{"id":3506,"date":"2022-03-24T00:00:00","date_gmt":"2022-03-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/axisdata.com.au\/de\/feminas-artikel\/uber-leben-und-menschheit-teil-1-3\/"},"modified":"2022-03-24T00:00:00","modified_gmt":"2022-03-24T00:00:00","slug":"uber-leben-und-menschheit-teil-1-3","status":"publish","type":"feminas-artikel","link":"https:\/\/axisdata.com.au\/en\/feminas-artikel\/uber-leben-und-menschheit-teil-1-3\/","title":{"rendered":"\u00dcber&#8230;..Leben und Menschheit (Teil 1\/3)"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Artikel beginnen meistens mit einer Definition um Missverst\u00e4ndnisse auszuschlie\u00dfen, oder auch nur um Unklarheiten \u00fcber den Gegenstand der Debatte zu beseitigen. F\u00fcr das vorliegende Thema ist das ganz besonders wichtig, da es keine einheitliche Beschreibung des Lebens gibt, und schon gar nicht, was es ist. Es w\u00e4re daher nur verwirrend, die Details auszuarbeiten, was die Unterschiede zwischen den allgemeinen Definitionen und der Sozieterna\u2019s betrifft, da sich unser Konzept des Lebens wesentlich vom allgemein vertretenen Standpunkt unterscheidet.<\/p>\n<p>Der Artikel untersucht aber auch den Ursprung organischen Lebens, nicht nur aus Gr\u00fcnden der erw\u00e4hnten unterschiedlichen Definition, sondern weil es noch immer so viele Fragen um die Herkunft des biologisch\/organischen Lebens gibt. Es sei jedoch betont, dass Sozieterna\u2019s Konzept, obwohl ungew\u00f6hnlich, nicht einzigartig ist. Man kann durchaus auf andere Quellen zurueckgreifen, nur muss man dazu in diversen Archiven und Bibliotheken in wahrscheinlich \u201averstaubten\u2018 Texten st\u00f6bern; oder man muss die alten \u00dcberlieferungen traditioneller Lehren des Ostens studieren; oder auch die nicht ganz so alten, aber sprachlich umst\u00e4ndlichen Schriften westlicher Philosophen und Gelehrten lesen.<\/p>\n<p>Also beginnen wir mit den derzeit \u00fcblichen Definitionen. Was ist Leben? Die allgemein akzeptierten Versionen sind vielzaehlig, doch auf einen relativen Nenner gebracht, hei\u00dft es:<br \/>\n\u201aLeben ist durch charakteristische Eigenschaften gekennzeichnet, wie spezielle biologische Prozesse, welche andere Objekte nicht aufweisen, entweder, weil sie diese nie gehabt, oder verloren haben und die man daher als tote Gegenstaende, oder auch als animationslose Wesensart bezeichnet. Es gibt verschiedene Lebensformen, wie Pflanzen, Tiere, Fungi (Pilze, Schwaemme, Schimmel etc.), Bakterien und Archaeen. Die Biologie ist die Wissenschaft, die diese Lebensformen studiert.\u2018<br \/>\nEine andere Version besagt, \u2018Leben ist gegenwaertig in Organismen, die offene Systeme darstellen, welche fuer Homeostase sorgen, einen Lebenszyklus haben, sich anpassen k\u00f6nnen, einen Metabolismus besitzen, der ihr Fortbestehen gewaehrleistet, die auf Stimulierung reagieren, sich fortpflanzen und weiterentwickeln.\u2018 Manche Wissenschaftler inkludieren Viroide und Viren, andere nicht.<\/p>\n<p>Sehr wortreiche Definitionen unter vielen, die noch viel laengere Beschreibungen benutzen, also noch weitlaeufiger sind und, es gibt auch noch jene, die Leben nur auf Organismen beschr\u00e4nken, waehrend andere ein wenig die Physik miteinbeziehen. Kurz gesagt, die Definitionen sind mehr Geschmacksache als hilfreiche Erkl\u00e4rung. Alle jedoch bestehen kategorisch darauf, dass Leben nicht auf Objekte zutreffen kann, also auf \u201atote\u2018 Materie ohne Eigenantrieb, wie Stein, Erde und alle verstorbenen Organismen. Denen fehlt der \u201eLebensgeist\u201c (Anima, lateinisches Wort f\u00fcr Atem\/Seele). Sie k\u00f6nnen sich nicht aus eigenem Antrieb bewegen, essen, vermehren; mit einem Wort, sie haben keine Initiative, keinen Atem, sind daher leblos und als inanimative Materie zu verstehen.<\/p>\n<p>Diese Ansicht ist in der menschlichen Psyche derart tief verankert, dass es tats\u00e4chlich fast unm\u00f6glich ist, davon abzur\u00fccken. Und doch ist diese Ansicht untauglich, wenn nicht sogar delusional. Zumindest ist sie unvollstaendig. Darauf zu bestehen, dass nur dann etwas Leben haben kann, wenn es Initiative zeigt oder eigenwillige Aktionen, sich also bewegt und Dinge tut, auf Grund eines inneren Antriebes, bewusst oder unbewusst, ist aus mehreren Gr\u00fcnden fehlerhaft, vor allem deshalb, weil es zum Schluss fuehrt, dass etwas auf Grund eines bestimmten Verhaltens einen Willen hat, zum Zweck des \u00dcberlebens, Weiterentwicklung und Vermehrung (auch Sterbens?). Das ist, als Kriterium, als Definition, was Leben ist, nicht nur unzureichend, sondern schlichtweg verwirrend. Niemand glaubt schlie\u00dflich, dass z. B. ein Einzeller eine derartige Selbstbestimmung, also Willen oder einen Lebenswunsch hat. Einzeller haben schlie\u00dflich weder neurologische Bestandteile, geschweige denn geistige Funktionen. Instinkt, Trieb, Verhalten, Wille, ja auch genetisch konditioneller Impuls fuehren zu mehr Fragen, als Antworten gegeben werden k\u00f6nnen, da sie generell und grunds\u00e4tzlich einer Sinnes-\/neuronalen\/mentalen -anlage bed\u00fcrfen, eben einer geistigen Basis, was notwendigerweise ein inertes Bewusstsein postuliert, welches jegliche Materie \u00fcberlagert, oder durchdringt und damit totes Material zum Leben bringt. Bewusstsein ist aber strikt gesprochen, eine mentale\/neurologische Funktion, das Nerven braucht, was nur dann die oben genannten Initiativen und Aktionen erlaubt, haben also eine neuronale Aktion-Reaktion Basis, die aber den sogenannten primitiven Organismen nicht zur Verf\u00fcgung steht, weil sie noch keine Nervensysteme entwickelt haben, geschweige denn ein Gehirn. Instinkt und Trieb sind auch keine Reflexaktionen. Reflexe sind nervale Kurzschaltungen zum Zweck der Lebenserhaltung. Sie sind nicht initiativ, auch nicht als ein m\u00f6glicher genetischer Impulsmechanismus, sie sind schlichtweg eine Konsequenz. Genetisch gesteuert ist zwar die Fortpflanzung, nicht aber der Lebenstrieb. Die Zuschreibung einer spezifischen Initiative zum Leben steht daher keinem Organismus zu, schon garnicht hirnlosen Viroiden, Bakterien und Mikroben. Das heisst also, die popul\u00e4ren Definitionen von Leben nageln dich hoffnungslos fest im Dilemma der Biologie versus Philosophie und\/oder Theologie. Hat ein Organismus naemlich kein Gehirn, biologisch gesehen, muss logischer Weise, selbst die primitivste Lebensform eine Art eingebauten Lebensgeist haben, oder zumindest eine geistig\/spirituelle (\u201aanimus\u2018) Komponente. Das mag schon so sein, doch bleiben wir lieber bei den Fakten, &#8211; jeder Trieb ist ganz sicher ein Zeichen des Lebens, nur ist er an sich nicht gut genug, um Leben und Lebenstrieb zu erkl\u00e4ren, noch Leben zu definieren.