der Oeffentlichkeit nur das, was ihnen mitgeteilt oder zugestanden wird, und die meisten sind auf Sensationen aus, um ihr Publikum zu unterhalten und zu erhalten. Sie berichten daher vorwiegend immer nur das Schlimmste vom Schlimmen. Ausserdem ist die Pressefreiheit nichts Selbstverstaendliches. Journalisten sind abhaengig von ihren Geldgebern, deren eigene Ansichten das Format der Berichterstattung bestimmt. Sie diktieren, wie und was ihre Journalisten bearbeiten und was veroeffentlicht wird. Der freie Journalist ist die Ausnahme, nicht die Norm! Regierungen und Medien leben in einer Beziehung gegenseitiger Abhaengigkeit, die keineswegs liebevoll ist, sondern einem staendigem Tauziehen gleichkommt, naemlich wer in der Beziehung die Hosen an hat. Und das ist noch die bessere Garantie, dass die Presse etwas Freiheit hat. Der Politiker braucht den Medienmogul mehr wie umgekehrt, wogegen eine Regierung gegen diesen schon mehr Gewicht hat, wenn nicht sogar die Oberhand. Wenn aber beide das gleiche Lied singen, muessen die Alarmglocken losgehen, weil das naehmlich nicht nur ungewoehnlich, sondern geradezu unnatuerlich ist. Die Corona Pandemic ist sowas von unnatuerlichem Einklang. Wo ist der kritische Journalist geblieben? Hab von keiner Seite auch nur die kleinste kritische Stimme gehoert, nicht einmal Fragen, sondern immer nur dasselbe, wie gefaehrlich dieser Virus ist, wie gut die Regierung die „Krise“ handhabt, wie aufopfernd Experten arbeiten, um den Virus in den Griff zu kriegen, wie grossartig das Aufruesten des Gesundheitswesen erfolgt und wie selbstlos die Vorfrontarbeiter ihre Arbeit tun. Es ist geradezu unmoeglich, auch nur irgendwo Objektivitaet zu finden. Das ist auf keinen Fall ein Zeichen, dass man es mit einer, wenigstens relativ, „normal freien“ Presse zu tun hat. Dieses konzertina Berichten scheint geradezu beabsichtigt zu sein, grad so, als wolle man ueber etwas hinwegtaeuschen, vorallem weil es tatsaechlich Diskrepanzen gibt, zwishen dem, was man behauptet und reklamiert und was man eigentlich tut. Da gibt es mehr Luecken, wie einem lieb sein kann, sowie verzerrte Interpretationen von Daten, Situationen, ja der Realitaeten. Das bestaetigt, wie immer, dass Aktionen lauter sprechen als Worte. Sagen kann man viel, aber was man tut, spricht Baende. Zum Beispiel, was soll man davon halten, wenn bekannt ist, dass der Virus eine bestimmte Vorliebe fuer die Aelteren, die Immunkompromitierten und Krankheitsvorbelasteten (Lunge, Herz, Zucker etc) hat, es aber keine zielgerichtete Vorsorge fuer sie gibt? Im Gegenteil, man sagt notwendige Behandlungen fuer sie ab, weil man fuer die Corona Patienten Platz und Personal braucht. Man ueberlaesst sie kurzerhand dem Schicksal, denn behandelt werden sie erst dann wieder, wenn sie am Corona Virus erkrankt sind. Oder zum Beispiel das fehlende Testen aller jener, die auf gefaehrdete Menschen schauen, oder im gleichen Haushalt leben. Nicht das geringste wird unternommen, um deren Risiko infiziert zu werden, zu unterbinden. Lieber setzt man alle unter Hausarrest, um die „Kurve abzuflachen“, auch wenn man nicht einmal weiss, wieviele Infizierte es gibt, oder gar, ob das eigentlich sinnvoll ist. Und dann hoert man auch noch die Aussage, dass die Alten, im Falle eines Falles, kein Bett im Krankenhaus oder auf der Intensivstation kriegen, sollte ein junger Patient es brauchen. Wie bitte? Das ist reinste Diskriminierung, wogegen man sich generell ausspricht, nicht aber die Medicos oder Politiker, die selbst im normalen Leben Altendiskriminierung betreiben. Kann man das ernsthaft als „Leben retten wollen“ bezeichnen? Trotzallem, Scott, the Moron, der australische PM, wird fuer seine Tatkraft, (die vorwiegend aus Reden besteht), hochgelobt, obwohl er tatsaechlich von nichts eine Ahnung hat und schon garnicht fuersorglich ist. Man erinnere sich der Buschbraende und seinem Verhalten, oder ist das bereits vergessen? Wohl ist er dickhaeutig und ein guter Verkaeufer, der das auch zielbewusst einsetzt, und damit eben jene Loecher abdeckt, die er und seine Regierung mit inkompetenten Aktionen aufreissen.
    Seit dem Auftreten der Pandemic ist nun einige Zeit verstrichen, doch nach wie vor fuettert, nein ueberfuettert man die Oeffentlichkeit mit sensationellen Lageberichten, die sich immer nur wiederholen, und mit Virusneuigkeiten, die keine wirklich neuen sind, doch die Kriterien fuer das allgemeine Testen auf den Virus haben sich nicht geaendert. Die eingebrachten Daten sind jedoch kein Mantra (brauchbare Resultate) fuer die Wertschaetzung der realen Situation. Die daraus gezogenen Schluesse stehen auf unsicherem Boden, da sie vorwiegend auf Annahmen bauen, die der wirklichen Situation nicht Rechnung tragen. Man koennte grad so gut behaupten, dass es nur rote Leute gibt, weil man nur dort schaut, wo es eben nur rote Leute gibt. Dass es anders Farbige gibt, schliesst man aus, weil man dort eben nicht schaut. Diese Art Daten als Wahrheit hinzustellen, ist nicht nur irrefuehrend, sondern schlichtweg korrupt. Diese Art Wissenschaft ist bestenfalls Missbrauch der Wissenschaft und jeder, der sich dessen bedient, ist kein ehrenwerter Wissenschaftler sondern ein verlogener Manipulierer, der eine Gefahr fuer jede Gesellschaft ist, demokratisch oder auch nicht.
    Europa hat einige traurige Infektions- und Todesraten, ebenso die USA. Das erhebt die Frage, welche Gruende es dafuer gibt und warum manche Gebiete wesentlich mehr betroffen sind, wie andere, sogar innerhalb eines Landes. Dass diese hohen Zahlen sich natuerlich negativ auf das Gesamtbild auswirken und damit die durchschnittliche Groesse des Risikos, es mit einem gefaehrlichen Virus zu tun zu haben, erhoehen, ist logisch, heisst aber nicht, dass das ein Beweis seiner Toedlichkeit ist, sondern nur, dass der Virus eben fuer manche Menschen in gewissen Umstaenden tatsaechlich toedlich sein kann und ist. Das widerspiegelt natuerlich nicht die Kosten der Trauer, die die Hinterbliebenen zu tragen haben. Aber darauf weisen die Medien hin, welch eine Tragoedie sich da abspielt. Nur, lieber Leser, ueberzeuge dich selber, schau die Daten an und berechne selber ohne Fremdeinfluss, was die Infekt/Tod Quotientrate ist und du wirst feststellen, dass das Risiko an diesem Virus zu sterben weit unter dem liegt, was dir die Regierungsvertreter samt ihren Experten und Medien weismachen wollen.
    Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Gesundheitssysteme ueberfordert sind und mehr oder weniger zusammenbrechen, wenn es einen ueberdurchschnittlichen Andrang gibt, da naemlich die grundlegende Kapazitaet bereits beschraenkt ist. Jeder weiss, dass Italien nicht nur eine ueberaltete Gesellschaft hat, (generell Europa), sondern auch ein ausgehungertes Spitalswesen, ueber das Aerzte wie Schwestern seit Jahren schon geklagt haben, ohne Erfolg, denn Sparmassnahmen waren die politische Diet, um andere Loecher stopfen zu koennen. Wie immer, und eigentlich durchaus italienisch, als die Notsituation klar wurde, sind auch die diversen Gueter eingetroffen, wenn auch nur als Notpflaster, nicht als Heilung des Systems. Dasselbe trifft auf andere europaeische Laender zu, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass. Aber Tatsache ist, dass die wenigsten Laender jenen Standard der Versorgung haben, wie das die Oeffentlichkeit annimmt. Wuerden die Politiker das zugeben? Natuerlich nicht! Sie wuerden ja Stimmen verlieren. Zudem geht es auch um den nationalen Stolz, sich eines guten Gesundheitswesens ruehmen zu koennen, auch wenn das schon lange nicht mehr stimmt. Sollte jemand daran zweifeln, braucht er sich nur Berichte anzusehen, wenn es eine unvorhergesehene Grippeepidemie gibt. Auch da sterben die Leute wie die Fliegen, weil eben das Gesundheitssystem bei jedem Mehranspruch voellig ueberfordert ist. Na und das amerikanische Gesundheitswesen ist ohnehin dafuer bekannt, dass es praktisch nicht einmal existiert.
    Freilich, das sind nicht die einzigen Gruende, warum es in manchen Laendern mehr Infekte und Tote gibt, wie in anderen. Es ist auch eine soziale und kulturelle Angelegenheit. So ist das gesellschaftliche Leben, wo es die Familientraditionen gibt und man gerne miteinander isst und trinkt, ja ueberhaupt enge Kontakte miteinander hat, im Falle einer ansteckenden Krankheit das groesste Problem, vorallem wenn man es mit einem neuen Virus zu tun hat, gegen den noch niemand Abwehrstoffe hat, was eben auch auf mutierende Grippeviren zutrifft, wo dann sogar die Impfungen keinen Schutz bieten. Oder jene Gesellschaften, wo keiner von der Arbeit daheim bleibt, trotz Schnupfen oder Grippesymptome, weil sie es sich nicht leisten koennen, daheim zu bleiben, aus Geldmangel oder nationaler Arbeitsethik. Interessant ist da Japan, das nach wie vor, trotz der Notstanderklaerung, sein Volk in vollem Arbeitsmodus hat, also von Lockdown nicht wirklich die Rede sein kann. Dort sind allerdings die Infektions- und Todesraten gering, was durchaus darauf zurueckgefuehrt werden kann, dass die persoenliche Hygiene der Japaner ganz allgemein hoch ist, und die offizielle Berichterstattung vielleicht nicht ganz so hervorkommend, wie anderswo. Sicher ist aber, dass Japan ganz gewiss und genauestens Daten sammelt und studiert. Und dann haben wir jene Volksgruppen, die an der Armutsgrenze leben, wenn nicht sogar darunter. Diese Menschen vegetieren unter substandard Bedingungen, leben zusammengepfercht in Wohngemeinschaften, oder in Lagern, die keiner sehen will und obwohl viele gerne arbeiten wuerden, es nicht duerfen oder keine Arbeit finden, weil ja die Arbeit nach China verlegt worden ist, oder wo es eben billigere Arbeitskraefte gibt. Diese Unterprivilegierten, auf Sozialhilfe angewiesen, sind keine Minderheit, wie man glauben moechte, sondern machen durchaus eine nicht zu uebersehende Groesse aus, die vielen ein Dorn im Auge ist, weil sie ja dem Staat, dem Volk zuviel kosten. Alle diese Fakten sind fuer eine Risikoberechnung von Bedeutung, da ein neuer Virus sich dort leichter ausbreiten kann wie in affluenten Gegenden. Armer Gesundheitszustand, mangelnde Hygiene, armselige Wohnbedingungen und dann noch Hausarrest, alles bestens geeignet, krank zu werden und daran auch zu sterben. Ob es in den Armenvierteln Krankenherde gibt, weiss keiner, denn es wird schliesslich nicht getested, ausser der Kranke ist test wuerdig geworden und braucht einen Arzt oder Spital. Das heisst also, der Virus ist fuer bestimmte Menschen ein Risiko, erscheint aber wesentlich gefaehrlicher zu sein, als er es ist, weil ja die Todeszahlen die gesamte Bevoelkerung betrifft. Logischerweise veraendert das die Zahl des Durchschnitts, waehrend sich aber nur im Detail das wahre Bild zeigt.
    Und dann haben wir Schweden. Im Moment unter immensen Druck gesetzt, weil es sich nicht dem Lockdown ergeben hat, wie das in den anderen europaeischen Laendern von den uebereifrigen Polithengsten verordnet worden ist, die das Volk vorm toedlichen Virus retten wollen. Allerdings mit eiserner Hand und einer schon lange nicht mehr da gewesenen Staatsgewalt, die die Freiheit der Buerger abwuergt und der Polizei Rechte gibt, gegen das Volk vorzugehen, als bestuende es aus Kriminellen oder Staatsfeinden. Diese Regierungen moegen vielleicht glauben, im Interesse des Volkes zu handeln, weil sie von Viren nichts verstehen und Angst haben, als nachlaessig gesehen zu werden, wenn sie nicht tun, was andere eben tun, oder weil sie sich lieber einer Mehrheit anschliessen, um nicht aus der Reihe zu tanzen, oder einfach unfaehig sind, ihre eigenen Wege zu gehen. Wie auch immer! In jedem Fall ist es nicht angebracht, Schweden diskreditieren zu wollen, nur weil es seinen eigenen Experten vertraut, die ganz gewiss ausgezeichnet sind und anderen in nichts nachstehen und, weil es sich eben nicht von der allgemeinen Hysterie rundum anstecken laesst. Vorallem, wie die Zahlen zeigen, Schweden hat bis jetzt 9 685 Infektionen registriert und 870 Todesfaelle, ohne Lockdown, was im Vergleich zu anderen Laendern mit Lockdown sogar bemerkenswert gering ist. Die Regierung informiert das Volk durchaus und weist es auch an, wie es sich bestens gegen die sich ausbreitende Epidemie schuetzen soll und kann, aber das geschieht ohne die Rute zu schwingen oder die Buerger zu entmuendigen. Nur was wird in der Weltpresse berichtet, wenn ueberhaupt, – Negatives. So vergleicht man eben Schweden mit Daenemark und Norwegen, die geringere Infektions- und Sterberaten haben, aber nicht mit den anderen nahe liegenden Staaten, wie Belgien und Niederlande, deren Infektionen in den hohen 20 000 liegen mit 3 015 und 2 511 Todesfaellen, also wesentlich hoeher als Schweden, trotz deren Lockdowns. Diese Art Presse fliegt offensichtlich im Wind staatlich sanktionierter Interessen und der Grund dafuer ist ziemlich eindeutig. Es koennte naemlich die eigenen Massnahmen als unnoetig blossstellen, die diversen Experten als unfaehig hinstellen und schlimmer noch, die Bevoelkerung koennte sich beim naechsten Wahlgang raechen, weil es nun die Rechnung bezahlen darf, die uebereilte, aber kopflose Politiker, verursacht haben. Man kann daher Schweden nur bewundern, dass es die Stirne hat und sich lieber auf seine eigenen Experten verlaesst, als sich jenen anzuschliessen, die im politischen Klima, das durch den Westen fegt wie der Virus selber, zu Aktionen greifen, die der Demokratie den Garaus machen und jene kritische Intelligenz abwuergen, die eine Demokratie ermoeglicht und sich fuer das Wohl von Land und Leuten einsetzt, anstatt es zu ruinieren. Die Frage ist hier, wie kann Schweden so kollektiv kuehl bleiben, wenn rundum nur mehr Panik herrscht? Die Antwort ist einfach, Schweden bleibt eben dem Prinzip der Demokratie treu und hat ein soziales Bewusstsein, sowie ein solides Vertrauen in seine Faehigkeiten. Das Volk kann somit der Regierung trauen, die es waehlt, sind doch die beiden immer eine Reflektion von einander. Was aber in den anderen Staaten passiert ist mehr wie bedenklich. Es ist ein Kurs, im Angesicht von Klimawechsel und der Zerstoerung des Planeten, der nichts Gutes verspricht, da Autokraten nicht zum Wohl des Volkes handeln, sondern nur ihre eigenen Ziele verfolgen, ob zum Vor- oder Nachteil aller anderen steht nicht zur Debatte, denn Gegner werden in die Panik getrieben und mundtot gemacht.
    Die Hysterie um COV19 ist obendrein umso verwunderlicher, gehoert dieser Virus doch der gleichen Familie an, das SARS in 2003 ausgeloest hat und dessen Todesrate hoeher lag, wie die derzeit vorliegende. Ausserdem haben die Menschen schlimmere Epidemien ueberlebt als die beiden zusammen, und jeder neue Grippevirus verursacht toedliche Epidemien, trotz aller Impfung, wo die Leute grad so gut und haufenweis sterben, ohne dass davon jemals grosses Aufheben gemacht worden ist. Will man nun jedesmal sein Land lahmlegen, nur weil ein mutierter Virus das Volk befaellt? Wohl kaum, das kann sich kein Staat wirklich leisten. Wenn doch, dann sind die Aussichten noch schlechter.
    Wer allerdings will, dass wir die Propaganda vom extrem „toedlichen Virus“ schlucken unter dem Vorwand, die Oeffentlichkeit vorm sicheren Tod retten zu wollen. Wer profitiert davon, demokratische Grundsaetze gegen Staatsgewalt einzutauschen, mit weitreichenden Folgen auf sozialer, geistiger und wirtschaftlicher Ebene und obendrein so geschickt, dass es nicht einmal den geringsten Protest ausloest? Nun, man kann es durchaus mit der Situation haeuslicher Gewalttaetigkeit vergleichen, wo das Opfer in Angst und unter Bedrohung lebt und schliesslich tatsaechlich glaubt, dass es sich nicht nur nicht wehren kann, sondern es ohnehin sinnlos ist, weil es der Gefahr nicht entrinnen kann und die Folgen noch schlimmer waeren, wuerde es sich aufzulehnen wagen. Staendige Kontrolle bringt jeden dazu, dem Kontrollhabenden zu glauben, was dieser eben will. Zudem ist die Isolierung des Opfers von Familie, Freunden und jeglicher Gemeinschaft beabsichtigt, da es gezielt alle Moeglichkeiten ausschliesst, die das Opfer gegen den Gewalttaeter beeinflussen koennten, oder ihm Hilfe geben wuerden, um sich aus seinen Klauen zu befreien. Isolation macht Kontrolle perfekt und wird dementsprechend angewandt. In einer haeuslichen Situation kennt man den Gewalttaeter. Anders verhaelt es sich im oeffentlichen Bereich. Dort koennen sich die Monster hinter Strohmaennern verstecken. Hitler war so ein Beispiel. Hinter ihm gab es die maechtige Lobby, die seine Ambitionen foerderte und finanzierte. Sie bezahlten die Propaganda, ohne die sein Hoehenflug in so kurzer Zeit nie stattfinden haette koennen. Doch er allein war der „boese“ Mann, keine der hinter ihm stehenden, grad so boesen Maenner, kamen je ins Rampenlicht oder sind jemals bestraft worden. Kontrolle gehoerte aber zum Spiel und die SS ist heute noch in aller Munde. Konzentrationslager sind wohl das Isolieren zum Extrem und das Entrinnen war unmoeglich. Es sollte jeden Staatsbuerger veranlassen, sich zu fragen, wer hinter den Marionetten der Regierungen steht, die dem Volk die Demokratie nehmen unter dem Vorwand es schuetzen zu wollen, wobei die Politiker mit ihren eigenen Ambitionen ausgezeichnete Handlanger sind.
    Die Pandemic hat natuerlich alle Arten von Konspirationstheorien aufleben lassen. Obwohl Sozieterna keine davon unterstuetzt oder propagiert, moeglich ist alles und Gruende dafuer gibt es genug. Es waere geradezu naiv, nicht die menschliche Natur in Betracht zu ziehen, mit all ihren negativen Eigenschaften, wie Machthunger und Geldgier. Der Mensch hat diesen Planeten samt vielfaeltigem Leben an den Rand der Zerstoerung gebracht und es sieht nicht danach aus, dass er das zu aendern wuenscht. Die Weltwirtschaft wird nur von einigen wenigen Machthabern gelenkt, die bestimmen, was eintraeglich ist und weiter betrieben werden soll, oder was ausgedient hat und auf den Schrothaufen gehoert. Zudem haben wir Staaten, Regierungen und Autokraten, die auf Weltdominanz aus sind, was Sozieterna umso mehr dazu veranlasst, deren Worten lieber nicht zu glauben.
    Die Geschichte ist voll mit Kriegen um Weltherrschaft. China ist auf dem besten Weg dahin und dem Ziel sehr nahe. Nun, das ist aus vielen Gruenden nicht wuenschenswert, nur wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass China an dieser Pandemic die Schuld traegt? Wohl gab es bekanntlich die ersten Faelle in China, ein Land, das auch dafuer bekannt ist, dass es im wahrsten Sinne des Wortes, alles konsumiert, was nur moeglich ist. Doch beweist das noch lange nicht, dass es an der Pandemic die Schuld hat. Auch nicht, dass diese neue Art Coronavirus wirklich in den dortigen Fledermaeusen ausgebruetet worden ist, der dann seine Gastgeber nicht weiter ertraeglich fand und sich einen neuen suchen musste, moeglichst einen ohne Abwehrstoffe, der ihm das Vermehren nicht unterbindet und dann, noch immer hoechst unzufrieden, den Menschen als den idealen Brutkasten entdeckt. Freilich, China mit seinen schockierenden und grausamen Wildtier- und Hausmaerkten ist ein idealer Boden fuer alle moeglichen Krankheiten. Nur ist China selber zum (politischen) Albtraum geworden, indem es nicht nur Weltmacht anstrebt, sondern sich bereits als solche etabliert hat und nun Supermachtbestreben hat, um der alleinige Herrscher zu sein. Nach wie vor, das ist kein Schuldbeweis. Aber es gibt Anlass fuer einen Verdacht, naemlich dass der Virus einem Labor entkommen haette koennen, vielleicht zufaellig und ungewollt, trotz strenger Kontrolle, die solche Labors haben muessen, wenn man an diesen kleinen Organismen Forschung betreibt. Und die betreibt man, in China und ueberall auf der Welt in fortschrittlichen Laendern, entweder aus wissenschaftlichem Interesse, oder aus militaerischem, in den sogenannten Geheimlabors fuer biologische Kriegsfuehrung. Die gibt’s, denn sie sind Mittel zum Zweck, und der Zweck heiligt die Mittel, nicht wahr?
    China’s politische Ausrichtung mag einem nicht gefallen, nur, wer hat China zu seiner Macht verholfen? Ah, richtig! Es war der Westen mit seinen globalen Wirtschaftsinteressen, angetrieben bei Profitgier und kurzsichtigen Zielen, nur auf Gewinn focusiert, egal wie sich das auf heimatgebundene Marktwirtschaft auswirkte und ohne Bedenken, was China’s politischer Kurs ist. Nichts ist von Bedeutung oder ein Hindernis, wenn es um geschaeftliche Interessen geht, weder auf privater, noch und schon garnicht auf staatlicher Ebene. Also anstatt die heimatliche Wirtschaft zu foerdern, ist man nach China abgewandert, weil dort die Arbeitskraft billig und damit der Gewinn der Firmen wesentlich ertragreicher war. China hat sich das zunutze gemacht und ist dementsprechend gewachsen, so dass es jetzt mehr oder weniger eine unschlagbare wirtschaftliche wie politische Macht geworden ist, die nun den Westen in den Schatten stellt. Das ist nun vielen ein Dorn im Auge. Also warum nicht diese immens und vigoros wachsende Pflanze abschneiden, bevor sie sich total ausgebreitet hat? Wen kuemmert schon menschliches Leben, wenn es um soviel Wichtigeres geht. In jedem Konflikt verlieren Menschen ihr Leben. Hat das je Kriege verhindert, je einen Einfluss auf die Machthabenden gehabt? Dafuer hat man auch Geheimdienste, die ausbaldovern, wo der Gegner seine Schwaechen hat und wie man am besten eingreift, ohne gleich einen Krieg auszuloesen, oder solchem eben bessere Chancen zu geben, sollte er notwendig werden. Ist doch alles im Interesse seines Landes, nicht wahr. Allerdings! Geheimdienste betreiben nicht nur Spionage. Sie haben jene Agenten, die bestimmte Missionen erfuellen. Nicht umsonst nennt man sie „geheim-Dienst“. Und selbstverstaendlich dient Forschung nicht nur friedlichen Zwecken, sondern eben auch militaerischen Interessen. Dass die Arbeit an minisculen Organismen durchaus eine Gefahr fuer die Oeffentlichkeit ist, versteht sich von selbst, egal ob sie in geheimen oder nicht geheimen Labors stattfindet. Die zivile Bevoelkerung lebt generell im Zustand gesegnetem Gleichmuts, was diesen Zweig der Forschung betrifft, nur, ein Pulverfass ist weniger gefaehrlich!
    Doch machen wir uns nichts vor, biologische Waffen sind extrem effektive Waffen und haben enorme Vorteile. Man braucht kein Waffenarsenal, ein kleiner Virus genuegt. Im nicht organischen Bereich, wo man es mit Viren anderer Art zu tun, weiss sogar jedes Kind, wie gefaehrlich ein Virus sein kann, sebst wenn er nur den heimeigenen Computer infiziert. Viren (und aehnliches) sind tatsaechlich eine hoechst elegante, hoechst effektive und hoechst toedliche Waffe, egal ob biologisch, oder nicht, und wer oder was das Opfer ist. Das groesste Problem der biologischen Art ist, dass der Virus nicht discriminiert und sich nicht nur unter Feinden ausbreitet, sondern alle gleich gern mag, also fuer alle gleich gefaehrlich ist, Freund und Feind. Man moechte glauben, dass niemand mit rechtem Verstand solch Risiko eingehen wuerde, einen Virus mit Absicht freizusetzen. Nur leider nein, das Mittel heiligt den Zweck und gar nicht so selten hat man es mit „Ego-Gestoerten“ zu tun, die im Eigenwahn leben. Laender, die sich bekriegen, Terroristen, Diktatoren oder auch nur abwegige Charaktere, die was demonstrieren wollen, nichts ist fair im Krieg. Der Krieg ist kein Turnier und jeder, der das glaubt, lebt im Maerchenland. Vorallem weil das Loslassen eines Virus den Vorteil hat, dass man den Ursprung des Virus und den des Uebeltaeters nicht mit Sicherheit herausfinden oder beweisen kann. Die schmutzige Tat hat daher wenig Chance ueberhaupt als solche aufgedeckt zu werden. Ausserdem kann es ja auch sein, dass so ein Organismus rein zufaellig und entgegen aller Vorsichtsmassnahmen einem Labor entschluepft. Bis jetzt gibt es keine Kennzeichen, die auf ein bestimmtes Labor hinweisen wuerden und es gibt keine biologische Identifikationskarte, die den Organismus ausweist. Freilich kann es sein, dass man glaubt, eine gewisse Kontrolle ueber seine biologische Waffe zu haben, nur kommt das eher einem kalkuliertem Risiko gleich, als einer echten Kontrolle und Misskalkulationen sind allein schon deshalb zu erwarten, da ein lebender Organismus Modifikationen erfaehrt, das heisst, mutiert, was nicht mehr kontrolliert werden kann, sobald der Virus/Bakterium freigesetzt ist und auf seine neue Umwelt reagiert. Wer also ist willig so ein Risiko einzugehen? Nun, es ist eine Oddsberechnung. Und wer kennt nicht die Spieler, die sich Chancen ausrechnen, gewinnen zu koennen?
    Wer glaubt heute eigentlich noch, das man Kriege mit Schwert und Kanonen gewinnt? Die moderne Kriegsfuehrung ist laengst ueber die Verwendung von typischen Waffen hinaus. Diese dienen nur einem geringen Aspekt des Krieges und sind eigentlich nur mehr fuer Paraden gut, die Potentaten gerne vornehmen, um die willigen Geister zu beeindrucken. Waffen dienen heute mehr der Dekoration, als dem eigentlichen Krieg, vor allem, weil man bloss ein paar Viren ausschicken braucht, mit denen man die Welt zum Stillstand bringt. Freilich, man bevorzugt den Computer/Cyberspace Infiltrant, den man wesentlich besser kontrollieren kann, der keine Angst verursacht, dass er im Eigenbereich Schaden anrichtet. Doch heisst das nicht, dass man nicht bereit ist, ein Risikos einzugehen, wenn es genug Chancen auf Erfolg verspricht. Interessant ist jedenfalls, dass man in der vorliegenden Pandemic vom Krieg gegen einen Virus spricht, obwohl das natuerlich ein recht einseitiger Krieg ist, den der Virus allemal gewinnt, denn der bleibt uns erhalten, egal wie virulent er in Zukunft auch sein mag. Also besiegen koennen wir ihn nicht. Wir koennen ihm allerdings vermiessen, ihm ein Gastgeber zu sein, indem wir unsere Immunabwehr forcieren, die ihm das Leben schwer macht. Je schneller wir das schaffen, desto besser fuer uns. Freilich, auf ein Vaccine zu hoffen, oder zu warten, ist irrationell, zumindest zeitlich gesehen. Abgesehen davon, ist eine Impfung nicht unbedingt die Loesung, wie wir das bereits vom Influenza Virus wissen, der immer wieder mutiert, so dass der Impfstoff dann unwirksam ist. Dem Virus das Ausbreiten schwer zu machen und die Erkrankungen so niedrig wie moeglich zu halten, ist fraglos richtig, doch es ist schlichtweg unmoeglich Infektionen und Todesfaelle zu verhindern. Das beste ist also seine koerpereigene Immunitaet zu entwickeln, um dem Virus keine offene Tuer anzubieten, so dass er sich dann einnisten kann. Mit Lockdowns wird die Qual nur verlaengert und der Schaden fuer Mensch und Staat, auf jeder Ebene, persoenlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich, vergroessert sich. Lockdowns sind im vorliegenden Falle, kurz gesagt, unlogisch und irrationell. Tatsache ist, dass Politiker Entscheidungen treffen, fuer die sie keine Qualifikation haben. Sie muessen auf Experten hoeren, die sie beraten und mit theoretischen Modellen fuettern, die sie dann kritiklos annehmen, auch wenn andere Experten nicht damit uebereinstimmen wuerden, gaebe man ihnen dazu ueberhaupt die Gelegenheit. Allerdings, Politiker hoeren ohehin nur das, was sie hoeren wollen und was ihnen am besten dient. Aber vom Fach keine Ahnung zu haben und sich kritiklos in weit reichende Handlungen zu stuerzen, hat, wie man sieht, katastrophale Folgen. Das dann dem Volk als kompetentes und vorsorgendes Krisenmanagment zu verkaufen, ist typisch fuer politisches Denken, nicht aber fuer intelligentes. Man kann es Politgeschaeft nennen, das dem besten Verkaeufer reiche Einnahmen, sprich Waehler, bringt.
    Die Fragen rund um den COV19 sind allerdings noch lange nicht geklaert. Sein Ursprung ist nach wie vor unbestaetigt, seine speziellen Wirkungen zwar sehr interessant, aber sie tragen nur zur Mysterie bei. Man hat keine Beweise, dass dieser Virus einen Gattungssprung gemacht hat, noch kann man sagen, dass er ein neuer Virus ist. Er gehoert schliesslich der Corona Familie an, zu der auch SARS gehoert und dessen Wirkungen durchaus mit diesem zu vergleichen sind. Beide haben das Respiration/Lungensystem als groesste Komplikation mit entsprechenden Todesfaellen, beide beginnen mit Grippesymptomen, breiten sich vigoros aus, was Viren generell tun und gehen mit Fieber einher. Die Vorliebe fuer das maennliche Geschlecht ist etwas Neues, und dass es vorallem die aelteren Menschen befaellt auch, zumindest mehr wie sein Vorgaenger, der auch die juengeren Menschen mit respiratorischen Problemen geplagt hat. Allerdings, Lungenprobleme sind stets eine Komplikation fuer aeltere Menschen, selbst bei normaler Grippe sterben die aelteren an Lungenentzuendungen, nur wie das COV19 tut, mag neuartig sein. Dass diese subtilen Modifikationen jedoch in den Fledermaeusen stattgefunden haben sollen und dann der neue Virus ueber einen anderen Co-host auf den Menschen uebergesprungen sei, ist eine Annahme, bewirkt aber, dass man den armen Fledermaeusen wieder einmal Unrecht tun mag, bevor man ueberhaupt weiss, ob die Annahme stimmt. Auf jeden Fall ist zu bedenken, dass alle Organismen ihr genetisches Make-up veraendern, nicht nur Viren, sondern auch wir Menschen. Es ist eine Notwendigkeit des Ueberlebens schlechthin. Es erfolgt in den einfachen Organismen nur schneller, weil es eben einfacher ist. Doch die Wechselbeziehung zwischen Umwelt und Genen und die notwendigen Anpassungen sind immer aktiv. Es waere allerdings fuer die Pangolins eine grosse Hilfe, koennte man ihnen die Schuld fuer den COV19 geben, da es den Chinesen vielleicht den Appetit verdirbt und keiner mehr die armen Tiere auf dem Speisezettel haben will und hoffentlich auch nicht in ihren Arzneien, (die zum Teil den Gebraeuen einer „Hexenkueche“ gleich kommen, als dass sie Medizin sind). Freilich, Garantie ist das selbst dann nicht, ist der Mensch doch das ignoranteste und grausamste Raubtier, das es gibt.
    Aber sehen wir uns nun jene Gruppe von Menschen an, die dem Virus die groessten Chancen auf Vermehrung geben. Zum Glueck ist er fuer die generell gesunden Menschen nicht gefaehrlich. In 80% verursacht er milde, wenn nicht gar keine Probleme. Ernst wird es nur fuer die Immunkompromittierten und Krankheitsvorbelasteten, zu denen natuerlich auch die aeltere Bevoelkerung gehoert. Alle diese Menschen sind nicht wirklich faehig, mit vermehrtem Stress fertig zu werden. Der Anteil dieser Gruppen an der Gesamtbevoelkerung ist jedoch gross. Sie kosten dem Gesundheitswesen, wie dem Staat, auch ohne COV19 mehr wie genug Geld. Es ist auch bekannt, dass der Westen, vorallem Europa, eine ueberaltete Gesellschaft hat, dass es also zuwenige Junge gibt, die den finanziellen Nachschub fuer die zukuenftige Pensionsversorgung gewaehrleisten. Immer wieder hoert man naemlich die Regierungen klagen, dass das Pensionssystem, so wie es jetzt ist, nicht aufrechterhalten werden kann. Diverse Regierungen sind sogar ernsthaft dabei, das System zu aendern, mehr oder weniger erfolgreich allerdings. (Man erinnere sich an Frankreich, das kuerzlich in Aufruhr protestierte). Und dann haben wir jene, die von Sozialgeldern abhaengig sind, Minoritaeten, Fluechtlinge und Sozialfaelle, in Lagern und armseligsten Staetten hausend, die niemand sehen will. Es sind Brutstaetten fuer Krankheiten und die Aufforderung des Distanzhaltens ist ein Scherz, weil sie nie und nimmer erfuellt werden kann. Eine natuerliche Auslese und sei es durch eine Pandemic ist daher garnicht so unwillkommen. Der finanzielle Ausfall, verursacht durch die Lockdowns, ist sicherlich auch leichter zu ertragen, wenn man einen Grossteil seiner normalen Unkosten loswerden kann. Das mag nun eine zynische Schlussfolgerung sein, doch ist sie realistischer wie die angebliche Fuersorge, die die Staaten reklamieren.
    Was tut man naemlich wirklich, um diesen Gruppen beizustehen? Man schickt die Polizei aus, um moegliche Ansammlungen zu zerstreuen oder gar zu bestrafen, aber eine spezielle Versorgung gibt es nicht, und natuerlich auch keine Tests. Wieviele von ihnen am COV19 erkrankt sind und sterben bleibt ungewiss. Geschwaechtes Immunsystem? Na wen betrifft das schon, wenn nicht die Unterprivilegierten. Die sind naemlich nicht nur weniger gesund, sondern auch mehr gestresst. Allerdings! Stress, der die Immunabwehr herabsetzt, ist auch in den anderen Volksschichten zu finden, mit anderen Konsequenzen allerdings, wie das das Beispiel Prinz Charles und Boris Johnson so wunderbar demonstriert. Beide infiziert, nur wer brauchte das Krankenhaus und wurde sogar in ICU behandelt? Richtig, Johnson! Der ist ganz gewiss unter groesserem Stress wie der Prinz und daher mehr gefaehrdet, einen ernsteren Verlauf der Infektion zu haben. Allerdings, dessen Behandlung kann nicht mit dem der normalen Buerger verglichen werden. Moeglicherweise haette er sich auch ohne ICU erholt, wie das viele andere tun, gezwungenermassen, oder, er waere eben gestorben, weil ihm kein ICU Bett zugestanden worden waere. Wer weiss das schon, nicht wahr, ist er doch kein normaler Buerger, der eine normale Triage erfaehrt.
    Wie auch immer! Die Handhabung dieser Pandemic offeriert genug Schwachpunkte und Diskrepanzen, ueber die man sich besser Gedanken machen soll, zumal soziales Distanzieren nicht im gleichen Masse auf alle Buerger angewendet werden kann und auch nicht wird und das Testen auf den „toedlichen“ Virus lax ist. Die Ergebnisse der vorgenommenen Tests sind nur gut als Daten fuer Untersuchungs- und Forschungsarbeiten, die man zwar braucht, um mehr ueber den Virus herauszufinden, mehr aber schon nicht. Damit stellt sich jedoch die Frage, wem die Massnahmen der Regierungen nun wirklich dienen und was das Ziel sein soll. Die Bevoelkerung vorm Sterben zu retten, ist es gewiss nicht. In Australien hoert man aber nur Loblieder fuer Scott, the Moron und seine Genossen. Er aalt sich in der Sonne, wie die Made im Speck, was meine zynische Reaktion nur verstaerkt, soweit es Regierungen und Politiker betrifft, aber leider auch die Oeffentlichkeit miteinschliesst, und das ist erst recht das Beaengstigende. Allerdings! Keine Regierung, soweit mir bekannt ist, hat jemals reklamiert, den Virus ausmerzen zu koennen, sondern man will nur die „Infektionskurve“ abflachen, das heisst, der Ausbreitung den Hahn soweit zudrehen, dass es nur ein kleines Rinnen oder hoffentlich Troepfeln gibt, weil man ihn ja nicht abdrehen kann. Im Falle eines wirklich toedlichen Virus waere allerdings das Abdrehen ein absolutes Muss und ein dementsprechend enormer Aufwand angebracht. Ein Kudo den Chinesen, sowie den Suedkoreanern, die im Angesicht des Ausbruches einer unbekannten Krankheit vehement reagiert haben. Was aber hat Scott, the Moron gemacht? Er ging auf Stimmenfang und liess Australier aus Wuhan evakuieren! Auch wenn die chinesische Berichterstattung nicht transparent ist, wann ist sie das schon, die Handhabung, den generellen Ausbruch einer moeglicherweise toedlichen Epidemie unter Kontrolle zu bringen, war bestens organisiert und beispielgebend. Es laesst, Scott, the Moron weit hinter sich, ein Stuemper, mehr schon nicht, der lieber etwas einfuehrt, was gefaehrlich sein koennte, als Geduld zu ueben, nur weil es ihm Gelegenheit gibt, sein Image zu polieren. Von ihm abgesehen, wem oder wofuer die Pandemic dienlich ist, soll spaeter nochmals und genauer betrachtet werden.
    Aber schauen wir uns nun ein wenig die Gattung springenden Viren an, naemlich von einer anderen Perspektive, wie uns das generell serviert wird. Freilich, wir Menschen haben mit unseren Aktivitaeten Umweltsveraenderungen herbeigefuehrt, die allemal ein groesseres Risiko fuer Krankheiten, Infektionen und Epidemien beinhalten. Der Mensch ist sich nicht einmal bewusst, wie verheerend sich diese Veraenderungen auf ihn auswirken. Er lebt mit Gift. Verschmutzte Luft, unreine Gewaesser, ausgelaugte Boeden, – egal, was auch immer betroffen ist, der Konsument, wir, kriegen unsere Suenden zurueckserviert, anders verpackt, aber nicht weniger unheilbringend. Die kleinsten Organismen, wie Viren, Bakterien etc. sind wesentlich weniger gefaehrdet, wie die Vielzeller, also die hoch entwickelten Tiere mit komplizierten physischen Strukturen und sophistischen Funktionen. Einfache Lebensformen ueberleben in Umweltsbedingungen, die fuer die Spezialisten untragbar sind. Die primitiven Organismen sind die wahren Meister im Ueberlebenkampf. Sie sind fuer den Menschen meist auch eine Plage, wenn nicht gar eine toedliche. Nur, sie sind staendig um uns, in uns, auf uns, und ganz und garnicht immer krankmachend, obwohl sie die Potenz dazu haben. Ueberleben ist mehr oder weniger ein Balance Akt, dessen Stoerung Konsequenzen hat und eben toedlich sein kann.
    Viren, wie wir wissen, brauchen einen Gastgeber, ohne dem sie sich nicht vermehren koennen. Das heisst aber nicht, dass sie von einer Gattung auf eine andere ueberspringen. Sie sind grad so gut Gewohnheitstiere wie wir selber. Sie ueberleben ausserhalb eines Organismus nur kurze Zeit, zumindest lange genug, um ihre Gastgeber zu finden, die ihren Fortbestand sichern. Bemerkenswert ist allerdings, dass wir erst in den letzten Jahren Viren entdeckt haben sollen, die nicht mehr den ihnen gewohnten Gastgeber nutzen, sondern eine neue Gattung als Gastgeber waehlen. Es ist nicht ganz so logisch, wie man das zu erklaeren versucht, denn Viren bleiben ihrem Gastgeber treu, da sie, wenn sie mutieren, in ihrer neuen Form wieder besser faehig sind, dessen Abwehr zu ignorieren, ihn sich somit erneut dienlich machen, wie das bekannterweise der Grippevirus mit den Menschen tut. Der Virus braucht keinen neue Gattung als Gastgeber finden, da ihm der alte bestens dient, wenn er mutiert hat. Dass er nun aber von diesem bewaehrten Verhalten abkommen soll oder auch tut, ist also keineswegs logisch noch erklaerlich und ist schon garnicht eindeutig nachgewiesen. Es mag allerdings einen anderen Zweck haben, naemlich eine Erklaerung fuer mysterioese Krankheiten zu finden, die es noch nie zuvor gegeben hat. Es offeriert den leichtesten Weg aus einem Problem, naemlich Unerklaerlichem eine relativ vernuenftig klingende Erklaerung zu geben, weil man eine solche, wenn schon nicht beweisen, auch nicht ausschliessen kann. Und obwohl man sich Klarheit verschaffen will, nicht alle haben daran das gleiche Interesse, wenn ueberhaupt eines. Tatsache ist, dass dazu die Mittel fehlen, konzentriert man sich doch darauf, der neuen Krankheit Herr zu werden und eine Behandlung oder einen Impfstoff zu finden, der den Menschen vor diesem neuen Unheil retten oder schuetzen soll. Die Gelder fliessen in die Richtung der Forschung, die lobwuerdig und eintragsreich ist, wo es dem Wissenschaftler Ehre bringt und den Geldgebern reiche Dividenden. Den Ursprung eines Virus zu finden ist zwar interessant und fuer manche Wissenschaftler gewiss auch ein Anliegen, aber es ist keine Prioritaet, moeglicherweise nicht einmal gewollt, zumal das Unterfangen immer komplizierter ist, als man annimmt und dann das Interesse versiegt, sowie alle Finanzen; oder gar andere Motive vorliegen. Man erinnere sich an HIV, der erste Virus der von einem Tier auf den Menschen uebergesprungen sein soll. Entgegen aller offiziellen Literatur, hat es bereits zu Beginn dieser neuen Krankheit, Zweifel hinsichtlich des Ursprunges gegeben, und es wurde auch mit glaubenswuerdigen Nachweisen belegt und sehr ueberzeugend argumentiert, dass der Virus aus einem Labor kam und nicht von einem Affen in Afrika auf einen Menschen uebertragen worden sei, der dann die Infektion in die Karibik brachte, dem Mekka homosexueller Urlauber und die sich dann in New York ausbreitete, dem bevorzugten Hafen des karibischen Ferienverkehrs, wo diese neue Krankheit zum ersten Mal ins Blickfeld der Medizin rueckte. Interessant ist auch, dass es nun keine weiteren Berichte ueber fortbestehende Affen/Mensch Uebertragung gibt, da der Virus anscheinend sein Springen aufgegeben hat, oder es eben nur einmal tat, und sich inzwischen bestens mit der menschlichen Fortpflanzung eingerichtet hat. Man mag zwar argumentieren, dass es das Gattungsspringen noch immer gibt, nur dass es eben nicht ins Gewicht faellt, doch das ist kein stichhaltiges Argument und bewiesen ist es schon garnicht. Interessant ist auch, dass zuerst nur Homosexuelle erkrankten und die Krankheit als homosexuell spezifisch deklariert wurde, (was sich dann bald als Irrtum herausstellte), und dass sie zu einem Zeitpunkt auftrat, als die an Staerke gewinnende homosexuelle Bewegung in den USA vielen konservativen Gruppen ein Dorn im Auge war. Voila, ploetzlich hat die Natur mit einem Virus aufgewartet, der dieser Bewegung die Kraft nahm, zumindest so sah es urspruenglich aus. Dass aber der Virus schliesslich alle Menschen befiel, war also moeglicherweise eine nicht vorhersehbare Entwicklung. Nur! Die konservative USA ist nicht gerade bekannt dafuer, sexuelle Freiheit gut zu heissen, auch wenn es eine heterosexuelle ist. Wollte man je den Homosexuellen das Suendigen abgewoehnen, ist es dann auch gewiss kein Nachteil, der Promiscuitaet schlechthin einen Riegel vorschieben zu koennen. Unsinn? Leider nein! So wie die Medizin, auch die Wissenschaft hat nicht fuer alles eine Antwort und kann sich schon garnicht ruehmen, ein moralischer Tempel zu sein, in dem nur moralisch einwandfreie Wissenschaftler ihre Arbeit tun. Seitdem HIV haben wir aber andere Viren gehabt, die vom Tier auf den Menschen sprangen. SARS, MERS, Schweinegrippe, Kamelgrippe, etc. Alle diese Tiere, vorallem die Fledermaeuse, muesste man nun ausrotten, sollten sich ihre Viren auf den Menschen uebertragen, oder haben auch die damit aufgehoert, dem Menschen weiterhin gefaehrlich zu sein? Nach wie vor, das vermehrte Auftreten unerklaerlicher Erkrankungen ist kein ueberzeugendes Argument des Gattungsspringen und eindeutige Beweise fuer oder dagegen stehen nach wie vor aus. Ueberwiegend begnuegt man sich mit Hypothesen, nur das wissen die Experten, nicht aber die Oeffentlichkeit. Selbstverstaendlich wurde die Moeglichkeit eines laborgemachten HIV im Nu vom Tisch gefegt, denn jeder weiss doch, dass Tiere Menschen krank machen koennen! Und wer wuerde schon wirklich einen Virus freisetzen, um sich einer gewissen Menschengruppe zu entledigen, das kann doch nur eine absurde Idee sein, zumal sich die Experten einig sind, dass nur ein Affe daran Schuld haben konnte, denn der weiss ja nicht, was er tut. Tiere kann man natuerlich leicht zum Suendenbock machen, sie koennen sich ja nicht wehren. Nur dass man ihnen damit Unrecht tun koennte, das steht auf einem anderen Blatt.
    Was auch immer der Leser bevorzugen mag, genug Zweifel sollten weiterbestehen, was Experten als Wahrheit verkaufen, denn nicht alles ist bewiesen, nur wird darauf nicht immer aufmerksam gemacht und je oefter man etwas wiederholt, desto mehr gewinnt es an Glaubwuerdigkeit, auch wenn es alles andere als wahr ist. Ausserdem ist das mit Statistiken besonders kompliziert. Man kann diese naemlich so benutzen, dass das Ergebnis stimmt, aber nicht unbedingt ein Beweis ist fuer ein und denselben Gegenstand in Diskussion. Jeder, unvertraut mit Statistiken, wird verwirrt und ueberwaeltigt, weil in Expertengespraechen, zuviele Zahlen in einer unverstaendlichen Fachsprache die Zuhoerer einschlaefern oder so frustrieren, dass sie nur das hoeren, was ihrer Meinung entspricht, oder welcher Fachmann den besten Eindruck macht und der beste Verkaeufer seiner Ideen ist. Der Laie versteht naemlich nicht, dass Statistiken nicht immer von der gleichen Basis aus erstellt werden, was dann natuerlich das Ergebnis nachweislich richtig macht, aber kein Beweis fuer oder gegen eine zur Frage stehenden Sache ist. Darum gibt es dann endlose Diskussionen, die die mit den meisten Statistiken auf ihrer Seite gewinnen, weil deren Geldgeber das groessere Bankkonto haben. Leider bleibt das, worum es geht, unbeantwortet oder wird einfach totgeredet. Freilich, die Wahrheit kommt immer an Licht, nur ist bis dahin meist zuviel Zeit vergangen und der entstandene Schaden kostspielig, wenn nicht gar irreparabel.
    Wie aber kommt es, dass man die normalen Buerger so leicht beeinflussen kann? Zum einen, nicht alle haben denselben Bildungsstand und die Mehrheit reagiert generell gefuehlsmaessig, weniger logisch, unabhaengig vom Bildungsstand. Aber wesentlicher ist, dass der Mensch eigentlich an das Gute im Menschen glaubt, dessen Ehrenhaftigkeit und gesellschaftliche Verbundenheit und gemeinsame Ziele. Der Mensch ist ein soziales Wesen, oder Herdentier, egal wie gross oder klein die Gruppe. Er ist zwar kein friedlicher Graeser, und er uebervorteilt durchaus seine eigenen Mitstreiter, aber dafuer gibt es dann Gesetze, um dem Grenzen zu setzen. Fuer die generelle Ordnung in der Gemeinschaft sorgen soziale Strukturen, die die Art der Gesellschaft bestimmen und an die sich dann alle halten. Die einfachste und erfolgreichste ist nach wie vor das hierarchische Prinzip, mit einem Leittier an der Spitze, dessen Aufgabe es natuerlich ist, dafuer zu sorgen, dass alle Futter haben, selbst der Schwaechste, und dass es weiss, wie es seine Herde verteidigen kann, gegen alles und jeden, das sie in Gefahr bringt. Fuer die innere Stabilitat hat man Gesetze und dann gibt es auch noch Taboos. Eines davon ist, dass man nichts gegen seine Gemeinschaft tut, denn die ist fuer das Einzelwesen schlechthin die Lebensversicherung. Generell also ist unser Verhalten als Herdentier instinktiv und immer im Sinne, das Rechte fuer unsere Familie, Gemeinschaft und unser Land tun zu wollen. Als Einzelwesen fuehlen wir uns schwach und je schwaecher wir uns fuehlen, desto mehr brauchen wir die Herde. Und wir wollen Regeln, denen wir folgen koennen. Sie sind der Zement jedweder Gemeinschft. Es ist undenkbar, dass wir gegen unsere eigene Gesellschaft vorgehen. Das ist Verrat, das ist taboo. Verraeter sind der Abschaum jeder Gesellschaft. Solch „schlechte“ Menschen, so glauben wir wenigsten und wird stets versichert, gibt es extrem selten. Nur sind sie wirklich so selten? Und was ist mit „schlecht“ gemeint?
    Sind Agenten eines Geheimdienstes mit einer Lizenz zum Toeten schlechte Menschen? Nicht, wenn sie in anderen Staaten agieren, und auch nicht immer, wenn es um interne, hauseigene Probleme geht. Aber eigene Buerger liquidieren? Das sind dann sicher nur Spionagegeschichten, die dem normalen Buerger als Unterhaltung dienen, nicht wahr? Es gibt wohl kaum Leute, die sich um Geheimdienste Gedanken machen, auch wenn sie mit Genuss James Bond Filme schauen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass man nicht wirklich weiss, ob oder wie das eigene Land einen Geheimdienst betreibt, und wenn schon, dann ist das doch im Interesse des Staates. Das stimmt natuerlich auch nicht immer, nur will man davon lieber nichts wissen, da man letztlich davon ueberzeugt ist, dass alles im Interesse der Herde ist. Das berechtigt dann eben, dass Regierungen hinter verschlossenen Tueren Entscheidungen treffen und dass es Geheimakten gibt, die man nur nach langer Zeit der Oeffentlichkeit zugaengig macht, wenn ueberhaupt. Welche Sicherheiten gibt es aber, dass geheime Machenschaften tatsaechlich im Interesse des Volkes sind und nicht zu seinem Nachteil? Wie die Geschichte uns lehrt, Regierungen handeln sehr wohl gegen ihre Buerger, gegen Minderheiten, gegen Andersdenkende, Intellektuelle und politische Gegner. Zu glauben, dass Geheimdienste nie gegen das eigene Volk eingesetzt werden, ist naiv, wie wir aus Erfahrung wissen sollten. Um aber fair zu sein, es ist letztlich vom Volk abhaengig, was sich eine Regierung mit solch dubiosen Einrichtungen erlauben kann. Das Schlimme ist allerdings, dass man die Massen manipulieren kann, (und wie leicht das ist, kann man jetzt beobachten).
    Fragt man allerdings einzelne Buerger, ob sie je gegen ihre Regierung oder gegen ihr eigenes Volk etwas Schaedliches tun wuerden, hoert man generell immer nur ein vehementes Nein. Gegen die Regierung, gegen die Gesetze, gegen das allgemeine Interesse des Volkes? Nie und nimmer! Viele gehen sogar soweit zu sagen, dass alle Massnahmen einer Regierung, solche Elemente ausfindig zu machen, gerechtfertigt und zum Schutz der Bevoelkerung notwendig seien, mit dem Zitat ‚Wenn man nichts zu verbergen hat, braucht man sich vor nichts zu fuerchten‘. Hausdurchsuchungen, Kameraueberwachung, Einsicht in Privatkonten, egal, – was auch immer zur Auffindung adverser Kraefte fuehrt ist willkommen, denn man ist ja ehrlich, hat nichts zu verbergen, befolgt Gesetz und Anordnungen. Man begruesst eine so umsichtige Regierung, die die Sicherheit der Herde ernst nimmt. Dazu sei sie ja da, dazu habe man sie gewaehlt. Sie sorgt fuer das Wohl des Volkes. Sie weiss, mit Hilfe der Experten, wie man unwillkommene Elemente, einschliesslich Viren, los wird. Sie hat die Macht dazu, vom Volk beauftragt, und auch wenn nicht alle dafuer sind, solange die Mehrheit dafuer ist, ist ja alles gut.
    Halleluja! Buerger, die so denken, leben sie nicht in einer Demokratie sondern im fictiven Schlaraffenland, wo Regierungen nie Fehler machen, nie Eigeninteressen verfolgen, nie Macht missbrauchen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kooperation, gehorsam sein, Kritiklosigkeit, Lauterkeit und Anstand vor Ausbeutung schuetzen; auch nicht vorm geopfert werden. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Eigenschaften sind zwar lobenswert, aber kein Zeichen der Freiheit und Eigenverantwortlichkeit. Solche Buerger sind Diener eines Regimes, nicht Buerger eines demokratischen Staates. Sie haben nicht nur ihre Freiheit verloren, sondern auch ihre intellektuelle, creative Schaffenskraft, die sich vom Alltaeglichen abhebt. Sie koennten grad so gut Uniformen tragen, nicht kunterbunte Kleidung. Selbstverstaendlich kann man auch in einem Regime gut leben, hat es doch seine Privilegierten und seine ‚Wunderkinder‘, die man foerdert. Alles, was dem Staatsinteresse dient, wird genutzt und ausgenutzt. Nur, der Einzelne ist ein Rad in der Maschine, das man ersetzt, sobald es ausgedient hat. Individualismus ist der Sand im Getriebe und damit unerwuenscht. Also liebes Volk, solltest du Freiheit schaetzen, dann heisst es vorsichtig sein, mit all jenen Regierungen, die ihre Geschaefte geheim, hinter verschlossenen Tueren abwickeln und fuer Transparenz nichts uebrig haben, und allen jenen, denen ihr Privatleben nicht heilig ist.
    Hat das etwas mit dem Thema zu tun? Ganz gewiss und mehr als genug. Wie die Pandemic naemlich gehandhabt wird und wie sich das auf unser Leben auswirkt, das ist unsere eigene Angelegenheit, nicht die Verantwortung der Regierung. Diese hat Hilfe zu geben, wie das und wo das notwendig ist, nicht aber mit Massnahmen, die mehr Schaden anrichten, als sie uns zu Gute kommen, weil sie uebereifrig, aber kopflos sind. Es ist eine Anmassung, die keiner Regierung zusteht, naemlich ihre Buerger zu entmuendigen und das Land in den Ruin zu treiben. Ein ‚gehorsames Volk‘ ist in diesem Fall nur untertan und der Obrigkeit ausgeliefert, egal wie kompetent oder auch nicht, diese ist.
    In diesem Sinne ist es auch bemerkenswert, dass wir sozusagen in den Krieg geschickt worden sind, gegen einen Feind, der allerdings keine Absicht hat, uns zu bekriegen, sondern nur ueberleben will. Die Kriegspropaganda laesst uns aber flott marschieren, mit allem Tuten und Blasen, wie sich das so gehoert. Das Soldatenlied ist zwar ersetzt mit Slogans und Ohrwuermern, die man aus der Reklame kennt, wo sie erfolgreich Produkte verkaufen, aber sie erfuellen auch hier ihren Zweck, weil sie unsere Gefuehle ansprechen und auf unsere Herdenmentalitaet rechnen koennen. Nur! Krieg haben wir keinen! Wir haben ein Gesundheitsproblem! Ein Virus ist eine natuerliche Lebensform. Er agiert so, wie er am besten ueberleben kann und er ist darin wesentlich erfolgreicher als wir Menschen. Er ist einer der aeltesten Lebensformen und beweist uns auch jetzt wieder, wie erfolgreich er ist, obwohl er auf sich selbst gestellt, sich nicht einmal fortpflanzen koennte. Dass Viren uns als Gastgeber nutzen, hat nichts mit Feindschaft zu tun, sondern ist Mittel zum Zweck, dem wir zwar nicht tatenlos zusehen koennen, da es uns schadet und unser Leben kosten kann. Aber anstatt in den Kampf zu ziehen, sind wir besser dran, dem Virus kein Gastgeber zu sein. Ja, das heisst durchaus Haendewaschen, Abstand halten, in ein Schneuztuch oder in seinen Aermel niessen und Hygiene betreiben, sowie der Arbeit oder anderen Versammlungen fernbleiben. Selbst zu Hause zieht man sich besser ins sein Kaemmerchen zurueck. Man will ja seinen Lieben keine Geschenke geben, die man selber nicht mag. Nur, das sollten wir in jedem Falle tun, dazu braucht es keine Amtsgewalt. Unser Koerper muss allerdings den Rest besorgen, naemlich die eigene Immunantwort entwickeln. Freilich, das verlangt staendige Aufmerksamkeit und Anpassung, sowie Instandhaltung unseres Immunsystem. Das muss in gutem Zustand sein und dass sowas auch auesserliche Vorkehrungen notwendig macht, versteht sich von selbst. Aber dem Kriegsgeschrei sei ein Ende gesetzt, weil wir es hier eben nicht mit Krieg, sondern Krankheit zu tun haben. Darauf sollten wir uns konzentrieren. Es ist auch sinnvoller unser Immunsystem zu staerken, als auf einen Impfstoff zu warten, da es allemal schneller reagiert und ein Vaccine ohnehin nur, wie wir von der Grippe wissen, eine Kruecke ist, mehr oder weniger hilfreich, und keine toedliche Waffe, die den Virus toetet. Uebrigens sei hier erwaehnt, dass sich die Experten nicht einmal einig sind, ob ein Virus ueberhaupt als Lebewesen bezeichnet werden soll. Soviel zu den Experten, die mit eitlem Streiten was Meinungen und Definitionen angeht, der Wissenschaft keinen Gefallen tun. (Mehr zum Thema Leben und Viren in einem anderen Artikel).
    Der Mensch ist also noch immer nicht klueger geworden. Nach wie vor fuehrt er Krieg gegen die Natur, den er nie gewinnen kann und der immer nur einseitig ist, denn die Natur fuehrt keinen Krieg gegen ihn. Sie reagiert nur auf den Schaden, den er ihr zufuegt. Also Schluss mit diesem bloeden Kriegsruf: „Wir sind jetzt alle vereint (in diesem, gegen was auch immer)“.
    Eines zeichnet sich aber bereits ab, – man will nun einen Weg aus diesen Lockdowns finden, weil diese, je laenger sie andauern, oekonomisch nicht verkraftet werden koennen. Manche der Laender versuchen das schrittweise zu tun, nicht weil das sinnvoll ist, sondern weil die Regierungen ihr Gesicht wahren muessen und sich nicht leisten koennen zuzugeben, dass nicht der Virus verheerend, sondern ihre inkompetenten Entscheidungen verheerend sind. Zumal das „Abflachen der Kurve“ ohnehin eine natuerliche Angelegenheit ist, die immer erfolgt, sobald der Koerper seine Immunabwehr entwickelt. Auf ein Vaccine zu warten, ist, das hat man wenigstens eingesehen, unrealistisch, falls es ueberhaupt zustande kommt. SARS hat bis jetzt noch keines, was vielleicht auf mangelnde Projektfinanzierung zurueck zu fuehren ist. Feststeht allerdings, dass das Volk den Regierungen die Blamage fehlgegangener Gesundheitspolitik erspart hat. Nur, mit dem Ende der Pandemic sind dessen Leiden nicht behoben. Es ist dann wohl nicht mehr akut, bleibt aber weiterhin ein langzeitiges und chronisches Problem.
    Dem Volk setzt man nun aber schoen bunte Graphiken vor, die jene flachen Kurven zeigen, die man mit den Massnahmen erzielt hat und damit als Erfolg gepriesen werden. Dass sie keine wirkliche Bedeutung haben, ist unwichtig, denn bunt und schoen sind sie allemal und das beeindruckt die willigen Betrachter. Dass man sich nun vor der „naechsten Welle“ fuerchten soll, wird mit Hilfe der Medien wieder und vorallem emotionell propagiert, obwohl das keine wirklich neue Welle ist, sondern bloss ein Aufleben der ersten, die man unterbinden wollte. Freilich, die Regierungen duerfen hoffen, dass das Volk inzwischen ohnehin mehr koerpereigene Abwehr entwickelt hat, weil die Massnahmen ja nicht Infektionshemmend waren. Doch von schnellen Mutationen des Virus zu reden, scheint mehr eine Ausrede, wie Tatsache zu sein, wenn auch eine gute Ausrede, falls man nun doch keinen Impfstoff finden sollte und vielleicht auch nicht in Zukunft. Wie dem auch sei, das Volk wird nun von seinen „Vaetern“ gelobt, weil es so brav war und gehorcht hat, ohne auch nur den leisesten Protest. Hat es doch mitgeholfen, eine „immense Katastrophe“ zu verhindern, die tatsaechlich nicht mehr als das Wadelbeissen eine kleinen Hundes war, der sein Terrritorium verteidigt. Das Verzerren der Wirklichkeit ist allerdings bestens gelungen und dass man das nun weiter so macht, ist auch logisch. Wie nicht anders zu erwarten, wird es erfolgreich sein, denn auch dem Volk faellt es schwer, sich einzugestehen, dass man es fuer dumm verkauft.
    Die Rechnung fuer den Krieg am toedlichen Virus muss es allerdings schon bezahlen. Wie immer ist das der Soldat und die Zivilbevoelkerung. Arbeiter und Angestellte koennen dem Steueramt nicht entkommen, was der reichen Gesellschaftsklasse stets gelingt, selbst wenn es keinen Krieg gibt. Falls also der Virus deiner nicht habhaft werden konnte, Vater Staat wird das gewiss. Zukuenftiges Wohlbefinden, oder Gesundheit, sind damit nicht einmal annaehernd garantiert.
    Die abschliessende Frage ist aber nun, wenn man schon Krieg fuehrt, wer ist der Feind? Der Virus ist es nicht, der ist ein Gesundheitsproblem. Tatsache ist, der Krieg ist nur fiktiv, allerdings mit der damit geschaffenen und einmaligen Gelegenheit, durch fundamentale Strukturveraenderungen fuer eine Neuorganisation lokaler, wie globaler, Machtverteilung zu sorgen. Die Politiker, die glaenzenden Helden dieser Saga, sind vereint in einer Mission, von der sie glauben, dass es zukunftsweisend und das beste fuer ihr Land ist. Nur ist dieser Kreuzzug nicht fuer ein besseres Gesundheitswesen, sondern ihren eigenen Ambitionen dienlich. In ihrer Position als Machthaber fuehlen sie sich dazu berufen, Land und Volk zu reformieren und in jene Richtung zu steuern, die sie fuer richtig halten, oder glauben, dass es eben das richtige ist. Die Misere des Volkes ist ein notwendiges Uebel, aber das Ziel das Opfer wert. Zudem fuehlen sie sich durch ihre politischen Zeitgenossen und Allianzen bestaetigt, blasen sie doch alle ins selbe Horn. Wie koennte man da falsch liegen, wenn sich soviele einig sind und aehnliche, wenn nicht diesselben, Visionen haben? Alles nur zum Vorteil ihrer Buerger, oder? Leider, nein! Es sind vorwiegend die Interessen der industriellen Machthaber, korrupter Egos und selbstherrlicher Maniacs. Abgesehen davon, nur weil andere die gleichen Ziele haben, heisst das nicht, dass diese gut sind, oder gar wahr.
    In diesem Sinne stimmt es, dass ein Kampf stattfindet, nur eben von anderer Art wie propagiert. Und somit haben wir auch Gewinner und Verlierer, kurzfristige und langfristige. Die traditionellen Industrien gehoeren zu den ersteren. Sie warten bereits auf den Seitenlinien auf das gruene Licht, das ihnen ermoeglicht ihre Einbussen auszubuegeln und mit neuem Graben und Schuerfen moeglichst viel Gewinn zu machen, den man dann in neue langfristige Projekte steckt, die erst recht wieder Profit bringen. Geld macht Geld, wie man weiss und obendrein ist das Problem der laestigen Umweltschuetzer und Klimawechsel Protestierer vorbei, da jeder froh ist, ueberhaupt Arbeit zu haben, um die Familie zu fuettern. Der Schock sitzt den meisten noch in den Knochen und hat die Vorlauten mundtot gemacht. Der Staat hat seinen Vorrang gesichert, die Massen sind gut kontrolliert, die Ordnung ist wieder hergestellt und aus der Reihe tanzen gibt es nicht mehr.
    China wird auch zu den Siegreichen zaehlen, trotz oeffentlichen Unmuts und politischer Polemik. Selbst wenn der Westen einige seiner Fabriken wieder zurueck in heimatliche Gefielde bringen sollte, man hat China nicht zu Fall bringen koennen, egal ob man das bezwecken wollte oder auch nicht und wie man das gemaess der Wortgefechte in den Medien annehmen koennte. China braucht die Welt wesentlich weniger, wie umgekehrt. Es hat genug an Technologie, Intelligenz und Ausdauer und verkraftet das Abwandern einiger Betriebe ohne viele Traenen zu vergiessen, zumal es ein enorm wichtiger Handelspartner fuer Grossindustrien globalen Ausmasses ist. Ausserdem ist es nach wie vor faehig, sich neue Partner zu angeln, reicht vielen sogar jetzt eine helfende Hand, waehrend sich der Westen in wirtschaftlichem Chaos befindet und verstaerkt somit den Eindruck, ein wohl organisiertes, kompetentes und eben erfolgreiches Land zu sein, dass Krisen und harte Zeiten meistern kann. Freilich ist seine helfende Hand eine eiserne Faust, nur bewundern das viele erst recht, da es die Herdenmentalitaet anspricht, die glaubt, dass nur ein starker Fuehrer der Herde gruene Wiesen garantiert.
    Der Marsch zum Gipfel der Weltherrschaft ist durch die Pandemic, gewollt oder auch nicht, etwas unterbrochen worden, fuer alle Gipfelstuermer, um genau zu sein, aber es erfolgt nun ein Umgruppieren, fuer den naechsten Anmarsch, zu dem sich die interessierten Teilnehmer ihr bevorzugtes Team suchen. Das ist der Krieg fuer den COV19 als Vorwand und Basis dient. Tut mir leid, braver Soldat, du bist nicht mehr wie eine aufgefuetterte Beute, die sich unversehen im Netz der Spinne verfangen hat. Wer also sind die Verlierer? Es ist wohl nicht noetig sie zu nennen, oder?
    Stimmt, unser aller Leben wird nicht mehr dasselbe sein koennen, wenn die Pandemic einmal vorbei ist. Die Wunden, die uns das gebracht hat, sind viel zu signifikant. Freilich kann man immer hoffen, dass sich doch noch alles zum Guten wendet, doch wie die Anzeichen stehen, ist die Chance im Lotto zu gewinnen groesser.
    „Sieg Heil!“ haben die Massen einstens geschrien. Fuer eine Weile ging das ja gut, doch dann gab es keinen Sieg und schon gar kein Heil.

