{"id":3508,"date":"2023-01-09T00:00:00","date_gmt":"2023-01-06T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/axisdata.com.au\/de\/feminas-artikel\/uber-2022-reflektionen\/"},"modified":"2026-09-26T14:34:02","modified_gmt":"2026-09-26T14:34:02","slug":"uber-2022-reflektionen","status":"publish","type":"feminas-artikel","link":"https:\/\/axisdata.com.au\/en\/feminas-artikel\/uber-2022-reflektionen\/","title":{"rendered":"\u00dcBER&#8230;&#8230;2022 Reflektionen"},"content":{"rendered":"<p>Altes Jahr gegangen. Neues Jahr gekommen. Gibt es eigentlich welche, denen 2022 Freude gemacht hat? Ja, durchaus. Vor allem den Superreichen, die noch reicher geworden sind und von denen sich einige Ziele gesetzt haben, die tats\u00e4chlich vom Erfolg gekr\u00f6nt zu sein scheinen. Den Preis daf\u00fcr bezahlt allerdings der Rest, entweder mit ihrer Gesundheit, ihrem Leben, dem Verlust von Lieben, ihren Gesch\u00e4ften oder auch Unternehmen oder gar mit ihrem psychischen und geistigen Gleichgewicht, aber alle mit ihrer Zukunft.<\/p>\n<p>Kann f\u00fcr so ein Albtraumjahr eigentlich jemand verantwortlich gemacht werden? Es ist \u00fcbrigens ohnehin nur eines von insgesamt 3, gekennzeichnet bei Naturkatastrophen und menschlicher Zerst\u00f6rungswillk\u00fcr. Doch 2022 hat es fein s\u00e4uberlich in sich zusammengepackt und kann damit wohl zweifellos als eines der schrecklichsten und leidvollsten Jahre der gesamten menschlichen Geschichte bezeichnet werden, an die sich der Mensch erinnern kann.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re allerdings zu einfach, nur einzelne oder einige wenige zu beschuldigen, die uns zum Teil wenigsten, bekannt sind, und die nat\u00fcrlich schuld sind, wie die H\u00f6lle selber. Die Clique der superreichen Oligarchen, die offenen und geheimen Machthaber, die korrupten und \u00fcbelgesinnten Seelen unter uns, &#8211; sie werden immer und mit allen Mitteln versuchen, ihren Willen und ihre W\u00fcnsche durchzusetzen, was stets nur auf eines hinausl\u00e4uft, n\u00e4mlich Dominanz, \u00fcber alles und jeden. Und sie haben auch jetzt wieder, wie schon gehabt, die Unschuldigen mi\u00dfbraucht, die Schwachen und Ungebildeten manipuliert, und nat\u00fcrlich erst recht die durch strategische Gehirnw\u00e4sche gegangenen Wohlerzogenen und Geschulten zu ihrem Werkzeug gemacht. Nur, was ist mit dem Rest der Intelligenten und kritisch Denkenden, von denen es durchaus noch genug gibt? Traurigerweise, zu viele haben den Drohungen und dem Druck, denen wir alle ausgesetzt wurden, nicht standhalten k\u00f6nnen. Offensichtlich weil sie zu wenig Charakterst\u00e4rke und geistige Resilienz besitzen, oder geschw\u00e4cht sind, durch Angst und Furcht und Panikzust\u00e4nden. Doch mu\u00df gesagt werden, da\u00df, genau betrachtet, und leider auch zu oft, Bequemlichkeit und Vorgabe, wie falsch verstandene Sorge um seine Lieben und Existenz schlechthin, benutzt wurden, um ihre Unterordnung zu rechtfertigen. Die bittere Wahrheit ist, da\u00df niemand mit einem intakten Verstand, Entscheidungen aus echter Liebe zum anderen, oder was ihm teuer ist, mit Entscheidungen verwechseln kann, die tats\u00e4chlich nur der leichtere Ausweg sind, vor allem, wenn man es mit einer lebensgef\u00e4hrlichen Situation zu tun hat. Wahre Liebe bringt alle zusammen, um der Lage Herr zu werden. Das hat sich noch in jeder Zeit der Not gezeigt. Sie bringt St\u00e4rke, um gegen Mi\u00dfbrauch und Tyrannei aufzustehen und jenen Einhalt zu gebieten, die mit Gewalt, Unmenschlichkeit und Horror allen, aber vor allem, seine Lieben Freiheit und Leben nehmen.