<\/p>\n<p>Doch Trieb, Wille, in der Sprache der Physik, sind Aktionen, also eine Bewegung, die gerichtet und fortschreitend ist, entlang einer Zeitlinie und im Raum. Das heisst, sie sind eine Kraft, und sind daher als solche einfach Kr\u00e4fte, die ganz allgemein im Universum in vielerlei Arten und St\u00e4rken vorhanden sind. Aber eine Kraft, die in einem geschlossenen System aktiv ist, wie zum Beispiel auch im winzigen Raum einer Zelle, markiert sozusagen die Ankunft von Leben, denn ploetzlich bewegt sich etwas Materielles, das sich ohne diese Kraft nicht bewegen wuerde. Man kann das durchaus als einen Meilenstein in der Trajektion des Lebens als solches sehen, wobei aber die Kraft selber die Trajektion ist, die nichts anderes als der Weg der Evolution des Lebens ist. Trieb und Wille sind strikt gesehen eine Kraft, die als solche ein integrierter und essentieller Bestandteil aller Existenz ist, ja aller Materie, einschlie\u00dflich organischen Lebens. Wille und Trieb sind eine Funktion, haben eine Aufgabe, wie in diesem Fall eine, die dem \u00dcberleben dient. Sie sind selber nicht die Urkraft des Lebens auch nicht eines Organismus, sondern sind nur dessen Werkzeug, auch wenn diese Kraft der Antrieb ist, die auf alles und jedes ihre Wirkung einwirkt. Das hei\u00dft also, ein Organismus hat gar keine andere Wahl, als zu leben. Und darin liegt der Kern der Sache, oder besser, Verwirrung: &#8211; Leben beginnt nicht mit organischem Leben, sondern das Leben, so wie wir es kennen, beginnt mit dem Kosmos, dem Urknall (dem \u201eBig Bang\u201c = BB, wie wir es im Text weiterhin bezeichnen), der diese Urkraft ist und Kr\u00e4fte freisetzt, um genau zu sein. BB ist derzeit, gem\u00e4\u00df dem Stand der Wissenschaft, der Beginn des Universums und damit der Beginn allen Lebens, so wie wir es kennen.<\/p>\n<p>Freilich bleiben viele offene Fragen unbeantwortet und es ist verstaendlich, dass sich die Wissenschaftler nach wie vor den Kopf kratzen und die Biologen fragen, wo kommt denn nun das organische Leben her? Kommt es von Kometen, Meteoriten? Regnete es auf die Erde nach irgendwelchen aussergewoehnlichen Ereignissen im Universum oder koennte es doch auf Erden entstanden sein? In der Tat, wie kann Leben aus Materie entstehen, wie kann die Erde organisches Leben hervorbringen? Nun, es ist sinnlos, ein Haus auf wackligem Boden errichten zu wollen. Man muss schon dafuer sorgen, dass die Fundamente sicher verankert sind, dann kann man mit dem Bau beginnen. Das heisst, man muss, um auf die Frage, wo kommt unser Leben her, zuerst mal die Definition, was Leben ist, kl\u00e4ren und richtigstellen, erst dann findet man die Antworten zu den Fragen.<\/p>\n<p>Also beginnen wir nochmals. Wenn das Problem in der Definition des Lebens liegt, das darin besteht, einen willkuerlichen Punkt zu waehlen, der den Beginn des Lebens markiert, aber keineswegs etwas Definitives zum Verstaendnis beitraegt, was Lebens ist, dann schauen wir uns andere Definitionen an, wie zum Beispiel die einfachere Version von John Casti, ein amerikanischer Mathematiker und Author:<br \/>\n\u201eEtwas kann als lebendig bezeichnet werden, das die Faehigkeit dreier Grundaktivitaeten hat, naemlich, Metabolismus, Selbstregeneration und Vermehrung.\u201c Das kommt der Sache schon n\u00e4her, denn es trifft im weiten Sinne auch auf \u201eleblose Materie\u201c zu.<\/p>\n<p>NASA allerdings offeriert die beste Definition:<br \/>\n\u201eLeben ist ein selbsterhaltendes chemisches System\u201c, und, \u201eLeben ist Materie, die sich vermehrt und sich, gemaess den Bedingungen des \u00dcberlebens, entwickelt.\u201c Danke NASA!<\/p>\n<p>Es bedarf tats\u00e4chlich nicht der vielen Worte, f\u00fcr etwas, das ganz und gar einfach zu definieren und zu erklaeren ist. Nur, da es nun von NASA kommt, klingt Sozieterna\u2019s Konzept der Existenz nicht mehr ganz wo weit hergeholt, oder unrealistisch, wenn nicht sowieso \u201aunmoeglich\u2018, das sagt: \u201eLeben ist Bewegung\u201c! Punktum! Leben ist nicht auf organisches Leben allein zu reduzieren. Es includiert jegliche Entwicklung, das uns das Universum samt seinen Galaxien gebracht hat, alle Sterne und Planeten samt deren organischem Leben. Leben ist Aktion, ist Entwicklung. Das Universum ist gradso gut lebendig wie du und ich, wie jedes Insekt, jede Blume, Atome und Partikel (erinnere dich: sie haben ihren eigenen Spin, ergo Drehung!). Selbstverstaendlich gibt es verschiedene Formen des Lebens. Die Unterschiede sind allein schon von der Zeit abh\u00e4ngig und dem evolution\u00e4ren Weg, der eingeschlagen wurde, wie das auf der Ebene der Spezialisierung geschieht und sich in den komplexen Entwicklungsstadien verdeutlicht. Je mehr Zeit dafuer zur Verfuegung steht, je h\u00f6her ist der Grad der Verfeinerung, desto komplizierter wird das Endprodukt und umso komplexer ist dann das Leben.<\/p>\n<p>Die einfachste und grunds\u00e4tzliche Unterscheidung, was Lebensformen betrifft, wird bestens durch 3 Lebensgruppen klassifiziert. Jede Gruppe hat ihr eigenes Wirkungsfeld und ist selbstaendig in ihrem Bereich, doch sie sind abh\u00e4ngig voneinander und sind immer im funktionalen Zusammenhang miteinander aktiv: Sie bestehen aus dem materiellen, organischen und geistig\/spirituellem Leben.<\/p>\n<p>INANIMATIVES LEBEN: Schlicht gesagt, es ist das materielle, anorganische Leben; das Leben der Materie, wie Sterne, Stein, eben alles, das man als die Materie bezeichnet.<\/p>\n<p>ANIMATIVES LEBEN: Es beinhaltet jegliche sensuelle und intelligente Lebensform, mit Gefuehlen und Wahrnehmung, (und entspricht den langen Definitionen von organischem Leben wie zuvor angefuehrt)<\/p>\n<p>SPIRITUELLES LEBEN: Es umfasst die geistige Existenz, das schwer fassbare, elusive Leben, mit dem die intelligenten Wesen, wie uns, hadern, weil wir Probleme haben es zu verstehen oder gar zu erklaeren. Unsere mentale Kapazitaet allerdings, unsere mentalen F\u00e4higkeiten geh\u00f6ren mit zum Leben. Sie sind schlichtweg, das Tor zur Erkenntnis, nach dem der Mensch strebt, bewusst oder auch unbewusst. Damit koennen wir das Reich des Geistigen betreten. Daher bezeichnen wir diese Kategorie auch als das \u201emental\/spirituelle Leben\u201c.<\/p>\n<p>Der spirituelle Teil unserer Evolution, das heisst des Menschen, liegt vor uns. Abgesehen von den wenigen Ausnahmen, die man als \u201aKatalysten\u2018 oder \u201aInitiatoren\u2018 sehen muss, hat die Menschheit diese Stufe des Wissens noch nicht erreicht und versteht damit auch nicht, was eine solche Weiterentwicklung bedeutet. Obwohl der Mensch die intellegenteste Entwicklung im Tierreich darstellt, Intelligenz allein ist nicht der Schl\u00fcssel zur geistigen Ebene seiner Existenz. Das liegt zum Teil daran, dass er dazu neigt, alles zu separieren, also in kleine St\u00fccke zu zerlegen und sich Kompartments schafft, was seine Vorteile hat, aber auch ein gro\u00dfes Hindernis ist, das verhindert, das Gesamtbild zu sehen und zu begreifen. Freilich, die untrennbare Natur der Dinge ganz allgemein zu erfassen ist nicht einfach, trotzdem es voll sichtbar im Gesichtsfeld liegt. Doch der Mensch ist es gewohnt, sich im Detail zu verlieren, weil dort seine Staerke liegt und der praktische Wert fuer sein Ueberleben. Man nehme das Beispiel Leben und Tod. Theoretisch kann er akzeptieren, dass diese beiden zusammengeh\u00f6ren, aber wenn er praktisch denkt, sind Leben und Tod keine Einheit, da sie qualitativ derart unterschiedlich sind, da\u00df er die Verbindung und dessen Ganzheit nicht sieht, auch wenn es so ist. Das heisst nicht, dass er unrecht hat, doch heisst es sehr wohl, dass er die Einheit und deren Bedeutung ausschlie\u00dft. Damit nimmt er sich die Moeglichkeit, jenes umfassende Wissen zu erlangen, das er sucht. Er sagt also, \u201adas ist Leben\u2018 und meint dass der Tod darin keinen Platz hat. Nur leider ist das Leben ohne Tod nur Wunschdenken. Leben ist Leben und Tod, sie sind die Realitaet.