  • Uber…..Rueckblick auf 2019

    Die Weihnachtssaison im Gange und das neue Jahr vor der Tuer, es ist wieder an der Zeit, zurueckzuschauen, was das Jahr gebracht, oder bemerkenswert gemacht hat.

    Fuer mich persoenlich war es eine Hochschaubahnfahrt, die tatsaechlich noch Ende des 18ner Jahres begann. 2019 war eine Herausforderung, auf so vielen Ebenen, dass ich es mit nichts anderem vergleichen kann, wie mit dem wilden Rauf und Runter im offenen Waegelchen einer riesigen Hochschaubahn. Es war beaengstigend und gleichzeitig animierend, wenn auch Magenverdrehend, aber insgesamt war es kein schlechtes Jahr. Trotzdem, ich moechte es nicht noch einmal erleben, was allerdings, und leider, nicht von mir abhaengt. Wahrscheinlich ist es besser, sich an das Gute zu erinnern, an das Erfreuliche und Inspirirende, eben an das, was das Leben lebenswert macht, auch wenn es nur von kurzer Dauer ist.

    Leider ist 2019 auch markant im weiteren Sinne, ein ernsthafter Wendepunkt fuer die lokale Bevoelkerung, sowie fuer die gesamte Menschheit. Wovor die Wissenschaft jahrelang gewarnt hat, und mit Warnzeichen einhergehend und ueber die Jahre accumulierend, nichts wurde ernst genommen, um das sich zusammenbrauende Uebel aufzuhalten, bis es eben jetzt unverleugbar und gnadenlos zugeschlagen hat. 2019 ist naemlich das Jahr, in dem Australien zu brennen begann, wie noch nie zuvor. Duerre, Buschfeuer, verheerende Stuerme waren immer Bestandteil der harten Lebensbedingungen dieses Kontinents, aber nichts gleicht dem Inferno der Buschfeuer, die jetzt wueten. Mit dem Rest der Probleme, macht es 2019 zu einem „annus horribilis“.

    Es markiert auch das Jahr einer Regierung, das einen Prime Minister hat (Scott Morrison), der glaubt, der Koenig des Landes zu sein. Nun, dann soll er auch einen verdienten und dementsprechenden Namen tragen, „Scott, the Moron“ (zu deutsch: „Scott, der Schwachsinnige“). Nur, sollte dieser Schandfleck eines selbstherrlichen „politischen Fuehrers“, samt seinen Parteigenossen, nicht aufgekuendigt werden, dann muss sich das Land auf noch Schlimmeres gefasst machen. Seine Stellungnahme zur Klimaveraenderung, sprich Verleugnung, und sein Bestehen auf Forcierung der Industrien, die dazu beitragen und mit seiner Sanktionierung weiterwerken koennen, sogar in gesteigertem Masse, ist ein Zeichen seiner persoenlichen Beschraenktheit und Inkompetenz als Staatsmann. Man muss sich fragen, ob er wirklich geistig so minderbemittelt ist, oder ungebildet, oder einfach nur von einer derart aufgeblasenen Selbsteinschaetzung, (oder eben alles zusammen), dass sich ganz Australien schaemen muss, sowas als ihren Prime Minister zu haben. Jede einzelne dieser Eigenschaften sollte genuegen, ihn nach Hause zu schicken. Dass er die Wahl fuer seine Partei gewinnen konnte, liegt unter anderem wohl auch daran, dass er sich als harter Arbeiter presentiert hat, als ein anstaendiger Mann mit gut fundierter Moral und religioesen Prinzipien, der gutes Prime Minister Material sein koennte, wenn man ihm nur die Chance dafuer gibt. Nun, wie sich herausstellt und nicht wirklich ueberraschend, ist ihm die Macht, die man ihm anvertraut hat, wie ein wildes Buschfeuer ins Gehirn gestiegen und hat alle Vernunft und alle etwaigen Faehigkeiten ausgebrannt und ausgeraeuchert. Allerdings gab es durchaus Anzeichen, dass er ohnehin nie fuer so eine Position geeignet war, denn jedwede Korruption blueht nur auf einem geeigneten Boden, sowie die Algen, die sich nur dort breitmachen, wo sie das geeignete Futter finden. Eines steht jedenfalls fest, Personen wie er, sind tatsaechlich nie fuer fuehrende Positionen geeignet, in keinem Betrieb. Sie ruinieren jedes Unternehmen, da sie von sich und ihrer Wichtigkeit so geblendet sind, dass sie den Bezug zur Realitaet verlieren und verbissen auf Ziele bestehen und hinarbeiten, die sie fuer richtig halten und glauben, dass es von ihnen erwartet wird, vorallem wenn sie von einer Lobby unterstuetzt werden, die Macht verkoerpert und verspricht. Aber trotzdem sie sich in dieser Illusion ueber sich selbst befinden, sie brauchen stets die Bestaetigung anderer, sei es ihr Partner, Kirche, Parteigenossen und/oder andere „wichtige Persoenlichkeiten“; und sie riechen Macht und tun alles dafuer, diese zu ergattern, das Problem ist nur, dass sie mit Macht nicht umgehen koennen. Als Privatperson mag man ein solches Individuum bedauern, aber als eine oeffentliche Persoenlichkeit muss man dafuer sorgen, sie von Machtpositionen fernzuhalten, zum Schutz der Oeffentlichkeit, und auch zu ihrem eigenen. Sie moegen gute Arbeiter sein, unter Aufsicht, aber wehe sie werden die Aufseher, sie missbrauchen, wonach sie sich sehnen.

    2019 deklariert sich also als Wendepunkt, wenn nicht ohnehin als der Punkt ohne Wiederkehr. Ohne sofortige dramatische Massnahmen, ist unser Planet und alles Leben, so wie wir es kennen, der Annihilation nahe. Wir sind, realistisch gesehen, bereits weiter als wir annehmen wollen, denn auch mit radikalen Aenderungen, koennen wir nur mehr das Wichtigste retten. Vieles ist naemlich bereits zerstoert und mehr geht verloren jeden Augenblick, so wie wir darueber diskutieren.

    Wir reden schliesslich Gruenhauseffekt, Gasemissionen, industrielle Lobbies, Brennstoff- wie landwirtschaftliche Industrien, den ueberwaeltigenden Kunstduenger- und Pestizidgebrauch und jedwede Ausnuetzung unserer lebenswichtigen Naturschaetze, ohne die unser Leben nicht moeglich ist. Wir reden aber auch von unserer eigenen Unfaehigkeit, uns von den Dingen zu trennen, von denen wir abhaengig geworden sind und glauben, ohne sie nicht leben zu koennen. Jeder, der den jahrzehnte langen Missbrauch an unserer Natur verleugnet, hat nie und nimmer verstanden, was oekologische Systeme sind. Oder, er will es nicht wissen. Freilich gibt es da auch noch jene, die fuer ihr Vergnuegen gern zerstoeren, weil sie immer auf der Jagd nach dem Glueck sind, das ihnen das „Goldene Kalb“ vorgaukelt, um das sie tanzen, ohne es aber je zu erreichen, weil es schliesslich nur eine Fata Morgana ist. Die Geschichte des Dr. Faust, der seine Seele dem Teufel verkauft, ist nach wie vor zutreffend, wenn nicht sogar mehr, denn je zuvor. Er war ja nur eine einzelne Person, die fuer seinen Fehler bezahlen musste, waehrend heute alle bezahlen, auch die, die unschuldig sind. Nun, Dr. Faustus, wie ist so das Leben in der Hoelle? Nun, Homo Sapiens, wie gefaellt dir die Hoelle, die nun ihre Tore geoeffnet hat?