<\/p>\n<p>Allerdings, man mu\u00df bedenken, die Menschen sind Herdentiere. Sie brauchen einen F\u00fchrer, zu ihren Gunsten oder auch nicht. Die Geschichte zeigt immer wieder, da\u00df sie nichts dazulernen. Warum? Weil sie eben einem F\u00fchrer folgen, der f\u00fcr sie Entscheidungen trifft und den Weg bestimmt. Das wiederum liegt sicherlich an ihrer eher durchschnittlichen Intelligenz, die sie nicht einmal nutzen, und daran, da\u00df Verantwortung tragen, physische und mentale St\u00e4rke verlangt, die die meisten eben auch nicht haben. Ansonsten w\u00fcrden sicher viele die F\u00fchrerrolle selber anstreben. Hierin liegt nat\u00fcrlich der Wunsch nach Macht und die Machtgier begraben, denn der F\u00fchrer ist schlie\u00dflich personifizierte Macht, die viele wohl haben m\u00f6chten, nur nicht haben k\u00f6nnen, weil sie sich sehr wohl ihrer Schw\u00e4chen bewu\u00dft sind und damit ihrer Beschr\u00e4nkung. Daher finden sie ihren Trost in der Herde und folgen dem F\u00fchrer, dem sie notwendigerweise vertrauen m\u00fcssen und glauben, da\u00df er immer nur das Beste f\u00fcr sie im Auge hat.<\/p>\n<p>Freilich, obwohl das einiges erkl\u00e4rt, ist es nicht alles, was sich zur menschlichen Kondition sagen l\u00e4\u00dft. Zudem hat die physische und mentale Evolution zu \u00c4nderungen gef\u00fchrt, welche selbst der m\u00e4chtigste F\u00fchrer, der seine Rolle nur ungern aufgibt, nicht kontrollieren kann. Die Menschen sind geistig nicht mehr auf derselben Stufe, wie das der Fall war, als sie aufrecht zu gehen und Werkzeuge zu benutzen begannen. Nur eines steht nach wie vor hoch auf der Verhaltensliste, n\u00e4mlich der Glaube, da\u00df St\u00e4rke von Zahlen abh\u00e4ngt, also der Gr\u00f6\u00dfe der Herde. F\u00fcr einen solo F\u00fchrer besteht jedoch nicht mehr dieselbe Notwendigkeit. Tats\u00e4chlich haben viele Menschen erkannt, da\u00df sie oft besser ohne einen solchen dran sind. In einer modernen Gesellschaft ist es allerdings nicht m\u00f6glich, als Einzelner f\u00fcr alles und jedes Sorge zu tragen. Daher delegiert man diverse Aufgaben und Pflichten an Bereitwillige, womit man aber individuelle Personen bem\u00e4chtigt; sie werden wichtig, zumindest f\u00fchlen sie sich so. Das schafft nat\u00fcrlich ein Problem, denn mit dem Delegieren ist Machthaben pl\u00f6tzlich eine Gelegenheit geworden, die man letztlich sogar im Ausverkauf kriegen kann.<\/p>\n<p>Eines steht jedoch nach wie vor unangetastet fest, n\u00e4mlich Sicherheit, pers\u00f6nliche wie allgemeine. F\u00fcr die Menschen ist sie eine unbestrittene Notwendigkeit, nicht nur zum Schutz gegen Feinde, sondern f\u00fcr die eigene \u00dcberlebenschance. Gemeinschaften, und jede Gesellschaft m\u00fcssen daher gefestigt sein. Das erreicht man am besten mit dem Konzept der Moral. Ungl\u00fccklicherweise liegt genau darin das gr\u00f6\u00dfte Problem, denn der alles durchdringende Faden von Gut und B\u00f6se zeigt sich dort ganz besonders in seiner Schw\u00e4che, da unsere Existenz eine bipolare Basis hat, Moral aber einseitig ist.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat man immer wieder von einem spirituellen Krieg, vom Krieg zwischen Gut und B\u00f6se, gesprochen. Tats\u00e4chlich ist es ein st\u00e4ndiges Thema geworden. Ein Freund sagte zu mir, Moral, ja Gut und B\u00f6se, seien nur eine menschliche Fabrikation. Selbstverst\u00e4ndlich stimmt das, wenn man es ausschlie\u00dflich im Aspekt eines Details betrachtet, das hei\u00dft, als menschliches Ph\u00e4nomen. Aber es stimmt nicht, sieht man es im gesamten \u00fcbergeordneten Schema der universellen Existenz, also im Aspekt kosmischer Proportionen. Gut und b\u00f6se sind Bestandteil von Existenz schlechthin, und daf\u00fcr braucht man keine religi\u00f6se Person zu sein, die an Gott und Teufel glaubt. Die Sch\u00f6pfung unserer Welt, so wie wir sie kennen, beruht