<\/p>\n<p>Kompartmentalisieren ist also allzu oft die Wurzel der Verwirrung. Intellektuelles Denken wird dadurch parteilich, was zu falschen Schlussfolgerungen fuehrt. Wie im Falle unseres Sterbens, wenn wir aufh\u00f6ren als organische Materie zu existieren. Der materielle Zerfall ist ein Bestandteil des Lebenszyklus, das hei\u00dft, wir werden weiter und wieder verwertet. Nicht-Existenz hei\u00dft nur Transformation der gesamten materiellen Form (also des gesamten Wesens) in das umfassendere Dasein, n\u00e4mlich das der formlosen Gr\u00f6\u00dfenordnung des Lebens. Das mag also durchaus einen geistig\/spirituellen Fortbestand bedeuten, da im geistig\/spirituellen Leben der solide K\u00f6rper nur wenig, wenn \u00fcberhaupt eine Rolle spielt, (ein eigenes Thema, das es wert ist, ein andermal zu betrachten). Abzulehnen, da\u00df Separation oder Kompartmentalisation nur ein n\u00fctzliches Werkzeug sind, hat den Nachteil der Exklusivit\u00e4t von einem \u00fcber dem anderen, zum Nachteil der untrennbaren Einheit, das das Leben an sich ist.<\/p>\n<p>Der Leser mag sich fragen, auf welcher Basis Sozieterna behaupten kann, dass sein Konzept des Lebens richtig ist. Nun, Sozieterna behauptet gar nichts. Es besteht keine Absicht, jemanden von etwas \u00fcberzeugen zu wollen, schon gar nicht, was philosophische Konzepte betrifft und nach denen sich Sozieterna richtet und lebt. Doch sicher ist, da\u00df alle Sozieternas wissen, wovon sie reden. Wir lieben Logik und nutzen alles erh\u00e4ltliche Wissen, um die Punkte zu verbinden und um sich ein Gesamtbild zu verschaffen, da es unser Verst\u00e4ndnis, was Leben und Wahrheit betrifft, vertieft und erweitert. Andere Menschen m\u00f6gen den Glauben vorziehen, welcher Art der auch sein mag.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, wenn wir von Leben reden, m\u00fcssen wir zeitlich zu seinem Ursprung zur\u00fcckgehen, zumindest ein sch\u00f6nes St\u00fcck des Weges. Generell, Leben, wie Sozieterna das derzeitige im weitesten Sinne sieht, beginnt mit dem Urknall. Diesen haben wir bereits in anderen Artikeln beleuchtet, aber so weit gehen wir gar nicht zur\u00fcck. Der interessierte Leser m\u00f6ge nat\u00fcrlich mehr Informationen auch aus der zahlreichen Literatur einholen, vor allem weil wir in diesem Artikel ohnehin nur auf systemische Prinzipien eingehen, die eine Schl\u00fcsselrolle im Entstehen des materiellen Lebens innehaben und nur am Rande auf die Details, um und nach dem BB, Bezug nehmen.<\/p>\n<p>In der urspr\u00fcnglichen Plasma-Gluon \u201aSuppe\u2018, aus dem Urknall hervorgehend, befinden sich all die elementaren Kr\u00e4fte und Teilchen, die durcheinander wirbelnd, die evolution\u00e4ren Prozesse nun voll in Gang halten. Mit der Geburt hinter sich, alle Ingredienzien zur Bildung der Materie sind in dieser \u201aSuppe\u2018. Sie schaffen alles, was wir sehen, was ist und was noch entstehen wird. Der Urknall ist im Prinzip die Freisetzung seines eigenen Energiepotentials und jedwedes Wachstum danach folgt den eigenen inh\u00e4renten Richtlinien der Physik, die die Wissenschaft, dank ihrer unerm\u00fcdlichen und sorgf\u00e4ltigen Arbeit einsichtig gemacht hat. Und man beachte! Das Grundprinzip, das fundamentale Gesetz der Natur, ist grunds\u00e4tzlich auf die Gesetze der Wellen Dynamic zur\u00fcckzuf\u00fchren, die zwischen Unordnung und Ordnung oszillieren und vice versa; also konzeptionell, von Chaos zu Ordnung f\u00fchren und umgekehrt, oder systemisch gesehen, sich von wirren ungeordneten, zu geordneten Gezeitenwellen transformieren. \u00dcbrigens, hier wohl nebens\u00e4chlich, aber h\u00f6chst interessant, &#8211; der Ausdruck \u201aSuppe\u2018 ist eine passende Wortwahl, denn es impliziert W\u00e4ssrigkeit und wie k\u00fcrzlich festgestellt worden ist, das Quark-Gluon Plasma flie\u00dft gleich Wasser, da das Verh\u00e4ltnis der Bestandteile zueinander, in beiden, tats\u00e4chlich gleich ist. Die Analogie ist vielleicht verbl\u00fcffend, aber die Assoziation ist \u00fcberzeugend, &#8211; beide sind f\u00fcr das Leben essentiell, anorganisch, wie organisch.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, der Schwerpunkt und das Wesentliche dieses Artikels, der nun n\u00e4her betrachtet werden soll, unabh\u00e4ngig von den Dimensionen und Bedingungen des Urknalles, ist ENERGIE, dessen Energie und diese an sich. Ungl\u00fccklicherweise, die derzeitige Definition von Energie ist genauso unbefriedigend, wie die herk\u00f6mmliche Definition von Leben. In der Partikelphysik ist Energie ein Quant im elektromagnetischen Feld. Generell, in der Teilchenphysik sind Partikel (Quanten) oder eben Teilchen, der Unsch\u00e4rferelation unterworfen, das hei\u00dft, ein Teilchen kann auch eine Welle sein. Es kann entweder als Partikel oder als Welle beobachtet werden. Es ist aber tats\u00e4chlich beides, sozusagen in Superposition, (\u00fcberlagert) im Zustand des Unbeobachteten. Es hat daher einmal eine Teilchenfunktion, oder eine Wellenfunktion, oder es hat eben beide Funktionen, bestens als Dualfunktion bezeichnet, was man der Einfachheit halber mit einer M\u00fcnze, die zwei Seiten hat, vergleichen kann.<\/p>\n<p>In der klassischen mechanischen Physik ist Energie kein Quant, sondern eine Quantit\u00e4t. Sie ist also nichts Eigenst\u00e4ndiges, sondern immer nur im Zusammenhang mit etwas anderem gesehen, das hei\u00dft, verbunden mit einem K\u00f6rper oder einem System. Diese beiden Stellungnahmen erkl\u00e4ren und beschreiben, was Energie tun kann, aber nicht, was sie in ihrer Ganzheit eigentlich ist. Die Spaltung zwischen Partikel-\/ Quantenphysik und mechanischer herk\u00f6mmlicher Physik k\u00f6nnte nicht deutlicher zur Schau gestellt werden. Es zeigt au\u00dferdem, wie Separation, der \u201aentweder\/oder\u2018 Standpunkt, einer Integration und damit dem Verst\u00e4ndnis der eigentlichen Sache, im Wege steht, da sie die grundlegende Dualit\u00e4t der Natur und aller Dinge, wie sie in der Quantenphysik verdeutlicht ist, einfach ignoriert. Beide Arten der Physik, als separate Teile haben nat\u00fcrlich einen berechtigten Anspruch auf ihre Eigenst\u00e4ndigkeit und Wertigkeit, was logischerweise auch auf Energie zutrifft, doch es bedarf der Gesamtheit, der integralen Beurteilung, um das Wesentliche in allem, und eben auch der Energie, zu erkennen.<\/p>\n<p>Ganz einfach ausgedr\u00fcckt, Energie ist das Herz und der Herzschlag, also das \u201eschlagende Herz\u201c des Lebens. Als solches ist sie der Wegbereiter des Urknalles und all dessen, was er ist und was danach folgt. Bildlich gesprochen ist der Urknall ein Energieb\u00fcndel, mehr oder weniger zu einem Punkt oder Partikel zusammengepresst, den man als Samen bezeichnen k\u00f6nnte, und der mit der Energie in sich, lebendig ist. Er wird durch die im Zentrum liegende Macht, sozusagen dem Z\u00fcnglein der Waage, das im ausschlaggebenden Punkt zwischen den Polen opponierender Ladungen steht, zusammengehalten. Es ist potentiale Energie, die im Gleichgewicht gehalten, als Ruhepotential existiert. Im Urknall ist also Leben, aber in einem Zustand, der einer inneren St\u00e4rke bedarf, die sich stets den Umst\u00e4nden gem\u00e4\u00df anpasst, um den Status Quo aufrecht zu erhalten, da jegliches Leben generell immer im Fluss und damit labil ist. Und dann pl\u00f6tzlich \u201eb\u00e4ng\u201c gab es den Knall. Das Energiepotenzial konnte nicht l\u00e4nger im Gleichgewicht gehalten werden. Vielleicht weil sich die innere Kraft ersch\u00f6pft hat und aufgab, oder, weil \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde zu wirken begannen, oder, weil ein zu gro\u00dfer Druck eine grunds\u00e4tzliche