    Microkosmos – Macrokosmos, sie koennen nicht voneinander getrennt werden. Alle Systeme sind miteinander verbunden und Leben kann nur dort gedeihen, wo es Homeostase gibt, das heisst, es ist ein sich in Balance haltendes System, das Schwankungen erlaubt, solange sich diese innerhalb bestimmter Grenzen abspielen. Wird ein Arm dieser Balance ueberladen, bricht das System zusammen und mag nicht mehr reparabel sein. Es ist ein tolerantes System, und die Natur reguliert diese Fluktationen meisterhaft, nur, es ist so, wie unser Koerper reagiert, – er kann vieles aushalten und ausgleichen, aber auf die Dauer oder wenn der Stressor zu gross ist, wird er nachgeben oder aufgeben muessen. So ist es eben auch mit biologischen Systemen, die unserem uebergeordnet sind (Der Leser mag den Artikel ueber Frieden nachlesen, der sich damit im weiteren Sinne auseinandersetzt). Der Zusammenbruch kann langsam oder abrupt stattfinden, aber stattfinden tut er ganz gewiss, sollte der Stressor nicht entfernt werden.

    Was die australische Bevoelkerung im Moment erlebt, ist nichts wie die Konsequenz lang anhaltenden Missbrauchs seiner lokalen natuerlichen Schaetze, abgesehen davon, was sich global abspielt und eben auch weltweit auswirkt. Es ist voellig irrational, wie man mit der Frage von Ursache und Folge umgeht. Verseuchung der Wasserwege, Algenwuchs, Fischsterben in O2 armen Gewaessern, alles nur auf die hohen Temperaturen eines einzelnen oder lokalen Wetterereignisses zurueckzufuehren, ist gelinde gesagt, ein gewolltes Verschleiern der Tatsachen, weil es eben bestimmten Menschen wesentlich wichtiger ist, weiter zu tun, was gewinnbringend ist, als das Problem samt Wurzel zu beseitigen. Die Industrie verschweigt naemlich mit Absicht, dass der Uebergebrauch von Duengemitteln und Pestiziden, langfristig negative Folgen hat, sowie natuerlich auch alle anderen Arten von industriellen Abwaessern. Man will sich ja die Landwirtschaft und Industrie nicht zum Feind machen, egal ob das nun eine politische Entscheidung ist, oder die Angst um seinen eigenen Wohlstand, das Nichteingreifen koennen oder wollen, ist gegen alle Vernunft, weil es keine fruchtbare Zukunft fuer unseren Planeten und all seinem Leben bringt. Man verschweigt auch, dass Daemme und Irrigation den Lauf und die Menge des Wassers, sowie dessen Qualitaet veraendern und dass das nicht im besten Interesse aller Betroffenen ist. Vergiften wir Habitat fuer Fauna und Flora, es vergiftet auch uns und letztendes fuehrt es zum Klimawechsel, mit all den nun offensichtlichen Katastrophen. Die Industrie, ja der Mensch generell, ist auf Gewinn aus. In Urzeiten mag das notwendig gewesen sein, um zu ueberleben, doch darueber sind wir laengst hinaus, zumindest sollten wir es sein. Aber so, wie sich die Gesellschaft, samt ihren Industrien eben etabliert hat, Profit ist ihr Ziel, egal ob es dabei um die landwirtschaftliche Betriebe geht, Brennstoffindustrie, Abbau von Bodenschaetzen oder den Industrien der Kommodities, Quantitaet zaehlt, nicht Qualitaet, man will ja verdienen, selbst wenn der Konsumer dabei zu kurz kommt, der das nicht einmal durchschaut, bei all dem Angebot, das man offeriert. Fruechte, Tierprodukte, Lebensmittel, nichts schmeckt, wie es soll, noch sind sie gesund, weil sie voll sind mit Hormonen, Chemikalien und Antibiotika. Alles soll nur schnell wachsen, gut aussehen und schnell verkauft werden, der Rest ist nicht das Problem der Industrien. Nur ist es auch nicht das der Politiker, wie das Volk zu glauben scheint. Es ist aber das Problem aller, lokal wie weltweit.

    Leider ist die Verseuchung des Wassers mit toten Wasserzonen, wo die Algen bluehen, nicht das Ende der Geschichte. Alles unterliegt dem Kreislauf der Wiederverwertung. Notwendigerweise laeuft die Natur mit dem Verwerten auf Hochtouren. Sie tut das grossartig, nur ist ihre Arbeit nie getan. Im Gegenteil! Sie wird immer groesser. Zudem, die Landwirtschaft mit ihren Praktiken traegt zum Gruenhauseffekt grad so gut bei, wie Brennstoffindustrie und der Rest, nur eben nicht ganz so offensichtlich. Und man bedenke, selbst Algen muessen sterben und stellen eine Biomasse dar, die die Natur verarbeiten muss. Alle Mittel fuer die landwirtschaftliche Nutzniessung werden recycled, ein Prozess, bei dem Methan haufenweis freigesetzt wird, das, auch natuerlicherweise, in die Atmossphaere aufsteigt. Methan ist uebrigens noch schlimmer wie CO2, da es nicht so schnell abgebaut werden kann, sondern kummuliert, mit langfristigen Konsequenzen. Hier soll noch ein Punkt angesprochen werden, der die manipulativen Taktiken gewisser „Experten“ und Wichtigtuer beleuchtet. Man hat es erstaunlicherweise auf die Kuehe abgesehen, die angeblich soviel Methan produzieren, dass sie eine „Gefahr“ sind, den Gruenhauseffekt zu steigern. Stimmt natuerlich, dass sie Methan produzieren, aber so tun alle Tiere, einschliesslich uns Menschen, dank unserer Verdauung mit dem Microbiom in unseren Gedaermen. Und das alles neben den diversen Industrien, Haushalten, Autos und Schiffen, etc, die nicht ruelpsen und pfurzen, dafuer aber 24 Stunden lang, CO2 und Methan in die Luefte jagen. Neben den Kuehen kommen auch noch die Raucher zum Handkuss, die sich mit ihrer schlechten Gewohnheit einen Lungenkrebs einhandeln, aber ach, den auch die Nichtraucher kriegen, weil sie eine verschmutzte Luft einatmen, voll mit Schadstoffen, die die Raucher allein nie fabrizieren koennen, wohl aber beide einatmen. Diese Art der Argumentation ist nicht nur laecherlich, sondern beaengstigend, da sie die Fliege fuer den Schaden im Porzellanladen verantwortlich macht, waehrend der Elefant weiter darin wuetet, ohne dass jemand ihn sieht. Damit es aber kein Missverstaendnis gibt, lieber Leser, die beiden angefuehrten Beispiele sollen keineswegs dazu dienen, die industrielle Tierhaltung zu propagieren, noch die Raucher zum Rauchen anhalten, ganz im Gegenteil. Es soll nur die Proportionen von Schuld richtig stellen.

    2019 ist also das Jahr, das die Akkumulation all dieser Faktoren ueber all die Jahrzente hinweg, sichtbar macht und uns zeigt, wie diese uns verschlingen werden. Es ist die Rechnung, die uns Mutter Natur serviert, nachdem wir unsere Baeuche jahrelang vollgestopft und unser Hirn mit endlosem Verlangen nach mehr ueberschwemmt haben. Selbst der Arroganteste, Ungebildedste und sogar der Psychopath gibt zu, dass sich die Welt im Wandel befindet, nur diskutieren sie lieber, einerseits um von der Realitaet abzulenken, oder um das Ausmass des Negativen zu verniedlichen, oder um verleugnen, dass es ueberhaupt was Negatives ist, aber erst recht, um nur ja keine Verantwortung uebernehmen zu muessen. Diese Menschen haben Persoenlichkeitsprobleme, durchaus gravierende, ungeloest und verleugnet grad so gut, wie sie das mit dem Klimawechsel tun. Dieses Verleugnen ist in jedem Falle pathologisch, neurotisch, oder eine Strategie, mit der der Kriminelle vor Gericht unschuldig plaediert, mit der Absicht, trotz seiner Verbrechen, einen Freispruch zu erzielen. Aber wie steht es mit dem Rest von uns? Unfaehig, aktiv zu sein? Zu schwache Stimme?

    Die Buschfeuer brennen nun schon seit September. Einige sind zu Megafeuer geworden, die nur ausbrennen koennen oder ein Regen loescht sie. Die Regenzeit soll bald beginnen, nur leider, wird auch die mit Verspaetung eintreffen, „dank“ des Klimawechsels. Das Ausmass der Katastrophe ist enorm, die Auswirkungen auf Fauna und Flora unfassbar und das Trauma der unmittelbar Betroffenen, ueberwaeltigend, man kann es nicht in Worte fassen. ‚Das Land wird sich gleich wieder erholen‘, sagen einige. Das hat es immer so getan. Das stimmt natuerlich soweit es die Vergangenheit betrifft, was aber jetzt passiert ist anders. Noch nie hat es diese Duerre gegeben, noch nie dieses Ausmass an Hitze, noch nie Buschfeuer dieser Art. Obendrein haben wir noch nicht das Ende der Buschfeuersaison erreicht. Und landwirtschaftliche Betriebe, die ohnehin schon lange unter der Duerre gelitten haben, aus dem Ruin wieder aufzubauen, mit einer unsicheren Zukunft wie auch immer, das ist nicht jedermann’s Sache. Die Konsequenzen dieser Ereignisse werden fuer alle Australier teuer zu bezahlen sein. Und so wird es auch fuer die gesamte Weltbevoelkerung. Nun ja, die Welt ist ohnehin uebervoelkert, nicht wahr? Stimmt! Doch das mit Kriegen und Katastrophen zu regulieren, ist nicht gerade ein Aushaengeschild fuer „Zivilisation“. Jedoch in Fairness zur Mutter Natur, sie ist besser ohne dem Menschen dran, der ist schliesslich zur Pest geworden.

    So oder so! Der Klimawechsel ist ein globales Problem. Unser Planet ist schliesslich weit und breit der einzige, der fuer unser Leben in Frage kommt. Weltraum, unsere Hoffnung auf Fortbestehen? Laecherlich! Das ist gutes Material fuer Science Fiction, doch die Realitaet sieht anders aus. Nur wenige von uns wissen, wie sich der Weltraum auf unsere Koerper auswirkt, langfristig wohlgemerkt. Ah, die Technologie wird damit helfen! Wir muessen uns nur dementsprechend einrichten. Stimmt, das mag einiges erleichtern, nur das Einrichten braucht Zeit, und die haben wir nicht. Hm!

    Der Leser mag nun einwenden, – sicherlich, wenn der Weltraum noch nicht in Frage kommt, der Mensch ist schliesslich intelligent, anpassungsfaehig, er kann alles ueberleben, solange er seine Glieder hat und sein Gehirn zum Denken. Und zum Essen findet er sicher was. Das mag durchaus so sein. Aber wer wird das Privileg des Ueberlebens haben und wird das Leben auch lebenswert sein? Es wird wenig mit dem jetzigen zu tun haben! Sei’s drum! Nichts ist nur negativ. Unter Umstaenden ist das Leben sogar viel besser als jetzt, – mit einer dezimierten Weltbevoelkerung, und der wahrscheinlich notwendigen Zusammenarbeit, Frieden ist vielleicht moeglich, jenes Fundament, das unseren Fortbestand sichern kann. Ja, die Zukunft ist moeglich, falls…….. Aber warum darueber spekulieren! Wir sind besser dran, dafuer zu sorgen, dass es eine Zukunft fuer uns gibt.

    Allerdings, mit einen Prime Minister, und den Regierungen quer durchs Land, die alllesamt keine Ahnung haben, was sie tun sollen und muessen, ist die Aussicht armselig. Scott, the Moron braucht wahrscheinlich einen anderen Urlaub um darueber nachzudenken, nachdem er grade vom letzten einen Tag frueher zurueckgekommen ist, (sicher nur auf Anweisung seiner persoenlichen Berater!) Konnte diesen Urlaub nicht verschieben, wie er sagte, er ist ein Vater, nicht jemand der den Schlauch haelt, um Buschfeuer zu loeschen (sein Zitat). Er hat den Kindern diesen Urlaub versprochen und ein guter Vater haelt seine Versprechen. Ausserdem jeder verdient einen Urlaub, nicht wahr? Und was fuer ein Urlaub, in Luxus auf Hawaii mit privaten Strand, ( kostenfrei?), wie kann man zu sowas nein sagen! Frage: Was ist mit den Feuerwehrmaennern, die seit Wochen die Schlaeuche halten, um die Feuer zu loeschen und das noch dazu als Freiwillige, ohne auch nur einen Groschen Gehalt, ohne Pause, und der Erschoepfung nahe?

    Schon ein Pech! Aber, Scott, the Moron ist ja nun wieder im Lande und hat sich entschuldigt, dass er auf Urlaub ging, waehrend Teile des Landes im Notstand sind. Aber keine Sorge, jetzt ist er zurueck, erfrischt. Die Luft in Hawaii war schliesslich gesuender, nicht so wie die daheim, voll mit Rauch und all den Schadstoffen. Obendrein, und tatsaechlich fast nicht zu glauben, er hat sich sogar geschmeichelt gefuehlt, ob der Australier, die in seiner Abwesenheit „Aengste“ entwickelteten, weil er ihnen in ihrer Not keinen Trost zusprach. Ist dieser Typ echt so bedarft oder nur arrogant? Aerger, Mann, Aerger haben sie empfunden! Aber du verdienst es ganz gewiss, in die Banalen der Geschichte einzugehen, als der Prime Minister, der keine Ahnung hat, was einen guten Prime Minister ausmacht, oder einen Menschen mit wahrem Mitgefuehl.

    2019 ist leider auch ein Jahr, das deutlich zeigt, wie die Fundamente der Demokratie untergraben und durch autokratische Regeln ersetzt werden. Man kann nur hoffen, dass das Volk endlich aufwacht, um diesem Prozess Einhalt zu gebieten, will es nicht all seine Macht verlieren. Das Volk ist schliesslich die Basis einer Demokratie, was aber den selbstgefaelligen Buerokraten ein Dorn im Auge ist. Freilich, es wird garnicht so einfach sein, deren willkuerliche und undemokratischen Gesetze wieder rueckgaengig zu machen. Will Australien aber keine Pseudo-Demokratie werden, ist es hoechste Zeit, entsprechend zu handeln.

    Zu guter Letzt, auch Sozieterna schliesst sich dem Rueckblick nicht aus. Es ist immer gut zu reflektieren, was war und was man zum Leben beitraegt und zur Gesundheit des Planeten. Freilich, es ist nie genug, was zu tun ist, doch unsere Versammlung kann tatsaechlich in Ruhe ihre Feste feiern, denn unsere Fundamente sind solide und unsere Verfassung ist zeitlos. Wir sind und bleiben unseren Grundsaetzen treu. Wir werden nie was anderes sein, als Menschen, die das Leben lieben, es respektieren, schuetzen und foerdern, wie auch immer wir das persoenlich und in Gemeinschaft tun koennen. Es ist unsere Pflicht, unsere Freude, unsere Ehre allem Leben zu seiner vollen Potenz zu verhelfen, so wie wir das fuer uns selber wollen.

    Jene Mitglieder unserer Gesellschaft, die nicht fuer diese Webseite waren, weil sie Sozieterna damit in den Blick der Oeffentlichkeit bringt, sie haben mit ihren Bedenken durchaus recht gehabt, aber nicht aus jenen Gruenden, die sie anfuehrten. Kein Problem, es zeigt nur, wie untrennbar Schlussfolgerungen von der Basis sind, aus der sie hervorgehen. Die Gegenstimmen sind im Laufe der Zeit immer weniger geworden und eigentlich gibt es nun kaum mehr einen Einwand. Eher das Gegenteil ist nun der Fall, denn was auch immer aus unserer Webseite hervorgeht, ist ohnehin nie zum Schaden anderer oder anderem und was auch immer es an Positivem bringt, ist immer im Einklang mit unseren Prinzipien. Abgesehen davon, hat die Mehrheit der Nicht-Sozieternas weder Zeit, noch Geduld oder auch nur kein Interesse, sich ueber Sozieterna Gedanken zu machen. Ihr Leben verlaeuft in der Expressbahn. Selbst das Lesen ist weniger ein Zeitvertrieb, als ein Konsumgut und das Schnell-Lesen ist eine erfolgreiche Art, sich durch das vielseitige Angebot durch zu essen. Das Denken ist Ziel orientiert, nicht frei, um einfach zu wandern. Die oeffentliche Arena ist zudem voll mit Angeboten aller Art, von Unterhaltung, Ablenkung und jedweden Informationen. Es reizt die Sinne und ueberladet das Gehirn. Genau betrachtet, findet sich darin durchaus eine Absicht, da man mit dem Ueberladen Gehirne formt und sie vollfuellen kann, mit dem, was Drahtziehern, im Hintergrund, nuetzlich ist. Das sind hoch intelligente Wesen, nicht Institutionen, die allerdings nichts wirklich lieben und Leben an sich nicht wirklich schaetzen, die aber Macht in ihren Haenden haben und sie gemaess ihrem Willen einsetzen. Waehrend sie selber im Dunkeln bleiben, sieht man ihre Marionetten im Scheinwerfer tanzen. Sozieterna ist eine Minoritaet, um die sich die Manipulatoren keine grauen Haare wachsen lassen. Sie haben schliesslich die Massen in ihrer Hand, weich wie Wachs und schwer wiegend.

    Wie dem auch sei, Sozieterna ist sich einig darin, dass jeder Tropfen zaehlt, will man ein Meer haben und auch die kleinste Stroemung, kann einen Stein aushoehlen. Zeit spielt im uebergeordneten Sinn keine Rolle, sie ist das nur fuer ein individuelles Leben. Das ist fuer Sozieterna aber durchaus ein Grund, die Zeit, die einem gegeben ist, so sinnvoll wie moeglich zu nutzen. Darum wird unsere Webseite weiter tun, was sie all die Jahre getan hat, ein Treffpunkt fuer alle Sozieternas zu sein, und ein Platz fuer hungrige Gehirne, die Futter fuer ihr Denken suchen, weil ihnen das Denken Spass macht. Fuer mich, als Editor der Seite, ich wuensch mir ein Jahr, das mich auf eine Reise gehen laesst, anstatt einer Fahrt auf der Hochschaubahn.

  • UEBER…Urknall…Strings…Holograme und… Dazugehoeriges

    Es gibt Zeiten, die besser geeignet sind zum reflektieren, als andere, wo man sich fragt, was man so erreicht hat, was nicht, worueber man sich freuen konnte oder, womit man Frieden schliessen musste, freiwillig oder auch nicht, und, wo man sich ohne vieler Gewissensbisse der Entspannung hingeben kann, da im Kalender mehr Feiertage als Arbeitstage sind, die besagen, dass sowieso, ganz allgemein, wenig Aussicht besteht, etwaige Dinge erfolgreich zu erledigen. Das ist ganz besonders am Ende und Beginn eines Kalenderjahres der Fall, und erst recht, wenn man sich von den Festlichkeiten und vielem Feiern erholen muss. Das heisst aber nicht, dass unsere Gefuehle Urlaub haben. Im Gegenteil! Es ist ihre Hauptsaison. Sie werden des oefteren sogar ueberfordert, vorallem, wenn es Anlass gibt, sich gekraenkt zu fuehlen. Dann mag sich so mancher fragen, warum Familie, Freunde, oder Gott, so grausam sein koennen, eine ansonsten wunderbare Zeit zu ruinieren.

    Nun, dieser Artikel wird nicht das Hin und Her der Freuden oder Enttaeuschungen betrachten, die mit dem Jahresende und Wechsel einhergehen, sondern wird wie immer, der Webseite getreu, philosophische Ueberlegungen mit der theoretischen Physik verheiraten, im Einklang mit der besinnlichen Jahreszeit, der urspruenglichen Tradition der Saison. Es soll durchaus etwas zum Nachdenken beisteuern, aber ohne dem Herzschmerz.

    Leser der Seite moegen sich vielleicht manchmal gewundert haben, warum die Artikel immer wieder auf die Urspruenge der Natur, Physik oder Evolution zurueckgefuehrt werden, wie Urknall und gar Quantenmechanik, aber nicht weiter zurueck, trotz der Fortschritte der theoretischen Physik und ihrer aufregenden neuen Visionen, die darueber hinausgehen. Das liegt einfach daran, dass bereits Relativitaetstheorie und erst recht Quantenmechanik recht muehsam zu erfassen sind. Aber, und das sollte ganz besonders hervorgehoben werden, trotz dieser Schwierigkeit, Sinne und Verstand sind immer noch faehig, sie als etwas Reales zu empfinden und zu verstehen, auch wenn sie unsere Vorstellungskraft herausfordern. Was darueberhinausgeht, kann jedoch bis zum ‚ad absurdum‘ debattiert werden und ist daher, trotz aller Bedeutung, viel weniger geeignet unseren neugierigen Verstand durch die Gefielde der existentiellen Realitaet zu steuern. Was aber Realitaet ist und was das fuer unser Leben, ja unsere Existenz schlechthin bedeudet, das herauszufinden, ist das Ziel jedweder Wissenschaft, und es ist unsere Neugierde, die die Suche steuert. Freilich, wenn Realitaet zu schwer zu fassen ist, oeffnet das die Tore fuer philosophische und theosophische Debatten, eigenwilligen Interpretationen und dem Wirrsal der Religionen. Wie jeder weiss, diese Art Debatten koennen im Debakel enden, kommt drauf an, wer mit wem debattiert. Leider werden darueber sogar, und noch immer, Kriege gefuehrt.

    Unsere Artikel offerieren verstaendlicherweise keine Studien komplexer Theorien, noch Experten Diskussionen, man wuerde Baende schreiben muessen. Abgesehen davon, gibt es genug Literatur, geschrieben von den Experten, sodass jeder, der sich fuer ein spezielles Thema interessiert, sich bestens informieren kann. Allerdings! Gewisse grundsaetzliche theoretische Zusammenhaenge muessen notwendigerweise mehr oder weniger detailiert eroertert werden, auch wenn das fuer manchen Leser eher trockenes Lesematerial sein mag. Freilich, unsere Webseite verfolgt nicht das Ziel der Massenunterhaltung oder der Massenbelustigung, obwohl das Element der Unterhaltung nicht vergessen oder ausgeschlossen ist. Es hat bloss nicht die Prioritaet. Im Rueckblick bisher getaner Arbeit, zeigt sich das Dilemma, aber das aendert nichts an der Entscheidung: Es ist immer besser und wesentlich lohnreicher sich selber treu zu bleiben, als allen und jedem gefaellig zu sein. Der Versuch, Themen, von mehr oder weniger allgemeinem Interesse, und solche, mit denen jeder irgendwann in seinem Leben konfrontiert wird, in verdauliche Happen fuer Gedankenfutter zu verpacken, ist nicht ganz so einfach, wenn man sie allen Menschen anbieten moechte, egal aus welchen sozialen, kulturellen Schichten sie kommen und welchen Bildungsstand sie haben. Es kann nicht anders als eine Herausforderung sein. Zudem ist der Fokus der Webseite darauf gerichtet, dem Hungrigen Qualitaetsnahrung anzubieten und nicht ein Buffet von Massenfutter fuer urteilslose Konsumer. Das ist es, wozu sich Sozieterna verpflichtet fuehlt, und das soll auch der Fokus fuer das neue Jahr bleiben. Soviel zu unseren Jahreswechselreflektionen. Doch nun zum anstehenden Artikel und dessen angefuehrten Themen.

    Beginnen wir also mit dem Urknall, der derzeit bevorzugten Theory, wie unser Universum, bis zu uns selber, entstehen konnte. So wie es aussieht, gab es eine ploetzliche und fulminante „Explosion“, eben den Urknall. Allerdings war das keine Explosion, wie man das so versteht, sondern mehr eine ploetzliche Inflation, vergleichbar mit dem schnellen Aufblasen eines Luftballon, oder sogar aehnlich einer Schwangerschaft, jedoch eine andauernde, mit schneller Bauchentwicklung am Anfang und dann stetem Anwachsen, ohne bis jetzt ein Ende gefunden zu haben, und das sich eher wieder zu beschleunigen scheint, vielleicht als Endspurt mit einer Geburt am Ende. Wie auch immer, der Knall ging von einem Punkt aus, der tatsaechlich mehr Nichts als Etwas war. Briane Greene (Sozieterna nennt ihn den ‚Attenborough‘ der Physik), vergleicht diesen Punkt mit einem Samenkorn, doch womit man diesen Punkt auch immer vergleichen will, er ‚explodierte‘ wie der sprichwoertliche Knall und hat seitdem nicht mit dem Wachsen aufgehoert. Er war, wie er sich im ersten fulmanten Ausbreiten befand, also das fruehe Universum, ein Kessel, voll gefuellt mit dem sogenannten Quark/Gluon Plasma, und enthielt alle elementaren Urkraefte und Teilchen in einem undifferenzierten Zustand. Als sich die rasante Inflation verlangsamte und abkuehlte, begann das Separieren und Formieren, mit den ersten Quanta, Elementarkraeften und Elementarpartikeln, die sich als individuelle Existenzen deklarierten. Diese waren und sind nach wie vor, Ziegel und Moertel unseres Universums. In der Folge konnten sich die Atome bilden, wie einsame Herzen sich zusammen tun, und diese, so wie sie sich aneinanderbanden, formten Molekuele, die sich wiederum zu kleinen und grossen Gemeinschaften zusammenfanden, so dass schliesslich Galaxien und spaeter organisches Leben entstehen konnte. Und noch ist kein Ende weiterer Entwicklung in Sicht. Alles, aber auch wirklich alles, ist aus demselben „Zeug“, aus demselben Baumaterial, und nach denselben Prinzipien gemacht. Unmoeglich, nicht davon beeindruckt zu sein!

    Freilich, so winzig und nahezu nichts dieser urspruengliche „Vorknall Punkt“ auch gewesen sein mag, er war nicht absolutes Nichts. Das absolute Nichts existiert nicht in unserer Welt, das heisst, zumindest nicht in unserer Wahrnehmung. Das Nichts ist Etwas! Sobald man es benennen kann, hat es seine Existenz als Nichts eingebuesst. Das wahre Nichts kann weder begriffen, noch bezeichnet werden! Schwer zu verstehen? Vielleicht! Doch man kann sich auch schwer vorstellen, dass 1+1=3 ist, oder? Unsinn, sagst du? Natuerlich, wenn man die mathematische Gleichung hernimmt, dann sind 1+1=2, nicht aber, wenn man die Bestandteile der Gleichung betrachtet, dann ist naemlich das Resultat selber ein Bestandteil und daher ist 1+1=3. Um diesen Punkt praktisch anzuleuchten: Mann + Frau = Kind, macht also 3, nicht wahr? Was hier hervorgehoben werden soll, ist, dass unser Gehirn routinemaessig agiert und dies nicht so leicht aufgibt, da es die effektivste und oekonischste Weise ist, unser Ueberleben zu sichern. Das heisst jedoch nicht, dass unser Gehirn nichts anderes tut, im Gegenteil, nur muss es notwendigerweise Prioritaeten setzen und darum hat Routine Dominanz. Um der Verwirrung noch etwas mehr Munition zu geben, sei gesagt, dass es das Nichts durchaus gibt, denn wo es das Existentielle gibt, muss sein Gegenpol auch existieren, grad so wie jedes Elementarteilchen sein Anti-teilchen hat (wohl um die Balance zu gewaehrleisten). Wir leben ausserdem in einer dualistischen Welt, und, nur weil wir etwas nicht verstehen oder begreifen koennen, heisst das nicht, dass das Unbegreifliche nicht vorhanden ist.

    Aber zurueck zum Urknall! In diesem Nichts von einem Samenkorn liegt alle Information, sozusagen der„Urplan“ fuer die Evolution, vom Elementarteilchen zu Stern und Galaxie, vom Virus zum Primaten, von der Ignoranz zur Erleuchtung. So wie der Kern unserer Zellen alle genetischen Informationen enthaelt, unseren eigenen Urplan, der uns erst zu uns macht, so ist die primaere Information in allem mit inbegriffen. Es gibt natuerlich verschiedene Arten der Informationsspeicherung und Weitergabe. Man sehe sich bloss unsere DNS an, die immer laenger wird, doch auch sie folgt lediglich dem Prinzip der Expansion. Nur, wie kann dieses winzige Nichts von Urknall-Samen einen Urplan enthalten, der etwas so Massives wie unser Universum hervorbringt? Nun, vielleicht war diese Urinformation nicht mehr als eine solide mathematische Formel, oder gar eine numerische Kombination oder Konstellation, – wieviel Platz wuerde sowas denn brauchen? Eine Formel, auf die alle Physiker aus sind, aber noch nicht gefunden haben, naemlich jene, die alles unter „Dach und Fach“ bringt, die sogenannte „Einheitliche Feldtheory“, von der auch Einstein getraeumt hat, sie mag vielleicht grad so elegant und kurzbuendig sein, wie sein beruehmtes E=mc². Es wuerde ganz niedlich in den kleinsten Raum oder auf die kleinste Flaeche passen, sogar in oder auf einen Punkt von nahezu Nichts. Das mag nicht einmal so weit hergeholt sein, wie man annehmen moechte, denn Hawking zeigte, (mehr ueber ihn und Information spaeter im Artikel), dass die Entropie (im Kontext von Information) eines ‚Schwarzen Loches‘ der Nummer der Planck-Zellen Einheiten seines Ereignishorizontes entspricht, (eine Einheit ist eine Plancklaenge zum quadrat) und eine solche Einheit traegt ein „Bit“ (binarisches System) Information. Das Groessenmass, von dem hier die Rede ist, ist so klein, dass man es nicht weiter reduzieren koennte, ohne es voellig sinnlos zu machen. Das heisst aber, dass die Flaeche des Ereignisorizontes Information ueber das (Innere) schwarze Loch traegt. Somit kann der ‚Samen‘, von wahrscheinlich weniger als einer Planck-Zell Einheit vor dem Urknall, auf oder in seiner Oberflaeche, eine ebenso kleine Informationseinheit tragen, deren Reichweite erst mit der Inflation zum Ausdruck kommt.

    Eine andere interessante Sache des Urknalls ist, dass in der fruehen Epoche des entstehenden Universums nichts differenziert war, sondern alles, Elementarkraefte und Teilchen, vereint waren, entweder als unifiziertes Feld, oder eben Plasma (der Quark/Gluon Zustand), auch ‚Quarksuppe‘ genannt. Eine vereinte Feldtheory ist also keineswegs nur Wunschdenken. Man darf sich den Plasma Zustand allerdings nicht als „ruhiges Gewaesser“ vorstellen, sondern als Zustand andauernder Aktionen, wenn nicht Tumult. Separierung, Trennung, Kollisionen, Annihilationen, was einem dazu auch immer einfallen mag, es fand statt, denn nur dadurch konnte die Bildung der Elementarkraefte und –teilchen vor sich gehen. Das heisst also, dass Bindung und Einheit gebrochen werden mussten, um dem Dualismus seinen existenziellen Ausdruck zu ermoeglichen. Das heisst aber auch, dass damit Krieg und Frieden der Welt in die Wiege gelegt wurden.

    Warum der „Heilige Gral“ der vereinten Feldtheorie noch nicht gefunden worden ist, liegt vielleicht daran, dass man an falschen Orten sucht, oder, dass die Wurzeln des kosmischen Feldes sich im Vorfeld des Urknalls befinden, zu dem man mit den derzeitigen technischen Mitteln eben keinen Zugang hat, die groesste Huerde fuer dies und vieles andere. Ausserdem! Vereinigung, naemlich jeder Art oder gar, was das Konzept der Einheit oder Ganzheit betrifft, ist an sich ein Problem, mit dem sich der Mensch herumrauft! Trotzdem er nun weiss, dass seine Existenz, mit allem was dazugehoert, und deren Bestandteil er ist, nur in gegenseitiger Abhaengigkeit existieren kann, – hat das in das menschliche Allgemeinverstaendnis Eingang gefunden? Kein bisschen! In gewisser Weise liegt das wohl daran, dass das Sichtbare, also die augenscheinliche Realitaet, durchaus irrefuehrend ist, wenn nicht gar ein ‚falsches‘ Bild liefert. Wieviele Menschen machen sich je darueber Gedanken, wie sie von innen aussehen? Es wuerde sich wohl niemand erkennen, obwohl er ganz gewiss ein und diesselbe Person ist. Obwohl jede Zelle ein „Personalausweis“ ist, man lege seine Zellen mit anderen in eine Schuessel und man wuerde nur Zellen sehen, ohne zu ahnen, welche die eigenen sind. Es wuerde sich auch niemand in der Zelle selber erkennen, obwohl sie alle Information ueber ihn enthaelt, die seine Person auch von innen her identifiziert. Aeusseres und Inneres sind also zwei Aspekte einer Person, und wenn auch voellig verschieden voneinander, sind sie doch ein und diesselbe Person, das einzige Ich und das eindeutige Du. Was den Menschen mit seinen beiden Aspekten zum Ganzen macht, ist die Information, die in allem und jedem seiner Teilchen eingebettet ist und ihn somit deklariert, auch wenn er sich selber keineswegs erkennt, sollter er sich von der ‚falschen‘ Seite ansehen. Realitaet ist also relativ und kein Beweis der Wahrheit. Abgesehen davon, der Versuch, zwei Teile zu vereinen, die aber bereits verbunden sind, mag zum Scheitern verurteilt sein, zumindest bringen die Versuche wenig Gewinn. Man koennte sich grad so gut mit der Frage quaelen, was zuerst kommt, das Huhn oder das Ei. Eine recht sinnlose Frage, denn das Huhn beinhaltet das Ei und umgekehrt. Doch moege man darauf ruhig meditieren!

    Allerdings! Auch wenn man letzten Endes die mathematische Formel finden sollte, jene der vereinten Feldtheorie, die die grundsaetzliche genetische Information unseres Universums sein sollte, sie wuerde nur darueber Auskunft geben, wie unsere Welt sich entwickeln konnte. Zudem ist es nicht wirklich was der Wissenschaftler zu finden versucht, auch nicht, was jeder denkende Mensch wissen will. Die Frage ist eher: Wo, oder was ist der creative Impuls, wo oder was ist Gott? Um aber jedes Missverstaendnis vorweg zu nehmen, – jeder Schritt auf dem Weg der Forschung und des Entdeckens zaehlt! Wie etwas funktioniert ist durchaus alle Muehen wert, es herauszufinden.

    Leider sind Wissenschaftler, trotz ihres Bemuehens sachlich zu bleiben, nicht frei von ihrer Subjektivitaet und Eigengrenzen. Sie moegen sagen, dass sie nur glauben, was bewiesen werden kann. Auch das ist eben Glauben und ist nicht besser oder schlechter, als der Glaube an diesen oder jenen Gott. Abgesehen davon, Ergebnisse der Forschung koennen grad so gut irrefuehrend sein, wenn nicht sogar falsch interpretiert werden. Trotz allen Fortschrittes der Wissenschaft, der Physik und Technologie, offene Fragen und Unsicherheiten gibt es nach wie vor mehr wie genug, um die Suche nach der endgueltigen Antwort in Gang zu halten. Der Physiker vermeidet die Frage warum es eigentlich das Universum gibt, er fragt lieber, wie es funktioniert. Womit er recht hat, denn das Warum fuehrt zu schnell und unweigerlich zur „Causa Prima“ (Latein fuer Erster Grund oder Hauptgrund), die die Bastion theologischen Gedankenguts ist, mit ihrer Schlussfolgerung, dass es einen Schoepfer, eben Gott, geben muss.

    Tatsaechlich ist es fuer jeden Menschen, einschliesslich dem Wissenschaftler, schwierig unabhaengig von seinen eigenen philosophischen Ueberzeugungen und ohne Vorurteile zu sein. Der Unterschied ist nur, dass Wissenschaftler eben mehr Intelligenz haben, als der Rest, aber das macht sie nicht unbedingt einsichtiger oder weise. Manche von ihnen sind sogar weit davon entfernt und sind nicht viel anders wie der Kleriker, der Ketzerei schreit, wenn man nicht an das glaubt was er fuer richtig haelt. Da aber noch viele Fragen unserer Existenz offen sind, laesst sich die ‚Causa Prima‘ als Argument pro Gott nicht so leicht entkraeftigen. Sie steht nach wie vor ueber dem Urknall und jedweden Theorien, denn die Schoepfung liefert den „Beweis“, so wie sie es interpretiert, dass es Gott gibt, ja geben muss und sie kann das ohne grossen Widerstand tun, da die Wissenschaft eben trotz Bemuehens und unter Einhaltung strikter Beweisfuehrungsprotokolle, nicht beweisen kann, dass es Gott nicht gibt. Damit steht die Causa Prima auf festem Grund, trotz der Evidenz, dass Evolution Schoepfung ist, und dass man Gott nicht gefunden hat.

    Freilich, Gott ist ein zu umfangreiches Thema, um in diesem Artikel diskutiert zu werden, doch Leser, die fruehere Artikel analytisch betrachtet haben, sind sich wahrscheinlich bereits klar, was Sozieterna’s diesbezuegliche Ansichten sind. Allerdings ist das Thema ist in jedem Fall zu komplex, fuer jeden Blog, es wird daher eine „Happenmahlzeit“ bleiben und nur stueckweise serviert werden, sodass Sozieterna’s Definition von Gott eine leicht verdauliche Angelegenheit bleibt, die dem kritischen Verstand Spass macht, anstatt Kopfweh. Aber, wie auch immer der Leser dazu steht, er moege bloss bedenken, dass es immer mehrere Wege auf einen Gipfel gibt, ausschlaggebend sind nur Zeit und Kondition des Gipfelstuermers.