auf dem elektromagnetischen System, in dem Kr\u00e4fte zwischen 2 Polen verlaufen, n\u00e4mlich dem positivem und negativem, also in Opposition stehenden Punkten, und unser Leben ist nur in einem schmalen Bereich der Mitte zwischen deren Interaktionen m\u00f6glich. Sobald es sich aus diesem Bereich in die eine oder die andere Richtung bewegt, oder \u00fcbergeht, verliert es seine Eigenst\u00e4ndigkeit, mit einem Wort, es kann nicht weiter bestehen bleiben. Was das hei\u00dft, sollte klar sein: Gut und B\u00f6se sind Kr\u00e4fte, die sch\u00f6pferisch zusammenarbeiten, die aber immer zu k\u00e4mpfen haben, um trotz ihrer gegens\u00e4tzlichen Orientierung miteinander leben zu k\u00f6nnen. Wir alle wissen, wie schwer es ist, Frieden zu finden und zu erhalten, nicht nur mit seinen Nachbarn, sondern vor allem in uns selber. Jeder Mensch hat seine eigenen D\u00e4monen zu bek\u00e4mpfen und wir alle sehnen uns nach Frieden. Gut und B\u00f6se sind eine naturbedingte Angelegenheit.<\/p>\n<p>Aber machen wir die Jahresbilanz! Sollte es da wirklich etwas Gutes geben, dann sollte es auf jeden Fall die Erkenntnis sein, da\u00df Gut und B\u00f6se im Rahmen der Sch\u00f6pfung durchaus konstruktiv sind, und da\u00df man sie nicht besiegen kann, ohne der Sch\u00f6pfung zu schaden. Nur, und das ist lebenswichtig, das B\u00f6se darf nicht \u00fcberhandnehmen. Es mu\u00df stets sorgf\u00e4ltig beobachtet und sofort in seine Schranken verwiesen werden, da es sonst in eine derart zerst\u00f6rerische Macht \u00fcbergeht, die erst endet, wenn es nichts mehr zu zerst\u00f6ren gibt. Wir erleben das jetzt in unserer kleinen menschlichen Welt sehr deutlich, deutlicher geht es gar nicht mehr.<\/p>\n<p>Freilich! Der Kosmos braucht uns nicht, aber es ist eine Schande, all das, was uns die Evolution bereits erm\u00f6glicht und beschert hat, einfach wegzuwerfen, bevor wir die h\u00f6chste Entwicklung, die schlie\u00dflich der Sinn und das Ziel des Lebens ist, zu erreichen. Nur wohlgemerkt! Es ist nicht AI (k\u00fcnstliche Intelligenz), auch wenn das ein paar Irrgl\u00e4ubige propagieren. Was wir dazu aber wirklich mehr denn je brauchen, ist eine liebende und f\u00fcrsorgliche Gesellschaft, die Intelligenz zum Wohle allen Lebens einsetzt, nicht nur f\u00fcr einige wenige Auserkorene, wie sogenannte \u201eEliten und Globalisten\u201c sich das vorstellen. Deren Taten sind unverzeihlich. Aber ich finde auch keine Entschuldigung f\u00fcr jene, die sehr wohl verstehen, welche katastrophale Situation wir haben und was das im Hinblick auf die Zukunft f\u00fcr uns und unserem Planeten bedeutet, die aber trotzdem schweigen und nichts tun. Sie sind grad so schuldig. Nur leider! Schuldig sind wir eigentlich alle, denn die Warnzeichen gab es schon lange und wir haben nichts oder nur wenig dagegen getan.<\/p>\n<p>Die Reflexion \u00fcber das vergangene Jahr ist nicht \u00fcber spezielle Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, deren gibt es zu viele, noch soll \u00fcber den Schmerz geredet werden, der damit einhergeht, denn er geht viel zu tief. Doch hoffentlich war 2022 ein Wendepunkt, in dem die Weichen f\u00fcr 2023 gesetzt wurden. In welche Richtung es allerdings gehen wird, das wird nur die Zeit zeigen. Hoffen wir jedenfalls auf das Beste, auf da\u00df wir uns alle bewu\u00dft zusammentun, um die Balance wieder herzustellen und wir die Welt so bestellen, da\u00df wir alle in Frieden leben k\u00f6nnen, im Einklang und zum Wohlwollen aller Kreaturen, ob gro\u00df oder klein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Altes Jahr gegangen. Neues Jahr gekommen. Gibt es eigentlich welche, denen 2022 Freude gemacht hat? Ja, durchaus. 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