Ver\u00e4nderung verlangte und das im engsten Raum befindliche Machtsystem auseinanderri\u00df, so dass die Kr\u00e4fte nun wie ein Tsunami (Flutwelle) uneingeschr\u00e4nkt ausbrachen und in alle Richtungen zu rollen begannen. Das Urteil steht aus, was die Ursache dieser Ver\u00e4nderung betrifft, also den Urknall ausl\u00f6ste. Aber sicher ist, da\u00df der Samen nun aufgebrochen, zum Spr\u00f6\u00dfling geworden ist. Vom Standpunkt der Physik aus betrachtet ist es ausgeschlossen, dass ein fluktuierendes oder labiles System in einem mehr oder weniger absoluten Zustand des Gleichgewichts bleiben kann, zumindest nicht auf Dauer, ob eingeschr\u00e4nkt oder auch nicht. Genau genommen, das einzig Absolute ist das Relative. Abgesehen davon, die Ursache warum es zum Urknall kam, ist f\u00fcr diesen Artikel irrelevant. Hier geht es um Energie, deren Natur und Wechselbeziehung im Rahmen des sich bewegenden Lebens. Der Urknall war sozusagen nur die Starthilfe f\u00fcr die Evolution der Materie und des Lebens, so wie wir es kennen. So ist f\u00fcr den Physiker das Brechen der Symmetrie, (Balance) von Interesse, f\u00fcr den Biologen ist es die Hom\u00f6ostase (Equilibrium), das ihn zum Forschen antreibt, und f\u00fcr den Philosophen ist es der Frieden (Harmonie), der ihn besch\u00e4ftigt, doch tats\u00e4chlich sind diese unterschiedlich erscheinenden Fachinteressen, konzeptionell und qualitative, ja sogar praktisch, am selben Gegenstand aktiv engagiert, nur liegt ihr Interessensgebiet auf einer anderen Ebene. Aber hinter allem steckt das Wesen der Energie.<\/p>\n<p>Jede eingeschr\u00e4nkte oder unter Kontrolle stehende Kraft tr\u00e4gt in sich ein Energiepotential, eben weil die Kraft an Grenzen st\u00f6\u00dft und sich nicht ausbreiten kann. Perfekte Symmetrie, Balance, oder Hom\u00f6ostase und auch Frieden, sind ein Zustand relativer Ruhe, in dem keine, bzw. nur die geringste Energie gebraucht oder verbraucht wird. Es ist im Wesentlichen das von den Hindus beschriebene Nirvana. Trotz der Relevanz in Bezug auf Leben, kann das, als Gegenstand des Artikels, nur eine bedingte Assoziation sein. Die Bez\u00fcglichkeit wird allerdings unbedingt, wenn es sich um den transzendentalen Zustand von Brahman im Hinduismus, oder Buddha im Buddhismus handelt, oder um die absolute Gotteinheit der anderen bekannten Religionen. In allen symbolisiert es das Eine und Allm\u00e4chtige, nicht mit dem Idol Gottes zu verwechseln, den diverse Religionen generell propagieren.  <\/p>\n<p>Es sei jedoch betont, der Zustand der Ruhe hei\u00dft nicht, da\u00df keine Bewegung stattfindet oder erfolgen kann. Es hei\u00dft nur, da\u00df der Ruhezustand aufrechterhalten wird, was durchaus als Aktion verstanden werden muss, aber das nur mit dem m\u00f6glichst geringen Energieaufwand. Es entspricht dem mentalen und ultimativen Bewu\u00dftsein, wo sich Gedanke und Realit\u00e4t vereinen, so da\u00df Gedanke und \u201aWirklichkeit\u2018 eins sind, gem\u00e4\u00df der Energie als Quant in Superposition, wie es die Theorie der Teilchenphysik beschreibt. Es ist der dualistische Charakter Nirvanas, also ein Zustand mit 2 Implikationen, wie jede M\u00fcnze 2 Seiten hat, aber jede Seite f\u00fcr sich, und insgesamt als Ganzes, von transzendentaler Natur ist. Praktisch gesehen ist es nichts anderes, als da\u00df sich das Momentum der sich im \u201aRuhezustand\u2018 befindlichen Energie verbirgt, vergr\u00f6\u00dfern und auch jederzeit aktiviert werden kann, wobei Zeit keine Rolle spielt und auch nicht, ob es eine bewu\u00dfte Entscheidung ist oder eine logische Konsequenz. Feststeht, da\u00df \u201aTr\u00e4gheit\u2018 (und Ruhe) stets \u00fcberwunden werden kann und auch wird. In diesem Falle ist das das Momentum des Urknalles, das Brechen der Symmetrie, der Verlust der Balance und Hom\u00f6ostase. Mit dem Bruch ist nun alles im Fluss, die Energie ist nun in Bewegung, also kinetische Energie. Es ist der Beginn eines Prozesses, den Sozieterna (sichtbares) Leben nennt, das sich nun selbst\u00e4ndig aufbaut, mit Hilfe der freigesetzten Energie und jener, die es sich schafft, wobei Energie, in dieser und jener Form, immer optimal genutzt wird. Energie, also Leben, baut sich von Anfang an ein ihr eigenes Energiesystem, um zu versichern, da\u00df der n\u00f6tige Energiebedarf gedeckt werden kann. Es bewerkstelligt das nur, indem es zum einen schafft, aber zum anderen das Geschaffene wieder zerst\u00f6rt. Nur so kann das System in Gang gehalten werden. Leben und Tod sind damit das perfekte Recycling Unternehmen. Doch wohlgemerkt, jede Kraft, jede Bewegung, Vibrationen, Oszillationen, thermodynamischer Fluss und Str\u00f6mung, ja alles Materielle, einschlie\u00dflich du und ich, was auch immer du nennen willst, alles ist Energie und h\u00e4ngt von ihr ab. Energie ist das Leben, Energie hat Leben, Energie ist lebendig. Vom gesamten Kosmos bis zum einzelnen Planeten, wie die Erde, einschlie\u00dflich deren organischen Lebensformen, alles ist, braucht, beinhaltet Energie und setzt Energie frei, ergo, der Tod geh\u00f6rt mit dazu. Tatsache ist, der Tod beendet das Leben nicht, sondern er setzt das Leben fort, indem er die notwendige Energie daf\u00fcr freimacht und dem voranschreitenden Leben bereitstellt. Das Ewige Leben ist keine Phantasie, nur ist es nicht das, was sich der Mensch w\u00fcnscht oder vorstellt. Aber das Brechen der Symmetrie, Balance oder Hom\u00f6ostase, egal welchen Namen man dem gibt, bringt das Rad, sprichw\u00f6rtlich, ins Rollen.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefa\u00dft: Potenziale Energie ist weder stabil, noch labil, sondern oszilliert von einem zum anderen, oder befindet sich \u201adazwischen\u2018. Alles, das sich bewegt, wird sich immer jenen Punkt suchen, an dem es am wenigsten Energie braucht, bis hin zum Punkt, wo es zur Rast kommt, wo es seine Ruhe findet, sein Gleichgewicht und seinen Frieden. Und umgekehrt, es wird wieder ausbrechen, neu beginnen und sich fortsetzen, bis es wieder Ruhe braucht. Es liegt in der Natur des Lebens, da\u00df nichts absolut ist, da das Absolute selbst immer nur relativ sein kann. Aber Energie Konservierung, also Energie sparen ist ein \u201aMu\u00df\u2018! Schlie\u00dflich ist die Kondensation von Energie zu Materie eine extrem teure Angelegenheit, grad so, wie der Spritverbrauch eines Rennwagens wesentlich h\u00f6her ist, wie der eines normalen Fahrzeuges. Der Energiebedarf ist also gro\u00df, der Energievorrat aber beschr\u00e4nkt, denn wie die Physik besagt, die Gesamtenergie unseres Universums \u00e4ndert sich nicht, sie ist eine konstante Gr\u00f6\u00dfe in einem geschlossenen System und nur solange es Energie gibt, gibt es Leben, egal in welchem Zustand es sich pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Die Wissenschaft, freilich nicht allwissend, hat uns bereits mit dem besten versorgt, was die Fakten des anorganischen\/organischen Lebens betrifft. Sie h\u00e4lt sich mit Absicht fern von der Frage, warum etwas so ist, doch das Wie ist ihr Metier und das ist in jedem Falle gut genug, die mental\/spirituelle Lebensphase zug\u00e4ngig zu machen. Evolution ist schlie\u00dflich ein Prozess, der stets der Entwicklung dient. So wie sie fortschreitet, bringt sie Antworten auf Fragen, die sich ein intelligentes Lebewesen immer stellen mu\u00df. Die Menschheit steht grade erst am Beginn das gr\u00f6\u00dfte Mysterium, n\u00e4mlich das ihres Daseins, zu begreifen, in dem sie den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt macht, der sie in den mental\/spirituellen Bereich des Lebens f\u00fchrt. Doch jeder soll sich klar sein, da\u00df auch Wissenschaftler nur Menschen sind, die ihre eigenen Probleme haben, und irren ist menschlich. Es ist also wichtig, sich der Grenzen der Wissenschaft bewu\u00dft zu sein.