    Sozieterna’s Philosophie ist nichts wirklich Neues, nur hat sich die Wissenschaft in solchem Ausmass entwickelt, dass es die Korrelation von Fakten mit philosophischen Erwaegungen ermoeglicht und damit alte Weisheiten bestaetigt werden koennen, sowie es moderne Schlussfolgerungen erlaubt, um Spinnweben rauszufegen und Licht in duestere Kammern zu bringen, die voll mit Aberglauben sind. Was von vielen Mystikern, genialen Geistern und diversen Intellektuellen im Laufe der Geschichte immer wieder und wiederholt gesagt wurde, kann nun neu beurteilt, bewertet und erklaert werden. Leider laesst sich Weisheit viel zu leicht verdraengen und manipulieren, vorallem von Gierigen und Machthungrigen, die den Umstand ausnuetzen, dass den meisten Menschen, aus verschiedenen und durchaus nicht immer entschuldbaren Gruenden, wenig daran liegt, fuer sich selbst zu denken. Letzten Endes ist es aber nicht wesentlich. Jeder lebt in seiner eigenen Welt, der Atheist, Agnostiker, Pantheist, grad so gut, wie der, der nur Fakten zulaesst oder jener, der an einen bestimmten Gott glaubt. Sozieterna kann alle Ansichten tolerieren, weil das Goettliche prinzipiell als unbedingtes Phenomen betrachtet wird und nicht als separates Ideal, das mit Existenz wenig gemeinsam hat. Waehrend Sozieternas nicht an eine bestimmte Gottheit glauben, niemand missachtet das goettliche im Geschehen. Als Konzept ist es integriert in allem Leben, einschliesslich ihrem eigenen, egal in welchen sozialen, kulturellen oder politischen Gegebenheiten sie auch leben moegen. Die Urknallwelt, also dieses Universum, dient als Modell, das die Aufgabe hat, den mehr oder weniger ignoranten Geist durch das Territorium der Realitaet zu manoevrieren und ihn im Hafen der bewussten Selbsterkenntnis vor Anker gehen zu lassen. Wissenschaft ist die Leiter zum Verstaendnis. Die Menschheit ist diese Leiter hochgeklettert, so wie die Evolution es ermoeglicht, entgegen allen Widerstand und ueber alle Huerden, da es ein integrierter Bestandteil des evolutionaeren Prozesses ist. Freilich, die derzeitige Zivilisation, trotz all ihrer Errungenschaften, mag den Zenit der Entwicklung nicht erreichen, zuvieles spricht dagegen, hauptsaechlich des Menschen selbstzerstoererische Eigenschaft und Aktionen. Sollten diese nicht unter Kontrolle gebracht werden, ist das Ueberleben der Spezie unmoeglich. Freilich! Das Potential der hoechsten Selbstverwirklichung zu haben und nicht entfalten lassen, ist wohl der Gipfel der Bloedheit. Soviel zur menschlichen Intelligenz! Oder aber, es ist der Verlust des Gleichgewichts positiver und negativer Kraefte. Der Mensch benimmt sich naemlich wie der Psychopath, dessen Dasein von roher Zerstoerung gekennzeichnet ist. So gesehen ist die Spezie eine evolutionaere Sackgasse, aber, wie immer, die Evolution sorgt dafuer, dass aussortiert wird, was nicht mit dem Leben vereinbar ist. Anderes wird dadurch eine Chance auf Selbstverwirklichung haben. Evolution gewaehrleistet Fortschritt.

    In diesem Zusammenhang sei erwaehnt, dass Sozieterna keine Lokalitaet fuer Himmel und Hoelle hat. Beide sind Bestandteil dieser Welt, ja jeglicher Welt, sei es Multiversa oder eine persoenliche Existenz (siehe Blog ‚Ueber Gut und Boese‘). Was auch immer der Mensch tut, wie abscheulich seine Taten oder wie inspirationell, er schafft sich seine eigene Welt, eben jene von Liebe und Frieden, oder von Qualen und Verzweiflung. Selbstverstaendlich ist es mehr als traurig, ja niederschmetternd, unschuldiges Leben leiden zu sehen ohne eingreifen zu koennen, aber man bedenke, dass man nur sich selbst kontrollieren kann. Und, steht nicht in der Bibel, dass Gott den Menschen in seinem Abbild geschaffen hat? Nun, das ist eine Weisheit, wert ernsthafter Ueberlegung!

    Die naechste Sprosse nach oben auf der Leiter zum menschlichen Bewusstsein ist die in Betracht zu ziehende Moeglichkeit, dass unser Universum nicht das einzige ist, das es gibt, so wie wir bis jetzt angenommen haben. Diese Schlussfolgerung begruendet sich auf dem Unbehagen der Physiker, die im theoretischen Modell des Urknalls zu viele offene Fragen vorfinden, zu denen man bis jetzt nur unzureichende Antworten gefunden hat. Das ist nicht unbedingt ueberraschend. Noch sollte es sein! Im Gegenteil! Die Glaeubigen moegen es vielleicht sogar mit Freuden begruessen, schliesslich koennten sie Himmel und Hoelle und Gott doch noch irgendwo finden, und die mysterioesen Phenomena, die dem Occulten zugeschrieben werden, moegen eine neue Wertschaetzung erfahren, zum Entzuecken der Anhaenger des „Neuen Zeitgeistes“. Was auch immer es fuer Gruppen oder einzelne Personen bedeuten mag, es ist ganz gewiss eine willkommene Erweiterung des Seins, so wie es derzeit verstanden wird, und ein Enthuellen der nach wie vor verborgenen existentiellen Realitaeten. Selbst wenn sich diese Erweiterung nicht unbedingt in die Welt der greifbaren Materie transferieren laesst, eine Erweiterung unseres geistigen Horizontes sollte mindestens genauso faszinierend sein, wie die Erforschung unbekannter Territorien, sei es Erde, Kosmos oder eben einer Welt jenseits dessen Grenzen.

    „Stringtheorie“ hat sich als viel versprechende These gezeigt. Nachdem Quantenmechanik die Welt in die kleinsten Teilchen, sogenannte Quanten, oder winzige Partikel von elementarer Bedeutung, zerlegt hat und wie sich diese auf ihren Feldern als Energietraeger bewegen, laut der Quantenfeld Theorie, die offenen Fragen haben sich auch dort nicht erledigt. Das ist jedem neugierigen Geist willkommen. Es sieht naemlich ganz und gar danach aus, dass Ziegel und Moertel unseres Universums, aus Fermionen, Bosons bestehend, und Elementarkraeften, die alles zusammenhalten, auf eine noch viel fremdartigere Welt hinweisen, als sie es ohnehin schon ist. Aber sie mit den uns zur Verfuegung stehenden Mitteln zu erfassen, oder mit unserer beschraenkten Geisteskapazitaet zu verstehen, ist leider fuer die meisten von uns jenseits aller Toleranz und Logik. Und doch! Wir haben schliesslich Newton’s Modell der Realitaet durchlebt, Einstein’s Relativitaet und die Quantenmechanik des Triumvirat‘s von Heisenberg, Schroedinger und Bohr! Ein Feld der Physik entwickelt sich aus dem anderen. Nirgendwo steht geschrieben, dass es mit der Quantenfeld Theory aufhoeren soll. Es ist eher so, dass wir die Erde erforscht haben, aber die Galaxie uns erwartet.

    Bis jetzt hat man das Unbekannte immer dem ‚Jenseits‘, oder, dem ‚Leben nach dem Tod‘ zugeschrieben. Falls wir nicht nur im Staub abenden, duerfen wir Himmel, Hoelle oder die Geiserwelt betreten und uns zu jenen Wesen gesellen, wie Engel, Geister oder Geisteswesen, wie auch immer man diese definieren mag. Sozieterna hat weder gegen das eine noch das andere etwas einzuwenden, bevorzugt allerdings Konzepte, die sich im Rahmen der Wissenschaft befinden, nicht einer Religion. Da nun aber die Wissenschaft andere Welten annimmt, die diversen ueber- oder ausserirdischen Reiche religioeser Art finden nun, wenn schon nicht Bestaetigung, so doch Unterstuetzung. Die Wahrnehmungen und Visionen von Hellsehern und Shamanen gewinnen in diesem Licht auch mehr Gewicht. Freilich! Da ist noch ein langer Weg zu ueberwinden und ein gesunder kritischer Verstand ist noetig, um zu verhindern, im Netz fruchtloser Debatten haengen zu bleiben, oder dem des falschen Propheten.

    Was aber ist nun das String in Stringtheory? Strings sind Faeden oder Filamente, kleinste eindimensionale Faeden, die sich zu jeder Laenge strecken koennen, also von winzig zu ungemein lang. Sie werden auch als „Ein-Branen“ bezeichnet, was etwas verwirrend ist, da ‚Branen‘ vom Wort Membranen kommt, was wiederum zwei Dimensionen (Laenge und Breite), impliziert, aber Dimensionen sind, mehr als wir kennen, Bestandteil dieser Theorie (mehr darueber spaeter). Davon abgesehen, glauben Experten, dass die elementaren Partikel der Quantenmechanik tatsaechlich nur der aeussere Ausdruck der (strings) Filamente sind, die sich im Inneren der Teilchen befinden, und dass string und Partikel tatsaechlich ein und dasselbe sind. Allerdings, sobald strings als Quanta identifizierbar sind, gehoeren sie grundsaetzlich zur Quantenmechanik, wo sie ein Beobachter entweder als Welle oder Partikel sehen kann. Gestalt und Erscheinen, also wo man das eine oder andere finden koennte, ist eine Wahrscheinlichkeit aber keine Bestimmtheit, sie unterliegen dem Wahrscheinlichkeitsprinzip, oder genauer gesagt, der „Heisenberg’schen Unschaerfe Relation“, das die Quantenphysik kennzeichnet. Die strings sind jedoch, so interpretiert es Sozieterna gemaess der Beschreibung der Experten, das Herz der Quanten. Niedlich nicht?

    Woraus sind jedoch die strings gemacht? Derzeit kann man das nicht sagen, da sie mit der derzeitigen Technologie keiner Erforschung zugaenglich sind. Vielleicht sind sie nur Wellen, oder auch nur die Signatur von Wellen, gar das sogenannte Quantenfeldgezitter, (fachlich Quantenfeldjitter), denn fest steht, dass sie vibrieren, gemaess ihres eigenen „Pulses“, und diese Vibrationen fuehren zur Partikelbildung, als spezielle Ausdrucksform der Vibration; nun, man kann es als Produktion von Quanten sehen. Bildlich ausgedrueckt stelle man sich ein Feld wiggliger Wuermer vor. Alle haben ihren Eigenrythmus und waehrend sie sich ihrem Tanz hingeben, bestimmen sie die Eigenschaften der Teilchen, denen sie zur Existenz verhelfen, wie Masse, Drehung, Ladung, Farbgebung, grad so wie Gene fuer das Aussehen des Nachwuchs Sorge tragen. Man erinnere sich an das Quark/Gluon Plasma des Urknall. Na wenn das nicht eine Dose voller Wigglwuermer ist! Und da sie auf die verschiedenste Weise vibrieren, koennen sie alle Arten von Teilchen schaffen, andere als die, die uns bekannt sind, naemlich die, die im Standard Modell der Partikelphysik kategorisiert sind, mit dem Higgs Boson als letztes bestaetigt, aber mit wahrscheinlich anderen noch immer unbekannten, die auf Entdeckung warten.

    Auch die strings sind kategorisiert, naemlich in offene oder geschlossene strings, „snippets“ und „loops“ genannt. Der Leser moege sich einfach vorstellen, dass manche dieser Fadenwuermer sich mit einem anderen an beiden Enden zusammentun, also zum ‚ring‘ werden, waehrend die anderen Einzelgaenger bleiben. Beide Arten wiggeln herum und beschreiben damit ein Feld oder eine Flaeche, das als „Brane“ (von Membrane) bezeichnet wird oder auch als „Weltplatte“ (oder ? -blatt). Snippets und loops haben durchaus Eigenheiten. So koennen sich snippets nur auf oder in ihrer Brane bewegen und koennen sie nicht verlassen, waehrend loops das gleiche tun aber auswandern koennen, auf eine andere Brane zum Beispiel und sie haben auch Masse. Man kann also sagen, snippets sind an ihre Galaxie gebunden, loops sind Astronauten, die intergalaktische Raumfluege machen. Und so wie unser Universum ‚Schwarze Loecher‘ hat, so ist ist es moeglich, dass es auch ‚Schwarze Branen‘ gibt. Mehr davon spaeter, aber nur im Zusammenhang theoretischer Betrachtungen.

    Nun, da haben wir also, Wurm und Wiggl, sie gehoeren zusammen wie das Huhn und das Ei. Sollte es dazu irgendeine Frage geben, dann sollte die wohl lauten, – warum sich denn ueberhaupt was bewegt. Sozieterna’s Interpretation: Weil es eben LEBEN ist. Leben IST Bewegung, unabhaengig davon, was man im allgemeinen darunter versteht. Was sich bewegt ist lebendig. Generell gesehen ist Leben Energie und umgekehrt, womit organisches Leben, einschliesslich menschliches, zwar eine Form des Lebens ist, nicht aber die einzig und alleinige. Und leider Sir Popper (oesterreichischer Philosoph), mit Verlaub, Materialismus hat sich nicht zwangslaeufig dematerialisiert; Energie ohne Masse ist ein baumloser Wald. Aber leider, Materialisten, Materie allein ist eine Uhr, die nicht tickt. Damit laesst sich, so sollte man hoffen, das ‚Huhn oder Ei‘ Dilemma ein fuer alle Mal begraben.

    Und es gibt kein Ende der sich zu ihrer eigenen Musik bewegenden Wuermchen. Sie erschaffen sich und leben in ihrer eigenen Welt. Wieviele Vibrations- und Wigglemuster, jedes einzigartig und unvergleichbar mit den anderen, mag es wohl geben, wie viele sind moeglich? Nun, es koennten unendlich viele sein, nicht wahr! Tatsaechlich koennten wir Welten neben uns haben und nichts davon wissen, und das nur deshalb, weil die Vibrationen anders als unsere eigenen sind. Man ueberlege sich, wir koennen nicht einmal in unserer eigenen Welt alles wahrnehmen, was rund um uns ist. Weder sehen wir alle Farben, noch hoeren oder riechen wir besonders gut. Freilich, es gibt die Ausnahmen, die besonders gut entwickelte Sinnesanlagen haben, wie die Riechnasen der Parfum- oder Weinindustrie. Obendrein! Manche der ‚unsichtbaren Welten‘ sind vielleicht garnicht so verschieden, ihre Vibrationen moegen nahe genug den unseren entsprechen und, manche Menschen koennen sich vielleicht auch in diese anderen Frequenzen einschalten, doch sind diese erst recht Ausnahmen. Die Moeglichkeiten sind also in der Tat, so spekulative sie auch erscheinen, genauso vielfaeltig wie sie interessant.

    Wie auch immer! Die Stringphysiker also schlagen vor, dass wir ein string als eindimensionale „Ein-Brane“ sehen, aber es gibt andere mit wesentlich mehr Dimensionen, zumindest mehr, wie wir in unserem eigenen Universum haben, also mehr wie vier. Gemaess ihrer Kalkulationen gibt es zehn Dimensionen, und eine fuer Raumzeit, also insgesamt elf, in M-Theorie, (zwoelf in F-Theorie). Unser Universum ist eine „Vier-Brane“, wo wir 3 raeumliche Dimensionen haben, naemlich, Laenge, Breite, Hoehe und 1 Raumzeit Dimension. Alle anderen vorgeschlagenen Stringdimensionen sind etweder zu klein, um sie sehen zu koennen, oder sie liegen jenseits unseres kosmischen Horizontes, das heisst ausserhalb unseres Universums. Das „Multiversum“ bleibt daher, so oder so, verborgen.

    Wahrhaftig! So rudimentaer im Moment String Theorie auch sein mag, so weit hergeholt oder umstritten, – selbst die Physiker sind untereinander in gespaltenem Lager, – die offenen Fragen im derzeit vorherrschenden Urknall Modell, koennen einfach nicht ignoriert werden, und unter strikter Einhaltung solider mathematischer Logik, macht die These des Multiversum mehr Sinn als Unsinn. Ob man sich aber fuer andere Arten von Universa einsetzt, wie inflationaeres, cyclisches, landschaftliches, gestepptes, holographisches, quanten oder branen Modell, ist nicht wesentlich, denn alle diese Theorien haben ihre Staerken. Wichtig ist, dass die Arbeit weiter geht und sicher ist, dass mehr oder weniger hitzige Debatten stattfinden werden.

    Interessant ist jedenfalls der Analogismus zwischen Branen und den Stufen (oder Ebenen) der spirituellen Entwicklung eines Menschen im Sinne buddhistischer Lehren. Es gibt sogar einen Tempel in Tibet, dessen Design und Bau den Glaeubigen vom Erdgeschoss bis zur Tempelspitze fuehren und anregen auf jeder erreichten Ebene die damit verbundene Weisheit eingehend zu studieren. Man erinnere sich, loops koennen sich von Brane zu Brane begeben! Eine andere Assoziation findet sich in der Alltagssprache. Menschen bedienen sich dieser Phrasen, um ihre emotionale oder intellektuelle Verbundenheit mit einer anderen Persn zu beschreiben, wie z.B., ‚auf derselben Ebene sein, auf derselben Stufe, oder die gleiche Wellenlaenge haben. Das heisst, sich vom anderen akzeptiert, verstanden zu fuehlen, ohne argumentieren zu muessen.

    In Hindu und Buddhist Tradition, aber auch viele aus der westlichen Kultur, sind mit dem System der Chakren, den Energiezentren des Menschen, vertraut. Lokalisiert entlang der Wirbelsaeule, sind sie spezifische Kraftwerke, die Energie produzieren mit dazu gehoerigem Wirkungsfeld, dessen individuelle Farbstrahlung den Menschen wie eine Huelle umgibt und Aura genannt wird. Diese kann, allerdings nur von wenigen Menschen, gesehen werden. Die Energien und das dazugehoerige Feld sind auch die Ebenen, auf denen der Mensch seinen allgemeinen Wirkungsbereich hat, mit einem oder dem anderen besonders aktiv oder gar dominierend. Diese Energiefelder bezeichnen gleichzeitig die Stufe der spirituellen Entwicklung eines Menschen, naemlich seinen Aufstieg aus der rotheissen materiellen Basis nach oben bis zur violetten sublimen goettlichen Ebene, wobei nicht nur Schaffenskreis, sondern auch spirituelle Entwicklung, mit dem des dominanten Chakras korreliert.

    Man kann daher ruhig sagen, dass ein Feld, oder Ebene, egal wozu es auch gehoert, sei es das der Quantenmechanik, wo Energietraeger und Quanten operieren, oder Branen, wo sich die strings bewegen, oder was das Wirkungsfeld eines Menschen betrifft, die Praemisse ist ein und dieselbe, und, genau wie die Philosophen der Antike festgestellt haben, Mikrocosmos und Makracosmos haben alles gemeinsam, ausser ihre Groessenerscheinung. Das trifft ganz gewiss auf unsere Welt, unser Universum zu, wuerde aber gewiss auch fuer das Multiversum gelten. So fremdartig diese Welten auch sein moegen, die Prinzipien hinsichtlich Leben und Evolution gelten ueberall. Bizarr, unvorstellbar, absurd, gar gesetzlos und ungeordnet koennten sie uns erscheinen, doch Entwicklung und Gesetze, entsprechend den Dimensionen und Bedingungen dieser Welten, sind Prinzipien der Existenz.

    Werfen wir nun einen Blick in unser eigenes Universum, der Mikrokosmos Art, naemlich unser Gehirn. Es hat genauso unermessliche Tiefen wie unser Kosmos; es hat einen Geist so gross wie der Ozean selber und es hat Stroeme von Gedanken und unreklamierte, verborgene Schatzhoehlen von Bewusstheit, die noch immer auf Entdeckung warten. Freilich, unser Geist ist auf unsere Dimensionen kalibriert und ein Quantumsprung, sprichwoertlich, ist erforderlich, um eine andere Ebene des Denkens zu erlangen; das heisst, von linearen und lateralen Gedankenprozessen zu raeumlichen, um Relativitaet und Dualismus einzubeziehen und der Gedankenarbeit Tiefe zu geben. Darum ist Meditation nicht nur eine Wohltat. Wie dem auch sei, Quantumspruenge sind moeglich, warum sollte der Mensch nicht dazu faehig sein?

    Weiters sei zu bedenken, dass Gedankenwellen kontinuierlich das Gehirn in allen Richtungen durchqueren und obwohl wir nur einen einzigen Gedanken bewusst erleben koennen, um funktionsfaehig zu sein, ist das nicht, was sich im Gehirn tatsaechlich ereignet. Viele andere Wellen gehen ihrer Aufgabe nach, notwendigerweise so, andernfalls wuerden wir uns nicht einmal bewegen koennen, wenn wir denken. Das heisst also, Gehirnwellenaktivitaet ist vielschichtig und gleichzeitig. ‚Bipolare Affekt Stoerung‘ ist eine psychiatrische Erkrankung, in der Betroffene manische Phasen erleben, waehrend denen sie mehrere Gedanken gleichzeitig haben koennen. Das fuehrt zum Zusammenbruch organisierten Verhaltens, obwohl sie das selbst nicht so empfinden. Im Ernstfall ist das eine lebensbedrohende Angelegenheit und muss behandelt werden, wobei jeder, der mit solchen Patienten zu tun hat, weiss, welche Probleme das mit sich bringt. Wie dem auch sei, bewusst oder auch nicht, die vielen Wellenaktivitaeten bringen mit sich, dass sie unweigerlich aufeinandertreffen oder sich kreuzen und daher, nach den Regeln der Physik, sind das Interferenzen, mit denen Interferenzmuster entstehen. Jemals darueber nachgedacht, wie oder wo Gedaechtnis aufbewahrt wird, wo Kreativitaet herkommt oder wie unsere Wahrnehmungen aufgenommen, transportiert und integriert werden? Und haben wir nicht alle von Menschen mit aussergewoehnlichen Talenten und Faehigkeiten gehoert, von Hellsehern, Genies, sowie speziell Begabte, die aber unter Autismus leiden, oder gar einer Geisteskrankheit? Anders ausgedrueckt, so wie unser Gehirn funktioniert, neben den linearen Denkprozessen, offeriert es einen Zugang in seine nach wie vor verborgenen Aspekte, die in oder auf seinen bekannten Strukturen liegen. Es fuehrt uns auf jeden Fall in die Welt der Energie, Bewegung, Wellen und den vernetzten Interferenzmustern, die sie produzieren, nicht ungleich dem Hologramm.

    Was also ist ein Hologram? Holograme sind drei dimensionale Bilder, geschaffen von einem gespaltenen Laserstrahl und dessen Interferenzen. Einfach erklaert, stelle man sich den gespaltenen Strahl als zweiarmig vor. Beide Arme laufen auf getrennten Wegen auf eine Platte zu und ebenso durch Divergenzlinsen, einer, bevor er ueber Gegenstaende laufen muss, der andere, bevor er zur besagten Platte kommt, auf der sich beide Arme wieder treffen und ineinander laufen. Sie erzeugen dabei durch ihre Interferenz Wellenmuster, die nicht anders sind, als wenn man zwei Steine ins Wasser wirft und die dabei entstandenen Wellen auf der Wasseroberflaeche Muster bilden sieht, sobald sie zusammenstossen. Im Muster der Laserarme auf der Oberflaeche der Platte, auch „holographische Platte“ genannt, ist aber nun die Information jener Gegenstaende verborgen, die der eine Arm auf seinem Weg ueberlaufen musste. Wenn man nun einen anderen Laser, oder auch nur eine andere Lichtquelle durch die Platte scheinen laesst, entstehen die dreidimensionalen Bilder in genauem Detail. Man kann sogar um sie herumgehen und sie von allen Seiten betrachten. Nur wenn man sie anfassen will, hat man nichts als Luft in der Hand.

    Interferenzmuster gibt es wo immer Wellen aufeinandertreffen und wie oben angefuehrt, unser Gehirn hat staendig Wellen laufen, sie kommen und gehen, vom Gehirn, zum Gehirn, durch’s Gehirn, selbst wenn wir schlafen. Und das ohne Ende. Die Theorie, dass unser Gedaechtnis wie ein Hologram funktioniert, ist nicht neu, noch dass unsere Sinne jedwede Information, die sie aus der Umwelt aufnehmen, in Form von Frequenzen weiterleitet. Nehmen wir als Beispiel eine TV-Kamera her, die die aufgenommenen Bilder in elektromagnetische Signale umwandelt, die dann der Fernseher wieder in die urspruenglichen Bilder zurueck transformiert, so dass wir sie als Bild, oder Film geniessen koennen. Unser Sehnerv und Gehirn machen fuer uns genau dasselbe: was wir sehen wird zerlegt, in Wellen transportiert und im Sehzentrum zusammengefuegt, das ist der Prozess des Sehen. Wo die Erinnerung an das Gesehene gespeichert wird, ist damit allerdings nicht geklaert, nach wie vor nicht, laut der vorherrschenden Medizin. In der Physik hat man mathematische Gleichungen, die sogenannten Fourier Transformationen, die der Franzose Fourier mit der Absicht entwickelt hat, Muster (jeder Art) in Wellen, und umgekehrt, Wellen in Muster zu verwandeln. Etwas, das unser Gehirn natuerlicherweise tut! Trotzdem! Fourier’s Werk ist nicht weniger erstaunlich oder weniger beeindruckend. Es war zudem die Vorrausetzung, dass man Holograme entwickeln konnte, was schliesslich Dennis Gabor tat, der fuer sie den Nobelpreis erhielt.

    Karl Pribram, ein amerikanischer Neurochirurg, begann sich in 1940 fuer das Gedaechtnis zu interessieren und verbrachte Jahre damit, es auszuforschen, wobei er urspruenglich durchaus daran glaubte, Gedaechtnis habe eine bestimmte Lokalitaet im Gehirn. Nur, trotz seines Bemuehens, dieser Platz war nicht zu finden. Abgesehen von spezifischen Zentren fuer spezifische Leistungen, alle seine Forschungen deuteten darauf hin, dass Gedaechtnis keinem Platz zugeordnet werden konnte. Viele Tiere mussten dabei leiden, indem er mit ihrem Gehirn alles moegliche anstellte und sogar grosse und kleine Teile davon entfernte, aber immer mit dem gleichen Ergebnis, dass damit das generelle Gedaechtnis nicht mitentfernt worden war. Es blieb dabei, ‚Engramme‘, wie man diese Gedaechtnislokalitaeten nennt, konnten also nicht des Raetsels Loesung sein. Dann hoerte er von Hologramen, die mitte 60 als wissenschaftliche Sensation galten. Und er fand mehr Interessantes an Hologramen, als den rein visuellen Aspekt. Man kann naemlich einen holographischen Film (oder Platte) in kleine Stuecke teilen und jedes Stueck wird das gesamte Bild wiedergeben, als haette man den Film nie zerschnitten! Es erinnerte Pribram sofort an seine Gehirne, wo Gedaechtnis noch immer vorhanden blieb, trotz deren Entfernen in grossen wie kleinen Stuecken. Er glaubte nun tatsaechlich die Loesung des Raetsels gefunden zu haben: Gedaechtnis wurde nicht, wie angenommen, in bestimmten Plaetzen aufbewahrt, sondern es war ueber das gesamte Gehirn verbreitet und blieb daher mehr oder weniger vorhanden, trotzdem man selbst riesige Anteile entfernt. Er offerierte sogar die Loesung, wie das Gehirn sowas bewerkstelligen koennte, naemlich gemaess dem holographischen Prinzip. Wie angedeutet, das Gehirn besitzt ein Netzwerk fuer die elektrische Kommunkation innerhalb seiner dicht zusammengepackten Nervenzellen und –bahnen. Vibrationen und Welleninterferenz sind daher eher eine logische Konsequenz, als Ausnahme. Die Muster der sich kreuzenden Wellen in diesem geschlossenen System mit stofflicher Dichte, sind die holographische Signatur.

    Andere Phaenomena der Gehirnfunktion deuten ebenfalls in diese Richtung, ja liefern Erklaerungen fuer so manche offene Fragen, wie z.B. Phantom Sensationen in amputierten Gliedern, oder das eidetische (photografische) Gedaechtnis mancher Menschen, die Buecher nicht lesen, sondern photographieren und die Wort fuer Wort davon zitieren koennen, oder die visuelle Projektion seines gesamten Lebens in Augenblicken der Todesgefahr, um nur einiges zu nennen. Ausserdem! Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, unser Gehirn sammelt nicht nur Informationen ein, die uns nuetzlich sind, es nimmt und bewahrt alles auf, von dem wir allerdings nur jenen Anteil bewusst wahrnehmen, dessen wir beduerfen. Unser Gehirn ist der beste Staubsauger, den es gibt, denn es saugt alles und jedes aus Umwelt und Innenwelt auf, wie der Staubsauger jedes Staubkoernchen aufsaugt, mit dem Unterschied, dass unser Gehirn nie entleert wird. Wo wuerde man dieses Ausmass an Information ueberhaupt aufbewahren koennen, wenn nicht holographisch! Wir sind allerdings nicht nur nicht interessiert, sondern auch nicht in der Lage, all diese Informationen zu benutzen, aber vorhanden sind sie, so oder so. Das wirft natuerlich ein voellig anderes Licht auf den Gedaechtnisverlust, dessen Ursache daher nicht dem Zellenschwund oder Zellverlust zuzuschreiben ist, sondern der Einbusse der Funktionalitaet des Gehirns, was wohl eine Konsequenz etwaiger Gehirnschaeden ist, nicht aber Ursache. An diesem Punkt muss auf gewisse Amnesien hingewiesen werden, wo sowohl partieller wie auch voelliger Gedaechtnisverlust auftreten kann, ohne dass ueberhaupt ein Gehirnschaden vorhanden waere und wo das Gedaechtnis auch wieder erlangt wird, frueher oder spaeter, und zudem meistens vollstaendig. Diese Zustaende sind im klinischen Bereich garnicht so selten, wie der Laie glauben mag, nur, die ursaechlichen Erklaerungen dafuer sind, gelinde ausgedrueckt, hoechst vage.

    So ist es eben, unser Gedaechtnis ist niedlich abgelagert, ob wir wissen wo oder auch nicht, ob wir Gehirnzellen verloren haben oder auch nicht, ob wir es abrufen koennen oder auch nicht, es ist da, grad so gut. Unser Gehirn ist uns auf jeden Fall ein aussergewoehnlicher Diener. Wir wuerden naemlich nicht funktionieren, waeren wir gezwungen, uns um all die Informationen zu kuemmern, mit denen wir taeglich, nein jeden Augenblick, bombardiert werden; es ist ein nicht zu bewaeltigendes Ueberangebot. Klagt der moderne Mensch nicht staendig ueber Stress, den ihm die Technologie bereitet, mit all den laufenden Informationen? Nun, unser Gehirn verhindert nicht Stress, sondern den voelligen Zusammenbruch. Und um sicher zu gehen, – Gedaechtnis ist nicht nur eine menschliche Faehigkeit, es ist allen Tieren und Dingen eigen. Es ist das Gehirn, das wundersamste und beeindruckende Organ, das allem, dem es innewohnt, die beste Chance auf sein Ueberleben gibt. Wie koennte man es nicht bewundern! Uebrigens! Es gibt genug wissenschaftliche Nachweise und sogar Beweise, vorallem im Zusammenhang mit Sinneswahrnehmung, die Pribram’s Modell der holographischen Gedaechtnisfunktion unterstuetzen, aber die medizinische Wissenschaft hat es nicht akzeptiert, weder seine eigene Forschungsarbeit, noch die Beweise, die aus anderen Quellen kommen, trotz deren Validitaet. Die derzeitige Forschung begeistert sich fuer Biochemie, mit guten Erfolgen, nur nicht, was die Lokalisierung des Gedaechtnisses betrifft. Die pharmazeutische Industrie hat ihren Hoehenflug und verdient sich Millionen, waehrend das Mysterium des Gedaechtnisses geduldig auf weitere Erleuchtung wartet, oder vielleicht auch nur auf weniger linear denkende Forscher.

    Vom Mikrokosmus unseres eigenen Raumes zum Makrokosmos unseres Universums ist nur ein kleiner Schritt. Miteinander verbunden, erlaubt es, Informationen von einem ueber das andere einzuholen, da man von einem auf das andere schliessen kann. Wie man spaeter im Artikel sehen wird, Beziehungen sind ein wichtiges Werkzeug der Forschung, vorallem dann, wenn Dinge ausserhalb der messbaren Reichweite liegen. Wissenschaft beiseite, Information ist wichtig! Schlusspunkt! Das heisst, fuer die fundamentale Verwirklichung aller Materie; ohne entsprechende Information kann Evolution nicht stattfinden. Information ist das schoepferische Prinzip! Der „Urplan“ ist das Goettliche. Will man es philosophisch interpretieren, Wissen ist Macht, die alles vorantreibt. Diese Schlussfolgerung ist wie immer, nichts Neues, und im Rahmen theologischer Dogmatik heisst das, dass Gott allwissend sein muss.

    In diesem Sinne kann man sich John Wheeler’s Beigeisterung ueberlegen, die er der Wichtigkeit der Information beimass. Wie Brian Greene in seinem Buch „The Hidden Reality“ es beschreibt, Wheeler sah jeden spin (Drehung) in diese oder die andere Richtung, jede Ladung, positiv oder negativ, tatsaechlich alles, was ein Elementarteilchen beschreibt, nicht nur als Information ueber das Teilchen, sondern das Teilchen selber als Ausdruck der Information, das Teilchen als Manifestation von Information. Folglich, – das Universum ist die Information, und was auch immer man ueber irgendetwas herausfinden will, die Information ist nie weit weg, man mag sie bloss nicht erkennen oder erfassen. Die Umgestaltung der Information ist in reinster Form das goettliche Prinzip in Aktion, und, es ist Bestandteil aller Dinge, weder separiert, noch verteilt an einige wenige, oder gar nur an ein spezielles Wesen.

    Wie dem auch sei, Information ist vielgestaltig und dient den unterschiedlichsten Interessen. Es mag daher durchaus faszinierend sein, zumindest fuer einige unserer Leser, sich auf das holopraphische Modell der Physiker und der Informationsbearbeitung im Zusammenhang mit dem Schwarzen Loch, Entropie und Stringtheorie, einzulassen.

    Vielen mag das Schwarze Loch als ein in sich zusammengesunkener Stern bekannt sein, dessen Koerper zur hoechsten Dichte komprimiert, soviel Schwerkraft ausuebt, dass er alles, das ihm zu nahe kommt, einverleibt, ohne es wieder freizugeben. Die schwarzen Loecher sind grad so gut Bestandteil des Universums wie die anderen Sterne, man sieht sie bloss nicht. Man weiss um ihre Gegenwart nur an Hand ihrer Wirkung auf ihre Umgebung. Sie sind nach wie vor recht mysterioes. Man hat noch immer nicht alle Details ueber ihre ‚Innereien‘ bestaetigen koennen, noch weiss man wirklich Bescheid ueber die internen Regeln, die es geben muss, ob oder in wiefern sie den physikalischen Gesetzen gleichen, die man kennt. Aber die Situation ist nicht hoffnungslos. Die Physiker koennen sehr wohl Schluesse ziehen und zutreffende Arbeitsthesen erstellen, mit Hilfe mathematischer Kalkulationen und besagter Interkonnektivitaet der Dinge, eines davon ist Entropie, womit sich etwas Licht auf und in die dunklen Koerper bringen laesst und so zum Verstaendnis beitraegt.

    Entropie gibt Auskunkt ueber Ordnung, beziehungsweise Unordnung innerhalb Objekten oder Systemen. Tatsaechlich ist sie ein Mass fuer die Unordnung eines geschlossenen Systems, aber auch ein Mass fuer Informationsgehalt. Zur praktischen Erlaeuterung: Ein Kristall hat eine hoch geordnete interne Struktur. Man kann diese Struktur nicht wirklich oder gar leicht aendern, man muesste Methoden anwenden, die ihn selber veraendern wuerden. Das heisst, seine Entropie ist hoechst niedrig. Nimmt man aber ein Aquarium gefuellt mit Wasser und einem Fisch darin, das Wasser wird durch das Schwimmen des Fisches stets durcheinander gebracht, bleibt aber trotzdem das Wasser, das den Tank fuellt. In diesem Falle ist Entropie wesentlich hoeher, denn die inneren Bestandteile des Wassers, die Molekuele koennen leicht anders arrangiert werden, ohne sein Wesen zu veraendern. Entropie also erzaehlt uns etwas ueber das innere ‚make-up‘ von Etwas, das man nur von aussen sieht.

    Generell in der Natur, besteht die Tendenz, dass Entropie im Laufe der Zeit zunimmt, also Ordnung neigt zu Unordnung, weniger umgekehrt. Das trifft vorallem auf Dinge zu, die von Haus aus nicht stabil sind. Das schwarze Loch allerdings schien ueberhaupt keine Entropie zu haben, da sein Inneres eine viel zu dichte Masse ist und daher Entropie nicht zuzulassen schien. Unordnung braucht naemlich Platz. Man stelle sich nur eine vollgepackte Strassenbahn vor, in der sich die Passagiere kaum ruehren koennen und sie „geordnet“ bis zur naechsten Station verharren muessen. Erst wenn sich die Tueren wieder oeffnen, laesst sich eine andere Ordnung arrangieren. Zudem schien es auch keine Temperatur zu haben, entsprechend der Tatsache, dass Entropie und Temperatur die besten Freunde sind, die stets zusammenstecken. Wo naemlich Unordnung herrscht, gibt es Bewegung und wo es Bewegung gibt, entsteht Waerme; je mehr Aktion, umso heisser geht’s zu. Und, da ein schwarzes Loch alles verschlingt, was in seine unmittelbare Naehe kommt, kann es auch groesser werden. Aber all das war nicht mit der kosmischen Realitaet und physikalischen Gesetzen in Einklang zu bringen. Es gab den Physikern gerechterweise ziemliche Kopfschmerzen, zumindest solange, bis Steven Hawking zu Hilfe kam. Er zeigte, dass das schwarze Loch seine Groesse veraendern kann, dass es Abstrahlung hat und auch keine ‚non zero-temperature‘, dass es daher sehr wohl Entropie hat.

    Wie Hawking das tat, war genial. Er verlegte Quantum Paar Produktion in den Ereignishorizont des schwarzen Lochs und zeigte, dass sich die Paare nicht vernichten, wie das gewoehnlich der Fall ist, sondern dass sie getrennte Wege gehen koennen, eines hinein, das andere weg vom schwarzen Loch. Uebrigens, der Strom der fluechtigen Elektronen wird ihm zur Ehre „Hawking Radiation“ genannt. Freilich, die Details sind nicht ganz so einfach und sind besser in der Fachliteratur nachzulesen. Aber um den Sinn der Rolle der Entropie und Interkonnektivitaet aller Dinge, zu erfassen, muss man Hawkings‘ Errungenschaft in diesem Zusammenhang besonders schaetzen. Er zeigte naemlich auch, wie man die Entropie eines schwarzen Loches, mit Hilfe seiner Temperatur und Abstrahlung, berechnet und dass die Groesse (oder Nummer) der Entropie proportional des schwarzen Loch‘s Oberflaeche ist und genau der Anzahl der Planckzellen seines Ereignishorizontes entspricht. Zudem, als Mass fuer Informationsgehalt, vermittelt sie auch Informationen, in „bits“ (binarisches Zahlensystem), naemlich 1 bit zu einer Planckzelle, eine quantitative Information, was sich im Inneren des schwarzen Loches tut.

    Schwarze Loecher und Entropie sind nicht nur fuer die Astrophysik bedeutend und die Frage, was aus unserem Universum einmal wird. Als Hawking Entropie zur Aussenhuelle des Schwarzen Loches in Beziehung setzte und eine mathematische Kalkulation seiner Groesse erstellen konnte, hat sich das, und nun aufgepasst, auch auf andere geschlossene Systeme uebertragen lassen, sei es ein Objekt, wie Kugel oder Gegenstaende oder gar Regionen grosser Raeumlichkeiten, in denen es mikroskopisch kleinen Inhalt gibt, wie Molekuele, Partikel oder eben auch strings, es braucht also keineswegs ein schwarzes Loch sein, die Kalkulationen koennen genau so gut angewendet werden. Das ist die Macht inferentialer Konzepte, unschaetzbar vor allem, wenn man nicht mit dem Massband in der Hand messen kann. Aber noch etwas anderes muss hier hervorgehoben werden, naemlich, dass man Information auf einer Oberflaeche ablagern kann, ueber etwas, das sich im raeumlichen Inneren abspielt, also die Auskunft ueber den dreidimensionalen Inhalt ist im zweidimensionalen Aeusseren aufzufinden; – in der Tat, nicht ungleich dem holographischen Prinzip!

    Auch Stringtheorie traegt zum holographischen Prinzip bei. Es ist tatsaechlich das Domain der „Holographischen Parallellen Universa“. Juan Maldacena, ein argentinischer Stringtheoretiker, hat als erster ein mathematisches System erarbeitet, das nicht nur mehr als erstaunliche Ergebnisse brachte, sondern auch stichfeste (aber davon spaeter). Beginnen wir vorerst mit dem Einfacheren: Als Laie kann man sich vorerst das holographische Element in Form einer Brane, als holographische Platte, vorstellen, durch die die Projektion des Holograms in all ihrer dreidimensionalen Lebendigkeit stattfindet, wobei sich aber das wirkliche Geschehen weit entfernt abspielt, naemlich an den auesseren Brane Grenzen. Klingt mehr nach ‚science fiction‘ nicht wahr, vorallem, wie wir gelernt haben, weil die Holograme leere Bilder sind, also nichts Greifbares. Doch wuerden wir zum Beispiel in einer virtuellen Realitaet leben, was wuerden wir schon von Wirklichkeit wissen? Wir wuerden nur Matrizenleben kennen, das waere unsere Wirklichkeit; wir wuerden nichts von anderen Realitaeten verstehen. Wie fremdartig eine Branenwelt auch sein mag, sie ist genauso real wie unsere. Tatsaechlich sind alle Realitaeten, fremdartig oder nicht, einschliesslich Holograme, wirklich. Das mag nur auf den ersten Blick verwirrend erscheinen. Man darf sich aber durchaus wundern, ob Stringtheorie nicht bloss eine „Dose voll Wuermer“ aufgemacht hat, die Physik an die Grenzen der Glaubwuerdigkeit bringt, und uns in noch mehr Verwirrung stuerzt, als wir es ohnehin schon sind. Sei’s drum! Allerdings! Sich einen offenen Verstand zu bewahren ist eine Sache, Skepticismus eine andere. Man bleibe besser beiden treu.

    Nun aber zurueck zu etwas, das wir schon betrachtet haben, naemlich, wie ein Gegenstand, oder Objekt zweierlei gesehen werden kann, von aussen oder eben von innen. Zwei Beobachter koennten glauben, falls sie jeweils nur einen Aspekt sehen, dass ihre Sicht die wahre Realitaet sei. Beide wuerden also sowohl recht wie gleichzeitig unrecht haben. Und waehrend nun niemand behaupten kann, er habe eine Brane gesehen, oder gar eine Branenwelt, weder von aussen noch von innen (ausser dass wir vielleicht auf einer oder in einer solchen leben!), genau das hat Juan Maldacena getan, hypothetisch natuerlich. Er betrachtete einen Stapel von 3 Branen von der Art der 3 + 1 Dimensionen (unsere Welt, sozusagen), sowohl von draussen als auch von drinnen und im Szenarium unserer kosmischen Gesetze, so wie wir sie kennen, einschliesslich dem schwarzen Loch, nur in diesem Falle einer ‚schwarzen Brane‘. Er formulierte beide Sichten mathematisch und erarbeitete eine Gleichung, die sowohl beide Seiten spezifizierte, als sie aber auch als ein zusammengehoeriges System demonstrierte, mit einer Genauigkeit und stichhaltiger Beweisfuehrung, die jeden Zweifler verstummen liess. Er zeigte, dass sich die offenen strings oder snippets gemaess der Partikel Quantenfeld Theorie auf der 3 dimensionalen Raum- plus Raumzeitdimension Brane bewegen, und die loops, die auch Masse haben, bewegen sich durch den Stapel aller drei, gehemmt nur bei, und je nach ihrer Distanz von der schwarzen Brane. Sie durchlaufen dabei 9 Raumdimensionen und eine fuer Raumzeit. So weit, so gut! Nun beruecksichtige man noch den Effekt der schwarzen Brane, die durch ihre Schwerkraft die dazugehoerige Raumzeit kruemmt, – die schwarze Brane wird dabei zur Aussengrenze, waehrend der Stapel das Interior bildet. Das fuehrt zum Schluss, und ich zitiere Briane Green von seinem Buch „The Hidden Reality“, (page 267), „Maldacena’s Resultat ist, dass Stringtheorie innerhalb der Raumzeitgestalt identisch ist mit der Quantenfeld Theorie seiner umgebenden Grenzen.“ Was fuer ein aussergewoehnliches Resultat, kann man nur sagen. Aber selbst wenn es schwierig ist, es zu erfassen, man kann darin sicherlich das holographische Prinzip in voller Aktion sehen.

    Seitdem haben mehrere Physiker auf dieser Praemisse erfolgreich weiter aufgebaut, nur fuer diesen Artikel muss genuegen einfach darauf hinzuweisen, dass wir es hier zwar nicht mit Laserstrahlen und Interferenzmustern zu tun haben, um ein Hologram zu fabrizieren, es aber sehr wohl mit grundsaetzlich verwandten Prinzipien, naemlich, wie gerade ausgefuehrt, Information im Quantenfeld der aeusseren umliegenden Grenzfelder, gibt Einsicht in das interne Stringmilieu, nur anstatt des Laserlichts zur Projektion, benutzt man hier Mathematik fuer die Transformation von einem zum anderen. Das hat ungemeine Implikationen fuer die Erforschung unserer Universa, gross wie klein, eroeffnet es doch voellig neue weite Welten, mehr oder weniger unberuehrt, welche eben nie in Betracht gezogen werden konnten. Im Moment brauchen wir allerdings mehr Physiker, die sich dafuer begeistern und vielleicht sollten wir mit dem Gehirn beginnen, das ist schliesslich wesentlich zugaenglicher als etwaige Branen.

    Ein anderer Physiker muss hier erwaehnt werden, naemlich David Bohm. Bohm war nicht nur Physiker, sonder auch ein aussergewoehnlicher Denker. Abgesehen von seiner Arbeit als Quantummechanik Theoretiker, er sah hinter das Augenscheinliche, sozusagen hinter die Kulisse und er zog daraus Schluesse, die der normale linear denkende Intellektuelle einfach nicht akzeptieren kann. Er bewahrte stoische Gelassenheit im Angesicht der Ablehnung seiner Theorien, wenn nicht gar ihrer Geringschaetzung, denn er sah die Wahrheit versteckt in den Realitaeten und niemand konnte ihm das nehmen. Er litt allerdings unter Depressionen und starb an einem Herzanfall. Offensichtlich war das kein Zufall (sieh Blog „Ueber Krankheiten“). Obwohl Quantenmechanik sein spezielles Interesse hatte, glaubte er nicht, im Gegensatz zum daenischen physiker Niels Bohr, dass diese die ultimative Antwort war, um die Natur der Dinge, das heisst Existenz schlechthin, zu erklaeren. Nun, er hatte eben einen brillianten Verstand, nicht nur brilliante Intelligenz. Er hatte Weitsicht und Einsicht, eben jenes raeumliche Sehvermoegen, das dem linearen Denker fehlt.

    Waehrend seiner Arbeit mit Plasma, fand er, dass sich Elektronen mehr organisiert benehmen, als willkuerlich oder wahllos. Einzelne Elekronen erschienen unorganisiert, doch so wie er das naeher untersuchte, sah er, dass dem nicht so war. „Sie bewegen sich im Kollektiv, wie ein Organismus,“ stellte er fest (Zitat). Das fuehrte dazu, dazu er nicht einmal in Elektronen nur einfache Partikelmaterie sah; sie aehnelten Leben und zeigten eine Art innewohnendes und intelligentes Verhalten. Ihr eigenartiges Benehmen und auch andere Raetsel der Partikelphysik veranlassten ihn, sich „Ordnung“ naeher anzuschauen. Er stellte fest, dass diesselben Prinzipien der Ordnung auch auf die „Unordnung“ anwendbar sind und dass Unordnung Muster hatte, dass sie nicht wirklich so ungeordnet war, wie sie auf den ersten Blick glauben machte.

    Es ist geradezu verblueffend, wie die einfachsten Dinge aussergewoehnliche Ideen entfachen koennen. Newton sass unter dem Apfelbaum, Einstein fuhr mit seinem Fahrrad und Bohm wurde Zeuge einer obskuren Vorfuehrung, wo ein Tropfen Tinte, in einem Zylinder in einer Fluessigkeit schwebend, mit dessen Rotierung ploetzlich verschwand, und wieder auftauchte, als der Zylinder in die andere Richtung gedreht wurde. Er fand, als er der Sache nachging, natuerlich keinen Zauberakt, sondern physikalische Logik. Der Tropfen wurde durch die Rotation in kleinste Bestandteile zerlegt, die auf die mit fluessigem Glycerin bedeckte Wand gepresst wurden, in der Art eines anscheinend unorganisierten Musters, das aber die Information war, nach welcher sich der Tropfen wieder so zusammenfuegen konnte, wie vor seiner Dispersion, als die Rotation sich verkehrte. Das inspirierte ihn dermassen, dass er mathematische Kalkulationen der „Impliziten und Expliciten Ordnung“ entwickelte, mit der sich daraus ergebenden Schlussfolgerung, dass es nichts wirklich Separates gibt, also nichts wirklich allein und fuer sich, voellig isoliert oder getrennt, existierte. Er stellte sich gegen das Konzept, dass es ‚individuelle Teile‘ gaebe, die eben zufaelligerweise zusammenwirkten und hierdurch das Universum aufbauten. Er sah stattdessen eine grundlegende Verbundenheit aller Dinge, ein Fundament des „Wholeness“, oder Holismus, in dem zwei Zustaende von Ordnung agieren, beide sich aus dem anderen entfalten und dann so erscheinen, als seien sie etwas Separates. Die zwei Ordnungen oder Zustaende interferieren, haben aber auch ihre eigenen Interferenzmuster. Im impliziten Zustand, wo sich die Interferenzen schneiden, also an ihren Treffpunkten, findet folglich eine Verdichtung statt, die sich zum Stofflichen materialisieren kann und damit zum expliziten Status graduiert, der, letztendes aber wieder ins Implizite zurueckkehrt. Das wuerde Sozieterna poetisch als den „Atem des Lebens“ bezeichnen, oder, als das Muster von Leben und Tod. Wellen? Interferenzmuster? Verdichtung an Stellen der Interferenz? Na wenn das nicht was Bekanntes ist, was sonst!

    Natuerlich! Dieses Konzept wurde von diversen und durchwegs bedeutenden Kollegen seines Metiers schlichtweg abgelehnt. Dafuer traf er sich mit anderen grossen Geistern seiner Zeit, wanderte in andere Gebiete der Wissenschaften und Philosophie und kollaborierte unter anderem, mit Pribram, Dalai Lama und Krishnamurti. Er verfasste mehrere bemerkenswerte Buecher, die man gerne in die Regale aller moeglichen oeffentlichen und privaten Bibliotheken stellte, die aber nun Staub anzusammeln scheinen, ignoriert bei kurzsichtigen Intellektuellen und erst recht der allgemeinen Leserschaft. Aber er selber sagte einmal, dass er sich lieber an echte Tatsachen halte als an Illusionen klammere, da diese auf lange Sicht wesentlich gefaehrlicher seien. Traurigerweise hat er damit natuerlich recht. Der Mensch und seine Welt ist dem Untergang geweiht, weil er sich nach wie vor eigensinnig an das „entweder – oder“ klammert, anstatt das „und“ zu praktizieren.

    Selbstverstaendlich war Bohm vom Konzept des Holograms eingenommen und veroeffentlichte 1980 sein Buch „Grundlagen eines dynamischen Holismus“. Es war und ist immer noch ein kontroversieller und revolutionaerer Blick auf das, was man unter Realitaet versteht.

    Um dem Leser die Moeglichkeit zu geben, sich Bohm’s Theorie etwas mehr bildlich vorzustellen und den trockenen sachlichen Text von zuvor auszugleichen, moege er sich die der Existenz zugrunde liegende Ordnung als Ozean vorstellen, wo die konstante Bewegung, die dem Wassers eigen ist, das Potential in sich traegt, Wellen zu formen. Es dient als Equivalent zu Bohm’s Praemisse eines Raum und Zeit durchdringenden Quantumfeldes, das durch die stets vorhandenen Bewegungen, den Quantum jitter, als Quantumpotential zu verstehen ist. Je staerker die jitters, desto mehr Wellen, eben wie das Meer, von den kleinsten Bewegungen, zahlreich und stets mit der Moeglichkeit ineinander zu laufen, zu konvergieren oder sich auszuloeschen, geordnet oder im Tumult, unvermeidlich und an sich zwangslaeufig, nur eine Frage der Zeit. Wenn sich die Wellen verdichten und vergroessern, kann ein Beobachter nun ihr Tun und lassen verfolgen, wie jemand der das Meer mit seinen Stroemungen, Wellenformen und Mustern beobachtet mit all den Undulationen, dem Wirbeln und Wogen. Es ist Bohm’s „Implizite Ordnung“ und dessen „Holomovement“.

    Der Ozean war der Geburtsplatz organischen Lebens, gemaess evolutionaerer Theorie. Und warum auch nicht! Er ist ebenso creativ wie jedes Quantumfeld mit seinen jitters, das Wellen produziert und ‚stringy‘ Dinge, von Partikel zu DNA, und vom Wasser die ganze evolutionaere Leiter hinauf und fortlaufend, als die „Explizite Ordnung“, laut Bohm. Aber Materie hat ein Ablaufdatum, wie wir nur zu gut wissen. So wie sie in ihre Bestandteile zerfaellt, oder man koennte es auch Entfaltung nennen, kehrt sie zurueck in das Feld der Potentiale, wo die Wigglwuermer sich stets neu formieren und neu gestalten und ihre Koepfe tauchen einmal hier auf und dann da, aus dem sich staendig bewegenden Meer. Wohlgemerkt, das ist keine Diskussion ueber Koerper, Geist oder Seele, auch nicht ueber Tod und Sterben, sondern nur was Prinzipien einer Theorie betrifft, obwohl fraglos eine thematische Verbindung besteht. (Themen fuer spaetere Artikel)‘

    Wenn man ueber jitters, Wellen und strings nachdenkt, und in diesem Falle an einen der langen ‚ausgedehnten‘, bringt es unweigerlich mannigfaltige Assoziationen. Eine davon bezieht sich auf die australischen Ureinwohner und ihrer „Dreamtime Story“ ueber die Entstehung der Welt. Sie wurde von einer Schlange geschaffen, eine riesige, versteht sich. Freilich, die Groesse ist hier nicht das Ausschlaggebende, ihre Form allerdings schon, und obendrein, die Schlange ist ein Phallussymbol. Das ist in jeder Hinsicht interessant, nicht wahr? Vorallem auch, da Spermien den Wigglwuermern nicht unaehnlich sind, nur, um diese zu sehen, braucht man ganz gewiss mehr wie nur ein scharfes Auge und mehr wie Einsichtsvermoegen. Alles nur Zufall? Oder nicht?

    Wie auch immer! Nachdem unser Gehirn seine Zellen trainieren durfte mit all den Theorien, sollten einige abschliessende Bemerkungen Sozieterna’s Ansichten zum Thema konsolidieren. Sozieterna sieht Intelligenz, Wissen, in der Tat Omniscience (Allwissenheit) als intrinsische Gegebenheit, die in allem vorhanden, oder in der impliziten Ordnung eingefaltet ist, wie Bohm es ausdruecken wuerde. Es ist allerdings ein „Reiseziel“ in der expliziten (oder existentiellen) Ordnung. Ohne Zweifel, es besteht ein dahingehender, angeborener Trieb. Die Evolution sorgt dafuer, dass dieses Ziel erreicht wird, letztendes. Freilich, es ist derzeit wahrscheinlicher, dass einzelne Menschen dahin gelangen, als die Gattung Mensch in seiner Gesamtheit. Omniscience ist ein Bestandteil der „Erleuchtung“, welche einem Einzelnen jederzeit offensteht, sollte seine Konstitution es erlauben, anders ausgedrueckt, um im Thema des Artikel zu bleiben, falls seine Wellenmuster harmonisch vibrieren. Die Aussicht fuer die menschliche Rasse steht jedoch schlecht. Schon garnicht unter den gegebenen Umstaenden, da sind die Chancen mehr als schlecht, denn was ist die Wahrscheinlichkeit, dass Billionen in Harmonie zu denselben Wellen schwingen, – niedrig, nicht wahr? Sollte jemand die Wahrscheinlichkeit kalkulieren wollen, bitte gerne, und moege er das Resultat wissen lassen.

    Ist in all dem ein Platz fuer Gott? Ja und Nein! Omniscience ist Gott, aber nicht, wie manche Religionen es weismachen wollen. Omniscience hat keinen fixen Platz, auch wenn es sich zu einem Punkt accumulieren kann. Schliesslich gibt es ein Meer von Wahrscheinlichkeiten, Wahrscheinlichkeitswellen, wahrscheinliche Partikel und Kombinationen. Einige mit der gleichen Frequenz tauchen hier auf, gleichzeitig, zahlreich, oder eben wenige und schon gar nicht zusammen, wie das eben so ist, moeglich ist alles, grad so gut wie mit Menschen, manche kriegen mehr Intelligenz in die Wiege gelegt, andere weniger.

    ‚Okay,‘ mag der Leser nun sagen, ‚aber….wenn es nun andere Universa gibt, Gott koennte doch in einem oder dem anderen zu finden sein, nicht wahr?‘ Er koennte und auch nicht, grad so gut wie Er hier ist oder auch nicht, aber, es steht jedem frei, einem Phantom nachzujagen, es bleibt ein Phantom, egal wo die Jagd stattfindet. Information (=Wissen) ist manifest im Gegenstand (Wheeler), oder, die Information (=Wissen), das man sucht, ist eingefaltet im Impliziten und entfaltet, oder manifest, im Expliziten (Bohm). So, wo soll nun die Suche nach Gott stattfinden? Es ist aber einfach, einfacher geht es garnicht: Was Bohm als dynamischen Holismus bezeichnet, bezeichnen andere als Gott. Sind sich die populaersten Religionen nicht darueber einig, das Gott ist, Gott alles weiss, Gott alles ist? Gleichzeitig, lehren die meisten, dass Gott ein separates Wesen ist, separat und separiert von seiner eigenen Schoepfung. Das heisst aber soviel wie dass Er nicht alles ist, nicht alles sein kann. Ehrlich, das ist weniger kompliziert wie Quantumphysik!

    Die Konsequenz, Interkonnektivitaet zu ignorieren, ist verheerend. Aber waehrend die Physik vehement auf dem Weg der Fragmentierung der Welt dahinschreitet, sie in Teilchen, strings, Wellen bis zum Quantum jitter und Potenzial zerlegt, zeigt sie gleichzeitig, dass tatsaechlich nichts separat oder unabhaengig ist. Es ist schon komisch, – der Physiker laeuft weg von Gott, rennt aber voll in ihn hinein; die Fragmentation bringt Vereinigung und die Vernichtung der Natur, das Toeten der Tiere fuer unser Ueberleben, ist tatsaechlich Selbstmord. Aber sei beruhigt, jeder Einzelne kann die Welle der Seligkeit reiten, er muss nur dem Prinzip der Liebe und des Erbarmen folgen.

  • UEBER….Gier, Voellerei und Abhaengigkeit

    In letzter Zeit ist unsere Webseite mit automatischen Registrierungen ueberschwemmt worden. Unangenehme Zwischenfaelle sind anfangs immer frustrierend und was man dagegen auch tun mag oder tun muss, heisst nicht, dass sich die Stimmung sofort bessern laesst, vorallem nicht, wie in unserem Fall, wenn man Zaeune errichten muss, obwohl man lieber ein offenes Feld haette. Aber um unwillkommenen Besuch zu verhindern, sind Zaeune wohl die geeignetste Sprache. Die versteht naemlich jeder, auch ohne Worte. Freilich, Zaeune kann man ueberspringen. Doch indem der Uebertretende weiss, dass er das nicht tun soll, deklariert er seinen Charakter. Hat das eigentlich etwas mit diesem Artikel zu tun? Ganz gewiss doch, denn Gier ist die Ursache fuer Registrierungen dieser Art. Der Leser mag sich nun fragen, warum man sich ueber Gier Gedanken machen soll, ist sie doch bloss eine unliebsame Eigenschaft, die manche Menschen eben haben. Stimmt, es sieht aus, als sei es eine persoenliche Angelegenheit, aber, wenn man sich Gier genau anschaut, dann erweist sie sich als globale Angelegenheit.

    Gier ist wie der Wolf im Schafspelz. Sie haelt nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Gemeinschaften, ja schlechthin die gesamte Menschheit in ihren Faengen, und sie ist unersaettlich und grenzenlos. Sie ist naemlich eine Kraft und daher dynamisch. Sie hat, unter anderem, den sogenannten ‚Schnellballeffekt‘, der, anfangs klein und handlich, zur Lawine werden kann, sobald er in seinem Lauf immer groesser werdend, sein kritisches Momentum erreicht, mit all den gefaehrlichen Konsequenzen. Auf seiner Bahn liegt die Voellerei, und, Abhaengigkeit markiert das zerstoererische Ende, denn wie die Lawine, alles und jedes, das im Wege steht, wird migerissen. Gierige Leute kriegen nie genug. Sie wollen immer mehr, brauchen immer mehr, sind immer auf der Suche nach mehr, was auch immer das sein mag. Ohne es selber so zu sehen, haben sie ihr Leben der Gier verschrieben, und wenn man sie tun laesst, wie sie wollen, wird man ihr Komplize und leider auch ihr Opfer, ob man das will oder nicht.

    Aber schauen wir uns nun die drei Sachgegenstaende im Einzelnen an. Sie scheinen unabhaengig voneinander zu sein, doch tatsaechlich sind sie nur Grade, oder besser, Phasen von Ein- und Demselben, wobei jedoch jede Phase ihr eigenes Wirkungsfeld hat. Auch wenn sie Produkte des menschlichen Geistes sind, seine Fabrikation, zu seinen Diensten, ihr Ursprung liegt wesentlich weiter zurueck, naemlich, in einer voellig anderen ‚Epoche‘. Allerdings, der unmittelbare Vorahne von Gier ist, psychologisch gesehen, das Verlangen, doch biologisch gesehen, ist es der Drang zum Ueberleben. Entwicklungsgeschichtlich, gemaess unserer Evolution, hat man es natuerlich zuerst immer mit der physikalischen Ebene zu tun, erst nachfolgend mit der organischen, und im zeitlich linearen Fortschritt heisst das, dass die Biologie vor der Psychology kommt. Man darf jedoch nie vergessen, dass mit dem Auftreten des Geistes (und damit psychologischen Beginns) und dessen Evolution, die physikalischen Aspekte weder verloren gehen, noch von den biologischen ersetzt werden. Die Aspekte gehen Hand in Hand, wie Geschwister, das eine juenger wie das andere, jedoch von den selben Eltern und stets untrennbare Familie.

    An diesem Punkt ist es notwendig, auf einige grundlegende Konzepte einzugehen, gemaess Sozieterna’s prinzipiellen Ansichten, um klar zu stellen, wie sie die chronologischen und entwicklungsmaessigen Aspekte von Gier und deren Artgenossen verstehen. Es bringt das Thema in den entsprechenden Kontext ihres philosophischen Verstaendnisses von Leben schlechthin und dem ihrer darin eingebetteten eigenen Existenz. Der Leser mag diese Ansichten nicht teilen, aber er ist eingeladen, sich darueber Gedanken zu machen.

    Sozieterna besteht darauf, dass nicht oft genug darauf hingewiesen werden kann, wie ausserordentlich wichtig und tatsaechlich untrennbar die Beziehung zwischen den Aspekten des physischen Lebens (der Welt des materiellen, nicht-organischen Lebens) und den Aspekten des biologisch/geistigen Lebens (der Welt des organischen Lebens) wirklich ist. Es gibt kein ‚das eine oder das andere‘, sondern nur ‚das eine und das andere‘. Fuer Sozieterna macht es stets Sinn, zu den Urspruengen zurueckzugehen, sei es zum materiellen, (fast immer), oder zum organischen, (zumindest als Referenz). Schliesslich wurde der Ursprung des Kosmos, nach der derzeit allgemein akzeptierten Theorie des „Urknalls“, der ihn in die Existenz katapultiert hat, durch retrospektive Beobachtungen seiner Geschichte, sprich, seiner Evolution, verstaendlich gemacht. Wenn auch von mathematischen Kalkulationen und wissenschaftlichen Schlussfolgerungen erwartet, erst im Rueckblick sind diese entsprechend bestaetigt worden. Wie die Wissenschaftler zustimmen werden, es war, und ist, ein rekonstruktiver Prozess. Im Urknall, wie auch immer klein der Kosmos zu diesem Zeitpunkt war, tatsaechlich nicht einmal ein Punkt, in ihm lag der „Grundplan“ (figurative gesprochen), fuer das sich aus ihm entfaltende Universum. Was urspruenglich die Kraft oder der Drang war, sich auszudehnen, auch Inflation genannt, und dann, sich zu aggregieren (Phasen nach dem Urknalls), wird spaeter (sehr viel spaeter!), zum bewussten Trieb des Ueberlebens, – beide sind ein und dasselbe. Der Unterschied zwischen ihnen ist bloss ein zeitlicher und ein raeumlicher, was daher Kraft als eine Aktion der Natur, und das Verlangen als Aktion des Geistes, spezifiziert. Das eine existiert auf der materiellen, physischen Ebene, das andere auf der biologisch/geistigen, „ueber“ der groben Materie, aber zeitlich, nacheinander, auf der Linie des Fortschrittes sind sie Meilensteine, im Sinne der Evolution. Das Ansammeln von Partikeln nach dem Urknall war notwendig fuer die Formation von Sternen und Galaxien, und so war Adhaesion, das Zusammenfinden und Binden, oder ‚Aneinanderkuscheln‘ von Elementen und Atomen, essentiel fuer die Bildung organischer Lebensformen. Tatsaechlich hat sich nichts geaendert, was den urspruenglichen Grundplan betrifft, er gilt nach wie vor. Sogar jetzt, der Kosmos strebt nach wie vor auseinander, expandiert, und genau so verhaelt sich das organische Leben; beide erweitern sich, (einschliesslich unser Geist!). Physik, Biologie, – beide tun dasselbe, bloss auf einer anderen Ebene. Und alles begann tatsaechlich mit nur ein paar elementaren Partikeln und elementaren Kraeften, allerdings mit derart unendlichen Kombinationsmoeglichkeiten, die die unglaubliche Vielfalt des Universums und des Lebens ueberhaupt erst ermoeglichten. Einfach genial! Urknall beiseite, schauen wir nun die DNS (Desoxyribonucleinsaeure) an, – genauso genial. Vier Grundeinheiten, die, aneinander gebunden und aneinander gereiht wie eine Spiralenkette, noch immer waechst und laenger wird, und welch unglaublich unterschiedliche Lebewesen sind durch ihre ausserordentliche Kombinationsfaehigkeit geschaffen worden. Sie ist ein Meisterwerk grad so gut. Und all das ist tatsaechlich aus dem Drang hervorgegangen, sich zu entfalten, auszubreiten, zu expandieren, (synonym mit Inflation), und es verhaelt sich so, als gaebe es kein Ende, denn es haelt weder an, noch scheint ihm der Atem auszugehen. Im Gegenteil, der Trieb wird staerker, das heisst der Kosmos expandiert schneller und der Mensch mit seiner Intelligenz und seinem Wunsch nach ‚ewigem Leben‘, wenn man so will, ist diesem Wunschtraum heute naeher, als er es sich je vorstellen konnte.

    Fortschritt allerdings, so wie er komplexer und komplizierter wird, bedarf eines Systems, das die Vorgaenge registriert und schliesslich speichert. Mit einem Wort, Fortschritt bedarf eines Gedaechtnisses. Das organische Leben hat diese Aufgabe meisterhaft geloest, in dem es sich eine wachsende Erinnerungsbank geschaffen hat. Wiederum, es ist die DNS, die diese Aufgabe auf genialste Weise loest. Sie nimmt Informationen auf, speichert sie und wenn etwas lange genug wiederholt worden ist, wird es ins genetische Erbmaterial eingebaut, so dass nachfolgende Generationen alte (und neue) Anweisungen nutzen koennen. Der genetische Code ermoeglicht gattungsspezifische Vererbung und Instinkte, waehrend neue Informationen langzeitiger und staendiger Wiederholung beduerfen, bevor sie einen instinktiven Status erreichen koennen, eine Art Versicherungstrategie, die ein Ueberladen der Datenbank verhindert. Das Wiederholen von Information koennte man fast damit vergleichen, dass man eine Nachricht in Stein meisselt, es braucht laenger mit der Inscription, aber dafuer ist es dann fast unmoeglich, dass die Nachricht wieder verloren geht. Es gewaehrleistest ihre Anwendung, erlaubt automatische Aktionen, und als Instinkt garantiert sie spezielle Verhaltensweisen. Somit kann sich ein Organismus mit neuen Anforderungen beschaeftigen, da er sich eine Basis geschaffen hat, von der aus er rationell und energiesparend operieren kann, ohne immer wieder von vorne beginnen zu muessen. Er ist also frei, sich mit dem Neuen zu arrangieren, da das Alte Routine geworden ist. Jeder Organismus muss mit seiner Umwelt interaktiv sein und kommunizieren. Es bedarf der staendigen Anpassung, ohne dem koennte er naemlich nicht ueberleben. Doch diese Vorgaenge verlangen fortlaufende Aufmerksamkeit und Arbeit, und unsere DNS macht Anpassung einen fabelhaft oekonomischen Prozess. Allerdings! Die DNS ist kein Moralapostel. Sie nimmt Information auf, so wie es noetig erscheint, das heisst, wann immer etwas staendig wiederholt wird. Es spielt keine Rolle, ob diese Meldungen etwas positives oder negatives beinhalten, ob sie zum Vorteil oder Nachteil einer Spezie sind und unter Umstaenden, frueher oder spaeter, zu einem toten Ende fuehren. Es gibt keine „falschen Inskriptionen“, sondern nur Inskriptionen. Diese allerdings bestimmen, ob ein Organismus gute oder schlechte Lebenschancen hat. Jene, die mit dem Leben schwer oder nicht vereinbar sind, sterben eben. Das ist der natuerliche Ausleseprozess, welcher schliesslich, wie wir wissen, zur Vielfalt in Flora und Fauna gefuehrt hat, einschliesslich unserer eigenen Spezie, mit unserem ‚Ballon‘-gehirn.

    Ein anderes Werkzeug der Evolution organischen Lebens sind die Sinne und die damit verbundenen Gefuehle. Zum Beispiel, wir essen, um zu leben. Hunger ist ein unangenehmes Gefuehl, es veranlasst uns, nach etwas Essbaren zu suchen. Nach einer guten Mahlzeit sind wir befriedigt. Das heisst also, Essen ist mit etwas Angenehmen verbunden, sogar mit etwas Vergnueglichem, vorallem, wenn wir etwas essen, das uns schmeckt. Das mag dazu fuehren, dass wir danach suchen und es schliesslich derart bevorzugen, dass wir es zu unserer Hauptnahrung machen. Wird es nun zur einzigen Nahrungsquelle, sprechen wir von einer Spezielisierung. Leider wissen wir auch, dass hoch spezialiserte Tiere ein grosses Risiko im Sinne ihrer Ueberlebenschancen tragen. Nimmt man ihnen naemlich, wie in unserem Beispiel, jene Futterquelle weg, sind sie zum Tode verurteilt, ausser, sie haben genuegend Zeit, sich auf eine andere Nahrung umstellen zu koennen. Evolution geht allerdings weiter, die natuerliche Auslese hoert nicht auf, nur jene Spezie mag aussterben. Spezialisierung ist ganz gewiss mehr komplex, als das obige Beispiel beschreibt, aber es demonstriert die prinzipiellen Vorgaenge einfach und klar. Damit kommen wir zurueck zum Thema, denn kurz zusammengefasst heisst das nur, dass alles Leben, einschliesslich unseres, an diese Fundamente und Grundregeln gebunden ist. Das Unbrauchbare wird eliminiert, ohne die Evolution als solche aufzuhalten. Das sollte jedoch auch der Untersuchung des gegebenen Themas dienlich sein.

    Eine andere Ueberlegung mag ebenfalls helfen, naemlich, Gier als Samen zu sehen, Voellerei als seine Pflanze und Abhaengigkeit als die Frucht, die man erntet. Erbfolge gewinnt damit an Bedeutung. Das loest allerdings unangenehme Bedenken und Gefuehle aus, denn unsere menschliche Geschichte ist voll von schrecklichen Ereignissen, die diversen irrefuehrenden Schlussfolgerungen zuzuschreiben sind, fuer die, traurigerweise, der Mensch, mit seinem Ballongehirn, verantwortlich ist.

    Was aber versteht man nun unter Gier? Die woertliche Definition lautet, mehr von etwas haben zu wollen, als es notwendig oder vernuenftig waere. Das heisst, es besteht ein Verlangen, das ueber das Notwendige und Lebenserhaltende hinausgeht. Die Erklaerung dafuer, findet man, wie immer, im Blick zurueck:

    So wie die urspruengliche Expansionskraft nach dem Urknall vorwaerts strebt, so tut das auch der Ueberlebenstrieb. Beide haben nur ein Ziel, naemlich voranzuschreiten, zu ueberleben, zu leben, und sich fortzupflanzen. Der Tod hat darin nichts zu suchen. Doch der Tod ist die einzige und beste Kontrolle fuer den ungebaendigten und nicht enden wollenden Drang der fortlaufenden Entwicklung, die das Ziel hat, durch die Verfeinerung von Materie, dem organischen Leben den omnipotenten und sublimen Endzustand zu ermoeglichen, dem es von Anfang an zustrebt (Sieh vorhergegangene Kapitel 5 „DNS II, Teil 3-4). Unbrauchbares oder unpassendes Material muss eliminiert werden. Darum geht es schliesslich auch bei der Spezialisierung von Lebewesen, was man ebenfalls als einen Prozess der Verfeinerung bezeichnen kann. Das heisst, organisches Leben muss sich bewaehren, sublimieren, andernfalls hat es keine Chance, Omnipotenz zu erlangen. Darin liegt der Grundstein des Urtriebs und des Verlangens, was immer zielgerichtet ist, auch wenn kein Bewusstsein existiert, das das Ziel als solches definieren koennte.

    Gier hat sich im weitesten Sinne aus dieser externen, physisch/kosmischen Grundkraft entwickelt, und im speziellen aus dem internen, biologisch/geistigen Lebenwillen, jedoch die Grenzen der Nuetzlichkeit ueberschreitend, wird es fuer den Menschen zum Problem. Es ist zum Teil seinem ‚aufgeblasenen Gehirn‘ ,(Expansion), zuzuschreiben, aber weil er die Zusammenhaenge weder sieht, noch versteht, findet er natuerlich keine Loesung. Was auch immer der Leser bevorzugt, Makro-Kosmos oder Mikro-Kosmos, die rein physische Ebene des Kosmos, oder das Geistesleben des Gehirns, – sie sind reale Analogien, aber der Mikro-Kosmos ist unsere Welt, die wir handhaben muessen, nicht der Macro-Kosmos, denn das Universum ist weit ausserhalb unserer Kompetenz. Nun! Nachdem der Tod generell nie, und schon garnicht unser Ziel ist, bleibt es jedem selber ueberlassen, sich und seine Triebe zu regulieren, seinen Verlangen Grenzen zu setzen. Wenn sich diese zu weit, naemlich zu Gier, ausgedehnt haben, ist es naemlich viel schwerer, Kontrolle auszuueben. Die Natur kann uns dabei nicht helfen, sie ist schliesslich viel zu fulminant fuer diese Aufgabe, heisst es doch, unsere feinen Strukturen zu manipulieren, wie unsere Neuronen, und damit unsere Gehirnfunktionen. Aber regulieren muss sein, denn ohne Regulation und Kontrolle ist es einfach nicht moeglich, sein Leben zu erhalten. Obwohl unser Gehirn sein Bestes versucht, es hat Probleme mit Kontrolle und es wird wohl kaum jemand bestreiten, dass der Mensch schlechthin, kein besonders gutes Verhaeltnis zu Kontrolle hat. Er lebt im Zwiespalt mit ihr. Er will zwar Kontrolle haben, wohlgemerkt, ueber alles, Kontrolle haben, heisst schliesslich auch Macht haben, aber es geht nie ohne Anstrengung, selbst wenn es einzig und allein um seine Eigenkontrolle geht. Erst recht, wenn es sich um Kontrolle ueber andere und die Natur handelt, dann ist er voellig ueberfordert. Gier ist leider ein heimtueckischer Feind, denn sie erodiert seine Kontrollfaehigkeit und konsumiert ihn. Was auch immer es sein mag, das jemanden gierig werden laesst, es macht ihn leider zum Verlierer. ‚Was soll’s‘, mag mancher Leser sagen, ‚wenn man kriegt, was man will…..!‘ Nun, das ist schliesslich der Punkt, denn wenn das einen nicht bekuemmert, hat Destruktion bereits Fuss gefasst. Allerdings! Seine Kontrolle zu verlieren ist leicht. Es geschieht naemlich viel unauffaelliger und viel schneller, als man glaubt.