<\/p>\n<p>Das bringt uns jedenfalls zur\u00fcck zum Problem, das die Wissenschaft mit der Definition des Lebens hat, denn sie ist so fest in der Tradition der herk\u00f6mmlichen Definition verankert, da\u00df Leben nur organisches Leben sein kann, da\u00df es selbst den Wissenschaftlern schwerf\u00e4llt, sich davon zu trennen. Doch konzentrieren wir uns lieber auf Sozieterna\u2019s Konzept, einschlie\u00dflich dessen Prinzipien, die sich klar auf alle drei Kategorien des Lebens, wie oben angef\u00fchrt, erstrecken, und die trotz deren augenscheinlichen Unterschiede, so wie der Mensch sie wahrnimmt, die existentielle Einheit des Lebens als solches gew\u00e4hrleisten. Die Prinzipien sind in allen drei Kategorien immer dieselben, sie ver\u00e4ndern sich nicht, denn sie sind die Basis, auf der sich alles Leben aufbaut und weiterentwickelt.<br \/>\nDie Frage stellt sich nun, woher kommt das organische Leben unserer Erde und wie kam es zu seiner Entwicklung.<\/p>\n<p>Die Meinung \u00fcber den Ursprung organischen Lebens auf unserem Planeten ist mannigfaltig und entsprechend farbenpr\u00e4chtig. Die erdbezogene Hypothese postuliert, da\u00df es sich in den vulkanischen Tiefsee Kaminen, oder aber auch in den ruhigen Wassert\u00fcmpeln der jungen Erdkruste, die sich gebildet haben, entwickelt hat. Interessant ist unter anderem die These von \u201eGaia\u201c, die postuliert, da\u00df die Erde selber ein Organismus ist, der Leben br\u00fctet, ern\u00e4hrt und wieder verwertet, um so den Organismus am Leben zu erhalten. Gaia ist keine neue Idee, sondern wurde 1970 von James Havelock propagiert. Unter Bef\u00fcrwortern und Gegnern gibt es nach wie vor lebhafte Debatten, was vor allem eine Bereicherung ist, f\u00fcr Stammtischrunden und Feten intellektueller Geister. Allerdings in j\u00fcngster Zeit, mit wesentlich mehr Evidenz, ist die Vorstellung nicht mehr so absurd, wie man das noch vor einigen Jahren behauptet hat. Die wirkliche \u00dcberzeugung unter den Wissenschaftlern kommt freilich immer noch aus dem Lager, das den Kosmos als den Ursprung organischen Lebens auf Erden bevorzugt. Sozieterna findet das am\u00fcsant, denn, wie kam organisches Leben im Universum zustande? Warum sollte das Universum organisches Leben, oder zumindest die Bausteine produzieren k\u00f6nnen, nicht aber die Erde? Was man im Weltall findet, gibt es auch auf Erden und umgekehrt, also die Debatten dienen wissenschaftlicher Eitelkeiten. Sinnvoll sind sie nicht. Thiopene wurden k\u00fcrzlich auf dem Mars gefunden. Die Wissenschaftler sind nun am Wundern, ob es dort nicht auch organisches Leben gegeben hat, vielleicht sogar noch heute, wenn man tief genug danach gr\u00e4bt. Man erinnere sich an Eric von D\u00e4niken, der in uralten H\u00f6hlenmalereien Astronauten sah, was er so interpretierte, da\u00df die Erde wahrscheinlich von Au\u00dferirdischen besucht worden war. Ist das Weltall f\u00fcr alles zust\u00e4ndig? Eigentlich ja, und gewisserma\u00dfen, nichts ist unm\u00f6glich, nur eines ist sicher, es ist v\u00f6llig unn\u00f6tig, dass sich die Wissenschaft auf das Weltall als alleinigen Ursprung organischen Lebens auf Erden kapriziert, da die Ingredienzien hier wie da zu finden sind. Beide Seiten haben gleichwertige Argumente. Trotzdem! Auch wenn man die Erde nicht als selbst\u00e4ndigen Organismus sehen will, sie ist auf jeden Fall f\u00e4hig, organisches Leben zu produzieren. Ob es nun organische Bausteine oder gar Organismen auf die Erde geregnet hat, ob Au\u00dferirdische, Marsmenschen oder Orianer, oder sonstiges, Leben brachten oder sich sogar ansiedelten, das sind schlichtweg Spekulationen. Doch, gem\u00e4\u00df Sozieterna\u2019s Konzept, Leben ist kein Zufall, Unfall oder gar eine seltene Sache. Im Gegenteil! Leben ist nicht nur unvermeidbar, es ist zwangsl\u00e4ufig. Wohl kommt es in verschiedenen Formen, hier wie da. Aber das verwirrt nur die ach doch nicht so intelligenten Menschen dieser Welt. Leben ist eben ein Prozess fortlaufender Entwicklung. Essentiell, wie schon gesagt, Leben ist Energie, und Energie ist, philosophisch betrachtet, jener Gott, den Religionen als den Einen, den Allm\u00e4chtigen, den Allgegenw\u00e4rtigen bezeichnen. Er ist das ungreifbare Wesen, das man nirgendwo finden kann, denn Er ist keine konkrete Gestalt, die f\u00fcr sich allein existiert. Tut mir leid, den konkreten Gott gibt es nicht. Der g\u00f6ttliche \u201eGeist\u201c, oder besser gesagt, das Potential (der Energie) ist allem angeboren, oder besser, allem eingebaut, als nat\u00fcrlicher Bestandteil, es ist Lebens schlechthin. Der Leser mag, wenn es ihm so gef\u00e4llt, diesem intrinsischen Inhalt der Existenz durchaus einen Namen geben und mit Gott gleichsetzen, aber die Tatsache, dass Gott ein Ausdruck des Lebens ist, ist unumg\u00e4nglich. Das hei\u00dft, da\u00df alles, du, ich, eben alles, das lebt, seine G\u00f6ttlichkeit hat, n\u00e4mlich eine geistige, spirituelle Komponente besitzt, mit allen Vor- und Nachteilen (Gut und B\u00f6se), wie eben die gesamte Sch\u00f6pfung auf positiven und negativen Kr\u00e4ften beruht. Diese sind schlie\u00dflich die Voraussetzung, da\u00df es das Universum \u00fcberhaupt gibt, und Menschen, mit all ihren guten und schlechten Anlagen, mit denen sie st\u00e4ndig hadern, zumindest sorgt das Gewissen daf\u00fcr, das diese Anlagen in Waage halten mu\u00df. In allem und allen Kreaturen, einschlie\u00dflich uns, die sozialen Wesen, haben \u201ag\u00f6ttliches\u2018 Erbgut. Buddhismus zum Beispiel versteht seine Lehre nicht als Religion, sondern als Lebensweise. Dem kann Sozieterna nur zustimmen, auch wenn Sozieterna nicht dem Buddhismus angeh\u00f6rt, noch irgendeiner anderen Kongregation. Sozieternas w\u00e4hlen sich ihren Gott gem\u00e4\u00df ihrer pers\u00f6nlichen Kriterien, n\u00e4mlich in welcher Ideologie sie sich am besten verstehen oder repr\u00e4sentiert sehen, aber nicht alle tun das. Sie sind sich jedoch einig, da\u00df es nicht relevant ist. Als Nation akzeptieren sie, da\u00df Leben und Gott austauschbar sind, als sprachliches Konzept ohne eine Bewertung, da es keinen Unterschied macht, wie sie das Leben sehen, leben und erleben. Leben ist f\u00fcr sie eine Manifestation g\u00f6ttlichen Streben, vom bescheidenen Anfang zur perfekten Vollendung. Es ist der ewige Kreislauf des Lebens, wo Anfang und Ende null und nichtig sind. Sozieternas nennen es auch das Prinzip des ultimativen Phasenwechsels, das aus dem Zustand des Undifferenzierten, der sogenannten Omnipotenz in der ungebrochenen Symmetrie, in den vollendeten Zustand des Gleichgewichts der differenzierten Potenz \u00fcbergeht, die der H\u00f6hepunkt der Evolution ist. Beides, Anfang und Ende sind gleich Zinnen, welche die Menschen traditionellerweise mit Gott und Teufel gleichsetzen, obwohl sie intuitiv wissen, dass Wirklichkeit und Wahrheit nicht dasselbe sind. Der Leser, falls an diesem Thema interessiert, m\u00f6ge Kapitel 5, Teil 4 in Femina\u00b4s Buch, DNA II, lesen. Es beinhaltet eine Diskussion \u00fcber diesen Gegenstand. (Der Leser, der nicht mit dem Buch vertraut ist, Kapitel 5, von Teil 1- 6, besch\u00e4ftigt sich mit diesem Thema. Es hat Femina an einem bestimmten Punkt ihres Lebens betroffen und ist somit in allgemeiner \u201aLaiensprache\u2018 wiedergegeben).<\/p>\n<p>Schauen wir nun aber, was die Wissenschaft \u00fcber den Ursprung organischen Lebens auf Erden zu sagen hat. Der Planet ist ungef\u00e4hr 4,5 Milliarden Jahre alt und wie er selber zustande kam ist ebenso interessant, aber der Leser m\u00f6ge das durch andere Literatur verfolgen, um nicht zu weit von unserem Thema abzukommen.<\/p>\n<p>Da der wichtigste Punkt des Artikels die Rolle der Energie ist, m\u00fcssen wir mit ihr beginnen, vor allem weil Energie noch nie in ihrer Ganzheit betrachtet worden ist, was eminente Implikationen f\u00fcr das Verstehen unserer Existenz hat. Energie wurde schon gar nicht im Rahmen philosophischer Konzepte betrachtet, obwohl sie eine fundamentale Rolle in jedem Aspekt unseres Lebens spielt. Energie ist generell nur in der Physik zu finden. Selbst da versteht man sie weder in ihrer Komplexit\u00e4t als die Essenz jedweder Existenz, noch als den Ausdruck der unsichtbaren sowie sichtbaren Welten. Obwohl der Mensch stets von ihr redet, vor allem im Kontext seiner Produktivit\u00e4t, Gesundheit und Wohlbefindens, er hat ihre individuellen Rollen in ihrer Gesamtheit noch nicht erfasst. Mit Anerkennung der Energie als die holistische Kraft des Lebens schlechthin, bringt es aber eine neue Dimension in seine geistig intellektuellen Anlagen und Kapazit\u00e4ten. Es mag auch neue Wege erschlie\u00dfen, um offene Fragen der Forschung, von denen es genug gibt, beantworten zu k\u00f6nnen, wie z.B die Frage der \u201aDunklen Energie\u2018 und \u201aDunkler Materie\u2018. Oder aber auch welche Rolle die Energie im mental\/spirituellen Bereich spielt, also der menschlichen Gedankenwelt, so da\u00df man endlich damit aufh\u00f6ren kann, einem Gott nachzujagen, den es als solchen nicht gibt und daher auch nicht finden kann. Grad so gut, k\u00f6nnte man versuchen unter einem Regenbogen durchzulaufen. Also, la\u00dft uns erneut und immer wieder von Energie reden, E=mc2 !<\/p>\n<p>Diese elegante Formel, danke Albert, sagt uns, was Energie in der Physik ist, oder besser, was sie in der Phase solider Materie ist. Materie, wie wir wissen, pr\u00e4sentiert sich in verschiedenen Formen, abh\u00e4ngig von der Phase, in der sie sich befindet. Wasser, z.B kann fl\u00fcssig sein, fest wie Eis, oder gleich Gas in Form von Dampf und Nebel. Das sind seine h\u00e4ufigsten und bekanntesten Phasen, aber das trifft auch auf jede andere Materie zu, nicht nur Wasser. Dann gibt es noch das Plasma und viele Zwischenphasen, wie Metaphasen und Interphasen. Und jedes Mal, wenn Materie von einer Phase in eine andere \u00fcbergeht (ausgel\u00f6st bei Hitze, K\u00e4lte, Druck, etc.), dieselbe Materie ver\u00e4ndert sich, sowohl in Aussehen, Qualit\u00e4t und Funktionen, so da\u00df man meinen k\u00f6nnte, man habe es nicht mit ein und derselben Materie zu tun.<\/p>\n<p>Phasen sind das Arrangieren von Atomen, die der Materie ihre spezielle Form und Eigenschaft geben. Aus Erfahrung wissen wir, wie das mit Wasser ist, n\u00e4mlich wie es sich in den verschiedenen Phasen verh\u00e4lt, wie es aussieht und sich anf\u00fchlt, aber mit vieler anderer Materie wissen wir das nicht und vergessen geradezu, da\u00df wir es generell immer nur mit einer Phase der Materie zu tun haben, der wir unsere Aufmerksamkeit zuwenden. Der Phasen\u00fcbergang ist ein aktiver Prozess, in dem sich Atome neu organisieren und neu arrangieren k\u00f6nnen. Es ist streng genommen eine Aktion des Lebens schlechthin. Auch wenn es sich in einem \u201aunbelebten\u2018 Stoff, ergo Wasser, vollzieht, eine Phasen\u00e4nderung ist Lebensver\u00e4ndernd, oder anders ausgedr\u00fcckt, es ver\u00e4ndert das Leben der durch die Phase gehenden Materie, egal welcher Art diese ist.<\/p>\n<p>Phasen treffen auch auf die Energie zu. Sie hat ihre eigenen Phasen und in jeder einzelnen dieser Phasen, ver\u00e4ndert sie sich derart, da\u00df der unkundige Beobachter falsche Schl\u00fcsse zieht. Anf\u00e4nglich hat Energie weder Form, noch Ordnung und sie ist unsichtbar, zumindest f\u00fcr das menschliche Auge. Diese Phase, auch Phasenpotential genannt, ist omnipotent. Es ist das eigentliche Lebenspotential innerhalb eines Systems. Eingebunden in dessen eigenem Energiefeld, sind aktive Bewegungen beschr\u00e4nkt, trotz diverser F\u00e4higkeiten und M\u00f6glichkeiten, sie existiert nur im Kollektiv ihrer Kraft, das ihr Potential, ihr Machtpotential ist, die Summe aller enthaltenen Kr\u00e4fte. Man stelle sich ganz einfach einen Topf mit hei\u00df werdendem Wasser vor, in dem sich Bl\u00e4schen bilden, die dorthin und dahin laufen m\u00f6gen, aber nicht zur Oberfl\u00e4che gelangen, um als Dampf zu entweichen. Es gibt mehr Gezitter, als Sturm. Und wenn es schon ein Ausbrechen gibt, dann endet es in lokalen Wellen durch das Aufl\u00f6sen der Bl\u00e4schen, die sich dann so verhalten, wie das Wellen eben tun. Es ist also Bewegung im geschlossenen System. Das ist Energie in Phase l.<\/p>\n<p>Phase l : Es ist die Urform der Energie und die Ursprungsbasis (des Urknall), synonym mit David Bohm\u2019s Quantum Potential eines durchdringenden, oder allgegenw\u00e4rtigen, Quantum Feldes (innerhalb eines Systems). Es ist das Quant und Quantum Potential in einem \u201aPaket\u2018. (Zur Erl\u00e4uterung m\u00f6ge der Leser auf unseren Artikel \u201e\u00dcber Urknall, Stringtheorie und Hologramme\u201c, Seite 20-21, zur\u00fcckgreifen, oder diesbez\u00fcglich anderw\u00e4rtige Literatur konsultieren).<\/p>\n<p>Phase ll : Das ist Energie im Bereich der Quantum Physik, in der sich Energie kondensiert, sprich, sich in dichteren Formen etabliert, was der Plasma-Gluon und unbest\u00e4ndigen Gas Phase entspricht, in der elementare Partikel und Kr\u00e4fte vorherrschend die Szene bestimmen, und in denen Energie in Wellen- oder Teilchenform wahrgenommen werden kann, da sie dem Prinzip der Unbest\u00e4ndigkeit gem\u00e4\u00df, in der einen oder anderen konkreten Form auftritt und dann als solche registrierbar ist. In jedem Fall handelt es sich um dieselbe Energie, doch nun ist es kinetische Energie, die frei beweglich, nicht l\u00e4nger an ein Feld gebunden ist und Form annehmen kann, n\u00e4mlich die von Kr\u00e4ften und Teilchen, die Eigenbewegung, Velocity und Selbstbestimmung haben, das einer Eigenordnung entspricht oder gleichzusetzen ist. In diesem Zustand manifestieren sich Quant Superposition, Wellen und Partikel zur wahrnehmbaren Realit\u00e4t. Es ist hier, wo das Fundament der sichtbaren Welt gelegt wird.