    Gier veraendert das menschliche Verhalten. Das Gehirn hilft dabei, indem es spezielle Wege baut und diese mehr und mehr ausbaut, je laenger Gier freien Lauf hat, so dass sich die entsprechenden Verhaltensweisen intensivieren konnen. Der Prozess ist im Schema relativ einfach: Das Vergnuegungszentrum in unserem Gehirn registriert jede Art von Vergnuegen, egal was uns Vergnuegen bereitet. Es versorgt uns mit einer Rueckmeldung, wenn die erfreulichen Gefuehle ihr Feuer verlieren. Das ist wie ein Aufruf fuer Nachschub zu sorgen. Folgt man diesem Aufruf hin und wieder, ist das kein Problem, doch geschieht es oefter als man soll, und immer mehr, dann wird es recht schnell zu einer Gewohnheit. Macht man sich sogar die Muehe, in jedem Fall Nachschub zu finden, um die angenehmen Gefuehle nicht zu verlieren, dann werden die Wege im Gehirn zu Strassen und die Gewohnheit zur Sucht. Die bestimmt nun das Leben, – der Suechtige hat seine Kontrolle eingebuesst. Ohne besondere Anstrengung hat er sich den Weg in die Hoelle der Abhaengigkeit gebaut. Jene, die auf dieser Strasse reisen, moegen noch immer glauben, dass sie Kontrolle haben, denn warum sollte etwas, das einem Vergnuegen bereitet, schaedlich sein, schon gar, wenn es ohnehin niemanden sonst schadet? Das allerdings ist nur eine Frage der Zeit. Gier liegt der Sucht zu Grunde, – noch immer der Ansicht, dass Gier harmlos ist?

    Schauen wir uns nun die Voellerei an, definiert als habituelle Gier oder Gefraessigkeit. Das bedarf wohl keiner weiteren Erklaerung, nicht wahr? Und unser wunderbares Gehirn tut, was es tun soll. Es ist, als wuerde man ein Gedicht lernen, nur durch Wiederholung bleibt es uns in Erinnerung. Wir vergessen es schnell, wenn wir es nicht staendig wiederholen. Freilich, mit unseren lustbringenden Gewohnheiten ist das insofern anders, dass wir mit dem Wiederholen keine Muehe haben. Sie sind schliesslich Vergnuegen, andernfalls wuerde man sie ganz einfach ‚vergessen‘.

    Wie gesagt, man lernt durch Wiederholung, auch Verhaltensweisen, und die werden erst recht, unser Gehirn sorgt dafuer, automatisiert. Nehmen wir das Autofahren als Beispiel. Am Anfang des Lernens muessen wir uns voellig auf den Prozess des Fahrens konzentrieren, aber nach einiger Zeit tun wir es automatisch. Wir haben keine Schwierigkeiten mehr, neben dem aktiven Fahren, noch anderen Dingen unsere Aufmerksamkeit zu schenken, hoffentlich dem Verkehr. Waehrend diese Faehigkeit unseres Gehirns uns hilft, effektiv und produktiv zu arbeiten, ja ganz allgemein hoechst oekonomisch zu funktionieren, es hat durchaus seine Schattenseiten, denn nicht alle unsere Aktivitaeten, die aber ebenfalls automatisiert werden koennen, sind zu unserem Vorteil. Zuviel essen, trinken, arbeiten, spielen, ja sogar Sport und Sex, eben alles zuviel des Guten und das oft genug, sind ebenso erlernte und spaeter oft automatisierte Verhaltenweisen, die sich aber gegen uns kehren, sind sie doch schlichtweg ungesund. Doch unser Gehirn erfuellt seine Aufgabe, unabhaengig ob gesund oder nicht. Das Gehirn ist uns dienlich, das ist seine Aufgabe. Es nimmt uns nicht das Entscheiden ab, was bekoemmlich ist und was nicht. Auch wenn es uns alle Daten liefert, die fuer unsere Entscheidungen notwendig sind, entscheiden muessen wir uns schon selber, nichts und niemand tut das fuer uns, (so sollte man hoffen).

    Voellerei ist nicht nur fuer uns als Individuum schaedlich. Sie schadet Gemeinschaften, ja der Menschheit schlechthin. Es stellt sich naemlich die Frage: Gibt es tatsaechlich etwas schlimmeres, als eine Spezie, die sich selbst zu Tode frisst, auf Kosten alles anderen, das ihr das Leben ermoeglicht, das sie wachsen und Intelligenz entwickeln laesst, das ihr erlaubt, diese und andere Welten auszukundschaften, und sogar sich selber zu entdecken? Voellerei hat uns nicht zum jetzigen Stand unserer Entwicklung gebracht, sie bringt uns aber ganz gewiss zum Ruin. In den affluenten Gesellschaften unserer Zeit sind Uebergewicht und seine damit verbundenen Krankheiten zum Massenproblem geworden, von dem nicht einmal die Kinder mehr ausgenommen sind. Es verkuerzt unsere und deren Lebenserwartung. Nicht dass das fuer die Kinder die groesste Sorge sein wird. Sie moegen naemlich ohnehin mit weniger Nahrungangebot auskommen muessen, mit Bienen im Schwunde, Eis am Schmelzen, Waelder beim Verbrennen und Tiere beim Aussterben, um nur einige Probleme anzufuehren, fuer die ihre Vaeter verantwortlich sind.

    Aber allen Ernstes, wer sind diese Menschen, die immer mehr haben wollen, mehr als sie brauchen und mehr als ihnen guttut? Traurigerweise sind das nicht nur die Reichen und Maechtigen dieser Welt. Die sind tatsaechlich eine Minderheit, allerdings eine, die erreicht hat, wovon andere nur traeumen koennen, aber zu gerne an deren Stelle waeren. Leider! Die Reichen und Maechtigen sind nicht die einzigen, die fuer den Untergang unserer Zivilisation und der Welt, in der wir leben, verantwortlich gemacht werden koennen. Gier und Voellerei ist in uns allen. Wir, die Masse, wir, die Konsumergesellschaft, wir helfen den Reichen reicher und maechtiger zu werden, denn die offerieren uns, was wir haben wollen. Wir lassen die Geld- und Machthabenden noch mehr Gewinne machen, denn wir glauben an die Philosophie, dass Konsumertum gut ist, dass die Wirtschaft stark sein und immer wachsen muss, ja dass wir ohne dem nicht leben koennen. Dass wir allerdings nur auf eine Illusion reinfallen, die uns vorgaukelt, dass wir Glueck kaufen und dass auch wir reich sein koennen, zumindest so erscheinen, indem wir uns mit mehr und mehr Dingen umgeben, die wir garnicht brauchen, das will keiner wahrhaben. Aber das ist nicht einmal das Ende unseres Wahns und unserer Selbsttaeuschung. Es ist noch viel schlimmer als das. Um Nachfrage und Gueterproduktion noch mehr anzukurbeln, lassen wir uns sogar mit immer minderwertigerer Ware abfertigen, sei es Nahrung oder Gueter, nichts hat mehr Qualitaet. Nichts haelt mehr fuer lange Zeit, nichts kann man mehr reparieren, denn Reparatur ist teurer als ein nagelneues Geraet. Also wird weggeworfen, um Neuem, Fortschrittlichem, Besserem, wahr oder nicht, Platz zu machen. Wir, die Maden im Speck, die Konsumergesellschaft, wir sind nun auch eine Wegwerfgesellschaft, und das mit unser aller Segen, denn die Wirtschaft muss ja schliesslich wachsen, nicht wahr?! Dass dabei die Muellberge groesser werden und die Reserven dahinschwinden, scheint niemanden zu veranlassen, sich ernsthafte Fragen zu stellen. Wir, die Masse, die die Reichen und Maechtigen zahlenmaessig weit uebertrumpfen, wir sorgen dafuer, dass das Rad der Maschinen rollt. Wohlgemerkt! Beide, reiche Minderheit und Konsumermasse, fuettern sich gegenseitig! Es ist eine Symbiose in toedlicher Umarmung. Daher ist es Unsinn, der einen oder anderen Gruppe die Schuld fuer die Misswirtschaft zuzuschieben. Das Verderben unserer Mutter Erde ist jedem von uns zuzuschreiben, jedem, der sich der Gier und Voellerei hingibt und dabei keine Grenzen kennt, und jedem, der das Grenzueberschreiten gestattet. Es ist „mea culpa, mea maxima culpa“, denn ‚Boeses‘ regiert dort, wo das ‚Gute‘ nichts tut. Wir kommen wieder zurueck, vollen Kreises, von wo wir ausgegangen sind: die Natur wird die Kontrolle uebernehmen, weil die Menschheit selber es offensichtlich nicht kann.

    Gier und Voellerei werden in jeder Religion und allen philosophischen Ueberlegungen als ein grundsaetzliches Problem gesehen, entweder als Vergehen oder als Ursache von Suende, oder als Gift, wie in buddhistischen Lehren. Die westliche Kultur ist voll von kuenstlerischen Werken und Betrachtungen der „Sieben Todsuenden“, vorallem die Literatur und die darstellende Kunst. Gier und Voellerei haben ihren Platz unter Wut, Faulheit, Neid, Lust und Stolz, die alle als extreme Versionen von natuerlichen Anlagen und Vorlieben gesehen werden, und die, wenn nicht in Zaum gehalten, in die „Dunkelheit“, oder eben zur Suende fuehren. In unserer modernen Gesellschaft genuegt es, sie als kriminelle Vergehen zu bezeichnen. Freilich, diese Art Verbrechen muss erst einmal Eingang in das persoenliche Moralverstaendnis finden, bevor es von einer Gemeinschaft oder einem Volk als solches verstanden und entsprechend gehandhabt werden kann. Das heisst natuerlich, dass der einzelne Mensch erst einmal akzeptieren muss, dass er als Einzelner verantwortlich ist und dass durch ihn Aenderung erreicht werden kann. Andernfalls sind globale Aktionen zum Scheitern verurteilt, denn wenn auch viele bereits die Einsicht haben, es sind ihrer nicht genug, das Unheil aufzuhalten.

    Aber nun zum dritten Teil des Artikels, oder dem Ende unserer Reise vom Samen zur Ernte, dessen Frucht Abhaengigkeit ist. Abhaengig sein, heisst, an etwas gebunden sein. Man ist einen ‚Vertrag‘ eingegangen, den man nicht ohne weiteres aufgeben kann, auch wenn sich herausstellt, dass die Nachteile ueberwiegen.

    Der Weg zur Abhaengigkeit mit seinen Meilensteinen, ist das Werk eines biologisch/ psychologischen Unternehmens. Das hat zur Annahme gefuehrt, dass es sich um ein Gehirnproblem handelt, wenn nicht gar um eine Krankheit. Vorallem die Psychiatry, aber auch die generelle Medizin stuetzt ihre Meinung auf den Nachweis der Veraenderungen im Gehirn und den biochemischen Prozessen, die mit der biologischen Gedaechtnisbildung und Modifikation genetescher Anpassung zu tun haben. Formation und Auspraegung von neuen Gehirnbahnen und das Ueberangebot der molekularen Substrate, die zur Trans-scription fuehren, werden als Beweis herangezogen. Nun, diese Prozesse als organische Stoerung oder gar als Krankheit zu bezeichnen, ist voellig ungerechtfertigt und eine irrefuehrende Missinterpretation normaler biologischer Vorgaenge. Freilich sind die Veraenderungen vorhanden, aber den biologischen Ausdruck einer unvorteilhaften Gewohnheit als Krankheit zu bezeichnen, und zu reklamieren, dass eine Anlage immer zu Krankheit fuehrt, ist eine fehlerhafte Schlussfolgerung. Der biologische ‚Beweis‘ laesst uns allerdings wissen, was in unserem Gehirn vorgeht und wie eine Transkription in genetisches Material bewerkstelligt wird, aber das ist ein voellig normaler Prozess und in der Tat ein Zeichen dafuer, wie fabelhaft und effektiv unsere neurologischen und biologischen Funktionen wirklich sind. Zudem, keine Anlage oder Predisposition zu einer Krankheit ganz generell, ist an sich eine Krankheit, noch fuehrt sie unbedingt zu einer. Es besagt nur, dass eine Anlage vorhanden ist. Um zu einer Krankheit zu fuehren, bedarf es stets anderer persoenlicher und umweltlicher Faktoren. Abgesehen davon, erwuenschte oder unerwuenschte Aktivitaeten, beide vermehren neurologische Neuformationen, beide aendern Gehirnfunktionen und beide fuehren zu genetischer Anpassung. Der Mensch wuerde nicht das Gehirn haben, das er hat, haette es nicht diese wundervolle Kapazitaet und Plastizitaet und haette es nicht die Faehigkeit, Informationen durch biochemische Transaktioenen ins biologische Gedaechtnis zu ueberschreiben, fuer zukuenftige Referenzen und entsprechende Direktiven. Sozieterna ist der Meinung, dass diese phantastischen Prozesse Besseres verdient haben, denn als krankhaft bezeichnet zu werden, und keine Gen-allele verdienen, als bedrohliche evidente Krankheitstraeger abgestempelt zu werden. Wahr ist nur, dass schlechte Gewohnheiten zu Krankheiten fuehren. Jeder Laie weiss, dass viele seiner Gesundheitsprobleme seine eigene Schuld sind. Niemand wuerde legitim behaupten, dass seine schlechten Gewohnheiten die Krankheit sind.

    Wahr ist auch, dass unsere Vorvaeter ihre Fehler gemacht haben. Aber das heisst nicht, dass man diese Fehler wiederholen muss. Bescheid zu wissen ist allerdings ein Vorteil. Es laesst uns verstehen, warum manche Menschen schneller abhaengig werden koennen, wie andere, oder es viel schwieriger finden, ihrer Abhaengigkeit Herr zu werden. Man kann daher Vorbeugemassnahmen treffen und Strategien entwickeln, die verhindern, dass die Nachkommen weiterhin vergangenen ‚Suenden‘ zum Opfer fallen. Wohlgemerkt, wenn sie damit einverstanden sind! Niemand sollte zu etwas gezwungen werden, das er nicht will. Sozieterna ist gegen Zwangsbeglueckung. Sozieterna ist fuer Eigenverantwortlichkeit! Abgesehen davon, mit Zwang erreicht man ohnehin keine wirkliche Verhaltensaenderung. Zum Zweck der Diskussion: Die Iren sind bekannt fuer ihre Trinkkultur. Ebenso bekannt ist, dass sie eine genetische Veranlagung zum Alkoholismus haben. Heisst das, dass die gesamte Nation an einer Krankheit leidet? Nein! Sie lieben ihren Alkohol! Und sie haben keine Absicht, zumindest derzeit nicht, sich einer Rehabilitation zu unterziehen. Ist das zu ihrem Vorteil? Nein! Aber sie bestehen auch nicht darauf, dass sie das Opfer einer Krankheit sind. Koennte man das Volk zur Abstinenz zwingen? Natuerlich, aber was wuerde man damit erreichen? Eher einen Aufstand, nicht Aenderung!

    Wenn auch bereits darauf eingegangen worden ist, eine einfache Uebersicht, was das Muster der psychologischen Abhaengigkeit betrifft, mag willkommen sein. Es handelt sich generell um „Klassische Konditionierung“, wo Stimulus ( Gegenstand seines Vergnuegens) und Belohnung, ein bestimmtes Verhalten produzieren und damit eine neurologische Verbindung herstellen. Die Verbindung verstaerkt sich, je oefter das Verhalten aktiviert wird. Anfangs ist das meist kein Problem, denn der Mensch mag sein Verhalten recht gut kontrollieren. Doch tut er das nicht, sind die Probleme nicht aufzuhalten. Je mehr und je oefter er seinem Verlangen nachgibt, desto staerker wird die Verbindung zwischen Stimulus und Belohnung. Er mag sich nicht einmal bewusst sein, wie sich sein soziales und berufliches Leben veraendert, indem er seine Prioritaeten aendert. Der naechste Schritt ist wesentlich signifikanter, denn nun sucht er seinen Stimulus auf Kosten persoenlicher Umstaende, und leztendes braucht er ihn, egal was es kostet. Falls er versucht, abstinent zu bleiben, was zu diesem Zeitpunkt des oefteren probiert wird, erlebt er prompt Entzugserscheinungen. Diese sind immer unangenehm und koennen sogar extrem schmerzhaft sein, koerperlich und psychologisch, je nachdem, wovon er eben abhaengig ist. Abhaengigkeit ist immer ein Problem, ein persoenliches, wie soziales, denn sie ist schlichtweg zerstoererisch.

    Die meisten Abhaengigkeiten beziehen sich auf Alkohol oder Drogen, aber jedes Vergnuegen kann zur Sucht werden, es gibt diesbezueglich keine Grenzen. Und jeder kann abhaengig werden, denn Koerper und Geist sind unzertrennliche Geschwister. Im Versuch einer ploetzlichen Abstinenz, muss auf beide acht genommen werden. Ein abrupter Entzug kann einen medizinischen Notfall darstellen, der unmittelbarer Behandlung bedarf. Allerdings heisst das nicht, dass die Person an einer Krankheit leidet. Die kann natuerlich auch vorhanden sein, als Folge der ungesunden Gewohnheit, aber das sind grundsaetzlich zwei verschiedene Angelegenheiten.

    Ein Punkt verdient natuerlich besondere Aufmerksamkeit, naemlich, dass Kinder stets die Leidtragenden suechtiger Eltern sind, sowohl in einer gegenwaertigen Situation, oder eben als Nachkommen. Falls der Leser an den spezifischen biochemischen Schritten interessiert ist, naemlich wie eine Gewohnheit, Schritt fuer Schritt, biologisch transformiert wird, kann er mit Mr. Google hinreichend, einfache und spezielle Literatur finden. Hier soll jedoch eine minimale Zusammenfassung genuegen: Es beginnt mit dem „Fuehl Gut“ Neurotransmitter Dopamin, gefolgt von einem Ueberangebot von Transskriptionsfaktoren im Nucleus Accumbens im Gehirn, wo durch biochemische Korrelationen, die genetische Inskription erfolgt, sowie mit strukturellen Veraenderungen im Gehirn einhergeht und als epigenetische (oder trans-generationelle) Vererbung endet.

    Aber konzentrieren wir uns nun auf andere Aspekte und Konsequenzen der Abhaengigkeit, allerdings weniger auf die Auswirkungen im persoenlichen Bereich, die hinreichend bekannt sind, als auf jene, die auf einer globalen Ebene liegen und viel weniger Beachtung finden, falls man sie ueberhaupt je auf diese Weise betrachtet hat.

    Jeder weiss, wie schwer es ist, eine Gewohnheit aufzugeben, erst recht, wenn man abhaengig geworden ist. Auch weiss jeder, wie schnell man einen Rueckfall erleben kann und dass manche Menschen es viel schwerer haben abstinent zu bleiben, als andere, weil ihre persoenlichen Umstaende keine Hilfe sind, oder weil sie moeglicherweise eine genetische Disposition haben. Das letztere hat ernsthafte Implikationen, weil man immer mehr darauf hinarbeitet, Abhaengigkeit als medizinisches Problem zu deklarieren. Leider sieht man es auch als illegales Problem, speziell wenn es sich um Drogen handelt. Abhaengigkeit ist jedoch weder das eine noch das andere. Es ist ein moralisches Problem, sowohl fuer den einzelnen Menschen, als auch dessen Gesellschaft. Es als Krankheit oder Strafvergehen zu behandeln ist weder zweckdienlich, noch trifft es den Kern der Sache. Krankheit und Kriminalitaet stehen zwar mit Abhaengigkeit in Zusammenhang, nur, sie sind eine Konsequenz, die allerdings grosse Unkosten verursacht. Das ist der Grund, warum man ihr ueberhaupt Aufmerksamkeit schenkt. Vorwiegend sind es die finanziellen Einbussen, die einer Gesellschaft Sorge machen, die persoenlichen und familiaeren Kosten sind allerdings noch viel tragischer.

    Wie auch immer! Es stellt sich die Frage, wie es moeglich ist, dass man Sucht und Abhaengigkeit so missversteht, und welche Motive jene professionellen Spezialisten haben, die sich fuer die Abhaengigkeit als Krankheit stark machen. Gehirnfunktionsschaden, Abhaengigkeitserkrankung? Es bringt ganz gewiss ein gesichertes Einkommen, wenn man dem „Leidenden“ Hilfe im Kampf gegen seine ‚Krankheit‘ offeriert, die er nicht loswerden kann, (weil es sie naemlich garnicht gibt). Das Krankheitskonzept ist natuerlich auch ein Liebkind der selbstpropagierten ‚sozialen Retter‘, die sich fuer die ‚Opfer‘ der Abhaengigkeit einsetzen und sie staendig zu retten versuchen, waehrend sie nichts anderes im Sinne haben, als jedem, ob er will oder nicht, ihre eigenen Gesundheits- und Lebensideale aufzuzwingen. Und wer hat nicht von den Eltern gehoert, die ihr Kind lieber krank sehen, als ‚schlecht‘, was dem Stigma von Abhaengigkeit und antisozialem Verhalten entspricht? Na und dann haben wir die Rechtsanwaelte, die sich als Verteidiger erst recht eine grossartige Einnaehmequelle schaffen, weil sie sich fuer ihre ‚unschuldigen Opfer‘ im Gerichtssaal stark machen duerfen, in dem sie jedwede Schuld eines Vergehens einer Gehirnstoerung oder eben Krankheit zuschreiben und natuerlich jetzt auch noch die Vorahnen verantwortlich machen koennen. Die Phrase „Nicht schuldig, Herr Richter, mein Vater hat mich so gemacht“, mag nun als wissenschaftlich sanktioniertes Argument dienen, den „suechtigen“ Angeklagten als ‚trauriges Opfer‘ zu sehen, das man am besten freispricht, denn er braucht Behandlung, nicht Strafe.

    All das hat natuerlich weitreichende gesellschaftspolitische Konsequenzen. Es bedarf signifikanter Aenderungen, sowohl was Gesundheitspolitik und deren Administration betrifft, als auch die Gerichtsbarkeit und den Strafvollzug. Rehabilitation ist nun wesentlich, fuer beide. Das sind generell, obwohl Sozieterna ganz und gar fuer Rehabilition ist, keine guten Aussichten, denn Rehabilitation kann naemlich nur dann Erfolg bringen, wenn die Gesellschaft eine unterstuetzende Rolle spielt und die finanziellen Kosten tragen kann. Nicht viele Gemeinschaften haben die Voraussetzungen, weder moralisch noch wirtschaftlich, noch sind die wenigstens bereit, sich zu aendern oder dafuer zu zahlen. Ein gutes Beispiel, wie es funktionieren kann, ist Norwegen. Doch leider, dieses Modell laesst sich nicht in Gesellschaften transferieren, die auf „Rache“ aus sind oder gar physische Bestrafung, oder wo Kosten eine Rolle spielen und Nachsorge nicht ernst genommen wird.

    Wie bereits erwaehnt, Sozieterna ist fuer Rehabilitation, unterstuetzt aber keinen Versuch, Gene, Krankheit, Vorfahren und Umstaende, oder was auch immer, fuer die Aktionen einer Person verantwortlich zu machen. Eine Erklaerung ist keine Entschuldigung. Ob der Ahne was falsch gemacht hat, oder heute jemand das Falsche tut, heisst nur, dass er das nicht weiter tun soll. Eine etwaige genetische Vorbelastung sollte der Vorbeugung dienen. Vorbeugen ist besser als Heilen, wie man so sagt. Vorbeugen ist ausserdem weniger teuer.

    Rehabilitationsprogramme sind angebracht und wuenschenswert, doch mit dem Ziel der Wiederherstellung persoenlicher Verantwortlichkeit. Diese darf unter keinen Umstaenden verwaessert, oder gar von der Person losgeloest werden. Das gilt auch fuer Eltern und jedwede Gesellschaft. Die moegen schliesslich mit ein Grund fuer das Problem sein. Zudem, Rehabilition ist eine individuelle Angelegenheit, denn nicht jedes Programm ist fuer alle gleich geeignet, und in manchen Faellen sind Sanktionen durchaus angebracht, wenn nicht sogar notwendig. Diese Sanktionen brauchen weder drastisch noch inhuman zu sein, doch sind sie Mittel zum Zweck, eine Basis, auf der die Arbeit der Rehabilition beginnen kann. Man darf nicht vergessen, dass Abhaengige andere zu ihren Opfern machen und dass sie alle Arten von Straftaten begehen koennen. Zu glauben, dass man Rehabilitation erzwingen kann, oder dass schematisierte Programme Abhaengigkeiten oder Predispositionen aufloesen koennten, in einer vorbestimmten Zeit und ohne Rueckfallrisiko, ist grad so gut, als glaube man an den Weihnachtsmann. Freilich, Zwangbehandlungen sind immer eine Moeglichkeit. Doch das hat mit Rehabilitation genau so wenig zu tun, wie Sonnenschein mit arktischem Winter.

    Zuguterletzt, was bedeuted es fuer die Welt im allgemeinen, die das Opfer von Gierigen und Nimmersatten geworden ist und unter deren Abhaengigkeiten leidet? Das ist leider keine unsinnige Feststellung, wie der Leser vermeinen mag! Der moderne Mensch zeigt alle Anzeichen von Abhaengigkeit vom Konsumertum. Wie sonst waere es wohl moeglich, dass es noch immer Argumente ueber die Ursachen von Klimaveraenderungen gibt, sowohl auf politischer und erst recht wirtschaftlicher Ebene und, dass diese ohne Gegenmassnahmen und sinnvolle Interventionen bleiben? Wie sonst kann es sein, dass der Konsumer seine Gier und Voellerei nach mehr Essen, mehr Guetern, mehr Geld und Macht und oberflaechlicher Beglueckung nicht aufgibt, obwohl er weiss, dass Fettsucht und deren Krankheiten, Wasser-und Luftverschmutzung, Industrialisierung und Ausbeutung der Natur, deren und seinen fruehzeitigen Tod bedeuten? Waehrend andere Menschen verhungern und verdursten, wirft er Nahrungsmittel weg, massenhaft, nicht nur weil er zuviel gekauft hat, sondern auch weil die Unternehmer ihre Produkte nicht zu billig auf den Markt bringen wollen, nachdem sie diese massenhaft ueberproduziert haben. Dem Konsumer ist es offensichtlich egal, unter welch grausamen Bedingungen Tiere gehalten werden, oder dass die Boeden mit Kunstduengern vollpumpt und letztlich Pflanzen genetisch manipuliert, zu toedlichen und lebensvernichtenden Instrumenten werden. Hauptsache ist, er macht seinen Gewinn und lebt im Ueberfluss. Das Wohl der Menschheit und der Welt kuemmert ihn wenig, noch schaetzt er Leben schlechthin. Die Konsumergesellschaft kuemmert es nicht, wer oder was leidet. Sie will nur ihren Lebensstandard aufrecht erhalten, unter allen Umstaenden, egal zu welchen Kosten und wer dafuer bezahlt. Sind das nicht klassische Zeichen von Abhaengigkeit? Ist das nicht das Verhalten eines Suechtigen? Allerdings!

    Ah, Risikoverhalten, Entzugserscheinungen fehlen fuer eine solche Diagnose? Nicht doch! Wer, allen Ernstes sieht kein Risiko darin, dass dem Planeten Erde seine gruenen Lungen geraubt werden, von dem Wasser und Luft abhaengen, die der Mensch zum Leben braucht? Wer ist gewissenlos genug, dem Prinzip der Monokulturen zu huldigen, die zwar massenhaft Ertraege bringen, dabei aber die Gewaesser mit Chemikalien verschmutzen, die dann auf Umwegen wieder in die Nahrungsmittelkette eingeschleust werden, und alles und jeden vergiften? Wer handelt schon so ruecksichtslos und selbstverachtend, dass er sich lieber Muellberge schafft, anstatt dem Boden fuer seine Schaetze dankbar ist und die Natur mit Respekt behandelt? Den Konsumersuechtigen kuemmert es tatsachlich nicht, wem er schadet, Freunden, Familie, schon garnicht Tieren, oder sich selber, noch, dass er im Muell lebt und an seinem Abfall erstickt. Die Konsumergesellschaft lebt noch immer im Glauben, dass ihr Verhalten nichts mit Verantwortungslosigkeit zu tun hat, dass sie keine Schuld an den Noeten anderer hat oder gar fuer ihre sterbende Welt, waehrend sie vor vollen Tellern sitzt und ihrer Voellerei nachgeht. Gibt es noch jemanden, der das nicht als risikoreiches, antisoziales (selbst-)zerstoererisches Verhalten sieht, das den Abhaengigen kennzeichnet, der nur ein Interesse hat, naemlich wie er an seine Drogen kommt?

    Aber was ist mit Entzugserscheinungen, die doch wesentlich sind fuer eine solche Diagnose? Keine Sorge, auch die sind vorhanden, nur hat man sie bis jetzt nicht als solche identifiziert. Das ist fuer Abhaengige durchaus normal, sie brauchen naemlich Zeit, bis sie sich die notwendigen Fragen stellen, und erst recht, bis sie sich eingestehen, dass sie abhaengig sind. Zur Kontemplation fuer den Leser: Wieviele Konsumer koennen ernsthaft sagen, dass sie keine Probleme haetten, signifikante Aenderungen in ihrem Lebensstil vorzunehmen, dass es sie nicht zum Zittern bringt beim blossen Gedanken, was sie aufgeben muessten? Und wer von ihnen ist tatsaechlich bereit, die notwendigen Schritte zu tun? Ueberwaeltigen den Einzelnen nicht seine Gefuehle von Verlust, Zweifel, Unmut, Frustration, wenn er sich ehrlich mit den notwendigen Schritten konfrontiert? Glaubt er nicht, dass er hoellisch leiden wuerde, ohne dem was er hat, auskommen zu muessen, und fragt er sich nicht, ob es die Sache wert ist, dem Konsumertum abzusagen, abstinent zu bleiben, weil er doch die Dinge braucht, die er aufgeben soll? Wieviele kriegen Angstzustaende allein beim Gedanken, dass, wenn die Wirtschaft nicht mehr waechst, ihr Leben tatsaechlich bedroht, ja sogar zu Ende waere, weil keine Alternative zum Leben im Ueberfluss moeglich scheint? Sind die meisten Menschen nicht davon ueberzeugt, dass sie verhungern muessten, wuerden die Fabriken zusperren, denn wo bliebe dann das Einkommen, das ihr Dasein finanziert, garnicht zu reden von ihren Wuenschen und Traeumen von Komfort oder gar ein bisschen Luxus? Die Angst sitzt allen im Nacken und wird von ueblen Potentaten weiterhin gewissenlos geschuert, indem sie propagieren, dass es keine Alternative gibt, denn ein Leben ohne dem, was man jetzt hat, waere Rueckschritt und Tod des Fortschritts? Die meisten Konsumer glauben diesen Unsinn nur zu gerne, oder nicht? Obwohl diese Aengste nichts mit Realitaet zu tun haben, der Abhaengige empfindet sie so. Also macht er lieber weiter mit dem, was schaedlich ist, gegen sein besseres Wissen, unfaehig aufzugeben, was ihn so abhaengig macht. Er sieht keine Alternative, zumindest keine, die sein Leben lebenswert macht. Freilich, der Tod kommt so oder so, warum also nicht gleich resignieren, anstatt sich mit Aenderung abzumuehen? Das ist mit ein Grund warum viele Abhaengige immer wieder Rueckfaelle erleben und manche nicht einmal Rehabilitation ins Auge fassen. Noch immer der Meinung, dass Konsumermentalitaet nichts mit Abhaengigkeit zu tun hat?

    Mit der Erkenntnis, dass man abhaengig ist, besteht allerdings Hoffnung. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Der Weg mag muehsam und mit Rueckfaellen gepflastert sein, aber auch wenn es kein leichter Weg sein mag, notwendig ist er, ohne Frage, will man seine eigene Zukunft und die seiner Nachkommen in eine positive Richtung lenken. Ganz gewiss ist es gut zu wissen, womit man es zu tun hat. Niemand braucht zu fuerchten, dass er am Entzug stirbt. Niemand braucht tatsaechlich Angst vor Aenderung haben, Aenderung heisst Aenderung, nicht Sterben. Aengste sind allerdings die groesste Huerde, denn sie beduerfen der Konfrontation, um ihre imaginaere Macht zu entbloessen. Nur so kann der Betroffene erkennen, dass er sich seine eigenen Folterkammern baut. Tut er das nicht, muss er leiden, wobei dieses Leiden sich immer nur vertieft. Mag schon sein, dass die Menschheit ihre Abhaengigkeit von Gier und Voellerei ihren Genen zuschreiben kann, nach so vielen Generationen entsprechender Programmierung, liegt ganz gewiss eine Veranlagung vor, aber, zu schade, die Schuldfrage loest weder das Problem, noch fuehrt sie zu einer Besserung. Das muss schon von der Menschheit selber, und heute noch, in Angriff genommen werden.

    Wie dem auch sei, das Verstaendnis von Abhaengigkeit und wie man sich am besten davon befreit, ist die einzige Hoffnung, die der heutige Mensch hat, will er seine Spezie ueberleben sehen. Es liegt an ihm, es ist seine Verantwortung. Er braucht deshalb keineswegs ins „Steinzeitalter“ zurueckkehren, sollte das seine Sorge sein. Jemals darueber nachgedacht, warum man unbedingt mehr als eine Marke, von ein und demselben Produkt haben muss? Eine Ware, wie zum Beispiel ein Auto, TV, Waschmaschine, etc.,etc., von guter Qualitaet, sollte jedem genuegen, man braucht keine verschiedenen Marken fuer ein und denselben Zweck. Maserati, VW? Wem dient was zu welchem Beduerfnis? Die Liste, was man nicht braucht, ist unendlich. Nahrungsmittel koennen lokal produziert werden, es besteht keine Notwendigkeit die Supermarktregale mit allen moeglichen Marken von was auch immer zu fuellen, Fruechte und Gemuese aus den fernsten Laendern zu importieren und immer alles zu jeder Zeit kaufen zu koennen, obwohl man ohnehin von den meisten nicht einmal weiss, wenn man seine Augen schliesst, was man eigentlich isst, denn nichts schmeckt nach dem, wie es schmecken soll, aus den verschiedensten und meist ungesunden Gruenden. Weder braucht Technologie, Gesundheit, Schulung, Forschritt schlechthin und was auch immer zu unserem Wohlbefinden beitraegt, eingeschraenkt werden, es bedarf bloss nicht der wetteifernden Industrie, ihre Waren an den Mann bringen zu wollen, unter dem Mantel, dass ihr Produkt besser und das Neueste sei, obwohl das nur bedingt seine Richtigkeit hat. Furcht, seine „Drogen“, sprich Abhaengigkeiten, aufgeben zu muessen, ist unangebracht, aber die Furcht vor einer Zukunft mit ihnen, kann nicht gross genug sein.

    Wissenschaftler aus allen moeglichen Lagern, haben bereits die Frage aufgeworfen, ob die Menschheit dem Untergang geweiht ist oder welche Chancen sie fuer ihr Ueberleben hat. Das haengt natuerlich von der Menschheit selber ab, wie faehig sie ist, einen allgemeinen Konsensus zu erreichen. Die Zukunft vorauszusagen ist wirklich nicht schwer, wenn man die gegenwaertigen Fakten zusammenzaehlt und als Referenz hernimmt. Praktisch heisst das, wenn Gier, Voellerei und die Abhaengigkeit von Konsumertum nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, dann nein, die Menschheit und ihre Welt ist zum Aussterben verurteilt. Zudem, wenn sie sich nicht schnell genug besinnt und rehabilitieren kann, wird es unmoeglich, die bereits in Bewegung geratene Lawine, aufzuhalten. Freilich, die Zukunft ist nicht in Stein geschrieben, sie laesst sich modellieren. Allerdings bedarf es globaler Zusammenarbeit, globaler Einsicht und ein Arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie. Der Glaube des Menschen, dass er jemals Mutter Natur kontrollieren koennte, ist natuerlich voelliger Unsinn. Wohlgemerkt, man kann nur den Kopf schuetteln, ob des Schwachsinn’s in der Bibel, der Gott propagieren laesst, dass der Mensch sich die Natur untertan machen sollte. Eher ist der Text von machthungrigen Clerikern veraendert worden, in dem sie Sorgetragen mit Gewaltantun vertauscht haben, denn kein weiser Geist wuerde jemals Gewalt statt Liebe predigen.

    Vielleicht genuegt es, wenn Mutter Natur, die Menschheit zu einem kleinen Haeufchen reduziert. Vielleicht tut das der Mensch sogar selber, Kriege fuehrt er ja genug. Falls es, so oder so, Ueberlebende gibt, die moegen dann vielleicht ihre Lektion gelernt haben und sind dann vielleicht faehig ihrer Evolution freien Lauf zu lassen, sodass sie ihre hoechste Potenz erreichen koennen, was im Falle des Menschen eine spezielle Bedeutung hat. Es wuerde bereits genuegen, wenn sich unsere Spezie soweit entwickeln wuerde, dass sie mit Weisheit agiert, nicht nur mit Intelligenz, die schliesslich nur ein Werkzeug ist, nicht aber Regent.

    Es besteht wenig Zweifel, wie die Zukunft des Menschen aussieht. Sozieterna ueberlaesst es jedoch dem Leser, seine eigenen Schluesse zu ziehen. Wie gesagt, die Zukunft laesst sich voraussagen, und doch, sie ist nicht in Stein geschrieben. Es ist wie mit der genetischen Inskription, sie laesst sich modifizieren. Also, bewahren wir uns unsere offene Meinung und arbeiten wir zusammen fuer etwas Positives, Konstruktives, egal was sein mag oder auch nicht.