<\/p>\n<p>Phase lll : In dieser Phase lassen wir das v\u00f6llig unsichtbare Leben zur\u00fcck, indem Energie das Reich der Atome betritt. Diese Welt hat wesentlich mehr Greifbarkeit und ist der menschlichen Forschung besser zug\u00e4nglich als die vorigen Phasen es derzeit sein k\u00f6nnen. Ungl\u00fccklicherweise ist das auch der Punkt, wo Energie nicht l\u00e4nger als etwas Eigenst\u00e4ndiges gesehen wird, sondern nur mehr als integraler Bestandteil von etwas Anderem. Dieses Andere ist also nicht mehr ein Ausdruck der Energie, also nicht mehr eine Manifestation ihrer selbst. Leider! Aber eingebunden in ein Konglomerat, oder besser, einem System aus Teilchen und Kr\u00e4ften in Abh\u00e4ngigkeit voneinander, sowohl in unmittelbarer wie weiterer Nachbarschaft, dieselbe Energie dient nun als Baustein f\u00fcr die wesentlich gr\u00f6\u00dferen Dinge, die zu erwarten sind und die man schlie\u00dflich sehen kann, als Atome, Molek\u00fcle, Zellen, also als akkumulierende Materie, die im Wesentlichen eben nichts anderes ist als kondensierte Energie, die eine Metamorphose durchmacht, so wie sie durch ihre diversen Phasen geht. Offensichtlich, das bedarf auch der freien, ungebundenen Energie. Nicht alle Energie kann gebunden sein, da es sonst keine Entwicklung g\u00e4be. Jeder Prozess braucht und verbraucht Energie und die mu\u00df bereitgestellt werden. Nun! Energie hat diese F\u00e4higkeit, denn sie ist ja ein Doppelagent, hat ja eine dualistische Qualit\u00e4t, dessen Charakter sich nicht ver\u00e4ndert, da er inh\u00e4rent ist. Energie wird zwar verbraucht, aber auch gleichzeitig freigesetzt. Das hei\u00dft also, Energie kann von einer in die andere Phase \u00fcbergehen, kann sich konsolidieren, indem sie freie Energie konsumiert, kann Form annehmen, aber gleichzeitig w\u00e4hrend all dieser Transaktionen, wird Energie auch wieder abgegeben, (durch Arbeit entsteht W\u00e4rme!), so da\u00df gem\u00e4\u00df dem Prinzip der Energieerhaltung, Energie immer nur transformiert wird und nicht verloren geht. Energie ist daher, und das unbestritten, Ma\u00df und Meister der Materie, nicht umgekehrt! In Phase lll ist Energie zwar verdichtete Materie, aber noch immer flexibel, das hei\u00dft, es ist fl\u00fcssige Materie und wird mit unseren Sinnen auch als das empfunden. Wir k\u00f6nnen sie als Fl\u00fcssigkeit sehen und sp\u00fcren, doch niemand w\u00fcrde auf die Idee kommen oder annehmen, da\u00df es eigentlich Energie ist, die man nun sieht und sp\u00fcrt. Wohl gibt der Mensch zu, da\u00df Fl\u00fcssigkeit Energie hat, denn laut der Physik, die er verinnerlicht hat, kann es zwar keine \u201ereine\u201c Energie geben, aber sie kommt immer in Gesellschaft mit etwas anderem vor, egal ob im Kontext eines Systems, oder Stofflichkeit. Sie als eigenst\u00e4ndig zu sehen, schon gar als Quant, das ist erst recht und ohnehin unbegreiflich. Freilich, es ist eine Schlu\u00dffolgerung, an die er sich klammert, solange eben, bis sein Verstand sich damit anfreunden kann, da\u00df alles Energie ist, die sichtbare und unsichtbare Welt, und dass auch die \u201aunsichtbare Welt\u2018 existent ist, nicht nur die greifbare.<\/p>\n<p>Phase IV : In dieser Phase ist Energie in der Form aller sichtbaren und greifbaren Materie, eben solide Materie, wie E=mc2 es eben besagt: Sie ist Masse in Bewegung. Sie ist eine Kraft und sie hat Macht, was sich mathematisch im Exponenten widerspiegelt, denn in Bewegung fungiert sie als Kraft, die in ihrer Masse als Machtpotential vorliegt. Praktisch bedeutet das, dass sie als Kraft f\u00fcr Fortschritt sorgt und als Macht innerhalb der Materie f\u00fcr deren Form und Bestand verantwortlich ist. Oder anders ausgedr\u00fcckt, Energie ist Masse in Bewegung, intrinsische Macht und eine Kraft in der Raum-Zeit-Dimension. Oder, Masse ist Energie im Ruhezustand, die Macht- und Kraftpotential hat, und in Bewegung eine zweifache Funktion erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>\u201aDunkle Energie\u2018? \u201aDunkle Materie\u2018? Alles blo\u00df die andere Seite der M\u00fcnze. Wir leben in einer dualistischen Welt, wo jedes Partikel sein Anti-Partikel, und jede Kraft eine vor- und eine r\u00fcckl\u00e4ufige Richtung hat. David Bohm verdient jedenfalls erneut und immer wieder seine Arbeit zu studieren, vor allem wenn es um die, wie er es nennt, \u201eImplizierte und Explizierte Ordnung\u201c geht, und so ist es auch mit John Wheeler, der sagt, da\u00df Materie manifestierte Information ist. Alles nicht Sichtbare wird durch Phasenprozesse sichtbar, und Energie folgt diesem Prinzip erst recht. Energie ist das Herz und der Herzschlag unserer Existenz. Sie ist Leben schlechthin, sie dr\u00fcckt Leben aus. Das Universum ist ihr Ausdruck, ihre Manifestation, und so sind es auch wir, mit Haut und Haar und Denken und Streben. Der Prozess beginnt unfassbar klein (Urknall), aber fulminant, und selbstpropagierend baut es sich auf das Entstehende kontinuierlich auf und breitet sich aus in Ebene und Raum, denn Bewegung ist dimensional und schafft dabei Dimensionen, &#8211; man k\u00f6nnte es fast mit dem Schneeball vergleichen, der eine Lawine ausl\u00f6st, die, wenn einmal im Rollen, nicht mehr aufgehalten werden kann. Wie dem auch sei, das Prinzip bleibt immer dasselbe und E=mc2 sagt es fair und eindeutig, in Phase IV ist Energie solide Materie, (sowie Wasser Eis ist, wenn es diese Phase hat).<\/p>\n<p>Da solide Materie eben auch Dimensionen hat, schauen wir uns diese ein wenig n\u00e4her an. Schlie\u00dflich leben wir in einer Welt der Dimensionen, was figurativ gesehen, nur ein anderer Ausdruck dessen ist, wie wir Energie erleben, die Welt begreifen und Evolution konzeptualisieren. Unsere Existenz und alles in ihr beruht auf Dimensionen. Wie schon erw\u00e4hnt, Bewegung (Kraft) ist eindimensional, doch mit ihr entstehen andere Dimensionen: Es beginnt mit dem Punkt, dann haben wir eine Linie, die tats\u00e4chlich nichts anderes ist, als ein Punkt nach dem anderen. Eine Linie kann nun in eine Richtung gehen, aber auch in alle anderen, wie auf und ab, rechts oder links, geradeaus oder in einer Kurve, Welle oder Kreis oder wie auch immer das sein mag, ja sie kann sich auch teilen, \u00fcberschneiden, ver\u00e4steln, &#8211; wie dem auch sei, das Prinzip ist dasselbe, n\u00e4mlich ein Punkt nach dem anderen, ein Schritt nach dem anderen im Zeitgeschehen. Es ist dasselbe Konzept vom Urknall zum Universum, vom Kleinem zum Gro\u00dfen, aber eben im Rahmen der Dimensionen. F\u00fcr Bewegung braucht man Raum, nicht wahr? Aber was passiert, wenn es keinen Raum gibt? Nun, mit Kraft l\u00e4\u00dft sich Weg und Tunnel schaffen. Zudem, \u201aNichts\u2018 ist nicht wirklich nicht Nichts, sondern in jedem Fall das Gegenteil von \u201aEtwas\u2018. Anders ausgedr\u00fcckt, Bewegungslosigkeit ist ein (lokalisiertes) Potential, wie das hochverdichtete Kondensat des Urknalles eines ist, oder, so zu sagen, ein Zeitpunkt, der als solcher einen lokalen Raum besetzt, das durchaus, in anderer Gr\u00f6\u00dfenordnung, als das Schwarze Loch im Zentrum einer Galaxie gesehen werden kann. Beides ist auf den kleinsten Raum komprimierte Masse\/Energie. Man kann also sagen, die Hyperinflation des Urknallgeschehen ist jene Kraft, die sich den Weg bahnt und den Raum schafft.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, so wie Energie sich immer mehr zu komplexen Formen entwickelt, wir, das intelligente Produkt dieses Vorganges, werden uns im Rahmen unserer Entwicklung bewu\u00dft, da\u00df wir nicht in einer eindimensionalen, sondern in einer 4-dimensionalen Welt leben, wobei die 4. Dimension uns noch immer herausfordert, weil sie nicht so begreiflich ist, wie eben die feste Materie in der 3-dimensionalen Ordnung. Wie auch immer! Jede Linie, ob gerade, gebogen, kreisf\u00f6rmig oder auch als Welle, alle k\u00f6nnen und tun es auch, bilden Formen, sowohl in der Ebene, indem sie sich ausdehnen, wachsen, einander anschlie\u00dfen, abzweigen oder zusammenwachsen, als auch r\u00e4umlich, wo sie nun Gestalt annehmen, indem sie sich akkumulieren, und alle Arten k\u00f6rperlicher Formen bilden, wie Zellen, Skelette und eben alle Wesen, die unseren Planeten bev\u00f6lkern. Es ist grad so, als suchten sich die Elemente ihre Gesellschaft, in der sie zur Bl\u00fcte kommen. Und das alles von einem Punkt ausgehend und Punkt f\u00fcr Punkt, Schritt f\u00fcr Schritt im Rahmen der Raum-Zeit Dimension, aber nur weil alles in Bewegung ist. Innerhalb des Punktes liegt das Potential. Es ist das Energieb\u00fcndel, das, als es sich pl\u00f6tzlich in Bewegung setzt, ausbreitet, eben expandiert, sprichw\u00f6rtlich den Ball ins Rollen bringt. Und so lange Energie erh\u00e4ltlich ist, kann der Ball rollen, denn auch wenn Energie dabei verbraucht wird, ist sie nicht verloren, sondern wird immer nur von einem Modus zu einem anderen transferiert. Freilich, das bezieht sich immer auf die universell vorhandene Energie, die im System des Punktes (Urknall) enthalten war, denn au\u00dferhalb diesem ist keine Energiequelle erh\u00e4ltlich, zu dem unsere Welt Zugang hat. Der \u201aTreibstoff\u2018 f\u00fcr den Prozess der Bewegung muss also innerhalb des Systems zur Verf\u00fcgung stehen, und ja, du ratest richtig, der Schl\u00fcssel ist, da\u00df w\u00e4hrend sich etwas aufbaut, wird etwas anderes aufgel\u00f6st, also da\u00df Energie st\u00e4ndig und stets wieder verwertet wird. Es ist das perfekte Recycling System. Und wie schon gesagt, sie ist in all ihren Aspekten relativ, einschlie\u00dflich all ihre Phasen und deren bedingten Erscheinungen, &#8211; aber so ist auch unser Leben.<\/p>\n<p>Was die Sch\u00f6pfung jedoch erst recht beeindruckend macht, ist die Einfachheit der grundlegenden Prinzipien, denn was sich auf diesen einfachen Regeln entwickelt, ist unbestritten eine atemberaubende Vielfalt, voller Sch\u00f6nheit und Wunder. Wie oft sagt man, es sind die einfachen Dinge, die das Leben lebenswert machen, m\u00fcssen aber gleichzeitig zugeben, da\u00df das schwieriger ist, als man glauben m\u00f6chte, denn leider f\u00e4llt Ordnung immer wieder ins Chaos, Balancen werden gebrochen und wir gehen in der Verwirrung unter.<\/p>\n<p>Wenn der Urknall, der Punkt in der Zeit, pl\u00f6tzlich in die Szene explodiert, wird also sein Energiepotential freigesetzt. Nach dem ersten vehementen Geschehen, entwickeln sich Bewegungsmuster, die von den miteingeborenen Qualit\u00e4ten, sprich ureigenen Anlagen durch festgelegte Regeln geleitet werden. Dank unserer flei\u00dfigen Wissenschaftler, k\u00f6nnen wir uns \u00fcber deren Forschungsergebnisse und unsere Erkenntnisse freuen, weil sie unser materielles Leben entmystifizieren, aber ebenso aufzeigen, da\u00df die Realit\u00e4t unseres Lebens tats\u00e4chlich Einfachheit \u201apar excellance\u2018 ist, die jedoch in hochkar\u00e4tiger Brillanz funkelt.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefa\u00dft, Energie ist das \u201eEs\u201c des Lebens. Unsere Welt, so wie wir sie kennen, ist allerdings nur ein Ausdruck vieler M\u00f6glichkeiten. Doch die Prinzipien des Lebens, die Energie, \u00e4ndern sich nicht. Sie sind immer nur ein formaler Ausdruck ihrer selbst. So wie Energie sich in den Phasen manifestiert, so ist ihre Realit\u00e4t, so f\u00fchlt sie sich an und so verh\u00e4lt sie sich auch. Zwar ist das so unterschiedlich, da\u00df man glaubt, es handle sich um v\u00f6llig Verschiedenes, trotzdem es ein und dasselbe ist. Nicht die Energie, nur wir gehen in dieser \u00dcbersetzung verloren. Als Leser magst du durchaus argumentieren, da\u00df Eis und Wasser keineswegs dasselbe sind, und du hast damit durchaus recht, doch beide sind immer nur H2O, trotz unterschiedlichem Aussehen und Verhalten.<\/p>\n<p>Animatives (organisches) Leben, das, wie alles, denselben Prinzipien folgt, war und ist immer f\u00e4hig, sich selber zu erkennen, entsprechend dem Ausma\u00df seiner neuronalen Entwicklung im Besonderen nat\u00fcrlich. Das menschliche Gehirn ist ein spezielles Organ, eine Akkumulation spezifischer Zellen mit komplexer Funktionalit\u00e4t. Trotzdem missverstehen die meisten Menschen noch immer ihr eigenes Leben und erst recht Leben an sich. Wie dem auch sei! Die Erde ist nicht der einzige Platz, wo organisches Leben zu finden ist. Es existiert ganz gewiss anderswo im weiten Kosmos, nur eben nicht \u00fcberall und nicht unbedingt so, wie es auf Erden vorkommt. Solch Leben k\u00f6nnte durchaus wesentlich weiter in seiner Evolution sein, als wir es sind. Gem\u00e4\u00df dem Umstand, da\u00df Evolution ihrem eigenen Programm folgt, gebunden an die Gesetze der Physik, sie bestimmt ohnehin die Evolution des gesamten Kosmos und erst recht die der einzelnen Wesensarten. Hier sei erw\u00e4hnt, da\u00df Wiederholungen, (Bewegungsmuster), ebenfalls ein integraler Bestandteil des Geschehens sind. Repetition ist von Anfang an mit dabei und das mit Erfolg und zu bestem Effekt, was man in der Natur immer wieder feststellen und bewundern kann. Warum sollten wir also glauben, da\u00df organisches Leben nur auf Erden vorkommt, oder gar eine Ausnahme im gesamten Universum ist, speziell was unsere Intelligenz betrifft?<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, kehren wir lieber zu jenen grunds\u00e4tzlichen Fragen zur\u00fcck, \u00fcber die sich die Wissenschaft noch immer nicht einig ist, n\u00e4mlich wie sich organisches Leben aus den anorganischen Stoffen entwickeln kann, die man auf Erden und anderen Bereichen des Universums findet. Trotzdem es genug Evidenz gibt, da\u00df organisches Leben sehr wohl die Frucht unserer Erde ist, auszuschlie\u00dfen, da\u00df der Samen im kosmischen Staub und Schutt seinen Ursprung hat, ist nat\u00fcrlich Unsinn. Genesis ist nicht exklusiv, sondern erfolgt \u00fcberall. Nur! Warum der Erde ihre Sch\u00f6pferkraft streitig machen? Sie verdient sich diese Ehre durchaus. Sie war einstmals ein Feuerball, wie so viele Planeten es waren oder gerade jetzt sind. Doch sie k\u00fchlte ab und wie die Haut sich auf der Oberfl\u00e4che einer Tasse mit hei\u00dfer Milch bildet, so formte sie eine (Erd-) Kruste. Doch ist sie nach wie ein Ofen, indem das Feuer brennt und Essen gekocht wird. Kontinuierlich spuckt sie fruchtbare Lava an die Oberfl\u00e4che, die neue Nahrung bringt, um allem Leben seine Chancen zu geben und seinen Fortbestand zu sichern. Warum also sollte die Erde nicht organisches Leben geb\u00e4ren k\u00f6nnen? Man sehe sich dieses organische Leben der Erde nur genauer an und man sieht, da\u00df alle Ingredienzen von diesem Planeten stammen. Es gibt nicht genug au\u00dferirdisches Material, da\u00df ein \u00fcberzeugender Beweis w\u00e4re, um ihr organisches Leben auf au\u00dferirdischen Ursprung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Freilich! Unser Kosmos ist nichts Fremdartiges. Er ist grad so gut unsere Welt. Genaugenommen sind wir ohnehin sein Produkt, Erde und alles. Im weiteren Sinne, oder Zusammenhang, ist er der Vater aller Dinge. Nur, die Erde ist unsere Mutter und unser Zuhaus. Leben ist also allgegenw\u00e4rtig. Das R\u00e4tsel ist, wie kann sich organisches Leben aus der \u201etoten Materie\u201c in jene Vielfalt entwickeln, wie wir es haben und bewundern k\u00f6nnen? (Fortsetzung in Teil 2).            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Artikel beginnen meistens mit einer Definition um Missverst\u00e4ndnisse auszuschlie\u00dfen, oder auch nur um Unklarheiten \u00fcber den Gegenstand der Debatte zu beseitigen. F\u00fcr das vorliegende Thema ist das ganz besonders wichtig, da es keine einheitliche Beschreibung des Lebens gibt, und schon gar nicht, was es ist. 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