  • UEBER…… KRANKHEIT

    Es gibt wohl kaum jemanden, der sich wuenscht, krank zu sein, oder der eine Krankheit haben moechte. Viele moegen zustimmen, dass man oft genug selber daran schuld ist, wenn man erkrankt, doch keiner wuerde glauben, dass man es mit Absicht tut. Nicht einmal der Malingerer will krank sein, auch wenn er vorgibt, es zu sein. In der Tat! Warum sollte jemand freiwillig krank sein wollen, wenn selbst der einfache Schnupfen das Leben miserabel macht? Und doch! Es gibt Menschen, die leiden, ja mehr sogar, als man sich von den Krankheiten, die sie haben, erwarten wuerde, wo aber Zweifel besteht, ob wirklich alles so ist, wie es scheint. Krankheit ist also nicht unbedingt eine eindeutige Angelegenheit. Ausserdem gibt es neben den Krankheiten, die man kennt, andere, mit deren Erscheinungen man wohl konfrontiert wird, aber deren Ursachen unbekannt sind. Man ist krank, ohne zu wissen, warum. Das heisst also, man kann an einer Krankheit leiden, oder einfach krank sein. Es ist nicht dasselbe.

    Krank sein ist ein Zustand, eben das Gegenteil von gesund sein, waehrend Krankheit eine spezielle Abweichung von Gesundheit ist. Krankheiten haben bestimmte Symptome und koerperliche Erscheinungen, die die koerperlichen Funktionen beeintraechtigen und unter Umstaenden voellig unmoeglich machen. Meist kennt man auch die Ursache, aber nicht immer deren Ursprung. Eines trifft in jedem Fall zu: Wenn man krank ist, hat man eine oeffentlich beglaubigte Entschuldigung, dass man seinen taeglichen Pflichten und Obligationen nicht nachkommen kann. Man darf sich also ohne Gewissensbisse ins Bett legen und die Hilfe anderer in Anspruch nehmen.

    Wenn wir von Gesundheit oder Kranksein reden, meinen wir im allgemeinen nur den Zustand, der den Menschen betrifft. Tatsaechlich kann es eine ganze Familie, ja Gesellschaft, betreffen, so wie Tiere, Umwelt und den ganzen Planeten Erde.

    Und falls jemand glaubt, es sind nur Menschen, die vorgeben, krank zu sein, dann ist er im Irrtum. Ich hatte einen Hund, der nach einer Verletzung humpelte. Es brachte ihm meine besondere Aufmerksamkeit und viele viele Streicheleinheiten. Das ging eine Weile so fort, laenger als seine Wiederherstellung erwarten liess, bis ich feststellte, dass er nur hinkte, wenn er mich sah, und nicht, wenn ich aus seinem Blickfeld verschwand. Der Einfachheit halber soll sich der Artikel jedoch nur auf den Menschen beschraenken.

    Sozieterna’s generelle Ansichten ueber Krankheit und Gesundheit, unterscheiden sich, mehr oder weniger, von denen, die sich auf die bekannten medizinischen Disziplinen, wie Westliche, Oestliche oder auch Alternative Medizin, berufen, obwohl Wissen und Methoden aller, in ihre eigene Praxis intergriert werden, solange sie Sozieterna’s Kriterien und Verstaendnis dienen, und sich zum Vorteil fuer den Patienten beweisen koennen.

    Sozieterna’s Konzept von Gesundheit begruendet sich auf dem fundamentalen Prinzip, dass der Mensch eine dreifaltige Einheit ist. Das heisst, er setzt sich aus drei Komponenten, oder (An-)Teilen, oder (Unter-) Einheiten zusammen, die untrennbar miteinander verbunden sind und die, wenn sie ungestoert und einwandfrei funktionieren, sein Wohlbefinden, ja seine Gesundheit gewaehrleisten. Diese drei Komponenten oder Einheiten sind:

    Koerper (solide Materie),

    Geist (Substanz, oder feine Materie) und

    Seele (Essenz, oder feinste Materie).

    Jede Komponente hat ihrer Qualitaet entsprechende Aufgaben und Funktionen. Stoerung oder Ausfall der einen oder anderen, wirken sich, wenn nicht wieder hergestellt, auf alle aus, wobei der urspruengliche Grund oder Stoerfaktor sowohl von innen, also den Einheiten selber, oder von aussen, der Umwelt, kommen kann. Davon abgesehen, mag das Problem auch in der Zusammenarbeit der drei Anteile liegen, was ebenfalls das Equilibrium stoert.

    Krankheit ist daher wesentlich komplizierter als es der Mensch, oder besser die Vertreter der modernen Medizin, wahrhaben wollen. Das zeigt sich vorallem dann, wenn der Zustand eines Patienten so komplex ist, dass die Aerzte trotz all ihres Wissens, nicht den Grund finden koennen, grad so, als seien sie im Gewirr eines Netzes gefangen, das sich nicht entwirren laesst. Die Behandlung ist damit ein Problem, denn man behandelt dann nur die Symptome, nicht die Ursache. Oder, Patienten genesen entgegen aller Erwartung und zur Verblueffung der Aerzte, sogar von Erkrankungen, die sie als hoffnungslos bezeichneten. Des oefteren hoert man dann Leute sagen, es sei ein Wunder geschehen. Freilich, so einfach ist das nun wirklich nicht und schon garnicht ist es ein Wunder. Es liegt bloss daran, dass das Bild des Menschen in der modernen Medizin einseitig ist. Geist hat wohl mehr, aber Seele hat ganz gewiss keinen Platz darin, und schon garnicht das Konzept, dass das Zusammenwirken aller drei Komponenten fuer seine Gesundheit notwendig ist. Gluecklicherweise is die medizinische Forschung aktiv und wie es mehr und mehr Wissen gibt, desto weniger wird es Wunder geben.

    Aber nun zu den drei Anteilen selber und einigen Interaktionen. Leider ist das Thema viel zu reichhaltig, um es umfassend oder im Detail behandeln zu koennen. Der Artikel geht daher nur auf wesentliche Punkte ein, um als Gedankenfutter zu dienen. Er kann sich nicht ruehmen eine vollstaendige Abhandlung zu sein.

    Dank der Wissenschaft, der erste Anteil, naemlich der Koerper des Menschen, ist bestens ausgekundschaftet und am leichtesten zu verstehen, handelt es sich doch um Materie, mit der der Mensch bestens vertraut ist. Es gibt wohl kaum ein Detail des Koerpers, das noch immer ein Geheimnis ist; alle Anatomie, sowie Physiology und Biochemie, Funktionen und Mechanismen, alles ist bestens bekannt und jede Stoerung ist generell nachweisbar.

    Bildlich gesprochen, der Koerper ist das Vehikel, das uns transportiert; gutes Design, mit speziellem Motor und fortschrittlicher Technologie, kaum jemals fehlerhaft, sei es in seiner Herstellung oder Zustellung, obwohl das natuerlich vorkommt. Generell gesehen ist das Vehikel von guter Qualitaet und nur Zeit und Abnutzung, der uebliche Lauf der Dinge, bringt es auf den Schrothaufen, frueher oder spaeter, je nach Lebensdauer oder wie gut man auf seine Erhaltung schaut.

    Freilich, das ist das Ideal. Aber wir leben in einer Umwelt, die ein feindliches Element sein kann, die viel maechtiger ist als unser kleiner Koerper, und die keineswegs unserer Kontrolle unterliegt oder uns gar untertan ist. Es ist ohnehin erstaunlich, wie wir tatsaechlich und ueberhaupt existieren koennen.

    Abgesehen von den natuerlichen Gefahren, der Mensch schafft sich seine eigenen. Sei es, dass er nicht auf sein Vehikel schaut, staendig seine Maschine ueberfordert oder es verrosten laesst, oder es auch nur mit falschem Benzin fuettert und zu wenig oder zu viel oelt, es auf ungeeigneten Strassen faehrt, oder dort, wo er ueberhaupt nicht fahren soll. Es ist ein Jammer, aber er mag nicht einmal fuer eine gute Instandhaltung sorgen. Dann gibt es noch die vielen kleinen Eindringlinge, mit denen unser Koerper fertig werden soll. Die saufen unser Blut und nisten sich ein in Zellen und sogar Genen. Das arme Vehikel wird nicht nur maltretiert, korrodiert und angefressen, sondern mag dem voelligen Untergang zusteuern. Freilich, das ist nur die eine Seite der Muenze. Das Vehikel ist naemlich kein Produkt aus totem Material, sondern eine biologische Einheit, die lebt. Es hat daher grossartige Reserven, muss es auch haben, sonst haette es nie ueberleben koennen. Unser Koerper hat die Faehigkeit der Regeneration, Adaption, kann mutieren und sich spezialisieren und ueberlebt als Spezie durch schiere Anzahl, die solche Anpassungen erlaubt. Der menschliche Koerper ist eine imponierende Angelegenheit, ein Meisterwerk, das sich nicht leicht ueberbieten laesst. Es ist eine Schande, ihn misshandelt zu sehen, anstatt bewundert und geliebt, fuer das Wunder, das er ist. Und wie feindlich unsere Umwelt auch sein mag, sie ist unser Erhalter, mit der Luft, die wir atmen, dem Wasser, das wir trinken, und all den Pflanzen und Tieren, die uns leben lassen. Es ist eine Schande, unsere Umwelt misshandelt zu sehen, anstatt gepflegt und verehrt als unser Lebensspender und unsere Lebensversicherung.

    Leider sind die inneren Umstaende, die uns erkranken lassen, feindlicher und viel schaedlicher, als uns lieb sein kann. Sie sind naemlich schwerer zu finden und daher schwieriger zu behandeln. Sie sind der unsichtbare Feind, gegen den es sich nicht leicht kaempfen laesst. Unter Umstaenden findet man ihn nie und man kann nur den Schaden reparieren, oder nicht einmal das. Der innere Stoerenfried kann sich naemlich auch in jeder der zwei anderen Einheiten verbergen, aber der Koerper muss, auch wenn er nicht der Urheber ist, mit dem Problem fertig werden.

    Betrachten wir also die naechste Einheit, den Geist des Menschen, den Teil, der der Substanz zugeordnet ist. Der Geist ist eine maechtige Einheit, viel weniger erforscht und verstanden, als der ‚grobe‘ Koerper. Es ist viel schwieriger mit ihm zu verhandeln oder mit ihm umzugehen, wenn seine Funktion gestoert ist. Vergessen wir nicht, Substanz ist nach wie vor Materie, doch wesentlich weniger solide und berechenbar. Wir haben es mit Nervenzellen und Billionen solcher in unserem Gehirn zu tun, und obwohl jede Zelle ein Zellsubstrat fuer ihre generelle Funktion hat, die Nervenzelle ist zudem noch hoch spezialisiert, ihr Substrat hat ganz besondere Aufgaben. Das Gehirn mit seiner enormen Ansammlung von Zellen, fasst die Potenz dieser Spezialisierung an einem Ort zusammen und organisiert sie ordnungsgemaess. Das Gehirn arbeitet ohne Pause. Es produziert, analysiert, fabriziert, tranformiert, vermittelt und sortiert und gibt Befehle. Kein Computer in der Welt hat bis jetzt die Leistung unseres Gehirns uebertreffen koennen.

    Es ist daher nicht verwunderlich, wenn selbst kleine Stoerungen grosse Auswirkungen haben. Das koennen Stoerungen im Zellkoerper, oder im Substrat der Zelle sein, den physiologischen and biochemischen Elementen, die noch jene besondere Funktion haben, naemlich als Agenten des Geistes zu dienen, mit entsprechenden Konsequenzen, sollte die Stoerung darin liegen. Im ‚groben Zellkoerper‘ liegt also die ‚feine Materie‘, eben die Substanz, das aus Substrat besteht, aber elusiven Inhalt hat. Oder anders ausgedrueckt, das eine produziert den Gedanken, das andere ist der Gedanke.

    Die Faehigkeit, die das menschliche Gehirn entwickelt hat, ist eine Dimension, die der des Koerper’s uebergeordnet ist. Man koennte es auch so ausdruecken, – der Koerper bewegt sich in der Ebene, der Geist bewegt sich im Raum. Allerdings, die Entwicklung des Gehirns war zwangslaeufig, da es als Organ fuer die reibungslose Abwicklung aller lebensnotwendigen Aufgaben verantwortlich ist, die fuer unsere Existenz notwendig sind. Diese Entwicklung ist nicht abgeschlossen, sondern fortlaufend, und die erlangte Sophistikation ist nicht Hoehepunkt, sondern nur der gegenwaertige Zustand. Der Hoehepunkt ist noch lange nicht erreicht. In der hierarchischen Ordnung seiner Existenz hat das Gehirn jedoch Managment Status mit executiver Kapazitaet und Verantwortung. Der Einfachheit halber, nennen wir es den Chauffeur, oder Lenker des Vehikels, der obendrein fuer dessen Instandhaltung und Tauglichkeit Verantwortung traegt.

    Jeglicher Schaden, oder jedwede Stoerung, am Zellkoerper, oder im feinen Zellsubstrat, fuehrt zu den diversen Krankheiten, die man, medizinisch gesehen, im ersteren Fall, als neurologische Erkrankungen bezeichnet, oder im zweiten Fall, als Geisteskrankheiten. Egal was die Stoerungen verursacht, die Konsequenzen sind mehr oder weniger dramatisch. Kopfverletzungen, Laehmungen, Alzheimer, Gemuetserkrankungen oder Schizophrenie, um nur einige Beispiele zu nennen, keine dieser Krankheiten ist leicht zu verkraften, weder fuer den Patienten, noch fuer die Angehoerigen. Die Aussichten auf Genesung sind meistens gering. Und doch, wie bereits erwaehnt, gibt es jene Faelle, die sich, entgegen jeder Prognose, rehabilitieren, vorallem bei organischen Gehirnschaeden. Waehrend man das zwar nicht als Wunder bezeichnet, so spricht man doch von der Macht des Geistes, der ueber den Koeper bestimmt. Waehrend das durchaus seine Richtigkeit hat, ist es keineswegs die Norm, noch ist es ganz so einfach. Waere es naemlich in jedem Fall moeglich, dass der Geist Kontrolle hat, kein Mensch wuerde je wieder krank sein muessen. Man kann natuerlich den Geist, und den Koerper, trainieren, und es gibt wahrlich Meister dieser Art, aber die sind in der Minderheit. Ausserdem, Geistesmacht allein reicht nicht aus. Die Kollaboration der anderen Einheiten ist notwendig, nicht nur die des Koerpers, sondern auch jener Einheit, die Sozieterna als ‚Seele‘ bezeichnet.

    Um es wieder bildlich zu machen, – der Lenker des Vehikels kann zwar Reparatur und Modifikationen am Vehikel vornehmen, aber eben nur bedingt, gemaess der Kapazitaet des Vehikels, und der Zustimmung der Seele, wovon noch die Rede sein wird. Genaugenommen ist der Geist das Bindeglied, oder der Vermittler, zwischen Koerper und Seele. Er lenkt, kuemmert sich um die praktischen Angelegenheiten, aber er ist nicht Eigentuemer oder der Boss im Betrieb. Tatsaechlich ist es Teamarbeit, bewerkstelligt von Experten mit speziellen Faehigkeiten und Eigenverantwortlichkeit, ueber die kein anderer willkuerlich verfuegen kann.

    So wie der Geist einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat, so hat er auch einen negativen. Es ist anzunehmen, dass jeder vom Immunsystem des Koerpers gehoert hat. Seine Aufgabe ist, Koerperfremdes abzuwehren, meistens Eindringlinge aus der Umwelt. Wenn diese Abwehr stark ist, ist das Risiko zu erkranken, gering. Zum Beispiel, in der Grippe Saison, gibt es manchen Menschen, der heil davon kommt, obwohl er den Viren grad so gut ausgesetzt ist, wie jene, die der Epedemie zum Opfer fallen. Die Alten und die ganz jungen sind am meisten in Gefahr; die einen, weil ihr Immunsystem an Staerke verloren hat, die anderen, weil es noch nicht stark genug ist. Aber dann gibt es jene normalen Erwachsenen, deren Immunsystem leider auch kompromittiert worden ist, meistens durch zuviel Stress, sei es Arbeit, Familie oder andere Sorgen. Stress verursacht naemlich eine hormonelle Reaktion. Der Koerper produziert zuviel Cortisol, das, unter anderem, das Immunsystem unterdrueckt. Das heisst, der Gestresste hat weniger Chancen, den Viren standzuhalten, als der Stressfreie, denn der geistig Muede kann nicht ‚Wache halten‘.

    Die Beziehung zwischen dem Koerper und dem Geist ist der Medizin bekannt. Ein spezieller Zweig, die sogenannte Psycho-Somatische Medizin, beschaeftigt sich damit, indem sie die koerperlichen Erscheinungen oder Symptome, mit den geistigen oder psychologischen Problemen korreliert und dementsprechende Behandlungsmethoden entwickelt und zur Awendung bringt. Interessanterweise, manche Krankheitsnamen deuten auf die psychologischen Wurzeln hin. Ein paar Beispiele seien hervorgehoben, weil sich die Zusammenhaenge recht einfach darstellen lassen, wie zum Beispiel beim Herzanfall, oder Schlaganfall, aber auch Durchfall, Verstopfung, und Verkuehlung.

    Nahezu jeder weiss, was gemeint ist, wenn man sagt „an gebrochenem Herzen zu sterben“. Das Herz muss vieles verkraften, vorallem emotionale Probleme. Man spuert diese mit dem Herzen, sei es Enttaeuschung in der Arbeit oder mit einem Partner, das Herz reagiert darauf. Nur irgendwann kann es das nicht mehr, denn Intensive Gefuehle sind wie Torpedos, die subversiv attackieren, und das Schiff unter Umstaenden zerstoeren. Blockade der Herzartierien? Gewiss doch! Die naehren den Herzmuskel, werden aber unfaehig dies zu tun, da sich ihre Waende durch Entzuendungen veraendern, was letztendes zu ihrem Untergang fuehrt. Es ist die Antwort auf die konstanten emotionalen Attacken, den ‚heissen‘ Gefuehlen, die sich als Entzuendung in der Gefaesswand manifestieren, den Lebensadern fuer das arme Herz. Wie das Wort Entzuendung sagt, es ist die ‚E n t-Zuendung‘ oder Explosion, dessen Feuer katastrophale Auswirkungen hat. Und das Herz muss sterben, weil man ihm die Nahrungszufuhr abgedreht und seine Muskelwand zerstoert hat.

    Oder der Schlaganfall, mit dem Ausdruck „es hat ihn der Schlag getroffen“, was nichts anderes heisst, als dass die Sicherung durchgebrannt ist. Der elektrische (Gehirn-) kreislauf wird unterbrochen, weil die Leitung ueberladen worden ist. Wenn man die Leitungskapazitaet uebersteigt oder ein schadhaftes Geraet hat, nach Jahren des Gebrauchs, gibt es eben einen Kurzen.

    Oder die Verkuehlung, die besagt, dass man in der Kaelte gelasssen worden ist, sei es am Arbeitsplatz oder von seinen Lieben, anstatt die Waerme und Fuersorge zu kriegen, die einem gluecklich macht.

    Oder die Verstopfung, mit dem Darm eine grossartige Rumpelkammer, so gross, dass man allen moeglichen Kram unterbringen kann, aufgestapelt, verstaubt und zusammengepfercht, nicht reif fuer den Muellhaufen, aber auch nicht nuetzlich. Es sind die vielen Probleme, mit denen man konfrontiert wird und die man nie loesen kann, weil es deren zuviele sind und man nicht einmal weiss, wo man mit der Loesung beginnen soll. Aber man kann sie nicht loswerden, drum hebt man sie auf, am besten dort wo sie einen nicht stoeren, bis man irgendwann eine generelle Entruempelung vornehmen muss, weil selbst die Rumpelkammer keinen Platz mehr hat.

    Beim Durchfall ist es natuerlich das Gegenteil. Man muss etwas ganz dringend loswerden, auch wenn man das garnicht will. Kein Mensch will sein Essen so schnell verlieren, kaum dass er es gegessen hat, aber wenn es sich um eine Lebensmittelgiftung handelt, hat er keine Wahl, er muss das Gift loswerden. So ist es aber auch mit den emotionalen Giftstoffen, mit denen er manchmal fertig werden muss, obwohl er das, worum es geht, festhalten moechte, weil es einen besonderen Wert hat. Nur, er kann es nicht festhalten, er ist gezwungen, es los zu lassen, ja fallen zu lassen, rapide und ohne Gnade.

    Es ist zweckdienliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Einheiten von Koerper und Geist, indem der Koerper jene geistigen Probleme uebernimmt, mit denen der Geist nicht fertig wird, und das mit dem Organ, das am besten geeignet ist, die geistige Unfaehigkeit zu handhaben, oder das Problem zu akkomodieren und es letztendes zu eliminieren, radikal wenn es so sein muss. Indem der Koerper die Krankenrolle uebernimmt, entlasted er den Geist, der ansonsten blockiert werden wuerde und seinen Pflichten nicht nachkommen koennte. Allerdings! Es beeintraechtigt dann die Funktion eines oder mehrerer Organe, oder gar des ganzen Koerper, je nachdem, oder welcher Art, das urspruengliche geistige Problem ist.

    Mancher Leser mag das als voelligen Humbug abtun wollen, aber psycho-somatische Medizin ist kein Humbug, sie hat einen anerkannten Platz in der modernen Medizin.

    Der Leser sei zudem versichert, dass es sich hier nicht um die Verleugnung bekannter krankmachender Umweltsbedingungen oder Krankheitserreger handelt, sondern um eine Klarstellung der Zusammenhaenge. Grad so wie der Algenausbruch nur dann stattfindet, wenn die entsprechenden Bedingungen es moeglich machen. Der Zusammenhang dient dem Verstaendnis und der Behandlung eines Patienten. Es ist eine Nachlaessigkeit, die psychologische Verknuepfung, die einer Krankheit zugrunde liegt, zu missachten oder zu unterschaetzen, vorallem wenn es sich um komplexe chronische Erkrankungen handelt. Unser Koerper ist ein williges Werkzeug, ein ausgezeichneter Abfallverwerter, ein robuster Arbeiter und Kaempfer an der Vorderfront des Schlachtfeldes, das der Mensch Existenz nennt. Er kommt zur Hilfe, wenn der Geist sich nicht zu helfen weiss. Freilich ist es nicht immer wuenschenswert, noch praktisch, oder angezeigt, alles und jedes analysieren zu wollen. Ausserdem sind Bereitschaft und die Zustimmung des Patienten notwendig, denn es ist kein leichtes Unterfangen, seine innersten Aengste bloss zu legen. Ist man dazu aber nicht bereit, aus welchen Gruenden auch immer, dann muss man mit seiner Krankheit fertig werden, oder aber, mit ihr leben. Schmerzen und Leiden sind leider der Preis, den man dafuer zu zahlen hat.

    Falls der Leser das oben Gesagte nach wie vor zu weit hergeholt findet, dann mag die garnicht so selten vorkommende ‚Konversionsstoerung‘ fuer mehr Einsicht sorgen. Diese Stoerung ist den Aerzten wohl bekannt, und sie kommt oefter vor, als die Oeffentlichkeit glaubt. Sie ist ein klassisches Beispiel der Koerper-Geist Verbindung, der internen Problemtransferierung, die dieser Stoerung zu Grunde liegt. Der Name dieser Krankheit ist eigentlich irrefuehrend, aber das nur so nebenbei. Charakteristisch fuer sie ist, dass sie ploetzlich und voellig unerwartet auftritt. Es geschieht generell nach einer signifikanten Stresssituation, und zeigt sich fast immer als neurologisches Problem, wie ploetzliche Laehmung eines oder mehrerer Glieder, Verlust des Gehens, oder Sinnesverluste, wie Blindheit. Die Ausfaelle sind generell bezeichnend, weil sie den psychologischen Konflikt widerspiegeln. Die Untersuchungen, die in jedem Falle notwendig sind, zeigen keine Ursachen und es gibt auch keinen Beweis dafuer, dass der Patient die Symptome vortaeuscht.

    Wahrscheinlich ist es einfacher diese Krankheit an einem praktischen Beispiel zu demonstrieren: Ein junger Maturant, in Fussballer Uniform, wurde nach einem Kollaps und ploetzlichen Laehmungserscheinungen auf die Notfallstation eingeliefert. Er war im Begriff auf das Spielfeld zu gehen, um als ein favorisierter Spieler an einem Tournament teilzunehmen, als er ploetzlich zu Boden fiel, ohne Bewusstsein zu verlieren, jedoch unfaehig war, wieder aufzustehen. Er konnte seine Beine weder bewegen, noch fuehlen. Es erregte berechtigterweise grosse Besorgnis und somit wurde er ins Spital eingeliefert. Der medizinische Apparat mit all seinen Investigationen wurde in Gang gesetzt, waehrend er an eine Infusion angehaengt wurde. Nachdem aber alle Befunde sich als negativ herausstellten, wurde der Psychiater geholt, zum Verdruss des jungen Mannes. Warum der Psychiater, er konnte nicht gehen, was hat der Psychiater damit zu tun, nicht wahr? Der nahm natuerlich eine ausgedehnte persoenliche Geschichte des jungen Mannes und des Vorfalles auf. Es brachte zutage, dass er ein talentierter Student und Fussballspieler war, was aber zu staendigen elterlichen Streitigkeiten fuehrte. Am Tage des Tournaments gab es wieder einmal einen heftigen Streit. Es ging immer darum, dass der Vater fuer seinen Sohn eine professionelle Fussballkarriere im Auge hatte, waehrend die Mutter ihn als Doktor or Jurist sehen wollte. Zwar waren die Eltern geschieden und der Sohn lebte mit der Mutter, aber der Vater war nie weit weg. Er unterstuetzte jede der sportlich orientierten Ambitionen und war seines Sohne‘s groesster Fan. Obwohl der junge Mann, vom Vater zum Spielplatz chauffiert, ganz und gar bereit zum Spielen war und ausserdem sein Fussballteam nicht in Stich lassen wollte, als er im Begriff war, auf’s Feld zu gehen, brach er ploetzlich zusammen und anstatt zu spielen, wurde er mit der Rettung abgefuehrt.

    Leider waren weder der junge Mann, noch die Eltern, bereit, den Psychiater in die Behandlung einzubeziehen. Der Patient erholte sich rasch und wurde am naechsten Tag entlassen, war dann aber nicht wieder gesehen, trotz des Angebotes einer psychologischen Nachbehandlung. Er wollte den Vorfall hinter sich lassen, man hatte schliesslich keine „Krankheit“ festgestellt. Offensichtlich, das psychologische Problem, die Ursache seines Kollapses, wurde nicht ernst genommen. Aber, auch wenn er nun wieder gehen konnte, das Problem wird ihm treu bleiben und ueberall hin folgen, wie ein junger Hund, den man ihm zum Geburtstag geschenkt hat, mit dem er aber nichts anzufangen weiss. Armes Hunderl, oder besser, armer junger Mann!

    Der Kern der Konversionstoerung ist, dass ein psychologisches Problems in ein koerperliches verwandelt wird, – ein Geistesproblem konvertiert also zum Koerperproblem. Es geschieht, ohne dass sich der Patient dessen bewusst ist. Nun, laut Sigmund Freud, unbewusste und unterbewusste Aktionen sind die Domaene des ID und des Superego, und vom psychiatrischen Standpunkt ist es immer bedauernswert, wenn ein Patient seine Konflikte ignoriert, anstatt sie auszusortieren. Wie im Falle dieses jungen Mannes, er traegt ein Paket des Ungluecklichseins mit sich herum, das ihn belastet und krank macht, aber da er sich nicht auf „Siggi’s Couch“ legen will, muss er sich ins Krankenbett legen.

    Genau genommen haben alle Krankheiten einen psychologischen Anteil, nur wird das nicht in Betracht gezogen, aus dem einfachen Grund, weil die allgemeine Medizin generell nicht weiter als bis in den Koerper schaut, und der Patient selber, wenn ueberhaupt, wenig darueber weiss.

    Der Geist und seine Gesundheit ist ueblicherweise dem Psychiater ueberlassen, der traurigerweise allzu oft mit der medizinischen Hierarchie zu kaempfen hat, die alles Physische feiert und alles Geistige minder bewertet, denn in der Arena des Koerperlichen kann man alles ausmessen und abwiegen, nicht aber in der Welt des Geistes, wo nichts so ist, wie es scheint, und wo nichts nummeriert werden kann, oder gar verlaesslich ist, weil es eine fluechtige Natur hat, die man leider nicht festhalten kann. Generell, – die Wissenschaft benutzt die Intelligenz des Geistes, hat ihm gegenueber aber ganz allgemein ein ambivalentes Verhalten. Anders gesagt, die Wissenschaft schaetzt zwar, was der Geist leisten kann, ohne ihn wirklich zu verstehen. Das verunsichert, denn auch wenn man weiss, wie etwas funktioniert, weiss man noch lange nicht, warum es funktioniert. Es ist der Dorn im Fleisch jeden Wissenschaftlers.

    Im Gesundheitswesen, wenn es zu chronischen und systemischen Erkrankungen kommt, ist das Ignorieren der geistigen Aspekte besonders beklagenswert. Es limitiert die Aussicht auf erfolgreiche Behandlung, indem es eine wesentliche Komponente des Menschen ausschliesst, die er aber fuer seine Genesung braucht. Vorallem Krankheiten, wie Krebs, oder die sogenannten Auto-Immun Krankheiten, gravierende und leider auch lebensbedrohende Erkrankungen, machen deutlich, wie verzweifelt die Behandlungsmethoden sind, und wie zweifelhaft deren Erfolg. Solange der Fokus der Behandlungen einzig und allein der Koerper ist, werden Behandlungen, egal welcher Art, nie jenen Erfolg bringen, den man sich wuenscht oder erwartet. Interessanterweise, trotz der extrem toxischen Therapien, vorallem beim Krebs, ueberleben Menschen. Jedoch das Trauma von Krankheit, und Behandlung, aendert sie und ihre Einstellung zum Leben. Oft genug hoert man diese Menschen sagen, sie haetten es ihrer Krankheit zu verdanken, dass sich ihr Leben zum Vorteil veraendert hat, mit mehr Sinn und Freuden, denn es habe sie gezwungen, alles neu zu bewerten. Es stellt sich die Frage, warum dies auf eine so dramatische Weise geschehen muss.

    Wenn wir uns die Auto-Immunerkrankungen naeher anschauen, der Name weist bereits darauf hin, worum es sich hier handelt. Das eigene Immun(Abwehr)-System attackiert den Koerper, was es ganz und gar nicht tun soll. Anstatt den Koerper gegen koerperfeindliche Schaedlinge oder Schadstoffe zu verteidigen, wendet es sich gegen ihn, indem es die koerpereigenen Zellen angreift und in der Folge Gewebe und Organe, so dass deren normale Funktionen beeintraechtigt und schliesslich unfaehig gemacht werden. Medizinisch gesprochen, man weiss wie das Immunsystem den Koerper attackiert, aber man weiss nicht warum. Psychologisch gesprochen ist es ein Akt der Selbstverletzung oder – schaedigung. Es gibt viele Gruende warum Menschen sich selbst verletzen wollen. Die psychiatrischen Kliniken sind mehr oder weniger taeglich damit konfrontiert, von der Selbstverletzung zur Selbstverstuemmelung bis zum Selbstmordversuch, der endgueltigen Selbstzerstoerung. Es ist aber auch bekannt, dass diese Menschen lieber sich selbst verletzen als andere, auch wenn andere, ihrer Meinung nach, der Grund fuer ihre Aktionen sind, oder zumindest in gewisser Weise dazu beitragen.

    Freilich, im Fall der Auto-Immun Erkrankungen hat der Patient nicht die Absicht sich selbst zu verletzen, im Gegensatz zu den psychiatrischen Faellen. Er scheint weder Grund noch Anlass fuer eine solche gegen sich selbst gerichtete Aktion zu haben, und doch sind Gruende vorhanden, bloss aussserhalb seines bewussten Ich’s. Generell gesehen ist die Selbstverletzung eine gegen sich selbst gerichtete Aggression. Es mag natuerlich auch eine Aggression gegen andere sein, aber die ist generell zweitrangig.

    Derzeit besteht in der medizinischen Forschung grosse Hoffnung, eine effektive Behandlung fuer die Multiple Sklerose gefunden zu haben, die in nicht allzu ferner Zukunft angewendet werden koennte. Aber, und das ist hoechst bedauernswert, die psychologischen Ursachen bleiben weiterhin unbeachtet. Folglich werden die Behandlungserfolge unterschiedlich sein, und mancher Kranke wird nicht darauf ansprechen, aus dem einfachen Grund, weil er eine unbewusste Resistenz gegen seine eigene Heilung haben mag, die mit keiner noch so potenten Medizin gebrochen werden kann, ausser er gibt seine Resistenz auf. Oder er findet eine andere ‚unheilbare Krankheit‘, das ist ebenfalls moeglich.

    Man muss schliesslich bedenken, dass ‚krank sein‘ nicht nur den offensichtlichen Gewinn bringt, wie besondere Fuersorge und Mitleid aller seiner Angehoerigen oder auch der Gemeinschaft schlechthin, es kann auch als Werkzeug der Kontrolle dienen, mit dem man seine Familie, ja die gesamte Umwelt gaengelt, provoziert und manipuliert. Man nennt das „pathologisches Krankheitsverhalten“. In solchen Faellen mag der Patient nicht nur seine Familie daheim terroriesieren, sondern auch der Albtraum von Schwestern und Aerzten in den diversen Krankenstationen sein. Auch wenn er sich seines Verhaltens nicht unbedingt bewusst sein mag, er erreicht sein tatsaechlich ‚ungesundes‘ Ziel, naemlich dass er alle um ihn auf Eierschalen laufen hat.

    Ein weiterer Vorteil von Krankheit ist natuerlich, dass der Patient sich nicht seinen Schwaechen, oder gar, Konflikten, stellen muss. Trotzdem ihn diese im wahrsten Sinne des Wortes ‚auffressen‘, und auch wenn er sich so fuehlt, es ist leichter fuer ihn, koerperlich zu leiden; genauso vernichtend allerdings. Diese inneren Konflikte sind natuerlich von Mensch zu Mensch verschieden, sind sie doch eine voellig persoenliche Angelegenheit. Abgesehen davon, es macht tatsaechlich keinen Unterschied, wie der Patient leidet, koerperlich oder geistig, er leidet, so oder so. Fuer seine Genesung allerdings ist es von Bedeutung, denn wenn er seinen Konflikt ausfindig machen und ihn loswerden kann, waren seine Schmerzen ein Wegweiser zu seiner Genesung und in diesem Sinne wertvoll. Anderenfalls, keine noch so gute externe Behandlung, oder Medizin, wird ihn von seinem inneren Leid jemals befreien.

    Warum aber sollte ein Mensch ueberhaupt leiden muessen? Nun, das fuehrt uns direkt zur dritten Einheit unseres Wesens, der Seele. Es ist der Anteil, dessen Aufgabe es ist, Entwurf und Design zu realisieren und zum Einsatz zu bringen, sozusagen vom Reissbrett zum Prototyp eines Vehikels in den Schauraum und schliesslich hinein in den Alltag, wo Tauglichkeit und Faehigkeiten zum Einsatz kommen und Beweis finden. Hier werden Traeume verwirklicht, oder auch, Ideen realisiert. Leider geht das nicht ohne Risiko und Leiden sind somit inkludiert. Diese vereinfachte Darstellung, was die Aufgabe der Seele betrifft, findet eine mehr sachliche Eroerterung spaeter im nachstehenden Text.

    Wie der Geist funktioniert hat die Wissenschaft verstaendlich gemacht, zumindest was seine Substrate betrifft. Darueber gibt es genug Literatur, sollte sich jemand fuer Details ineressieren. Trotzdem! Die Landkarte des Geistes hat immer noch weisse Flecken, die auf neue Daten warten. Aber was die Seele angeht, die ist ein voellig unbeschriebenes Blatt. Geist und Seele sind allerdings wesentlich mehr miteinander verwandt, als es der intelligente Mensch anerkennt oder wahrhaben will.

    Seele, (oder Essenz), wird leider nicht als Materie betrachtet. Sie kommt daher nicht als moegliches Feld der Forschung in Frage, schon garnicht was die Medizin betrifft. Abgesehen davon hat diese kaum die geeigneten Instrumente oder Apparate. Selbst jene, die man heutzutage zur Erforschung des Gehirns benutzt, lassen viele Wuensche offen. Aber es existiert fast nichts, das sich fuer die Erforschung von Essenz in einem lebenden Organismus eignet. Daher ueberlaesst man die Seele nur zu gern den Priestern und religioesen Fuehrern und erklaert es deren Spezialitaet. Die duerfen dann ueber diesen Aspekt des Menschen reden und lehren und Dogmen erstellen, soviel, und wie sie wollen, ohne dass sich die Wissenschaft darum bekuemmert, hat es doch nichts mit biologischem, ja Leben schlechthin, zu tun. Zumindest nicht, so wie es die Wissenschaft sieht.

    Sozieterna stimmt dem ganz und gar nicht zu. Essenz, die dritte Einheit ist genauso ein integraler Stoff des existentiellen Lebens, wie jede andere Materie, grad so gut, wie die groben Stoffe, Substanzen, Gase und Plasma, sie ist eben nur winzig und ungemein fluechtig. Aber als Form, oder Gestalt, manifestiert sie sich nur im biologischen Leben. Essenz ist also keineswegs ein unwichtiger Bestandteil der existentiellen Welt, noch ein ‚vergessenswerter‘ Teil der organischen Lebensformen, schon garnicht, wenn es sich um hoeher entwickelte Tiere handelt, zu denen schliesslich der Mensch gehoert. Egal wie sehr sich die Wissenschaft davon zu distanzieren versucht, Tatsache ist, dass Leben an sich dreidimensional und dreifaltig ist, und je hoeher dessen Differenzierung, desto weniger ist die Dreifaltigkeit trennbar. Uebrigens, auch der menschliche Embryo entwickelt sich aus drei Keimblaettern!

    Waehrend der Geist Substanz ist, der Inhalt transportiert, innerhalb oder auch uebergeordnet dem biologischen Substrat, Essenz (oder Seele) ist intrinsisch und findet sich in allem, durchlaeuft alles mit seiner Energie, und traegt bei zu Inhalt. Interessanterweise, weil Essenz schliesslich doch Materie ist, beschaeftigt sich die Wissenschaft durchaus damit, wenn auch ein anderer Zweig und aus anderen Gruenden. Wegen seiner minisculen Natur, sind es nun nicht die Mediziner, sondern die Partikelwissenschaftler und Kosmologen. Die aber forschen voellig begeistert, mit Geraeten, so riesig und so sensitiv, wie zum Beispiel der Hadron Collider, dass der normale Buerger atemlos vor Staunen, seine Sprache verliert und den Forschern ueberlaesst, was er ohnehin nicht versteht. Aber hier fuehlt sich die Wissenschaft wieder in ihrem Element, Materie ist ja ihre Spezialitaet, egal wie fein und klein diese Materie auch ist! Sie interessieren sich natuerlich fuer etwas ungemein Wichtiges, naemlich die Erforschung des Universums, nicht fuer etwas so Unwichtiges, wie Seele. Allerdings! Ihre Forschungsergebnisse beinhalten mehr, als nur die Antworten auf kosmologische Fragen, naemlich, wie alles zusammenpasst und funktioniert, sozusagen als Schoepfungsmacht und Schoepfung schlechthin, das die Religionen allzu eifrig als Gottesmacht und als Beweis fuer Gott ansehen. Um den Leser nicht zu verwirren, fuer Sozieterna ist Essenz und Seele dasselbe. Allgemein gesehen, nur wenn sich Essenz in organischem Leben presentiert, wie dem Menschen selber, Tiere schliesst er in seiner Ignoranz aus, dann bezeichnet der Mensch das als Seele, ohne dass er sich jedoch ueber deren Natur im Klaren ist.

    Wie auch immer, Sozieterna steht auf Seiten der Wissenschaft, denn, auch wenn sich die Wissenschaft dessen nicht ruehmt, sie bringt die Beweise, die Religion nie bringen kann. Sozieterna findet naemlich in der Wissenschaft die Bestaetigung dessen, was fuer sie der Kern ihres eigenen prinzipiellen Verstaendnises ihrer Existenz ist, worum es sich bei Leben und Tod handelt, und allem, was damit zusammenhaengt.

    Das Thema Seele ist natuerlich viel zu komplex, um es in diesem Artikel behandeln zu koennen, aber einige Aspekte muessen im Zusammenhang beleuchtet werden. Im Kontext philosophischer Erwaegungen kommen verwandte Themen jedoch immer wieder zur Sprache und einige Referenzen finden sich in frueheren Artikeln, wie „Und mehr ueber Sozieterna“, oder die Buchartikel „DNS II, Kapitel 5, Teil 2 – 4, die sich speziell mit der Frage von Leben und Tod beschaeftigen. Auch die Abhandlung „Ueber Gut und Boese“ ist bezueglich und mag zum Verstaendnis beitragen.

    Ein allgemeiner Aspekt ist zum Beispiel auch die Frage, ob die Seele stirbt, wenn der Mensch stirbt. Nun, Materie wird in jedem Falle wiederverwertet, sozusagen recycled. Nichts geht je verloren, weder Stoffliches noch Energien; nichts verschwindet, es wird nur transformiert, einschliesslich Gedanken, sind sie doch ebenfalls Energie. Alles wird aufgesammelt und eingebunden in Wellen von gleichartiger oder gleichwertiger Frequenz. Auch wenn etwas transformiert wird, es wird wieder nutzbar gemacht, wo und wie es sich nutzen laesst, oder wohin es tendiert. Wiedergeburt ist in diesem Sinn nichts Besonderes, nicht wahr? Davon aber mehr ein andermal!

    Ein anderer Aspekt ist, dass Seele, oder Essenz, durchdringend ist. Nichts existiert, dass nicht von ihr beruehrt oder durchdrungen wird. Sie ist in der Tat grundlegend fuer alle Existenz. Ohne Form ist sie die allgegenwaertige Energie, schlechthin die alldurchdringende Omnipotenz des Lebens. Der kleinste Partikel, jedes Atom, jede Zelle, jeder Organismus, jede komplexe organische Lebenform hat Energie, ist Energien ausgesetzt und ist limitiert bei Energie, innerhalb seiner selbst und von rundum. Seele ist Leben in der Welt der Energie. Sie nimmt daher teil am evolutionaeren Prozess, sowie alle Materie das tut, um letztendes die hoechste Form der Sublimation, oder wenn man so will, vollkommene Differenzierung zu erlangen, den Zustand der bewussten Omnipotenz. Seele ist in ihrer Gestalt, wenn also diese Energie Form annimmt, eine Fazette des kosmischen Bewusstseins, das seine eigene Evolution hat und sich in steter fortschreitender Entwicklung befindet. Bildlich dargestellt hat Seele also einen Anfang und ein Ziel, mit allen Stadien seiner Entwicklung dazwischen.

    Die Rolle der Seele in der menschlichen Krankheit ist bedeutend, aber ihre eigenen Krankheiten sind viel zu wenig bekannt. Man kann darueber nur spekulieren. Der Mensch weiss allerdings, dass er etwas in sich hat, das mehr ist als Blut und Knochen, mehr als Muskel und Geist, und manchmal hoert man die Menschen sagen, jemand sei ‚seelenkrank‘. Meistens ist damit Schwermuetigkeit gemeint und hat mit seinem Standpunkt zum Leben zu tun.

    Die allgemeine Aufgabe der Seele mag wieder, der Einfachheit halber, in einem Vergleich beschrieben werden: Wenn der Koerper das Vehikel ist, der Geist der Lenker, dann ist die Seele der Sachverwalter. Das Design des Vehikels bestimmt Nutzbarkeit und Leistungsfaehigkeit, – es mag ein Mercedes sein, ein Rennwagen oder ein Tuk Tuk, oder was immer. Es gibt dem Verwalter Moeglichkeiten, aber auch Limitationen. Obwohl die Seele, ihrer Natur entsprechend, generell die Faehigkeit hat, das weite Feld kosmischer Energien, anzuzapfen und zu benutzen, der Koerper muss dem gewachsen sein. Einfach gesagt, ein Tuk Tuk kann nicht zum Formula I Rennwagen werden, auch wenn Aenderungen seine Kapazitaet vergroessern. Der Lenker mag ebenfalls spezielle Talente haben, er mag der beste Rennfahrer oder Techniker sein, bloss das Vehikel limitiert seine Erfolge. Der Geist vermittelt zwischen Koerper und Seele, aber wenn er auch das Vehikel lenkt, die Seele bestimmt Ziel und Reise. Ohne Vehikel sind jedoch beide arbeitslos.

    So mancher Mensch mag sich des oefteren ueber die unerklaerliche Diskrepanz, zwischen dem, was er will und tun soll, und dem, was er schliesslich tut, verwundert haben. Man faellt manche Entscheidungen so unmittelbar, ja geradezu entgegen seiner Ueberzeugung und entgegen allen logischen Ueberlegungen. Die Folge dieser manchmal irrationalen und impulsiven Aktionen mag sich fuer besser oder schlechter herausstellen, doch die Entscheidung darueber erfolgte blitzschnell, intuitiv, wie mancher es bezeichnen wuerde. Nun, das ist die Sprache der Seele. Egal, was der Koerper will, egal was der Geist denkt, die Seele tut, unbekuemmert, wenn nicht gar ruecksichtslos. Es stellt sich oft genug die Frage: Gibt es den freien Willen oder nicht? Nun, wir leben in einer dualistischen Welt, (zur Erinnerung, – Tag und Nacht, Mann und Frau, Gut und Boese!), die Antwort kann also nicht ein klares Ja oder Nein sein. Beide sind korrekt. Es kommt schliesslich nur darauf an, von welchem Standpunkt man es betrachtet. Vielleicht hilft es, wenn man es so ausdrueckt: Man kann sich zwar nicht das Wetter aussuchen, aber man kann entscheiden, wie man es nutzen will.

    Wenn eine Ballerina ein Bein verliert und nie wieder tanzen wird, kann man es Schicksal nennen, oder Gottes Wille, oder auch nur als ungluecklichen Zufall oder Unfall sehen. Es mag aber auch die Seele sein, die die Taenzerin in eine andere Lebensrichtung zwingt. Nichts macht das Leiden geringer, und doch, es ist die Seele, die bestimmt, wie dieser Verlust, ja wie jegliche Krankheit gehandhabt oder ueberstanden wird.

    Kann Seele ueberhaupt krank sein, so wie Koerper oder Geist? Selbstverstaendlich! Sie ist schliesslich Materie und diese ist nun einmal anfaellig fuer Schaedliches von draussen oder drinnen, oder beides. Wenn unser Vehikel nicht funktioniert, nennen wir es Krankheit, wenn unser Lenker marodiert, nennen wir es Geistesstoerung, wenn unsere Seele erkrankt, sehen wir die Lebenskraft dahinschwinden und letztendes verloeschen. Leute kennen es als „Keinen Lebenswillen haben“. Der Patient stirbt, trotz aller Bemuehungen und entgegen aller Erwartung, waehrend andere, die man als klinisch tot erklaert hat, wieder ins Leben zurueckkehren, weil sie dazu bereit waren, so hoert man sie sagen.

    Was auch immer die Krankheitserscheinungen der Seele sind, sie lassen sich nicht auf die Ebene der Wissenschaft reduzieren. Es sollte daher auch nicht weiter in diesem Artikel behandelt, sondern ein andermal zur Diskussion gestellt werden.

    Troestlich ist, dass eine kranke Seele Heilung finden kann, wenn auch nicht mit Tabletten und Arzneien. Manche moegen Hoffnung und Erleichterung im Gebet finden, andere moegen die Hilfe eines sogenannten Heilers suchen, nicht zu verwechseln mit Scharlatanen. Leider gibt es diese auch, und die bringen die wirklichen Heiler in Verruf. Heiler sind zudem nicht alle gleich. Sie haben unterschiedliche Faehigkeiten und unterschiedliche Methoden, aber eines ist allen gemeinsam, sie sehen sich nicht als Heiler, sondern nur als ‚Instrument‘, das dem Kranken mit dem Gesundwerden hilft. Heiler koennen bei allen Arten von Krankheit effektiv sein, denn ihr Wirkungsbereich ist die Ebene der geistigen und seelischen Energien des Menschen. Sie akzeptieren, dass ihre Behandlungen nicht mit wissenschaftlichen Methoden vergleichbar sind, trotzdem sie grad so gut erfolgreich sind, wenn nicht sogar, in sogenannten aussichtslosen Faellen, mehr, mehr jedenfalls, als es die medizinische Fachwelt wahrhaben will. Sie werden aber nie reklamieren, dass sie den Patienten kurieren, sondern darauf bestehen, dass er sich selber heilt.

    Allerdings nicht einmal der normale Arzt ruehmt sich, dass er Patienten heilt. Ist der Chirurg vielleicht die Ausnahme, koennte man fragen? Nein! Er entfernt nur das erkrankte Organ. In diesem Sinne mutiliert er den Koerper, er heilt ihn nicht. Auch wenn es dem Patienten hilft mit dem Ueberleben und er sich als geheilt fuehlt, der Chirurg ist kein Heiler, sondern, genau genommen, ein kompetenter Mechaniker.

    Es sei betont, dass die prinzipiellen Erlaeuterungen ueber die Seele nicht als vollstaendig, jedoch als rudimentaer zu sehen sind: Seele ist essentiell Lebenskraft oder Lebensenergie, oder die Essenz allen Lebens. Anfangs unstabil, wenn auch von enormer Potenz, und leicht desintrigierend, solange jedenfalls, bis sie sich bindet, verdichtet und verfestigen kann. Vom Urknall, laut derzeit gueltiger Theorie, bis zum Stein, bis zu den organischen Lebensformen, Seele drueckt sich entsprechend dieser Bedingungen aus. Zuerst zu elusiv oder fluechtig, um auch nur irgendetwas Wahrnehmbares darzustellen, spaeter, so wie die Lebensformen komplex werden, zeigt sich Form und Gestalt, mit zunehmender Evidenz und klarem Hinweis auf ihre eigene Evolution. Und die DNS Kette, (unser Genmaterial, die Deoxyribonukleinsaeure), wird laenger und laenger! Die menschliche Spezie mit seiner wachsenden Geisteskapazitaet, aber alle anderen Tiergattungen nicht weit dahinter, ist ein ausgezeichnetes Beispiel dieses Vorganges. Lebensenergie formiert sich, macht sich bemerkbar und wird sich seiner selbst bewusst, der evolutionaere Prozess, festgehalten in der DNS. Fuer Sozieterna, „DNS“, kurz fuer „Das Neue Selbstbewusstsein“, ist ein biologisches Geschichtsbuch.

    Essenz, oder die Seele, agiert zudem als Vermittler zwischen organischem Leben und kosmischem Bewusstsein, das bereits durch Aeonen von Revolutionen gegangen ist. Es ist der Zyklus der Lebensenergie, ein Zyklus von kosmischen Proportionen.

    Um keine Missverstaendnisse aufkommen zu lassen, Seele ist nicht Gott, noch ist das kosmische Bewusstsein Gott. Nur weil Essenz in seinem physischen und biologischen Ausdruck elusiv ist, ist es noch lange nicht Gott.

    Abschliessend ein Wort zu Sozieterna’s Gesundheitswesen. Es ist eines der besten. Es bedarf weder komplizierter Auflagen noch einer aufgeblasenen Administration oder gar grosser Institutionen. Der Schwerpunkt liegt auf der Prevention, nicht auf der kurativen Medizin. Das heisst, Selbstpflege ist von besonderer Wichtigkeit. Man achtet auf seinen Koerper und selbstverstaendlich sucht man Behandlung, wie und wann das auch immer notwendig ist und in welcher Form auch immer es angeboten und sinnvoll ist. Die Pflege inkludiert natuerlich auch das Gehirn. Es wird staendig mit interessanten Dingen gefuettert und vor neue Anforderungen gestellt, um seine Plastizitaet auszunuetzen und seine Leistung zu erhalten. Und sie legen grossen Wert auf die Pflege ihrer Seele, indem sie sich mit allem Schoenen verbinden, vorallem was die Natur zu bieten hat, je unverdorbener und unberuehrt, desto besser. Traurigerweise, das ist immer weniger moeglich unter all der Zerstoerung und dem Missbrauch, den sie sehen, begangen von einem vor Gier ausser Kontrolle geratenem Biest, das sich Mensch nennt.

    Ein letzter, besonders wichtiger Punkt sei speziell hervorgehoben: Selbstpflege hat einen Rippeleffekt. Nicht nur das Individuum profitiert davon, sondern alle profitieren, Familie, Gemeinschaft, ja tatsaechlich der gesamte Planet Erde.

  • Test, Teil 2, Auswertungsanleitung

    Ein paar Worte zum Test selber, denn es gibt soviele Eigentests auf dem Markt, vom trivialen zum sinnvollen. Man mag sich daher fragen, wozu dieser. Die Antwort ist einfach: Jeder Mensch ist neugierig, vorallem wenn es um ihn selber geht. Offensichtlich, dieser Test ist kein Intelligenztest, obwohl Einstein und Neanderthaler durchaus einen bestimmten Stellenwert haben. Was der Test tatsaechlich untersucht, ist, wie sich der Mensch mit seiner Umwelt arrangiert, also was fuer ein Verhaeltnis er zu seiner Umwelt hat und auf welche Art er sich in sie integriert, zu seinem Vorteil, Nachteil, Zweck oder Ziel.

    Die Auswertung der Ergebnisse ist einfach. Jeder Buchstabe kann maximal 10 mal gewaehlt werden. Je oefter ein Buchstabe aufscheint, desto eindeutiger das Ergebnis.

    Zuordnung/Kategorien:

    Homo Sapiens

    A : Intelligenz („Einstein“)

    B : Hausverstand („Charakterstaerke“)

    C : Ignorance („Wissensmangel“)

    Homo Erectus

    D : Ueberlebensexperte („Neanderthaler“)

    Jemand mit 10 A’s kann sich also als Einstein deklarieren. 5 A‘s heisst daher, er ist nur mehr ein halber Einstein. 1 A bedeutet, dass er nur einen Bruchteil von einem Einstein hat.

    Dieses Prinzip gilt fuer alle Buchstaben. 10 ist also die hoechste Stufe die in einer Buchstabenkategorie erreicht werden kann. In % ausgedrueckt: eine Zehn als Ergebnis ist 100% in der gegebenen Kategorie, eine 5 ist die Haelfte, also 50% und so fort, bis zur 1, die 10% bedeuted.

    Die meisten Ergebnisse werden eine Mischung von Buchstaben haben, z.B.:

    5 A, 3 B, 1C und 1D

    Die hoechste Buchstabenzahl bezeichnet die Dominanz im Testergebnis. Im oben angefuehrten Beispiel dominiert A, doch mit 2 Buchstaben in der hoeheren Anzahl, kann man auch einen Trend sehen, wie in diesem Falle, wo A und B in der Mehrheit sind, waehrend C und D nur geringen Anteil haben.

    Die Kombination von Buchstaben, oder Kategorien, wenn in % ausgedrueckt, macht das Testergebnis noch viel leichter ersichtlich, sprichwoertlich, – es genuegt ein Blick‘, aber das ist letztlich reine Geschmacksache, ob man sich lieber in Prozenten beurteilt sieht oder nicht. Um beim oben genannten Beispiel zu bleiben, es sieht dann folgendermassen aus:

    Einstein 50%

    Hausverstand 30%

    Ingnoranz 10%

    Neanderthaler 10%

    Zum Schluss bleibt dann nur die Frage, ob man mit seinem Testergebnis zufrieden sein kann oder soll. Meistens und ganz allgemein sieht der Mensch Intelligenz und Wissen als etwas hoechst erstrebens- und bewundernswertes. Der Hausverstand gehoert normalerweise dem armen Verwandten, na und der Neanderthaler ist sogar ein Schimpfwort. Weder das eine noch das andere ist angebracht, wenn auch aus unterschiedlichen Gruenden. Es ist schon garnicht angebracht, wenn es um das menschliche Verhalten in einem komplexen System geht, wie es die Umwelt ist, in der er lebt. Aber urteile fuer dich selbst. Im nachfolgenden Text finden sich einige Punkte, als Hinweis, oder zum Ueberlegen.

    Der Test sollte also nicht zur Annahme verleiten, dass „Einstein“ das beste und hoechsterstrebenswerte Ergebnis ist. Man bedenke, dass Einstein, wenn auch nur indirekt, die Entwicklung der Atombombe ermoeglicht hat. Intelligenz ist zumindest in diesem Test nicht die Kategorie, die den Lorbeerkranz verdient. Der gehoert dem Hausverstand, denn dort findet sich die angewandte Intelligenz, die umsichtig ist und daher wesentlich mehr zum Fortschritt des Menschen beitraegt, als Intelligenz allein erreichen kann. Gaebe es nur superintelligente Menschen, die Welt waere wahrscheinlich schon laengst vernichtet. Bedenke zum Beispiel, dass der intelligente Mensch sehr wohl weiss, warum die Krabbe nur voellig erstarrt im Eingang sitzen kann, oder warum die Huehner sich nur aneinanderkuscheln. Doch das kuemmert den Intelligenten genausowenig, wie dass die Regale in den Supermaerkten voll sind mit antibakteriellen Reinigungsmitteln, trotzdem die Resistenz gegen Antibiotika eine echte Gefahr im Kampf gegen Infektionen darstellt. Der nur intelligente Mensch benutzt und zerstoert die Umwelt, nicht nur weil er intelligent ist, sondern trotz seiner Intelligenz.

    Der Mensch mit Hausverstand ist intelligent, umfassend intelligent. Er hat naemlich noch Verstaendnis und Umsicht fuer die Welt, in der er lebt. Er saegt nicht den Ast ab auf dem er sitzt, er bedenkt die Folgen seiner Aktionen. Dazu braucht er keine Superintelligenz und kein Fachwissen. Es genuegt generelles Wissen und mehr Sorgfalt in dessen Anwendung. Ein gesunder Hausverstand misshandelt weder seine Kinder, noch seine oder jegliche Tiere, und er holzt nicht die Waelder ab, fischt nicht die Meere leer, weil er die Konsequenzen kennt und nicht der Profitgier in die Arme faellt, als gaebe es kein Morgen. Es scheint allerdings, dass er in der Minderheit ist, und das ist tatsaechlich tragisch.

    Der Ignorant, im Unterschied zum Intelligenten, hat zumindest noch eine Entschuldigung, warum er nicht den Lorbeerkranz verdient, denn es mag tatsachlich nur an mangelndem Wissen liegen, dass er tut, was er tut. Es ist jedem ziemlich klar, dass Erziehung, im eigenen Heim sowie in der Schule eine hoechst wichtige Rolle spielt, um ein produktives und sinnvolles Leben fuehren zu koennen. Ein ‚dummes Volk‘ laesst sich leicht regieren, natuerlich meinstens nicht zu seinem Wohle. Und es ist ausserordentlich beaengstigent beochten zu muessen, mit welcher Geschwindigkeit die Verdummung der modernen Gesellschaft vorangetrieben wird. Falls daran noch jemand zweifeln sollte, man braucht sich nur einen Abend vor den Fernseher zu setzen und je mehr Kanaele man zur Auswahl hat, desto eindeutiger ist das Ergebnis. Man findet kaum ein intelligentes Programm, aber selbst die duemmsten Sendungen werden wiederholt und nochmals wiederholt. „Gib dem Volk Brot und Spiele“, Caesar’s beruehmter Ausspruch hat nach wie vor Gueltigkeit. Freilich! Sich hinter Ignoranz verstecken zu wollen, verdient bestraft zu werden. Und jeder Buerger ist sich bewusst: Unwissenheit vom Gesetz, schuetzt nicht vor Strafe! Dasselbe Prinzip gilt fuer Aktionen, die der Unwissende seiner Umwelt antut. Er leidet in der Folge. Ist es wirklich notwendig dazu Beispiele zu nennen??

    Der Neanderthaler scheint hier die geringste Kategorie zu sein. Das stimmt natuerlich nur bedingt, denn ohne Homo Erectus gaebe es uns alle nicht. Neanderthaler‘s Genmaterial ist in vielen und Homo Erectus in allen Homo Sapiens zu finden. Ausserdem, der Neanderthaler war keineswegs der dumme primitive Mensch, als der er von der Wissenschaft einstens beschrieben worden ist. Sein Name ist hier nur zum Zweck geborgt, um das instinktive Ueberlebensverhalten des Menschen zu verdeutlichen, das einstens absolut notwendig war, um sich in einer extrem gefaehrlichen Umwelt behaupten zu koennen. Dieser Ueberlebenstrieb ist nach wie vor hoechst aktiv, obwohl er in der heutigen modernen Welt weder denselben Nutzen, noch denselben Stellenwert hat. Allerdings! Homo Sapiens sollte sich um sein Ueberleben sehr wohl Sorgen machen, denn im Moment ist er auf dem Selbstvernichtungskurs. Leider sind die alten Strategien nun eine Gefahr. Gepaart mit der heutigen Intelligenz sind sie ein Pulverfass. Nur der Staerkste kann ueberleben, nur der Maechtigste, oder auch nur der Reichste oder tatsaechlich der Intelligenteste? Nein, natuerlich nicht mehr! Aber die Entwicklung kuenstlicher Intelligenz in den Haenden eines „Neanderthalers“, laesst jeden „Terminator Film“ wie eine Liebesgeschichte erscheinen!

    Also, viel Spass beim Auswerten deines Testergebnisses, oder das deiner Freunde. Gratulation, wenn du Homo Sapiens mit Hausverstand bist. Die Welt ist in deinen Haenden noch am besten aufgehoben.

  • Ein Test fuer dich und andere

    (part 1)

    „Bin ich ein “Einstein” ( homo sapiens ) oder ein “Neanderthaler” ( homo erectus )?

    Homo sapiens ist die Menschenspezie moderner Zeit. Homo erectus ist dessen Vorgaenger.

    Ein homo sapiens ist intelligent, oder ein Mensch mit Hausverstand, oder er ist ignorant (im Sinne fehlenden Wissens).

    Homo erectus ist der Mensch, der aufrecht geht, so wie der Name es sagt. Sein Gehirn ist gut ausgestattet und spezialisiert, um in einer hoechst gefaehrlichen und herausfordernden Umwelt ueberleben zu koennen.

    Finde heraus zu welcher Kategorie und Art du gehoerst, oder auch die Mehrzahl deiner Freunde und Bekannten. Im extremen Bereich der Resultate finden sich auf der einen Seite die „Einsteins“ auf der anderen die „Neandertaler“. Keines dieser Ergebnisse ist ein Werturteil, denn jeder hat seine speziellen Faehigkeiten.

    Der Test besteht aus kurzen Texten. Am Ende wirst du aufgefordert, eine Antwort zu geben. Waehle eine Antwort, die am besten deiner Meinung entspricht.Es gibt 4 Moeglichkeiten, – A, B, C und D.

    Zaehle die Buchstaben und sende das Resultat ein, oder warte auf die Auswertung im zweiten Teil, die demnaechst publiziert werden wird. Solltest du eine persoenliche Beurteilung wuenschen, lass es uns wissen. Wie auch immer, es ist nicht schwierig dein Resultat, oder das deiner Freunde und Bekannten, selber zu interpretieren.

    Der Einfachheit halber und um es vergnueglich zu machen, werden kleine Szenen beschrieben. Es mag vielleicht ein wenig Zeit brauchen, bis du deiner Antwort sicher bist, aber lass dir Zeit, der Test muss schliesslich nicht in einer Sitzung erfolgen. Wichtig ist nur, dass du ganz und gar aufrichtig und deiner Wahl sicher bist. Da ist naemlich genug Futter fuer deine Gedanken. Die Unterschiede in den angefuehrten Moeglichkeiten moegen deine Wahl nicht unbedingt vereinfachen.

    Also lass uns beginnen!

    1)

    Du bist in der Stadt. Es ist Mittag und du bist hungrig, hast aber Appetit auf etwas weniger Alltaegliches. Es gibt ein paar kleine Restaurants in der Strasse, die eine internationale Kueche mit unterschiedlichen Menues haben. Du findest eines, das dir gefaellt. Als du hineingehst ist dein Weg blockiert, denn unmittelbar nach dem Eingang, mitten im Weg ins Esslokal, sitzt auf einem umgestuelpten Eimer eine ansehnliche Krabbe. Sie bewegt sich nicht, aber sie starrt dich an und du stellst fest, dass es eine lebende Krabbe ist, keine Atrappe. Das Lokal ist gut besetzt. Es herrscht reges Getuemmel von Personal und Gaesten mit dem Laerm und unvermeidlichen Geraeuschen. Die Krabbe auf dem Eimer ist wie der einsame Leuchtturm auf einer Felseninsel, umgeben von stuermischer See. Jeder Eintretende muss um sie herum, um an einem Tisch Platz nehmen zu koennen.

    Du entschliesst dich

    A: hier zu essen, denn alles spricht dafuer, dass es dein Geld wert sein wird.

    B: zu gehen, bedauerst die Krabbe und bezweifelst die Qualitaet des Lokals

    C: zu bleiben und bestellst die Krabbe, etwas Spezielles fuer den Tag

    D: hier zu essen, du bist hungrig, das Lokal ist sicher grad so gut wie ein anderes

    2)

    Du bist am Strand und beobachtest eine Familie mit all ihren Aktivitaeten. Der Vater hat seine Angelrute ausgeworfen, die beiden kleineren Kinder haben ein Netz und jagen die kleinen Fische im seichten Wasser, der aeltere Bub hat eine lose Angeschnur, die er im Wasser zwischen den Felsbloecken der kleinen kuenstlich angelegten Insel baumeln laesst, wo bunte aber weniger essbare Fische ihren Unterschlupf finden. Die Kinder sind erfolgreich und zeigen ihrem Vater, was sie gefangen haben, – etliche kleine Fische im Netz und ein bereits gut gewachsenes Exemplar an der Schnur. Der Vater ist offensichtlich stolz auf seine Kinder und lobt sie. Die gefangenen Fische werden am Strand ausgeleert, einschliesslich dem von der Leine genommenen Fisch. Vater und Kinder gehen ihren weiteren Vergnuegen nach.

    A: Du findest die Familie eher unbedarft und du verlierst Interesse an ihnen

    B: Du wuerdest zu gerne dem Vater eine Lektion ueber Kindererziehung geben

    C: Es freut dich zu sehen, dass der Vater mit seinen Kindern eine schoene Zeit hat

    D: Du bist sicher, dass der Vater weder von Fisch noch vom Fischen was versteht

    3)

    Du bist im Supermarkt, auf der Suche nach einem Fruehstuecksprodukt zwecks Abwechslung und Vereinfachung der morgendlichen Routine. Die Regale sind voll mit diversen Mueslis und aehnlichen Mischungen aller Art. Du willst sicher gehen, dass es den Kinder nicht nur schmecken wird, sondern dass es auch von guter Qualitaet und nahrhaft ist.

    Du nimmst dir daher Zeit und

    A: liest die Produktinformationen, waehlst das mit gesuendesten Ingredientien

    B: findest die Inhaltsangaben verwirrend; daher bleibt‘s beim Hausgemachten

    C: waehlst etwas mit Nuessen und Fruechten, mit der Aufschrift „Organisch“

    D: findest sogar eine populaere Marke im Sonderangebot, 2 Pakete zum ½ Preis

    4)

    Noch immer im Einkaufszentrum faellt dir ein, dass Eltern und Verwandte deines Partners demnaechst fuer ein paar Tage zu Besuch kommen werden. Es ist ohnehin Zeit fuer den Fruehlingsputz, aber du bist stolz auf dein Heim und willst es im besten Licht zeigen. Partner und Kinder werden daher bei der Grossreinigung mitmachen muessen. Du besprichst daher mit deinem Partner, wie das am besten vor sich gehen soll.

    Du einigst dich

    A: nach Kalkulierung von Materialkosten und Zeit, eine Putzfirma zu engagieren

    B: einen Dampfreiniger von guter Qualitaet zu kaufen, der lange dienlich sein wird

    C: die besten speziellen Schnellreiniger und antibakteriellen Putzmittel zu kaufen

    D: auf eine gruendliche Reinigung mit Wasser und Hirschseife. Das ist gut genug

    5)

    Waehrend du eine vergnuegliche Zeit im Wasser hast, beobachtest du einen Hobbyfischer wie er sein Glueck versucht. Aber leider beisst kein Fisch der seinen Wuenschen entspricht. Die, die beissen, sind ungeniessbare Kugelfische. Er wird zunehmend frustriert. Er reisst den unwillkommenen Fang vom Angelhaken und wirft die Fische zu Boden um sie tot zu trampeln. Du bist mehr als alarmiert. Normalerweise werfen Fischer ihren Fang zurueck ins Wasser, wenn er weder gross genug ist oder nicht ihren Wuenschen entspricht. Du schwimmst daher zu ihm und erkundigst dich, warum er tut was er tut. Seine Erklaerung ist einfach: Diese Art Fisch ist ungeniessbar, selbst die Moewen fressen ihn nicht und es gibt deren viel zu viele, besser man entledigt sich dieser unnuetzen Brut. Sie bringen nur Aerger fuer alle, die hier zum Fischen kommen.

    Du bist

    A: ziemlich sicher, dieser Typ loest Meinungsverschiedenheiten mit der Faust

    B: frustriert, weil du weisst, dass hier kein Einwand was aendern wuerde

    C: ueberrascht und beeindruckt, dass er trotz seines Aergers an andere denkt

    D: dir klar, er ist ein Ignorant, der nicht weiss, wie man einen guten Fang macht

    6)

    Du schaust dir ein Fernsehprogramm an, produziert bei einer der angesehenen Stationen, das das Problem der uebergewichtigen Gesellschaft und deren Lebensweisen unter die Lupe nimmt. Das Angebot von Nahrungswmitteln ist dabei ein wesentlicher Punkt und in diesem Zusammenhang besucht der Reporter eine der modernsten Huehnerfarmen, eine Industrie die Millionen wert ist. Er fuehrt dich durch die Anlage und Produktionsprozess, beginnend mit den Eiern, niedlich in gestapelten Eierkartons, hochgetuermt in unzaehligen Reihen werden die Eier kuenstich ausgebruetet. Sobald die Jungen schluepfen, viele gleichzeitig in ansehnlichen Kontingenten, fallen sie auf ein Fliessband das sie zu offenen Kartons transport, in die sie abgeladen werden, die dann in grosse Hallen zum weiteren Aufwachsen gebracht werden. Eine dieser Hallen wird gezeigt. Da sind unzaehlige lange Reihen, eine neben der anderen, mit, wie es schein, sauberen sandigem Boden. Dort wachsen die Huehner heran, waerme reguliert unter kuenstlichem Licht, mit Futtertroegen entlang den Reihen, alles sehr rein, automatisiert und gut organisiert. Die Huehner kuscheln sich aneinander, machen keine Anstalten, um sich zu pecken oder gar den ihnen zur Verfuegung stehenden Raum ausnuetzen zu wollen. Es mag sein, dass sie nicht einmal gackern, denn man hoert nichts dergleichen, aber das mag eine technische Ursache haben, in der Filmproduktion liegen. Der Reporter ist beeindruckt aber auch ueberrascht. Er kommentiert, wie hygenisch, funktionell, ja geraeumig diese Anlage sei und wie friedlich die Huehner miteinander waeren, ja nicht einmal interessiert, sich in dem ihnen zur Verfuegung stehenden Raum entlang ihrer Reihen zu bewegen, sondern sich lieber aneinander kuscheln. Da waere naemlich durchaus Platz.

    A: Du bezweifelst die Intelligenz des Reporters und die Reputation des Senders

    B: Du bist froh, informiert zu werden, nicht aber, was es fuer dich bedeutet

    C: Du bist ebenso beeindruckt und lobst den hohen Standard der Anlage

    D: Du freust dich, dass Huehnerfleisch nie knapp oder zu teuer sein wird

    7)

    Ein Delikatessengeschaeft, das gute Waren anbietet, unter anderem Feingebaeck, hat einen neuen Brotbaecker, der das Geschaeft einmal in der Woche mit einem hoechst schmackhaften Bauernbrot beliefert. Sobald das Brot ankommt, verbreitet sich sein betoerender Duft, auch hinaus auf die Strasse. Es geht weg, sprichwoertlich wie die warmen Semmeln. Es kommt nicht einmal auf‘s Regal. Leider schiebt die Gesundheitsbehoerde dem Genuss einen Riegel vor, indem sie darauf besteht, dass der Baecker dem Teig kuenstliche Preservierungsmittel zufuegt, was natuerlich dem Geschmack des Brotes nicht gut tut. Trotzdem der Baecker mit der Behoerde zu argumentieren versucht, dass dieses Brot hohen Nahrungswert hat und keine Gefahr fuer den Kunden darstellt, es ist umsonst. Ja man droht ihm mit Strafen, sollte er nicht gehorchen. Ueberfluessig zu sagen, die Kunden verlieren sich wieder. Der Baecker resigniert und gibt auf, sein Brot zu backen.

    Als betroffener Konsument

    A: benutzt du das Internet, um die buerokratischen Schimmelreiter zu schaemen

    B: kaufst du dir ein Brotmachgeraet, um in Zukunft dein eigenes Brot zu backen

    C: stimmst du dem Gesetz zu, da es generell dem Schutz der Oeffentlichkeit dient

    D: machst du dir keine Sorgen, es gibt genug Auswahl von anderen Broten

    8)

    Die lokale Regierung fuehlt sich nach ein paar Haifischattacken an Wellenreitern und Speerfischern verpflichtet, Massnahmen zu ergreifen. Sie entschliesst sich, entgegen aller Einwaende und Protesten, Haie mit speziellen Koedern anzulocken, mit sogenannten „Trommelleinen“, und alle, die angelockt werden, ab einer gewissen Groesse zu toeten. Die Rechtfertigung dieser Campagne ist, dass wertvolles Menschenleben beschuetzt werden muss, egal ob das einige wenige oder auch nur ein einzelnes Leben ist und dass andere Methoden angewendet werden koennten.

    Du bist mit keiner Regierung einverstanden

    A: die wissenschaftliche Argumente, Umweltschutz und Volksmeinung ignoriert

    B: die eine irrationale „Aug fuer Aug“ Mentalitaet hat, anstatt jedes Leben ehrt

    C: die ihre Aufgabe die Oeffentlichkeit zu beschuetzen nicht ernst nimmt

    D: die Haie ueber Menschen stellt. „Menschentoeter“ verdienen den Tod!

    9)

    Du bist in der Parkanlage direkt am Meer. Ein junges Paar nahe bei entleert das Plastiksackerl, mit dem sie ihre Mittagsjause getragen haben. Sie geniessen ihr Essen, aber ploetzlich kommt ein Windstoss auf und die leere Plastikhuelle wird vom Tisch gefegt und ein paar Meter zum Strand hin gewirbelt, wo sie dann liegen bleibt. Das Paar hat zwar den Vorfall registriert, macht aber keinen Versuch weder zuvor noch jetzt, diesen Plastiksack am Fortfliegen zu verhindern oder gar zu holen. Unbekuemmert beenden sie ihre Jause und machen sich dann wieder auf den Weg.

    A: Du bist fuer biologisch verfallbares Plastik, vorallem in Tragtaschen, wie diese

    B: Du stehst auf, holst den Plastiksack und wirfst ihn in den Abfallkasten

    C: Du weisst, Muellarbeiter kommen auch zum Strand, um ihn sauber zu halten

    D: Du bist auch hungrig geworden, das Aroma von Essen hat dir Appetit gemacht

    10)

    Du sitzt auf der Veranda, geniesst die Sonne und hast gerade ein Honigbrot verzehrt. Broesel und ein paar Tropfen von Honig sind dabei auf den Tisch gefallen. Es dauert nicht lange, kommen auch schon die Ameisen, ein paar Fliegen und sogar einige Bienen, um sich an dem freien Futterangebot guetlich zu tun.

    A: Du nimmst die Serviette und reinigst den Tisch

    B: Du fegst die Broesel vom Tisch, ueberlaesst den Honig den Bienen

    C: Du holst dir den Insektenspray aus dem Haus

    D: Du schliesst die Augen fuer ein kleines Nickerchen

    Nota bene!

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